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Behind a Smile

von TaniSuwa
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / Het
Alastor Charlie Magne
16.08.2020
10.05.2021
17
73.638
7
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27 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.02.2021 5.262
 
Verzeiht die lange Wartezeit. Ich hatte mich in Ideen, die absolut alber waren verrannt und kam mit dem schreiben nicht weiter, so hab ich dieses Kapitel noch mal neu schreiben müssen und bin mit dem Ergebnis weit aus zufriedener als zuvor! Auch haben wir wieder etwas Pikantes, welches aber für Leser, die solchen Inhalt nicht mögen, klar gekennzeichnet ist und überflogen werden kann. Euch viel Spaß beim Lesen der Verlobungsfeier unserer Lovebirds!

Alastor sing, Charlie singt, Beide singen.

***


Die Nacht war angenehm kühl und eine willkommene Abwechslung zu dem schwülen Saal, in dem er sich bis eben aufgehalten hatte. Er lehnte sich etwas an das Gelände des Balkons und sah zurück zu den Gästen, welche, mit von der Luft glänzenden Gesichtern, sich fröhlich Musik und Schwarzgebranntem hin gaben. Wie er es befürchtet hatte, hatte Rosie wiedereinmal übertreiben. Doch irgendwie regte es ihn nicht einmal auf. Ja, er war tatsächlich sehr entspannt  und innerlich ruhig. Gelassenheit lag auf ihm. Ob es dem Alkohol zu verdanken war, den er bereist reichlich zu sich genommen hatte? Grade dachte er nicht einmal daran, dass Marinette ungeduldig auf die nächste arme Seele wartete.
Stattdessen nahm er sich seine Zigaretten und Feuerzeug es oder Tasche, zündete sich einen Glimmstängel an und atmete einen tiefen Zug ein, ehe er den Rauch langsam aus seinen Lungen stieß. Schnell war die Schachtel wieder in seinen anthrazitfarbenem Anzug verschwunden und er richtete sich den Kragen seines roten Hemds. Wieder nahm er einen Zug und sah inmitten der anderen Menschen seine Liebste, die ihn ihrem weißen Flapperkleid aussah wie ein Engel. Sie unterhielt sich mit seinem Chef und immer wenn sie lachte, bewegte sich die große Feder an ihrem Stirnband im Takt . Oh, wie sie so viel heller strahlte als alle Anderen. Er beobachtete wie sie an ihrem Glas nippte, dort eine Spur roten Lippenstiftes hinterließ und dem Mann vor sich genau zuhörte, wobei sie ihre Stola etwas zurecht rückte und die Fransen am Ende ihres Kleides sich im leichten Windhauch der offenen Tür bewegten, welcher durch den Raum strömte.
Doch schnell vielen ihre großen Augen, mit den langen Wimpern und der tiefschwarzen Iris, auf ihn. Die Blonde entschuldigte sich bei ihrem Gegenüber und bewegte sich nun auf ihren Verlobten zu, wobei sie im vorbei gehen einem Kellner ein Glas mit Gin entwendete. Kaum war Charlie bei ihm, bekam sie einen Kuss auf die Stirn und reichte dem Mann das Getränk.
„Du bist so alleine. Alles in Ordnung, Schatz?“
Fragte Charlie und stellte sich neben ihn, wobei ihr Kopf an seiner Schulter lehnte.
„Alles bestens, Liebes. Ich brauchte nur etwas frische Luft.“
Er nahm einen Schluck von dem Getränk und sah wieder zu ihr, wie sie zufrieden lächelnd Richtung Tür sah.
„Dein Chef hat sich bei mir entschuldigt. Er sagte er war nur so aufgebracht weil du immer so stur deinen willen durchsetzten musst.“
„Haha, der Mann kennt mich mittlerweile zu gut.“
Charlie kicherte bei seiner Aussage.
„Er meinte er hätte sich später noch einmal die Aufnahmen angehört und hat mich gefragt, ob ich mir nicht auch vorstellen könnte beim Radio zu arbeiten.“
Überrascht aber freudig lächelnd weiteten sich seine Augen. Oh, der gute Laynolds war doch immer noch belehrbar. Alastors selbst wollte man einst nicht nehmen, wegen seiner dunklen Hautfarbe. Doch Hartnäckigkeit und zwei „zufällig“ zeitgleich tödlich verunglückte Mitarbeitet, brachten dem  Braunhaarigen doch noch zu seinem Wunschberuf.
„Oh! Du wärst der erste weibliche Radiomoderator! Das klinkt doch wunderbar.“
„Ja, schon, aber ich weiß nicht. Es ist doch eher dein Fachgebiet.“
„Es könnte auch deines werden. Ich meine, stell dir uns Beiden doch einmal in einer gemeinsamen Show vor. Ganz Louisiana würde uns hören und wir würden ihnen gemeinsam den Tag versüßen. Es wäre auch ein Schritt in die Gleichberechtigung.“
Ihr Blick wurde nachdenklich und schweifte zu ihm herüber.
„Da hast du recht. Ich denk drüber nach.“
Alastor nickte zufrieden mit dieser Antwort. Ja, sie würde wunderbar im Radio sein.
Charlie lies vom Geländer ab und stellte sich vor ihn um ihre Arme um seine Taille zu legen, worauf auch der Mann sie ihn die Arme schloss, nachdem er seinen Dincher weg geworden und das Glas abgestellt hatte.
„Al?“
„Mh?“
„Erinnerst du dich was ich zu dir gesagt habe, als wir unsere erste gemeinsame Nacht miteinander hatten?“
„Was meinst du von den vielen Dingen die gesagt wurden an diesen Tag?“
„Als ich sagte ich möchte dir gehören. Nun ja... Ich gehöre nun dir aber was ist mit dir? Gehörst du auch mir?“
Sie sah zu ihm hoch, blickte in seine verwirrten Augen.
„I-ich weiß... dass ist bestimmt eine ziemlich dumme Frage, immerhin wollen wir im Frühling heiraten, aber...aber ich würde es einfach gerne aus deinem Mund hören.“
Eine weile starrte er sie einfach an, nicht wissend was er darauf sagen sollte, doch dann kam sein Lächeln zurück.
„Natürlich gehöre ich auch dir, Charlie.“
Erneut drückte er ihr einen Kuss auf die Stirn.
„Weißt du, Anfang dieses Jahres dachte ich noch, ich könnte Dinge wie Liebe nicht fühlen und dann kamst du. Du bist einfach in Huskers Bar geplatzt, hast dich neben mich gesetzt und hattest mich von Anfang an in deinem Bann.“
Erinnerte er sich zurück. Damals hatte er noch vor gehabt sie zu töten und ihre schöne weiße Haut mit roten Schnitten zu verzieren. Nun tat er dies auf andere Art und Weise. Er bedeckte er diese mit Flecken seiner Küsse und zarten Bissspuren. Eine für ihn doch zufrieden stellende Alternative. Zumindest was sie betraf.
„Wir sind Beide so unterschiedlich und doch auch gleich. Es ist fast so, als wenn ich nun komplett wäre. Etwas was ich zuvor nie gefühlt habe.“
Gedankenversunken sah er zurück zu der Tür, merkte gar nicht wie seine Liebste ihn anstrahlte. Sein Leben war komplett auf den Kopf gestellt. Ein Blondes Chaos hatte einfach seine Komfortzone eingerissen, alles in Trümmer verwandelt, ihn am Kragen gepackt und in eine andere Welt gezogen. Eine Welt die er nie gekannt hatte. Fern von Voodoo, Hass und Gewalt mit einem ehrlichen Lächeln auf den Lippen. Nein, in dieser brauchte er sich nicht zu schützen, nicht stark zu tun wenn er es nicht war. Je mehr Zeit verging, sie um ihn herum schwirrte, desto weniger wollte er sie in seine Dunkelheit ziehen. Viel lieber lies er alles auf sich zu kommen.
Eine Melodie drang in sein Ohr und er fing an breiter zu grinsen.
„Lass uns Tanzen, Schatz!“
„Sehr gerne sogar.“
Kicherte Charlie und ging mit ihm zur Mitte des Balkons.
Alastor legte seine Hand auf ihre Hüfte, während die Andere eine ihrer griff. Als Charlies freie Finger auf seiner Brust ruhten, fingen sie an sich zur Melodie zu bewegen, wobei der Braunhaarige nicht widerstehen konnte und anfing mit zu singen.

