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Behind a Smile

von TaniSuwa
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / Het
Alastor Charlie Magne
16.08.2020
10.05.2021
17
73.638
7
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27 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
04.12.2020 4.674
 
Starten wir hier mal etwas ruhiger! Dieses Kapitel ist etwas anders, ruhiger, als die Anderen und es machte tatsächlich Spaß es zu schreiben, auch wenn es mir nicht gut ging. Ich mag die Beziehung der beiden mittlerweile sehr und die Geschichte geht andere Wege als mal geplant. Hoffentlich gefällt euch der Fluff und Schmalz!
Viel Spaß^^

***

Alastor, Charlie, Beide




Müde öffnete die junge Frau ihre Augen und spürte die Wärme und das auf und absenken der Brust ihres Liebsten unter sich. Ihr Blick wanderte hoch zu Alastors schlafenden Gesicht. Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. Sachte platziere Charlie einen Kuss auf seine Brust und richtete sich auf. Sie streckte sich kurz und lies ihre Beine aus dem Bett baumeln.
Das Leben mit Alastor war wunderbar und es herrschte absolute Gleichberechtigung.
Während andere Männer von ihren Frauen erwarteten, dass sie den Haushalt zu führen hatten und Essen auf den Tisch bringen sollten, machten sie und Alastor alles zusammen. Nun gut, sie waren nicht verheiratet sondern nur ein Paar, aber dennoch teilten sie sich die Hausarbeit. Ja, Alastor hatte ihr sogar verboten zu kochen, nachdem sie zwei mal fast die Küche in Brand gesteckt hatte, bei dem versuch ihm etwas zu Essen zu zaubern, als er von der Arbeit kam. Er kochte, sie deckte den Tisch. Charlie wusch ab, Alastor trocknete ab. Sie fühlte sich so unglaublich frei bei ihm, denn er lies ihr den Freiraum den sie brauchte und stand immer hinter ihr. Etwas was ihr Ego doch sehr streichelte und ihr Selbstbewussten förderte. Zufrieden wollte die Blonde sich erheben um den Frühstückstisch zu decken, doch sofort schlang sich ein Arm um ihre Taille, zog sie zurück auf das Bett. Charlie lies sich mitziehen und kicherte als sie küsse auf ihrer Schulter.
„Guten Morgen, Al!“
Kam es gut gelaunt von ihr und der Mann unterbrach sie weiter zu küssen.
„Morgen, Liebes. Du mal früher wach als ich?“
Flüsterte der Braunhaarige gegen ihre Haut und platzierte eine weiteren Kuss auf dieser, während seine Hand auf ihrem Bauch ruhte und sein Daumen über den Stoff ihres Nachtkleides strich.
Charlie drehte sich zu ihm und schlank ihre Arme um seinen Nacken.
„Ja, das kommt auch mal vor. Ich dachte ich könnte schon einmal den Tisch decken.“
Sagte sie lächelnd und stupste seine Nase mit der ihren an.
„Mh...so lange du die Finger vom Ofen oder dem Herd lässt, klinkt das nach einer guten Idee!“
Alastor grinste bei seiner Aussage und so schlug Charlie  ihm sachte mit der Hand auf den Hinterkopf.
„Du kannst so gemein sein!“
Rief sie und Alastor lachte leicht auf.
„Und doch weißt du dass ich recht habe. Ich mag meine Küche und würde ungern eine neue kaufen müssen.“
Neckte er sie weiter und Charlie blies schmollend ihre Wangen auf. Eine weile sahen sie sich in die Augen, doch dann kicherten sie wie die zwei verliebten Narren, die sie nun einmal waren.
„ich werd noch schnell duschen gehen, mon cher. Deckt du aber ruhig den Tisch. Wenn ich fertig bin, mache ich dir Pfannkuchen!“
Schlug der Braunhaarige vor und sofort leuchteten Charlies Augen auf.
„Oh ja!“
