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Behind a Smile

von TaniSuwa
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / Het
Alastor Charlie Magne
16.08.2020
10.05.2021
17
73.638
7
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Dieses Kapitel
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06.01.2021 3.796
 
Früher als geplant kommen wir Zurück aus der Winterpause und eines ich kann euch sagen: Ich habe gut vorbereitet! Nur weiß ich nicht welches Ende es nehmen wird... was hättet ihr gerne für eins? Happyend? Ein ungutes Ende?
Vorschläge werden gerne entgegen genommen!
Viel Spaß euch!

***

„Nein! Das kommt überhaupt nicht in Frage!“
Beleidigt sah Rosie zu Alastor, während Charlie weiter versuchte ihn zu überzeugen.
„Ach, komm, Alastor, Das könnte Lustig werden. Alle unsere Freunde wären da.“
„Grandios. Ein ständig betrunkener Barmann und der nervige Strichjunge...“
Antwortete er und Rosie zählte weiter auf.
„Deine Kollegen, ein paar gute Bekannte, oh, und Mimzi wird sich auch kommen wollen!“
„Ich habe nein gesagt! Warum eine Verlobungsfeier? Reicht nicht die Hochzeit?“
„Stell dich nicht so an! Meine Herren! Da will man seinem Ziehsohn und der zukünftige Schwiegertochter etwas Gutes tun und du zickst hier herum, undankbarer Kerl! Wie kannst du deiner hübschen Verlobten so einen Wunsch abschlagen?“
„Wunsch? Du hast ihr dies erst eingetrichtert! Außerdem wird es nur wieder ausarten. Ich kenne deine Feiern nur zu gut, Rosie!“
Alastor verschränkte die Arme vor seiner Brust um seine Position zu festigen während Rosie gespielt schockiert eine Hand auf ihre Brust legte und hörbar nach Luft in ihre Lungen zog.
„Alastor! Was denkst du von mir? Charlotte, hast du das gehört!“
Besagte jung Frau legte ihre Hand auf Alastors Arm, welcher sich lockerte und sein Blick sanft wurde.
„Bitte, Alastor. Ich würde so gerne die Verlobung feiern und ich mag Rosies Idee sehr. Ich meine... es wäre doch unser Feier, oder?“
Als Rosie sah, wie er Charlie zögernd in die Augen blickte, nutzt sie den Moment seines ein Knickens.
„Wenn das deine Mutter hören würde. Ihr geliebtes Kind und ein und alles will seine Verlobung nicht feiern! Sie wäre Maßlos enttäuscht, vor allem wenn sie erfahren würde, dass ihre hübsche Schwiegertochter sich eine solche Feier wünscht. Ich höre schon ihre klagende sti...“
„Herr je, ist ja schon gut!“
Murrte er nun während es ihm schwerer viel sein Lächeln zu behalten. Charlie quietschte freudig auf und sprang von dem Gartenstuhl auf, auf dem sie saß, um ihren Verlobten zu umarmen.
„Oh! Danke, Al! Das wird wunderbar!“
Rief sie freudig aus. Der Braunhaarige seufzte schwer, gab ihr aber einen Kuss auf die Stirn. Gut, nun hatte er sich entscheiden Sesshaft zu werden, da musste er nun auch mit den Konsequenzen leben und sei es hier bei Beignets und Kaffee in Rosies riesigen Garten zu sitzen und über eine Verlobungsfeier zu reden, die er eigentlich gar nicht wollte, aber für Charlie zu stimmte. Auf der anderen Seite hätte Rosie nicht locker gelassen und wahrscheinlich einfach eine veranstaltet.
Rosie wollte immer mit dem Kopf durch die Wand um ihren Willen zu bekommen und wenn er so drüber nach dachte, hatte es immer funktioniert.
Als Charlie sich freudig strahlend zurück setzte, blickte er in den grauen Himmel. Es sah wieder nach Regen aus, auch wenn es angenehm warm war an diesem Spätsommer Nachmittag. Der Wasserspiegel des Mississippi war bereits erhöht und würde nicht mehr lange brauchen, bis er über die Ufer trat.