It only took a kiss to know this
Baby, I'm in love with you
One look is all it took
To say I do
And, baby, when you smile I'd walk a mile
Oh, just to be with you
For a chance at that glance
That says "me too"

So when it comes to those other guys
This may come as no surprise
I don't get jealous, I don't worry
'Cause I love you

Sachte drehte der Braunhaarige Charlie um sie selbst, schloss sie gleich wieder in seine Arme und wankte im Takt der Melodie mit seiner Liebsten, deren Hände nun Beide auf seiner Brust ruhten.

It only took a kiss but what a kiss
And, baby, I love you
What a look, oh, your look
That says I do
And, baby, I agree, I'd rather be
Nowhere else but here, my dear
There's no place ,no place
I feel so safe, so safe
Than here with you, here with you

It's like finding a penny and picking it up
And all day you'll have good luck

It only took a look
It only took a smile
It only took a kiss

Das Klavier spielte im Hintergrund ein Sole und während sich das junge Paar weiter eng tanzend in den Armen hielt, sahen sie sich verliebt in die Augen. Die Hände der jungen Frau wanderten hoch und legten sich um seinen Nacken.

It only took a kiss to know this/ I know, you said that
Baby, I'm in love with you/ You're in love with me
One look is all it took /You know I love you too
To say I do
And baby when you smile, I'd walk a mile
/why should I question
Oh, just to be with you /how I feel for you
For a chance at that glance/ you make me feel brand new
That says me too

So please believe me when I say
I've never felt this way
And trust me with your heart
I knew right from the start
It only took a look, it only took a smile, it only took a kiss
It only took a look, it only took a smile, it only took a kiss
It only took a look, it only took a smile, it only took a kiss