Der Mann bekam noch einen Kuss, dann standen sie beide auf und Alastor ging in Bad. Noch etwas verschlafen, drehte er das Warmwasserventil auf und lies es etwas laufen, damit es die Richtige  Temperatur erreichte. Er wandte sich dem Spiegel zu und zog sich sein Nachthemd aus. Alastors Blick wanderte über die kleine Anrichte und er musste unweigerlich amüsiert glucksen. Früher befand sich hier lediglich Rasiermesser, Pinsel, Schaum, Parfüm,seine Zahnbürste und Pasta so wie Pomade, Kamm und eine Nagelschere. Ein paar der Dinge waren im Spiegelschrank, aber alles im allen war nur der Notwendigste vorhanden. Doch nun wo Charlie sehr viel Zeit bei ihm verbrachte, tummelten sich unter den schlicht schwarz gehaltenen Gegenständen bunte Cremes, Schminke verschiedenen Damenparfüms, Lockenwickler, Schmuck,Haarspangen, drei verschiedene Bürsten und alles was Frau meinte zu brauchen. Nicht zu vergessen diese seltsame Topfpflanze von der Charlie meinte, sie würde das Bad lebendiger machen. Wer brauchte bitte im Bad eine Pflanze? In dem kleinen Duschregal sah es nicht anders aus. Sie infiltrierte sein Haus und gab diesen langsam aber sicher ihre eigene Note. Seit dem er aus Boston wieder gekommen war, hatte dieses Haus so etwas nicht mehr gehabt. Rosie hatte es für ihn neu eingerichtet nach dem er alt genug war um alleine zu Leben und in das Haus zurück wollte in dem er aufgewachsen war. Von damals waren nur noch Sachen geblieben, an dem ihm etwas lag.
Es war... schön. Ja, tatsächlich gefiel es ihm das Charlie sich hier breit machte. Es war als wenn wieder Leben in diese vier Wände kam. Auch wenn dies hieß hässliche Topfpflanzen im Bad zu haben.
Zufrieden putzte Alastor sich die Zähne und rasierte sich ausgiebig, ehe er seine Brille abnahm, sich die Nachthose auszog, in die Wanne stieg, den Vorhang vor zog und sich unter den Duschkopf stellte.
Als das Wasser sein Haar benetzte und langsam an ihm herunter lief, schloss er für einige Sekunden die Augen und Atmete tief ein und aus. Diese vollkommene Entspannung die ihn durchfuhr war so unglaublich herrlich. So konnte es gerne blieben.
Der Braunhaarige griff nach seinem Haarwaschmittel und verteilte es in dem dichten Schopf. Nachdem dies heraus gespült wurde, nahm er sein Duschgel und den Lappen und wusch sich.
Fertig mit der Morgentoilette wickelte Alastor sich ein Handtuch um die Hüften und ging zurück ins Schlafzimmer. Er kicherte als er sah, dass Charlie bereits das Bett aufgeschüttelt und ordentlich zusammen gefaltet hatte. Schnell zog er sich etwas frisches an, setzte seine Brille auf und ging in die Küche, wo Charlie grade wieder aus der Haustür kam mit frischen Blumen für den Küchentisch in der Hand. Das tat sie einmal die Woche. Sie pflückte Blumen aus dem Garten und stellte sie auf den Esstisch.
Ein kleines Ritual, welches auch seine Mutter geführt hatte und so beobachtete er wie sie die Blumen in die Vase tat.
„Das Bad ist frei, Liebes.“
Meinte Alastor lieb zu ihr und Charlie ging auf ihn zu.
„Gut! Dann werde ich mich nun frisch machen.“
Er bekam noch einen Kuss und sah ihr nach diesem nach.
Wie schnell er sich doch an das Leben mit einer Frau an seiner Seite gewöhnt hatte. Es gab nur selten Tage, wo Charlie nicht um ihn herum war und an diesen vermisste Alastor sie. Ihr Lächel, Stimme, die Art sie sich bewegte.
Mittlerweile konnte er sein Vergangenes Ich nur noch väterlich belächeln, welches gemeint hatte dass jemand wie er sich nie verlieben würde, bis dieses junge blonde Ding kam und ihm vollkommen den Kopf verdrehte.