Grade blendete er das Gespräch der beiden Frauen aus und schloss einen Moment seine Augen.
Sein Leben nahm erschreckend schnell eine Wende. Noch vor sechs Monaten hatte ihn dies alles nicht interessiert. Liebe, verloben, heiraten...Sex? Er lebte für sich und seine Arbeit für die Loa, speziell Marinette. Kümmerte sich um sich selbst und war damit im großen und ganzen sehr zufrieden gewesen. Er hatte aufgehört zu hinterfrage ob das was er tat richtig war und was er anderen damit an tat. Doch nun? Seit dem er diesen Seviathan beseitigt hatte, welches vor gut einem Monat war, hat Alastor keinen weiteren Kill gehabt und langsam fragte er sich ob sein plötzliches Schludern und die Unmotivation weiteren Menschen nach dem Leben zu trachten, nicht doch noch Folgen haben würde. Marinette war bekanntlich sehr ungeduldig und dass ihr treuster Diener sich in Faulheit suhlte und lieber die Zeit zwischen den Laken mit diesem blonden Rock verbrachte, als ihr neue Seelen zu bringen, gefiel ihr sicherlich nicht. Fakt war, auf kurz oder lang würde er mit ihr reden müssen, ihr alle erklären. Es war zumindest besser als es wortlos schleifen zu lassen.
Vierzehn Jahre lang hatte er ihr ein bis zwei Seelen im Monat beschert. Im ersten Weltkrieg noch viele mehr, als er 1916 eingezogen wurde. Nun waren es innerhalb der Zeit in der er Charlie kennen gelernt hatte grade mal zwei.
Wieder die Augen geöffnet, viel sein Blick auf die junge Frau, welche über etwas kicherte, dass Rosie gesagt hatte. Unweigerlich wurde sein Lächeln breiter. Seine Mutter hätte sie sehr gemocht und vielleicht war es an der Zeit, Charlie mit an ihr Grab zu nehmen. Sie einander vor zu stellen. Dies hier war etwas das Susan sich für ihm gewünscht hatte. Ein Leben mit einer hübschen Frau an seiner Seite, jemand der ihn liebte und ihm gut tat und Charlie war diese Frau.
„Alastor?“
Unterbrach ihre Stimme nun seine Gedanken und so schielte er zu ihr.
„Entschuldige, meine Schöne. Was hast du gesagt?“
„Ob wir Vaggie einladen können?“
Fragte sie nun mit Nachdruck und Alastor hob eine Augenbraue.
„Liebes... von mir aus ja, aber wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht dass sie kommen wird. Immerhin ist Vagatha nicht gut auf mich zu sprechen, wie du weißt.“
Charlie seufzte schwer und der Braunhaarige beobachtete wie ihr blonder hübsche Kopf zu arbeiten begann. Schnell waren ihre dunklen Augen wieder auf ihn gerichtet und wirkten entschlossen.
„Und wenn du noch einmal mit ihr redest? Ich meine einfach in ruhe und alleine. Vielleicht hört sie dir ja zu ihr könnt dieses Missverständnis klären.“
Eine weile sah er sie schweigend an, nicht wissend ob er diesen Gedanken gut finden sollte, doch dann kam ihm ein Einfall und er lächelte wieder.
„Nun, Liebes. Wenn du es dir so sehr Wünschst, geh ich diesem natürlich liebend gerne nach!“
verkündete Alastor und spürte wie Rosie ihn ahnend angrinste. Charlie atmete erleichtert aus.
„Ich danke dir, Al. Das bedeutet mir wirklich sehr viel.“
Sachte griff sie nach seiner Hand und drückte diese leicht, während der Braunhaarige amüsiert gluckste. Oh, er würde ihr diesen gefallen tun und sich mit dieser störenden Pachuca auseinander setzten. Aber nicht auf die Art und Weise wie seine schöne, naive Prinzessin es sich vorstellte.