Beide blieben sie zu den letzten Klängen stehen und sahen sich tief in die Augen. Langsam senkte senkte der Mann seinen Kopf, schloss langsam die Augen und wollte seine Liebste grade küssen, da wurden sie unterbrochen.
„Ist ja schon fast widerlich wie kitschig romantisch ihr Beide seid. Bäh!“
Rief Anthony grinsend während er mit Husk auf die Beiden zu kam.
Überrascht löste sich das junge Paar voneinander und blickte zu den Anderen, die mit einer großen klobigen Flasche und drei Tumblern, vor ihnen stehen blieben.
„Wir dachten uns das der gute Al etwas zu nüchtern ist, Der kann ja noch tanzen!“
Meine Husk und hob die Flasche kurz zur Ansicht hoch.
Charlie grinste breit als sie sah wie Alastor die Augen verdrehte.
„Ich merk schon, drei Gläser, drei Herren, dass wird wohl ein kleines Männergespräch. Dann lass ich euch mal alleine und suche Rosie.“
Meinte sie heiter und blickte noch einmal zu ihrem Verlobten.
„Wir sehen uns gleich wieder.“
Versprach die Blonde und löste sich von ihm. Die Männer sahen ihr kurz nach, wendeten sich aber schnell einander zu. Sie zündeten sich alle drei Zigaretten an.  Danach öffnete Husk die Flasche und verteilte die Gläser. Als jeder etwas zu trinken hatte stießen die drei an.
„Auf die Zukunft.“
Rief Anthony heiter und die Anderen stimmten ein.
“Passt auf, Mädels! Den hab ich noch es Soldatenzeiten aufgehoben. Hab ihn damals Geschenk bekommen. Der hat es in sich.“
Meinte Husk und Alastor winkte ab.
„Zum Glück kann ich ab.“
Kaum hatte der Braunhaarige seinen Satz beendet, da nahm er auch schon mit den anderen Drei einen kräftigen Schluck. Sofort verzogen Alastors und Anthony das Gesicht und husteten.
„Bei allen Loa, Husker! Was ist das für ein Fusel? Der brennt einem ja alles weg!“
Sprach Alastor krächzend und Anthony nickte zustimmend.
„Und der steigt einem direkt in die Birne!“
Fügte der Blonde noch hinzu.
„Stellt euch nicht so an! Das ist guter alter Navyrum! Der macht es Bengeln wie euch erst richtige Männer!“
Lachte der Größere und gönnte sich wieder einen Schluck.
Alastor nahm erst einmal einen Zug von seiner Zigarette.
„Und ich hatte gehofft hier halbwegs nüchtern heraus zu kommen.“
Gestand er und atmete den Rauch aus.
„Wenn du den so lange aufbewahrt hast, warum machst du ihn denn dann jetzt auf?“
„Nun, Al. Ich hab den für besondere Anlässe aufgehoben. Eigentlich für die Hochzeit meiner Tochter. Aber da mir dies genommen wurde, nehmen wir eben deine Verlobung. Immerhin hätte ich nie gedacht dass ein mieser Bastard wie du einmal ein hübsches kleines Frauchen bekommt.“
Kurz betrachtete Alastor den Schwarzhaarigen.
„Ich hätte es selbst nicht für wahr gehalten.Da will man nur einen netten kleinen Kill haben und schon läuft alles aus dem Ruder.“
„Ich bin froh darüber, Alastor. Charlie zeigt, dass in dir doch noch ein Mensch steckt.“
„Richtig!“
Stimmte Anthony zu.
„Und 'ne prüde Jungfrau ist er nun auch nicht mehr!“
Kurz sahen die beiden anderen Männer genervt zu dem Blonden, welcher lachte und einen zweiten Schluck vom Rum nahm.
„Das ist etwas positives! Sex entspannt und macht glücklich. Außerdem sind deine Augenringe verschwunden, Al! Das heißt du schläfst besser und alles dank unserer kleinen Prinzessin. Die hat dich bei den Eiern.“
„Was auch immer...“
Kam es nun doch etwas genervt von dem Braunhaarigen.
„Nicht so schüchtern, Mister Grinsebacke! Dein Mäuschen erzählt mir schon so das eine oder andere pikante Detail aus euren heißen innigen Spielchen. Immerhin sind sie und ich beste Freunde und was ich da so höre...holla die Waldfee!“
Alastor verdrehte die Augen. Das einzige was ihn wirklich an Charlie störte stand hier grade vor ihm, grinste doof in seinem cremefarbenen Anzug, rosa Hemd und zum Anzug passender Fliege und wusste genau über sein Liebesleben Bescheid.
„Hätten wir keinen Deal, würde ich dich beseitigen...“
„Ach was, du hast schon Andere mit einem Deal umgelegt. Du tust es nur nicht, weil du weißt dass Charlie und ich dicke sind!“