Der Braunhaarige stellte sich lächelnd in die Küche und holte die Eier und Schüsseln aus einem Schrank. Geschickt trennte er Eigelb von Eiweiß, worauf er ersteres mit Mehl, Backpulver, Zucker, und Milch zusammen mit einer Prise Salz zu einem Teig verrührte. Zum Schuss schlug er das Eiklar steif und hob es unter die Masse. Alastor schaltete den Herd an und als sich die Pfanne auf der Flamme befand lies Alastor ein Stückchen Butter hinein.
Entspannt schaltete er das Radio an und lies summend den ersten Pfannkuchen hinein. Nebenbei Setzte er eine weitere Pfanne auf in der er für sich Spiegeleier und Speck fertig machte.
Ja, die Pfannkuchen waren ganz für Charlie, da er nach wie vor süßes nicht mochte.
Nach und Nach machte er weitere Pfannkuchen fertig und stapelte diese auf Charlies Teller, während er seinen bereits an seinen Platz stellte. Zum Schloss garnierte er ihr Essen mit einem Stückchen Butter und Ahornsirup. In dem Moment, wo er dieses auf ihren Platz stellte, kam auch Charlie um die Ecke.
„Mh...Das riecht unglaublich Lecker.“
Kam er gut gelaunt von ihr und sie gab ihm einen Kuss auf die Wange. Er konnte nicht anders als breit zu grinsen und schon bald setzten sie sich um zu Essen während sie sich entspannt unterhielte
Mit einem mal klingelte das Telefon und so sahen beide verwirrt zu dem gerät. Normal rief eigentlich niemand bei ihm an.
Alastor stand auf und ging zu diesem um ab zu nehmen.
„Schönen Tag, für sie gibt es einen Anruf aus dem Radiosender in New orleans, möchten sie das Gespräch entgegen nehmen?“
Fragte eine weibliche stimmte, die zu einer Telefonistin gehörte. Der Braunhaarige seufzte.
„Gerne, vielen Dank, Miss.“
„Ich verbinde sie jetzt, schönen Tag noch.“
Alastor lehnte sich etwas an die Kommode und hörte nach einem knistern die stimme seines Chefs Laynolds.
„Ah! Guten Morgen, Stimme von New Orleans und mein bester Mann im Sender!“
Rief dieser seltsam gut gelaunt.
„Mister Laynolds! Was kann ich gegen...ich meine für Sie tun?“
Seine kleine Gemeinheit wurde ignoriert und sein Chef redete weiter nervend gut gelaunt.
„Oh, wir haben ein kleines Dilemma im Sender, Morgan. Evens ist ausgefallen und wir bräuchten einen Ersatzma....“
„Oh nein, Laynolds!“
Unterbracht der Mann seinen Chef sofort.
„Ich habe heute Abend einen Tisch reserviert und werde diesen bestimmt nicht stornieren!“
„Nun kommen Sie, Ich bin schon den ganzen Tag jemanden zu erreichen. Ich denke ihre Puppe wird Verständnis dafür haben wenn sie einspringen.“
Charlie kam zu Alastor als dieser Lauter würde und legte den Kopf schief.
„Nichts da! Es ist ihr einziges freies Wochenende und wir....“
„Morgan! Normal werden Sie immer von so etwas verschont aber heute müssen auch Sie mal in den sauren Apfel beißen! Halb Neun beginnt ihre Schicht. Schönen Tag noch.“
Ohne eine Möglichkeit des weiteren Protestes legte Laynolds auf und lies den Braunhaarigen bildlich gesehen im Regen stehen. Ja... sein Chef wusste das man einer langen Diskussion mit Alastor besser entgehen sollte, da er andere in Grund und Boden redete bis er gewonnen hatte.
Seufzend hing er den Hörer auf und sah geknickt zu Charlie.
„Lieblings, wir müssen unser Essen wohl verschieben, ich wurde grade davon in Kenntnis gesetzt das ich heute Nachtschicht machen darf.“
„Oh.“
Entwich ihr etwas traurig. Doch dann zog der Mann sie an sich.
„Dann müssen wir unser Date wohl an einen anderen Ort verlegen.“
Verwirrt hob sie den Kopf und schlank ihre Arme um ihn.
„Wie meinst du das?“
„Nun, ich zeige dir heute Abend einfach mal wie ein Radiomoderator arbeitet.“
Langsam weiteten sich die Augen der Blonden und sofort erkannte Alastor das ihr diese Idee gefiel.
„Darfst du das denn einfach?“
„Pff! Was will er machen? Mich raus werfen? Dann verliert er seine besten Mann.“
Gab er selbstgefällig von sich.