Es war an er Zeit seinen Standpunkt deutlich zu kennzeichnen auf dass er Charlie endlich für sich alleine hatte.



Eine Weile starrte Alastor die Klingel der Tür an. Na, mal sehen wie sich Vagatha benahm und wie sehr er ihr Angst machen musste, damit sie Charlie endlich in Ruhe lies. Ein leicht genervtes Seufzen entwich seinen Lippen und so betätigte er den Knopf. Mit einem Schnippen, entsorgte er seinen Zigarettenstummel und blickte auf das Holz, welches sich nun öffnete.
Vaggie sah fragend in sein Gesicht während Alastor lächelte und sie begrüßen wollte.
„Hal...“
Weiter kam er nicht, da sie die Tür sofort zu schmettern wollte, worauf er schnell genug reagierte um seinen Fuß in den Türspalt zu stecken und diese wieder auf zu ziehen.
„...lo!“
Wütend funkte die junge Frau ihm an.
„Was wollen zu, Mister Morgan? Ich habe kein Interesse daran mit jemanden wie Ihnen zu reden!“
Fauchte sie und der Braunhaarige lachte.
„Oh, glauben Sie mir, ich bin genau so wenig daran Interessiert mit Ihnen zu reden, aber es gibt jemanden der möchte dass wir uns verstehen.“
Ihre Augen wurden größer und sie sah ihn überrascht an, wobei sie sich auf die Unterlippe biss.
„Charlie?“
„Richtig.“
Nach kurzem zögern lies sie ihn hinein, worauf er kurz triumphierend schnaufte und hinein ging, hoch die Treppe in die kleine Wohnung. Sein Blick schweifte durch das helle Wohnzimmer, in dem er sich nun befand. Es war gemütlich dekoriert und er erkannte ganz genau, für welche Dinge Charlie hier verantwortlich war.
Vaggie stellte sich auf sicherer Distanz zu ihm vor die Tür und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Nun, ich höre.“
Sagte die Schwarzhaarige den Blick fest auf den Mann gerichtet, welcher sein Lächeln nicht ablegte.
„Charlie möchte dass wir uns Aussprächen, weil sie Sie auf unserer Verlobungsfeier dabei haben möchte.“
„Ich soll also zusehen wie sie sich nach und nach langsam in ihr verderben stürzt?“
„Oh, glauben Sie mir, Miss Hernandez, nichts liege mir ferner als unserer hübschen Charlotte schaden zu zufügen.“
„Dann sollten Sie die Finger von ihr lassen!“
Fauchte die junge Frau und der Braunhaarige konnte nur die Augen verdrehen.
„Was habe ich je getan dass Sie mich so sehr verachten?“
„Es ist alles was sie ausmacht, Mister Morgen. Ihr Möchtegern elegantes Auftreten, die Art und Weise wie Sie sich bewegen, dieses heuchlerische Lächeln. Ihre gesamte Aura strahlt Gefahr aus und ich lasse nicht zu dass Sie Charlie ins verderben stürzen.“
Nun lachte Alastor laut.
„Oh, dafür haben Sie aber bis jetzt nicht viel getan, beziehungsweise Charlie mit ihrem Gezicke immer weiter in meine Arme getrieben. Was meinen Sie denn warum sie nicht mehr so oft hier ist? Sie darf bei mir sein, wer sie will, machen was sie will und ich versüße ihr die Tage wo ich nur kann, anstatt sie dauernd dazu zu bringen zu machen was ich will, an ihren Freunden zu meckern und sie...“
„Schluss jetzt!“
Unterbach Vaggie ihn wütend.
„Sie haben sie manipuliert und ihre Naivität ausgenutzt, Mister Morgen! Sie haben mit ihrem widerlichen gespielten Charme ein junges Mädchen dazu gebracht ihnen näher zu kommen und nutzten nun ihre Verliebtheit aus!“
„Haha, hören Sie sich überhaupt selber zu?“
Alastor setzte sich in Bewegung und ging Langsam auf sie zu, doch Vaggie sah ihm mit sturen Blick in die Augen. Nein, sie würde ihm nicht ausweichen.