„Pfff... Als o...“
„Schnauze jetzt! Ich will, wenn ich ehrlich bin, nichts über Al's beschissenes Sexleben erfahren, Anthony. Also klappe und sauft endlich weiter!“
Mischte sich Husk ein worauf der Blonde mit den Schultern zuckte. Da wollte er Mister Unantastbar einmal ärgern und Husk lies ihn nicht.
„Gut! Dann eben anderes Thema. Es gibt in letzter Zeit erstaunlich wenig Vermisstenfälle. Was ist denn da los, Grinsebacke?“
Ein schweres seufzen kam von dem Braunhaarigen, der von Husk neu ausgeschenkt bekam und wieder an seinem Glas nippte auch wenn er schon spürte wie sein ohnehin schon angeheiterter Verstand weiter vernebelte.
„Irgendwie fehlt mir derzeit die Motivation Seelen zusammen. Mein letzter Deal war auch mein letzter Mord und das war dieser dumme Van Eldrich Bengel.“
„Uh, das ist doch eigentlich etwas gutes, oder?“
Alastor schüttelte den Kopf während er seine nun auf rauchte Zigarette weg warf und Husk ihn prüfend an sah.
„Lass mich raten: Es hat für dich Konsequenzen.“
„Richtig. Der Loa dem ich diene ist bekanntlich sehr ungeduldig und ich hab ihr Jahre lang so viele Seelen gegeben. Nun nicht mehr und ich spüre wie meine Kraft schwindet.“
„Hä? Warum zum fick deine Kraft?“
„Husker, mein Guter, streng dein Köpfchen doch einmal an. Je mehr Seelen ein Voodoomagier, der diesen Weg wählt den ich genommen habe, den Loa opfert, um so stärker wird er. Wenn er kaum bis keine mehr liefert, nehmen ihm die Loa langsam die Kraft, die sie ihm einst zur Verfügung stellten. Es ist ein geben und nehmen. Meine Kraft ist sehr zurück gegangen und ich kann meinen Schatten nicht mehr so viel Freiraum geben wie früher.“
„Das klinkt als wenn du in echt großer Scheiße steckst.“
„Jupp. Langsam brauch ich wieder ein Opfer, weil sonst könnte es sein dass sie meine Seele will.“
Überrascht sahen Beide zu Alastor, der nun auch sein zweites Glas leerte.
„Nun denn, die Herren, ich finde schon einen Weg dies zu verhindern.“
„Wirst du es ihr sagen?“
Fragte Angel nun und lies sich von Husk sein Glas erneut füllen.
„Charlie? Ich weiß es nicht. Aber sie ist nicht Dumm. Es würde mich nicht wundern wenn sie es von alleine heraus findet.“
Beide Männer nickten. Das war sie wirklich nicht. Doch mit einem mal musste Anthony kichern.
„Wir sind schon ein interessanter Trupp an Sündern. Der Strichjunge und ehemaliger Junkie, ein ausrangierter, Dauer saufender und spielsüchtiger Ex-Soldat und der Serienmordende Voodoodaddy.“
„Oh ich denke wir wissen alle Drei ganz genau dass wir nicht im Himmel landen werden.“
„Hehe, Auf keinen Fall.“
Sagte Husk grinsend zu und Anthony hob das Glas.
„Auf dass wir uns eines Tages wegen unserer Sünden in der Hölle treffen!“
„Auf die Sünde!“
Stimmten die anderen Beiden zu und stießen zusammen an. In wenigen Zügen waren die Gläser leer und noch bevor Husk vorschlagen konnte, Nachschub zu holen, kam auch schon Charlie zurück.
„Na, ihr?“
Kam es heiter von ihr und sie sah, wie Anthony und Alastor leicht schwankten. Was auch immer Husk aufgetischt hatte, es hatte bums.
„Ich würde gerne meinen Verlobten einen Moment entführen, wenn ihr nichts dagegen habt. Ich müsste kurz mit ihm unter vier Augen reden.“
Meinte die junge Frau mit einem seltsamen, fast teuflischen Grinsen.
Alastor sah sie fragend an.
„Worum geht es denn?“
„Och... nichts schlimmes. Na! Lass uns in unser Zimmer gehen. Da können wir in ruhe...“reden“.“
Ohne ein weiteres Wort, ging Charlie hinein. Die drei Männer sahen ihr verwirrt nach und beobachteten wie sie einem Kellner einen Sektkübel und zwei Gläser klaute.
Nun musste Anthony lachen, da er durchaus verstand was Charlie vor hatte. Alastor richtete seine Krawatte und verabschiedete sich von den Anderen, wobei er beim gehen doch merkte, dass er ein bisschen viel getrunken hatte.
Husk hob eine Augenbraue.
„Will sie etwa....“
„Jupp, den sehen wir heute Abend  nicht mehr wieder, denn unsere kleine Prinzessin vernascht den nun.“
Lachte der Blonde weiter.