Die Tür zur Kabine öffnete sich und heiter schon Alastor Charlie hinein.
„Nicht so Schüchtern, Liebling!“
Rief er heiter. Der Braunhaarige sah kurz zu der Scheibe die den Moderator von den Technikern trennte und bemerkte sofort die verwirrten Gesichter. Einer der Männer stand auf um zu ihm zu gelangen.
„Morgan? Chef rastet aus wenn der mitbekommt das du einfach jemanden mit gebracht hast.“
„Alles gut! Der hat mir mein Date versaut, also bring ich mein Date eben hier her.“
kam es mit breiten grinsen von ihm, während Charlie rot anlief. Der andere Becher rümpfte kurz die Nase und verschwand wieder zurück in den anderen Raum. Gut gelaunt zog Alastor Charlie einen Stuhl vor und als sie saß, schloss er ihr einen weiteren Kopfhörer an. Er setzte sich neben sie.
„So, Schatz. Wir warten noch bis das Lied zu ende ist, dann können wir los legen.“
„Wir?“
Er ignorierte was sie sagte und holte ihnen noch einen Kaffee. Seiner schwarz, ihrer mit Milch und drei Würfeln Zucker. Alastor zog noch den Aschenbecher an sich und legte Zigaretten und Feuerzeug auf den Tisch.
Als das Lied beendet war, schob er das Mikrofon einfach zwischen sich und Charlie und schaltete es an.