„Meine Liebe, ich nutze Charlie keines Wegs aus. Sie hat sich selbst für mich entscheiden und ich mich genau so für sie. Es gibt nur eine Person die einen Schatten auf unser Glück wirft und Charlie sehr, sehr traurig macht.“
Kurz vor ihr Blieb er stehen, konnte hören wie die Schwarzhaarige nun laut schluckte und sich etwas an dem Türrahmen drückte.
„Und dies sind Sie, Miss Hernandez.“
Er beugte sich zu ihr vor, starrte in die dunkelbraunen Augen, die ihn so zwiegespalten ansahen. Eine Mischung aus Furcht und Zorn.
„Ich werde nicht zu lassen, dass Charlie traurig ist, Vagatha.“
Schnell lies die junge Frau ihren Rücken am Türrahmen vorbei gleiten und wollte schnell in die Küche rennen , da hörte sie ein Fingerschnippen und war mit einem mal in einen ganz anderen Raum. Verwirrt sah sie sich um. Sie sah, Kräuter, die von einer Decke hingen, zwei Stühle, zwei Tische, auf dem kleineren lagen allerlei Werkzeug und an der Wand stand ein Bücherregal. Es sah aus wie ein Keller.
„Was zur...“
„Willkommen in meinem Arbeitszimmer, meine Liebe, fühlen sie sich ganz wie zuhause!“
Vaggie sah verwirrt zu ihm, doch als er näher kam, von dem kleinen Tisch ein Messer nahm, ging sie ängstlich rückwärts
„Wie sind wir hier hin gekommen?!“
Rief sie, spürte aber dann das Regal hinter sich. Aus Reflex, ging sie einen Schritt vor, drehte sich in dessen Richtung worauf es zu wanken begann. Nun sah sie was sich in diesem befand. Es waren allerlei Einmachgläser und darin befanden sich Organe.
Ehe sie etwas sagen konnte, griffen Ranken aus Schatten nach ihren Handgelenken und Beinen, drehten sie so, dass sie Alastor ansehen musste, welcher wieder auf sie zu ging, einen Finger in die Höhe hob und diesen belehrend hin und er schwingen lies
„Na na, wenn man irgendwo zu Besuch ist, randaliert man doch nicht, Vagatha.“
Verzweifelt versuchte sich die Schwarzhaarige zu befreien, schaffte es jedoch nicht.
„Was zur Hölle bist du?!“
Alastors Grinsen wurde breiter.
„Wann hab ich Ihnen denn das Du erlaubt? Nun, wie dem auch sei. Ich habe viele Namen: Voodoomeister, Schattenmann, Dämon, Teufel, Magier, Zauberer aber am Ende bin auch ich nichts weiter als ein Mensch, der sich nur etwas mit Geistern und Schatten auskennt.“
Vaggies Augen wurden größer als er seine Hand um ihren Hals legte,  das Messer in der anderen  an ihre Wange heilt und nur sehr sachte ihre Kehle drückte. Langsam kam sein Gesicht dem ihren näher, bis seine Lippen auf Höhe ihres Ohres war.
„Ich verrate Ihnen nun etwas, Vagatha. Jeden der Charlie auf unangenehme Art und Weise zu nahe kommt, versucht sie mir weg zu nehmen oder ihr in irgendeiner Form schaden zu fügt, dem werde ich höchst persönlich den Loa opfern, ihm bei lebendigen Leibe aufschneiden, nach und nach alle Organe entfernen und sie so verarbeiten das sie nicht mehr erkennbar sind. Glauben Sie mir, wenn ich ihnen sage, dass man bis jetzt keine Leiche meiner Opfer gefunden hat und ich mach dies hier schon seit vierzehn Jahren.“
Er spürte wie Vaggie anfing zu zittern, wie sich Todesangst in ihr breit machte und dies war nach langer zeit wieder ein Triumph für den Braunhaarigen. Doch leider würde er diesen nicht nutzen können und so schnippte er mit den Fingen, worauf sie sich wieder in der Wohnung befanden. Das Messer in seiner Hand verschwand und er zog sich zurück. Die immer noch festgehaltene Vaggie, sah ihn verwirrt an.