Charlie sah noch einmal zu Mimzi, ehe sie den Raum mit Sektkübel und Gläser verließ, hinter ihr ein nicht mehr ganz so nüchterner Alastor und schon musste die Blonde breit grinsen, als die Kleinere vor Wut bei diesen Anblick kochte. Sie hatten eine kleine Auseinandersetzung die sich um Alastor drehte. Charlie wusste ja, das Mimzi in ihn verliebt war, aber sie lies sich von ihr sicher nicht beleidigen. Hoffentlich hatte diese dumme Dora nun verstanden wessen Mann Alastor war.
Charlie erreichte als erste das Zimmer, welches Rosie ihnen für die Nacht bereit gestellt hatte. Schnell stellte sie Kübel und Gläser auf den Nachtisch und versteckte sich hinter der noch offenen Tür. Als Alastor hinein kam und verwirrt durch den Raum sah, sich offensichtlich wunderte, seine Verlobte nicht zu sehen, schloss sie diese schwungvoll. Der Mann drehte sich erschrocken um, grinste aber als sie Hüften schwingend auf ihn zu kam.
Nun verstand auch er was sie mit „Reden“  meinte. So nahm er sie in die Arme, als sie bei ihm angekommen war und sein Gesicht zu sich herunter zog um ihn innig zu küssen.
Stück für Stück viel Kleidung auf den Boden.
„Hat dich wer geärgert dass du mit einem mal zu über mich her fällst?“
Fragte er zwischen den Küssen als er grade Freiraum bekam um sein Unterhemd aus zu ziehen.
Die Blonde öffnete ihren BH und kicherte. Er kannte sie doch zu gut.
„Mimzi spielte wieder die eifersüchtige und wenn sie so weiter macht, zünde ich sie bald an.“
Nun musste Alastor lachen.
„Wird mein Engel etwa zum Teufel?“
„Ich hab vom Besten gelernt.“
Nun lachten sie zusammen., doch kaum war das letzte Stück Stoff verschwunden drängte Charlie ihren Liebsten zum Bett