„Guten Abend, New Orleans! Heute habt Ihr das vergnügen mit Morgan in der Nacht, aber ich bin nicht alleine. Sondern habe ich für heute eine reizende Assistentin bei mir. Darf ich Ihnen Miss Charlie vorstellen? Sag doch mal hallo, Liebes.“

Meinte er grinsend und sah nun einfach zu der Blonden die verwirrt die Augen aufriss.

„H-Hallo?“

Brachte sie nur noch hervor und blickte in Alastors noch breiter grinsendes Gesicht.

„Wir begleiten Sie heute zusammen durch den Samstag Abend und hoffen dass Sie unsere gemeinsame Show genießen. Hier haben wir nun Bye Bye, Blackbird on Gene Austin. Bleibt dran!“

Er gab den Technikern ein Zeichen, welche die Platte abspielten und so schaltete er das Mikrofon aus. Die junge Frau schnappte laut nach Luft.
„Um Gottes willen, Alastor!“
„Nicht so schüchtern, Liebes. Entspanne dich und genieße die Unterhaltung.“
„Ich hab das noch nie gemacht!“
„Oh, es gibt für alles ein erstes mal, und ich denke dies wissen wir beide doch am Beste....“
Die Tür schepperte auf und der Techniker von vorhin kam hinein.
„Verdammt noch mal! Ist das Ihr Ernst, Mister Morgan? Sie können doch nicht einfach Ihr Mädchen mit moderieren lassen!“
„Meine Herren, ihr stellt euch auch alle an. Was spricht dagegen?“
„Das sie erstens hier nicht hier arbeitet und zweitens eine Frau ist! Das hier ist ein Männerjob!“
Alastor konnte förmlich das klicken in Charlies Kopf hören, welche empört auf stand.
„Ach! Und Sie meinen dass eine Frau diesen Job nicht hin bekommt?“
Rief Charlie empört,
„Ich werd es Ihnen das Gegenteil beweisen!“
Entschlossen sah sie zu dem Braunhaarigen.
„Lass uns die großartigste Show aller Zeiten hinlegen!“
Alastor erhob zufrieden grinsend seine Kaffeetasse und prostete ihr zu.
„Da bin ich doch sofort dabei.“
Meinte er gut gelaunt und so setzte sich Charlie wieder zu ihm. Fluchend verließ der Mann die Kabine und das junge Paar sah sich grinsend in die Augen.
„Sei einfach du selbst, Charlie. Mach es dir Bequem, trink einen Schluck Kaffee und Lausche der Musik. Ich bin mir sicher dass du mit deiner charmanten Art die Leute verzaubern wirst.“
Sie nickte und griff nach seiner Hand.
„Ich hoffe du hast recht.“
„Natürlich.“
Sachte gab er ihr einen Kuss auf die Stirn.
„Es ist ganz einfach. Siehst du die Zettel vor uns.“
Er schob ihr das Papier hin.
„Auf diesen steht was wir berichten sollen, welche Lieder wir in welcher Reihenfolge abspielen und und und.“
Aufmerksam hörte sie ihm zu, sog alles auf was wichtig war, während Alastor ihr weiter erklärte was zu tun war.
Nach drei Liedern schaltete Alastor das Mikrofon an und Charlie begann die Moderation.