„Die ganzen Vermisstenfälle aus der Zeitung warst du?“
„Richtig.“
„Und nun willst du mich umbringen?“
„Oh, am liebsten würde ich Sie jetzt sofort umlegen, Miss Hernandez. Doch leider hängt meine Verlobte sehr an Ihnen, von daher haben Sie noch mal Glück gehabt.Aber....“
Die Ranken verstärkten ihren Griff, worauf die junge Frau vor schmerzen auf keuchte.
„... sollten Sie mir weiter in die quere kommen und Charlie wieder belästigen, war dies das Letzte was Sie getan haben.“
Sein Blick wurde finster und sein lächeln breiter.  Doch dann ließen die Ranken Vaggie los und Alastor ging zur Wohnungstür. Vaggie sank auf dem Boden und blickte auf ihre Gelenke. Keine spuren des eben erlebten Quetschens waren zu sehen, doch tränen bildeten sich ihn ihren Augen, während sie zu dem Mann an der Tür blickte, welcher die Tür öffnete.
„Ich hoffe sie haben ihre Lektion gelernt, Charlie wird sicher demnächst ihre Sachen holen und gänzlich zu mir ziehen, einen schönen Tag noch.“
Mit diesen Worten Verlies er die Wohnung. Teil Eins seines Planes war schon einmal erfolgreich, folgte teil zwei. Er war sich ziemlich sicher das Vaggie nicht so schnell aufgeben würde, aber genau das war der Punkt und er musste nur noch einmal mit Charlie reden, dann wäre er diese nervige Göre endlich los.



Die Blonde saß in einem Café nahe der Maple Street und wartete dort nervös. Gedankenversunken nippte sie an ihren Milchkaffee. Hoffentlich konnten Alastor und Vaggie ihre Differenzen klären und es würde ruhe herrschen. Das war derzeit ihr größter Wunsch. Doch als sie vom weiten schon ihren Verlobten sah und dieser sich ohne ein Lächeln angestrengt über den Nacken fuhr, erlosch augenblicklich ihr letzter Funken Hoffnung. Verwirrt stand sie auf und rannte von der kleinen Terrasse aus zu ihm.
„Alastor? Alles in Ordnung?“
Fragte sie besorgt und legte ihre Hände auf seine Wangen. Etwas niedergeschlagen sah der Braunhaarige in ihre Augen.
„Nun ja, Das Gespräch lief nicht ganz so wie erhofft.“
Gestand er ihr.
„Sie... hat überhaupt nicht zugehört und ich bin deswegen etwas ausgerastet und habe die Fassung fast verloren.“
„Inwiefern?“
Ihre Daumen strichen beruhigend über seine Haut. Alastor konnte nicht anders als sie an sich zu ziehen.
„Ich hätte ihr beinahe eine Ohrfeige verpasst.“
Sagte er mit ernstem aber reumütigen Ton. Charlies entsetzest Gesicht zeigte ihm, dass er auf dem richtigen Weg war.
„Ich hab es nicht getan! Zum Glück konnte ich mich noch fangen. Aber ich sage dir wie es ist, Charlie, sie will einen Keil zwischen uns ziehen und es wird immer schlimmer. Ich habe wirklich keine Lust mich so beleidigen zu lassen. Ja, ich bin vielleicht manchmal etwas schräg und eigen, stichel gerne, aber ich habe ihr nie einen Grund gegeben mich so zu hassen.“
Sagte er ehrlich und seufzte.
„Gut, ich hätte eben gerade nicht so aus der Haut fahren dürften. ich verstehe wenn du nun böse mit mir bist, weil...“
„Oh nein, Alastor! Ich könnte dir nie wirklich böse sein.“
Rief sie sofort und drückte ihm ohne Vorwarnung einen Kuss auf die Lippen, den sie so schnell wieder löste, dass er nicht einmal mehr reagieren konnte.