>>>>>>>>>>!!!Sexueller Inhalt!!!<<<<<<<<<<


Mit sachter Gewalt zwang Charlie Alastor sich auf die Bettkante zu setzten, während sie weiter vor ihm stand. Ihre Hände strichen von seinem Hals, zu seinen Schultern, langsam ein Stück seinen Rücken herunter während Alastor seine auf ihre Hüften lagen. Sie sahen sich einfach in die Augen. Er spürte wie sich ihre Knie auf das Bett drückten, sich links und rechts neben seinen Lenden platzierten, doch der Braunhaarige wagte es nicht seinen Blick von ihren Augen zu nehmen. Sie senkte ihren Kopf und erneut trafen sich ihre Lippen. Dieser Kuss war anders. Bittersüß, Provokant, Verspielt und Fordernd. Charlie biss ihm auf die Unterlippe, zog etwas an dieser bis sein Fleisch sich aus ihren Zähnen befreite und in ihm wie so oft diesen seltsamen Schauer und Verlangen entfachte. Er merkte wie sein Körper nach dem ihrem schrie, sie berühren wollte. Doch schon drückte die junge Frau ihn auf die Decke, orderte mit einem leichten Kopfneigen an, dass er es sich bequem machen sollte.
Alastor rutschte zu den Kissen in die er nun seinen Rücken bettete, während Charlie auf ihn kroch. Ihre geschickten Finger fuhren über seinen Bauch, strichen sachte über seine Narben, hoch die Brust während die Augen der Blond auf ihn gerichtet waren. Als sie ihn so betrachtete und sich gierig auf die Unterlippe biss, fühlte Alastor sich für einen kurzen Moment wie ein Reh, dass vor einer hungrigen Raubkatze stand, ohne Chance auf einen Fluchtweg. Gezwungen sich der Situation hin zu geben.
Keuchend schloss er die Augen, als sie ihn in sich eindringen lies und lies dieses schöne Wesen sein Unwesen auf ihm treiben. Wie sie ihre Hüften hob und sengte, ihre Nägel, die leicht über seine Haut kratzen und ihr Blick, der immer noch auf ihn gerichtet war.
„Ch-Charlie.“
Stöhnte Alastor laut und sie beugte sich zu ihm herunter um seinen Hals zu küssen, während ihre Hände weiter ungeniert seinen Oberkörper erkundeten.
Langsam richtete sie sich wieder auf, saß grade auf ihm und fing an sich schneller zu bewegen.
Der Braunhaarige legte die Hände auf ihre Oberschenkel welche sich etwas in das weiche Fleisch bohrten, klare abdrücke hinterließen. Dies hier war ihr Spiel! Sie hatte die Oberhand, die er ihr auch lies. Alastors Hände wanderten ihre Seite entlang, bahnten sich langsam den Weg zu ihren Brüsten und umschlossen diese. Keuchend sah er zu ihr hoch, spürte wie das Fleisch unter seinen Fingern nach gab und beim lockern des Griffes wieder in seine Form zurück sprang. Als seine Daumen bestimmt über ihre Brustwarzen strichen, gab Charlie ein genüssliches Geräusch während ihrer schnellen Atemzüge von sich.
Seine Hände glitten wieder ihre Hüften herunter, entlang der seidigen Oberschenkel zu ihren Kniekehlen.
Mit einer geschickten Bewegung drehten sie sich und Charlie, welche freudig auf quietschte, lag nun mit dem Rücken in den weichen Kissen. Alastor beugte sich über sie. Seine Lippen strichen über ihren duftenden Hals, platzierten einzelne Küsse entlang der Halsschlagader, während seine Hand zum Nachttisch hinüber griff und einen Eiswürfel aus dem Sektkübel hervor holte.
„A-Alastor.“
Hauchte die junge Frau und einen kurzen Moment zuckte sie zusammen, als sie die Kälte auf ihrer Brustwarze spürte. Grade danke Charlie dem Alkohol dafür, das er ihn experimentierfreudig machte und auf Ideen brachte, denn mit einem solche Zwischenspiel hatte sie nicht gerechnet.
Ihre Hände krallten sich etwas in das Laken, während der Braunhaarige den Eiswürfel etwas um ihre Spitze kreisen lies, fasziniert beobachtete wie sich diese verhärtete und seine Liebste genüsslich seufzte.
Das Eis wanderte weiter zu der anderen Brust, tat das selbe wie bei der Ersten. Alastor lies den Würfel wieder zur Mitte ihres Brustkorbs gleiten und schob ihm langsam ihren Körper entlang bis zu ihren Bauchnabel in dem er ihn lies, während Charlie die Kälte eine Gänsehaut bescherte und ihr Atem erneut schneller ging.