„Das war When the Red, Red Robin Comes Bob- Bob- Bobbin' Alone von Al Jolson, Ladys und Gentleman. Wir hoffen das euch der Song gefallen hat.Hoffentlich genießen sie ihr Wochenende, nicht war, Mister Morgan?“

„Richtig, Miss Charlie. Feiern Sie ausgiebig und wir beiden Hübschen begleiten Sie weiterhin mit der passenden Musik dazu. Vor allem nun wo es endlich nach langer Zeit mal nicht regnet.“

Die junge Frau sah auf den Zettel.

„Hier habe wir nun Baby Face von Jan Gerber. Bleiben Sie dran.“

Sie schaltete das Mikrofon aus und sah grinsend zu ihm. Der Mann ihre Hand zärtlich und lehnte sich zurück.
„Siehst du! Es geht ganz einfach. Du bist ein Naturtalent!“
„Ich muss sagen...es macht Spaß!“
Rief Charlie heiter. Ja! Das gefiel ihr.  Es war Interessant Alastor voll und ganz in seinem Element zu sehen. Immer mehr gewöhnte sie sich an die Arbeit, fand noch viel mehr Selbstvertrauen. Der Braunhaarige war sehr geduldig, erklärte alles mit sanfter stimme und half ihr aus, wenn sie ins schleudern kam. Als Alastor damals angefangen hatte, war es bei ihm auch anders gewesen.
Grinsend beobachtete er Charlie wie sie sich die Zettel genau an sah, ihre Augen immer mehr leuchteten.
Doch dann hörte er das spielen einer Gitarre und ihm kam eine Idee.
„Charlie! Lass uns New Orleans etwas einmaliges geben!“
Fragend sah sie ihn an als er das Mikrofon anschaltete doch sie verstand schnell und fing an zu singen.

She's resplendent, so confident

Fing Charlie an und Alastor begleitete sie bei jeden zweiten Satz.

La Seine, La Seine, La Seine
I realize I'm hypnotized
La Seine, La Seine, La Seine
I hear the moon singing a tune
La Seine, La Seine, La Seine
Is she devine? Is it the wine?
La Seine, La Seine, La Seine


I don't know, don't know, so don't ask me why
That's how we are, the Seine and I
I don't know, don't know, so don't ask me why

That's how we are, the Seine and I

Wieder spielte ein Gitarrensolo und der Braunhaarige sprang nun einfach auf und zog Charlie von Ihrem Platz. Sie Lachte und beide fingen an zu tanzen, während Alastor nun seinen Part sag, wobei Charlie nun seine Platz bei jeden zweiten Satz einnahm um mit ihm zu singen.

I feel alive when I'm beside

La Seine, La Seine, La Seine

From this angle like an angel

Er drehte sie im um die eigene Achse, während sie ihre Hacken und Füße im Takt schwangen und nun zusammen ihre Stimme erhoben.  

La Seine, La Seine, La Seine
I don't know, don't know, so don't ask me why
That's how we are, the Seine and I
I don't know, don't know, so don't ask me why
That's how we are, the Seine and I

Upon the bridge

My heart does beat

Between the waves

We will be saved

The air we breathe

Can you believe?