„Ich weiß doch das Vaggie so stur ist, Liebster. Es tut mir leid. Ich hätte dies nicht von dir verlangen sollen.“
Nun hob Alastor seine Hände zu ihren Gesicht und strich ebenso mit dem Daumen über ihre Wangen.
„Du hast es nur gut gemeint, Liebes. Aber vielleicht solltest du zu ihr, sie war doch sehr erschrocken über mein Verhalten und ich schäme mich nun dafür.“
Von der Blonden kam ein nicken.
„Ich glaube du hast recht, wartest du hier?“
„Natürlich.“
Der Braunhaarige gab ihr noch einen Kuss ehe er sie gehen lies und sich auf ihren Platz auf der Caféterasse setzte. Es gab nun zwei Möglichkeiten, dies hier ging daneben und sie glaubte Vaggie mehr als ihm oder sie würde dieser dummen Dora keinen Wort glauben und sich endgültig von ihr lösen.
Charlie stand schon bald vor der Vertrauten Tür und schloss diese auf. Sie ging wie ihr Verlobter zuvor die Treppe hoch und öffnete die Wohnung.
„Vaggie?“
Rief sie und trat weiter hinein. Ali sie in der Küche Geräusche hörte, ging sie in dessen Richtung und fand Vaggie, welche sich tränen aus den Augen wischte. Die schwarzhaarige zuckte erschrocken zusammen. Als erneut ihr Name gerufen wurde, doch sofort gehrte Erleichterung ein.
„Charlie! Oh, Charlie, du bist endlich wieder zuhause!“
rief sie und umarmte die Blonde Frau, welche ihre Arme um sie legte.
„ja, Al hat mir erzählt was passiert ist und mich auch drum gebeten nach dir zu gucken.“ Sofort löste sich Vaggie von ihr und sah sie entsetzt an.
„Dieser Bastard hat dir alles erzählt?“
„Vag...es tut im Leid das er so ausgerastet ist, dass wollte er nicht.“
„Er wollte es nicht? Verdammt Charlie! Sei nicht so naiv! Der hat dies alles hier geplant um uns auseinander zu bringen, dass hat er selbst zu mir gesagt. Du hast dich auf einen Schattenmann eingelassen und merkst es nicht einmal! Er ist das pure Böse und...“
Rede nicht noch einmal zu über Alastor!“
Unterbrach Charlie nun wütend die andere Frau, welche sie perplex an sah.
„ Ja, Alastor ist exzentrisch und etwa eigen, aber er ist nicht das als was du ihn dar stellen willst.“
„Sei nicht blind, Charlie. Er versteckt etwas vor dir. Der Typ ist ein Monster und bedient sich dunkler Magie.“
„Oh, komm, Vaggie! Meinst du wirklich ich wäre so dumm und merke nicht das das er mir etwas verheimlicht?“
Vaggies Augen wurden größer.
„Du weiß es?“
„Ich weiß nicht was genau und ich will es auch nur von ihm hören, daher werde ich das was du gesagt hast auch nicht glauben. Alastor soll es mir selbst sagen.“
„Du.. du Akzeptierst es einfach? Charlie, er ...“
„Schluss jetzt! Er soll die Möglichkeit haben sich zu erklären und so leid es mir tut, du warst von Anfang an dabei ihn schlecht zu machen, was mich dazu bringt ihm mehr zu glauben als dir. Nicht ein einziges mal hast du versucht nett zu ihm zu sein, weil er dir von Anfang an ein Dorn im Auge war.
„Aber ich hatte recht, Charlie!“
„Ja? Auch mit Angel als du ihn schlecht gemacht hast? Oder Husk? Du siehst, ich lebe noch und mir geht es besser als je zuvor!“
Charlie fuhr sich angestrengt durch das Haar und musste die Tränen ihrer Freundin ignorieren.