Kurz öffnete sie die Augen, als Alastor sich über sie Beugt, die junge Frau spürt, wie er seine Lippen um ihre Brustwarze legte und an dieser saugte, keuchte sie Lustvoll auf. Seine Zunge folgte der Wasserspur auf ihrer Haut, biss sachte in ihre andere Spitze, was sie dazu brachte auf zu stöhnen, und bahnte sich dann seinen Weg weiter hinunter zu ihrem Bauchnabel. Dieses herrliche Gefühl vom wechsel des kalten Wassers  zu seiner heißen Zunge raubte ihr förmlich den Verstand und Charlie konnte nicht anders als vor Erregung zu zittern. Sie merkte nicht einmal wie Alastor sich einen neuen Eiswürfel nahm, welcher nun von ihrem Bauchnabel aus weiter herunter glitt, bis er zwischen ihre Beine wanderte und an einer empfindlichen Stelle zum stillstand kam. Charlie schnappte überrascht nach Luft als Alastor den Würfel ihren Kitzler umkreisen lies, über den Nervenknopf fuhr und der Druck verstärkt wurde. Sofort winkelten sich ihre Beine an und zuckte immer wieder wenn Alastor etwas unerwartetes tat. Sein Kopf hob sich von ihrem Bauchnabel hoch, ohne dass er seine Arbeit beendete. Er hockte sich zwischen ihre Schenkel, beobachtete genau wie ihr Rücken sich bog und sie sich auf die Unterlippe biss um nicht noch lauter zu stöhnen, während Charlie immer wieder wimmernde Geräusche und erstickendes Keuchen von sich gab. Sachte platzierte er Küsse auf ihr Knie. Wieder beugte er sich leicht nach vorne und ohne Anflug von der sonstigen doch noch recht verklemmte Art seinerseits, drang er mit zwei seiner Finger in sie ein. Als diese sich in ihrem nassen Inneren krümmte und Charlie kein Zeit ließen, dass ganze zu verstehen, bewegte Alastor seine Ziffern in ihr, drückte auf empfindliche Stellen, ohne die Arbeit mit den Eiswürfel zu vernachlässigen, welcher gelegentlich von seinem derzeitigen Ort, die Innenseite ihrer zittrigen Schenkel entlang glitt nur um nach wenigen Sekunden wieder den weg zurück zu finden. Die junge Frau konnte nicht anders als Laut und Leidenschaftlich auf zu schreien. Ihr Rücken bog sich immer mehr und ihr Kopf warf sich zur Seite, während sie unanständiges Keuchen von sie gab. Als das Eis geschmolzen war, ersetze der Mann es durch seine Zunge, wärmte mit dieser den nun kalten Bereich und lies seine Finger weiter ihr Inneres massierte. Mal langsamer mal schneller.
Der Braunhaarige sah zu Charlie hoch, als sie ihre Finger in seinen Schopf krallten, beobachtete genau wie sie darauf regierte und nicht überhörbar, schien er das Richtige zu tun.
Doch als er spürte wie ihre Wände anfingen um seine Finger zu krampfen, zog er sie zurück, ehe Charlie ihr hoch erreichen konnte. Verwirrt und atemlos sah sie zu ihm herunter, wie sich seine Haare aus ihren Fingern lösten und seine Lippen sich den Weg hoch zu den ihren küssten. Ehe er diese erreichte, hob er seinen Kopf. Charlie sah ihm verzweifelt in die Augen.
„Al, warum hörst du...auf?“
Als Antwort bekam sie nur ein süffisantes Grinsen und so nahm er einen weiteren Eiswürfel aus dem Kübel, welchen er sich in de Mund schob. Er beugte sich über die Blonde und legte nun seine Lippen auf die ihren, während seine Zunge ihren Mund öffnete und das Eis ihn diesen gleiten lies.
Charlie stimmte begeistert in dieses Spiel mit ein und gab ein erstickendes keuchen von sich als sie spürte wie er sich in Position brachte und langsam in ihr gereiztes Inneres eindrang. Dieses herrliche Gefühl der Fülle, welches sie durchfuhr, als wenn ihre Körper füreinander gemacht waren. Die junge Frau legte ihre Hände auf seinen Rücke, während er sich in ihr zu bewegen begann ohne dabei sanft zu sein.
Die Beine der Blonden schlangen sich um seine Hüften während der Eiswürfel in ihren Mündern langsam schmolz. Alastor spürte wie sich ihre Nägel tiefer in seine Schulterblätter bohrten und ihr Atem zwischen dem stummen Keuchen abermals schneller wurde. Der Braunhaarige stieß fester in sie ein, wurde bestimmter, worauf Charlie den Eiskuss löste und laut auf zu stöhnen, während Alastor den Eiswürfel zur Seite spukte. Seine Hand fuhr über ihren Schenkel und während Charlies stöhnen immer lauter wurde, ihre Körper sich ihm entgegen bog, er an ihren Brustwarzen knabberte, merkte Alastor ebenso diesen mittlerweile all zu bekannten Druck in sich, der nun auch seine Stimme lauter werden lies, und ihn dazu brachte sich an die junge Frau zu klammern, bis sich dieser in ihnen löste. Laut stöhnend, presste er Charlie fester an sich, bis die ersten Wellen ihres hoch sich lösten, sie ihn sanft und wimmernd von sich drückte, während sie zitternd versuchte ihren Atem wieder unter Kontrolle zu bekommen. Charlie spürte wie ihr Inneres immer noch zuckte. Langsam drehte die Blonde ihre Kopf in die Richtung des Mannes, welcher neben ihr lag und seinen Arm auf seine Augen gelegt hatte um sich langsam wieder zu fangen.