Learn to forgive upon the bridge

That's how we are, the Seine and I
That's how we are, the Seine and I
That's how we are, the Seine and I
That's how we are, the Seine and I

So wiegten sie sich in den letzten klängen mit und als als das letzte Instrument seinen Part beendete, schaltete Alastor das Mikrofon aus. Sein blick wanderte zu den Technikern hinter der Glasscheibe, die sich nur noch die Hände an die Stirn schlugen. Sichtlich hatten die netten Herren aufgegeben den Star des Senders ins gewissen zu reden und resignierten.
Die beide setzte sich wieder und führten immer wieder lachend ihre Show weiter. Sie merkten gar nicht wie schnell die zeit verging und es kurz vor sechs an der Tür klopfte, nachdem sie sich verabschiedet hatten, und der Moderator für die Wochenendfrühschicht hinein kam.
„Guten Morgen, Backer! Haben Sie gut geschlafen?“
Fragte Alastor heiter und streckte sich ausgiebig.
„Morgan... sie sollen ganz dringen in Chef sein Büro und ihre Freundin mit nehmen. Der ist stinksauer.“
„Ahahaha! Das wird schon!“
Winkte der Braunhaarige ab und so verabschiedeten sich beide von dem anderen Mann.
Charlie spielte nervös mit ihren Fingern.
„Alastor? Wir bekommen bestimmt eine menge Ärger.“
„Ja, das werden wir.“
So öffnete er die Tür und kaum streckte Der Braunhaarige den Kopf hinein, traf ihn auch gleich die gesamte Ladung an Wut.
„MORGAN, SIE VERDAMMTER IDIOT!“
Schrie Laynolds ihn an.
Charlie schloss eingeschüchtert die Tür hinter ihnen und sah zu Alastor, welcher immer noch lächelnd und erhobenen Hauptes zu einem Chef sah.
„Warum Idiot? New Orleans hat etwas einmaliges hören dürfen und das war Unterhaltung und seit langsam mal wieder eine grandiose Show!“
„Grandiose Show? Sie schleppen aus Trotz Ihre Freundin hier her und lassen sie mit moderieren! Verdammt noch mal, Morgan! Eine Frau hat die Finger vom Mikrofon zu lassen! Das ist keine Arbeit für Weiber!“
„Was wäre den eine geeignete Arbeit für Frauen, Cheffchen?“
Die Blonde klammerte sich etwas an Alastors Arm und sah zu Boden.
„Heiraten, Kinder bekommen, Haushalt machen und verdammt noch mal Essen auf den Tisch bringen!“
Schrie Laynolds.
„Dazu sind Frauen da! Wir Männer bringen das Geld nach Hause und die Frauen kümmern sich um den Nachwuchs. So war es immer und so wird es immer sein, das wissen Sie doch genau!“
Alastor wollte grade etwas sagen, da fasste Charlie allen Mut zusammen.
„Das ist nicht fair!“
Rief sie.
„Wir sind nicht weniger wert nur weil wir Frauen sind!“
„Miss, Sie sollten ganz kleine Brötchen backen, ich habe Sie grade sehr gefressen!“
Wütend biss Charlie sich auf die Unterlippe und ballte die Fäuste zusammen, worauf Alastor sich schützend vor sie stellte.
„Das sehe ich anders.“
Er blickte kurz aufbauend zu seiner Liebsten.
„Wissen Sie, Laynolds. Frauen reisen nicht in andere Städte, zeugen dort Kinder obwohl zuhause der Mann wartet. Sie verlassen dieses Kind und die Männer nicht, mit denen sie außerehelich zu tun hatten, kommen nach 8 Jahren dann plötzlich wieder, weil sie sich an dieses Kind erinnern und ihr Mann keine Kinder zeugen kann. Auch würden sie ihren ehemaligen Geliebten nicht vor den Augen des Kindes erschießen, das Kind dazu zwingen mit ihnen nach Boston zu gehen und es dort, in einer vollkommen fremden Umgebung, wo jeder ihn hasst, ein zu sperren. Sie würden das Kind nicht dazu bringen sich zu ändern, ihnen die Kindheit nehmen und es deswegen mit einem Ledergürtel schlagen, wo sie die Kappe in das Fleisch bohrt bis es blutet nur weil das Kind Dinge tut, die für Kinder typisch sind.“
Verwirrt sah Laynolds den Mann an, welcher einen Blick auf die Zeitung, die auf dem Schreibtisch lag, erhaschte.
„Ich denke, die Welt wäre eine bessere wenn man Frauen mehr vertraue würde.“
Er ging auf seinem Chef zu und reiche ihm die Zeitung, die er sich von dem Tisch nahm.
„Ich wurde fast mein Leben lang von Zwei sehr starken Frauen fast alleine groß gezogen und bin daher auch ein Verfechter der Emanzipation. Von daher...wünsch ich ihnen einen schönen Tag noch und lesen sie sich mal die Zeitung in ruhe durch.“
Er drehte sich weg.
„Komm, meine Liebe, wir gehen nach Hause.“
Das Paar verließ die Räumlichkeiten und immer noch schockiert sah Laynolds auf die Titelseite. In großen Lettern stand dort :