„Sie hatten alle drei schon die Möglichkeiten mir etwas an zu tun und ich stehe immer noch vor dir. Egal wer, ob Angel, Husk oder besonders Alastor, ich kann bei ihnen sein wer ich will und sie würden mich immer unterstützen. Dies hätte ich mir auch von dir gewünscht, Vag. Ich habe mir meinen Weg selbst ausgesucht und egal was Alastor mir verheimlicht, ich weiß dass er es mir irgendwann sagen wird und ich ihm dann gegebenen falls hinaus helfen kann, bei was auch immer, denn ich liebe diesen Mann mehr als alles andere auf dieser Welt.“
Vaggie legte sich schockiert die Hand auf den Mund.
„Charlie, du bist vollkommen besessen von diesen Mann.“
Eben genannte zuckte mit den Schultern.
„Ich sehe darin kein Problem. Nun, ich komme die Tage meine restlichen Sachen holen, denn ich werde zu Alastor ziehen. Ich kann es nicht mehr ertragen wie du über ihn  oder die Anderen redest und will es auch nicht mehr tolerieren wie du versuchst mir deinen willen auf zu zwingen.“
Als Charlie sich umdrehen wollte um zu gehen, griff Vaggie nach ihrem Arm.
„Du machst einen großen Fehler Charlie! Ich habe mich vielleicht bei den Anderen geirrt, aber Alastor Morgan ist ein Wolf im Schafspelz! Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Er benutzt irgendeine Schattenmagie...ich glaube Vood...“
Sie konnte nicht einmal ausreden, da riss sich Charlie los.
„Du hältst mich wirklich für dumm, oder?“
„Nein, nein, nein! Hör mir doch bitte zu!“
„Das tue ich und ich denke ich habe meinen Standpunkt in der Sache klar gemacht, oder nicht?“
„Wenn du diesen Weg gehst, wirst du nie wieder hinaus finden.“
„Das möchte ich auch nicht. Ich habe mir dies alles ausgesucht und ich werde nicht mehr zu lassen das du schlecht über ,meine Freunde oder Alastor redest. Ich hab es schon viel zu lange durchgehen lassen, aber damit ist nun Schluss.“
Der blick der Blonden war fest und bestimmt, während sie ihn die tränennassen Augen ihrer eigentlichen Freundin sah. Warum dachten alle sie würde es nicht merken das Alastor etwas verbarg. Etwas was ihr nicht gefallen würde. Aber Charlie glaubte fest daran dass sie ihm helfen konnte, ihn aus der Dunkelheit holen konnte, die ihn die ganze Zeit umgaben. Immer ein Stückchen mehr.
„Mach es gut, Vaggie.“
Waren ihre letzten Worte und so lies sie Vaggie alleine zurück. Die Schwarzhaarige hörte wie sich die Tür schloss und krallte sich weinend in ihr Haar. Charlie merkte doch gar nicht in welcher Gefahr sie sich begab! Mit wackeligen Beinen ging sie zum Fenster, sah wie dort Alastor schon auf seine Verlobte wartete, welcher die junge Frau gleich in die Arme nahm. Vaggie schluckte schluchzend und wandte ihren Blick zum Telefon ab. Es gab nur noch eine Möglichkeit Charlie zu retten... auch wenn dies das schlimmste sein würde, was sie tun könnte. Schweren Schrittes ging sie zu der Theke, nahm den Hörer ab und wartete auf die stimme einer Telefonistin. Vaggie seufzte zitternd als sie endlich jemanden am Hörer hatte.
„H-halle, Vermittlung? Können sie mich nach New York weiter leiten? Ich würde gerne ein Telefonat zu Magne Anwesen haben.“



***  
Ah! Wie hab ich unsere beiden Lovebirds doch vermisst! Es wird spannend, liebe Leser.
Da ist wohl Alastor nicht der einzige mit einer kleinen Obsession und Charlie scheint genau so einen wandel durch zu machen. Ich hoffe ihr hattet euren Spaß und bis zum nächsten Kapitel!
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