>>>>>>>>>>!!!Ende!!!<<<<<<<<<<

Charlie konnte nicht anders als zu lächeln.
„Du solltest öfter etwas mehr trinken, Al.“
Er nahm den Arm von seinen Augen und drehte seinen Kopf zur ihr.
„Ah, nein, danke.“
Von Charlie kam ein Kichern und so schmiegte sie sich zufrieden an ihn.
„Ich denke, es wird dauern bis wir wieder zu den anderen gehen,“
„Oder wir lassen es blieben. Ich denke die wissen alle warum wir nicht mehr vor Ort sind und wenn ich ehrlich bin, kann ich auf die Blicke und das Gekicher verzichten, Liebes.“
Die Blonde Konnte nicht anders als laut auf zu lachen.
„Gut, einverstanden, aber dann sage ich dir gleich, dass dies hier eine lange Nacht für dich wird.“
Es kam ein seufzen von Alastor.
„Alles was sich die zukünftige Misses Morgan wünscht. Doch erst einmal brauchen wir eine kleine Stärkungsmittel, liebes.“
Er nahm die Gläser von dem Nachtisch, reichte sie Charlie und öffnete nun mit einem Lauten knallen, die Sektflasche, welche er schnell aus dem Bett hielt, als er merkte das diese zu schäumen begann. Die junge Frau beobachtete wie ihr Verlobter die Gläser in ihren Händel füllte.
„Und auf was stoßen wir an?“
Fragte Alastor und nahm ihr ein Glas an, nachdem er die Flasche in den Kübel zurück stellte.
Charlie überlegte kurz doch dann grinste sie.
„Auf uns und dass uns heute Nacht die Eiswürfel nicht zu schnell ausgehen.“



Ein Letztes Dampfen der Bahn gab lies die Passagiere sich von ihrem Plätzen erheben. Sie drängten sich an die winzigen Türen und stiegen nacheinander aus. Als sich die Traube aus Menschen löste und es ruhiger wurde, stiegen die letzte beiden Gäste aus.  Ein Mann im weißen Anzug und Lachsfarbenen Weste stieg aus, sah den Bahnsteig entlang und strich eine verirrte blonde Strähne in das mit Pomade nach hinten gekämmte Haar, ehe er seinen weißen Zylinder wieder aufsetzte.. Der Becher mit den schwarzen Augen, breiten Lächeln und rosigen Wangen, stellte die Koffer ab und drehte sich erneut zur Tür des eisernen Gefährt. Er hob eine Hand und half einer großgewachsenen Frau hinaus, mehr als einen Kopf größer als ihr Begleiter, die ihre Blonde Mähne untypisch für diese Zeit lang und offen trug. Ihre Raubkatzenaugen, deren Farbe an Flieder erinnerten, trugen lange Wimpern und auf den Lidern befand sich sanfter violetter Lidschatten. Ihre schönen langen Finger, legten sich auf die Hand des Mannes und so stieg sie mit ihrem endlos langen Beinen aus dem Zug.
„Luci, mein Liebster. Du bist dir sicher dass sie mit kommen wird?“
„Ahahaha, wir sind ihre Eltern. Charlotte hat mit zu kommen!“
Die Größere verdrehte die Augen. Sie würde ihren Mann einfach wie immer machen lassen und dann versuchen den Mist den er anstellte wieder grade zu biegen. Dieser Holzkopf. Der Mann nahm nun die Koffer erneut auf, während sich seine Frau bei ihm einharkte.
„Uns hätte bewusst sein müssen dass sie sich in New Orleans auf hält. Immerhin hat sie sich immer schon für diese Stadt und die vielen verschiedenen Kulturen begeistert.“
„Ja, das stimme ich dir zu, Lilith. Aber es wäre auch zu einfach gewesen. Nun denn, Liebste! Wir sind hier und ich bin mir sicher dass wir unser Töchterchen schnell finden.“
„Und den Mann von dem diese Vagatha sprach!“
„Pff... der wird noch sein blaues Wunder er...“
„Lucifer....“
„Ja ja! Schon gut.“
Er seufzte einmal schwer. Ja, wer auch immer dieser Alastor Morgan war, der ihm sein kleines Mädchen weg nehmen wollte, er würde ihm schon zeigen, wo sein Platz war, egal was er dafür tun musste.

***
Song: It Only Took A Kiss – Big Bad Voodoodaddy, Meaghan Smith


Da haben wir die vorletzte Erotikszene und an sich denke ich auch das letzte entspannte Kapitel. Ich kann so viel verraten, dass sich die Ereignisse nun etwas überschlagen werden.
Außerdem habe ich beschlossen nach BAS ein altes Projekt aufleben zu lassen, welches sich rund um die Vergangenheit von Alastor dreht, wie ich sie mir vorstelle: Wie er zum Mörder wurde, wie er sich durch das Leben kämpfte und am Ende doch in der Hölle landete. Dieser Al wird sich drastisch von unserem hier unterscheiden und ich sage vorweg, auch wenn es einen weiblichen Gegenpart für ihn gibt, wird dies KEINE Liebesgeschichte.
Seit gespannt auf Kapitel 13.
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