„Ein Engel im Radio“




Mit einem Satz sprang Charlie auf die niedrige Mauer und balancierte auf dieser, die Hände von sich gestreckt um Gleichgewicht zu behalten. Alastor spazierte brav neben ihr.
„Du schmollst.“
„Nein, Al! Tu ich nicht.“
„Doch, doch! Ich kenne dich mittlerweile sehr gut. Normalerweise würdest du mir ein Ohr abkauen mit allem möglichen was dir nun durch den Kopf geht, Schatz, und seit der kleinen Konfrontation eben, bist du stiller als ein Grab.“
Ein seufzen kam von ihr.
„Weißt du... ich glaube ich bin in der falschen Zeit geboren.“
„Oh, das denke ich nicht.“
„Doch. Die Welt ist noch nicht bereit für Frauen mit eigenem Kopf, eine die sich nicht mit den üblichen Frauenarbeiten zufrieden gibt. Ich will nicht einfach nur einen Mann heiraten, ihm kontinuierlich Kinder gebären und zuhause auf ihn warten dass er von der Arbeit kommt, während das Essen auf dem Herd kocht.“
„Gewiss nicht, du bist eine schreckliche Köchin.“
Sie blieb stehen und sah ihn an.
„Alastor, bitte zieh das nicht ins lächerliche. Ich will... einfach nur frei sein! Ich möchte gehen wohin ich will, machen was ich will und... lieben wen ich will.“
Alastor, der ebenso stehen geblieben war, sah zu ihr hoch.
„Dann tu dies, Liebes. Niemand hat das Recht dich zu etwas zu zwingen, was du nicht willst oder aus dir etwas zu machen, was du nicht bist.“
„Alastor..“
Eine weile sahen sich die Beiden an, doch dann setzte Alastor sich wieder in Bewegung und Charlie  tat es ihm gleich.
„Weißt du, Charlie. Es gab eine Zeit, da hat man versucht aus mir etwas zu machen, was ich nicht war. Ich habe mich gewendet und gekämpft und einiges an Narben davon getragen, psychisch wie auch körperlich. Am Ende, habe ich meine Freiheit gefunden und stehe nun hier vor dir, als unabhängiger Mann. Aber alleine, hätte ich es nicht geschafft. Manchmal brauch man einen anderen um frei zu sein.“
Die Blonde stieg von der Mauer und stellte sich vor ihm.
„Wer war es bei dir?“
„Rosie.“
Sie musterte ihn und sah in seine Braunen Augen, die sich etwas hinter der Brille versteckten.
„Du hast gesagt... das du für die Gleichberechtigung bist und die Geschichte die du erzählt hast...es war deine, hab ich recht?“
Der Mann nickte und legte ihr sachte die linke Hand auf die Wange, an welche sich Charlie sofort schmiegte.
„Ja, das war meine Geschichte. Männer halten sich für etwas großes. Aber Frauen, Liebes, sie bekommen Kinder, etwas was wir nie aushalten würden, sie tun alles für ihre Lieben und beklagen sich nicht. Meiner Meinung nach sind sie das stärkere Geschlecht.“
vorsichtig legte die junge Frau ihre Hände auf seine schultern. Noch immer liebte sie den Duft seines Parfüms und diese faszinierende Ausstrahlung die von ihm aus ging.
„Du bist genau in der richtigen Zeit geboren, Charlie. Denn sie brauch Frauen wie dich.“
Nun konnte sie nicht anders als zu lächeln, sich kurz auf die Zehenspitzen zu stellen und ihm einen kurzen Kuss zu geben.
„Alastor, weißt du was ich mir wünsche? Für die Zukunft?“
Seine Hand rutschte sachte zu ihrem Haar ohne den Blick von ihr zu nehmen.
„Nein, verrätst du es mir?“
Sie nickte.
„Ich Träume davon eines Tages in einem kleinen Haus zu wohnen, rundherum Wiesen und vereinzelt ein paar Bäume, mit einem Job, der halbwegs gut bezahlt ist und mir Spaß macht, wo ich sein kann wer ich will und frei sein kann von allem was von mir verlangt wird.“
„Dann solltest du dir diesen Traum erfüllen. Ich glaube fest daran dass du es schaffst.“
„Alastor, Ich lebe nicht alleine in diesem Haus, sondern mit einem Mann, der akzeptieren kann das ich nicht devot zuhause sitzen kann und über meinen Körper und meinem Leben selbst bestimmen will. Der mich liebt, so wie ich bin. Ich sehe.. ich sehe dich mit mir in diesem Haus.“
Nun weiteten sich seine Augen und Alastor merkte wie sein Herz höher schlug. Sie war so...herrlich. So einfach erfrischend anders und so wunderbar chaotisch.
„hast du mir grade indirekt einen Heiratsantrag gemacht?“
Fragte er sie liebevoll lächelnd. Charlie wurde rot als sie selber über ihre Worte nach dachte und merkte, dass es zwischen den Zeilen durchaus einer sein könnte, sie lies von ihm ab, drehte sich schüchtern von ihm weg und knetet nervös ihre Hände.
„A-also ja...äh nein! Ich meine...nur wenn du dir das auch... vorstellen kannst. Wir sind ja noch jung und oh je, i-ich werd dich nicht z-zwingen und...“
Ehe sie weiter sprechen konnte, drehte Alastor sie zu sich, beugte sich etwas herunter und drückte seine Lippen gegen die ihren. Charlie stockte kurz, doch dann schloss die junge Frau die Augen und erwiderte denn Kuss, während ihre Hände sich wieder auf seine Schultern legten und von dort aus über seinen Rücken fuhren. Es dauerte eine weile, ehe er sich wieder von ihren Lippen löste, jedoch sein Gesicht nicht all zu weit weg von ihrem hielt.
„Ich kann mir das durchaus vorstellen, Charlie. Ich Liebe dich. Mehr als alles andere auf dieser Welt und mehr als ich je zuvor jemanden geliebt habe.“
Wenn Alastor ehrlich war, war er selbst überrascht über diesen Verlauf und seine Zustimmen. Er hatte nicht einmal drüber nach gedacht. Er sah einfach nur ihn ihre großen Obsidianaugen und hatte das Gefühl dass es richtig war.
Sachte legte sie ihre Hände auf seine Schultern.
„Ich liebe dich auch, Al. Mehr als du dir vorstellen kannst.“
Charlie lehnte ihre Stirn an seine.
„Also sind wir jetzt Verlobt?“
„Sieht so aus. Aber es Fehlen noch die Ringe. Ich würde sagen wir holen besorgen und welche und feiern dann zusammen.“
Alastor presste sie mehr an sich, vorauf sie kicherte.
„Oh! Ich muss aber vorher noch einmal nach Hause zu Vaggie um mir neue Sachen zu holen.“
„Du hast noch mehr Kleider? Ich dachte die sind schon alle bei mir.“
„Noch lange nicht, Liebster!“
„Dann auf auf!“




****
Wieder ein langes Kapitel.
Zur Weihnachtszeit etwas mit Herz! Ob es so bleibt? Eher nicht, immerhin ist die Autorin ein Arsch. Alastor befindet sich derzeit im wandel und Charlie tut ihm gut. Das war so nie geplant, aber ich hab es ihm doch gegönnt, zumal es strikt auf das Ende zu geht ;-)
Ich werde nun in die Winterpause gehen, meine Lieben. Was heißt, BAS kommt erst wieder so Mitte Januar, aber vielleicht hab ich noch zum 24ten oder Silvester ne kleine Überraschung für euch <3
Schöne Weihnachten und guten Rutsch euch!
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