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Der Schülerstreik

OneshotAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 Slash
Alex Standall
15.08.2020
15.08.2020
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ACHTUNG: Es werden Kraftausdrücke verwendet, sowie mindere Gewalt ausgeführt.

Heyho liebe Leser,
Alex Standall ist mit Abstand mein Lieblingscharakter. Am Anfang fand ich ihn zwar  blöd, aber ich mag einfach seine Charakterentwicklung, ich finde es ist eine sehr schöne Entwicklung. Zwar war ich etwas traurig, als sich herausstellte, dass er für die Mädels jetzt unerreichbar geworden ist, aber er soll glücklich werden und hier findet sich der Anfang zu seinem Glück: Charlie.

XOXO Mitternachtswunder
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Knall. Der Polizist rammte Diego gegen den Spind und Justin stand mit erhobenen Händen daneben.
„Kommen Sie, er hat gar nichts getan!“, versuchte Justin den Polizisten zu beschwichtigen, der nun Diego Handschellen anlegte.
„Lassen Sie ihn frei!“, rief Justin und versuchte Augenkontakt mit dem Beamten herzustellen.
„Hey!“, das war Jessica aus der Schülermenge, die sich schon gesammelt hatte und Fotos schoss.
„Hey was soll der Scheiß?“, rief die Schulsprecherin und trat vor. Der Polizist rammte Diego erneut gegen den Spind. Er sah verzweifelt aus. Der Polizist packte Diego an der Schulter und führte ihn durch die schwatzende Schülermeute nach draußen. Diego warf einen letzten verzweifelten Blick auf Jessica, bevor er durch die Tür gezerrt wurde.


„Hier werden unschuldige Menschen wie Kriminelle behandelt!“, schnaubte Jessica fassungslos. Sie stand neben Clay, der die Arme verschränkte, vor der Ausgangstür der Liberty High.
„Angeblich haben sie sich geprügelt“, verteidigte sich Rektor Bolen. Ein Raunen ging durch die Schülermenge.
„So ein Blödsinn!“, schoss Jessica. „Es geht auch nicht mehr um sie, sondern um uns alle!“ Zustimmendes Gemurmel folgten Jessicas Worten. „Wir gelten als schuldig, ohne Anklage und ohne fairen Prozess“, sagte Jessica angriffslustig. Der Rektor sah ertappt aus, blieb aber ganz ruhig.
„In Ordnung Leute, ganz ruhig, bitte. Sie haben mir ihre Meinung gesagt. Gehen sie jetzt bitte in den Unterricht“, er sah seine Schüler abwartend an. Die Schüler blieben stehen und fingen wieder an miteinander zu flüstern.
„Nein!“, wiedersprach Jessica.
„Machen Sie die Sache nicht noch schlimmer, gehen sie in den Unterricht“, ermahnte sie Rektor Bolen. Jessica warf Clay einen ungläubigen Blick zu. Dieser trat mit verschränkten Armen vor.
„Nein“, sagte er und sah dem Rektor fest in die Augen. „Wir werden nicht in den Unterricht gehen“, bekräftigte Clay.
„Clay, ich verspreche ihnen, wir werden das überprüfen. Diego wird frei gelassen, der Beamte wird bestraft, wenn nötig“, erklärte der Rektor sachlich. Jessica schüttelte den Kopf und auch Arni machte ein ungläubiges Gesicht. Allgemeine Buh-Laute aus der Schülermenge ertönten.
„Und wir werden uns der Sache annehmen“, fuhr der Rektor fort. „Im Rahmen der“, weiter kam er nicht, denn Jessica fiel ihm ins Wort. „Am Arsch. Uns reicht es jetzt!“, rief sie.
„Verdammt richtig!“, stimmte Justin ihr zu und stellte sich neben Jessica.
„Ich verstehe sie auch ohne Kraftausdrücke und Flüche, okay?“, nun war der Rektor schon deutlich lauter. Clay trat einen weiteren Schritt vor, er fühlte sich durch die Schülermenge bestärkt.
„Ficken sie sich, Sie blödes Arschloch!“, endlich hatte er es gesagt. „Wir lassen uns nicht einschüchtern“, fügte er mit verengten Augen hinzu.
„Sie gehen jetzt alle sofort in den Unterricht, oder es wird Konsequenzen geben.“, befahl der Rektor und es klang ganz wie eine Drohung. Jessica zuckte unbeeindruckt mit den Schultern.
„Nur zu. Wir haben keine Angst“, meinte Jessica und schaute in die Runde. Ihr Blick heftete sich an Alex, der sich aber nun umdrehte und den Gang entlanglief, weg von der Schülermeute.
„Wir werden uns jetzt endlich mal wehren!“, hörte er noch Clay sagen, bevor er außer Hörweite war. Viele Schüler drängten sich an ihm vorbei nach draußen, zu den anderen. Der Schülerstreik hatte offiziell begonnen. Aber Alex wollte nicht mitmachen. Es hatte für diesen Schwachsinn nichts übrig. Er war es leid zu kämpfen, sich zu wehren, schon seit langem. Er sah keinen Sinn mehr darin. Alex hörte Schritte hinter sich und er wandte sich um. Es war Zach.
„Hey, ist ´ne blöde Idee da raus zu gehen, oder? Ich mein das bringt doch nichts“, fragte er sicherheitshalber nach.
„Nein, ist komplette Zeitverschwendung“, stimmte Zach ihm zu und grinste. „Und mal ganz ehrlich wann hat es schon jemals was gebracht, wenn Leute streiken?“
„Naja, wenn man es mal historisch sieht, hat das schon ein bisschen was gebracht“, überlegte Alex. „Außerdem hab ich das Gefühl, Jess im Stich zu lassen“, Alex senkte beschämt den Kopf.
„Wieso? Jessica kann auch alleine Krach machen, dafür braucht sie dich nicht“, beruhigte ihn Zach, aber es klang eher abwertend.
„Scheiße, bist du es nicht leid so zu tun als wäre dir alles egal, und ein Arschloch?“, erwiderte Alex.
„Bist du es nicht leid, ständig Angst zu haben?“, entgegnete Zach nun mit einer Gegenfrage. Alex nickte. Zach grinste verschlagen. „Dann machen wir jetzt mal Krach, aber so richtig!“, er stieß Alex sacht gegen die Schulter. „Komm“, fügte er hinzu und die beiden gingen los.


Alex und Zach gingen in den Keller um den Strom ausstellen, die Kameras sollten lahm gelegt werden, denn das was sie jetzt vorhatten, würde vermutlich das Fass zum Überlaufen bringen.

Mit einem lauten Scheppern brach das Glas herunter. Die zertrümmerte Glasscheibe der Hintertür zersprang in tausende winzige Splitter.
„Wir sind am Arsch, wenn die uns erwischen“, meinte Alex und gab den Baseballschläger an Zach weiter.
„Dann dürfen wir uns eben nicht erwischen lassen“, entgegnete Zach grinsend und zerschmetterte die nächste Scheibe. Er stieß einen begeisterten Jubelruf aus, in den Alex mit einfiel. Das hier machte Spaß, es machte wirklich Spaß, einfach mal das zu tun, was moralisch vielleicht nicht richtig war. Seine Wut raus zu lassen, zu randalieren und vor allem sich gegen die Erwachsenen zu stellen!
Aber auf einmal ertönten die lauten Sirenen der Polizeiautos. Verstärkung war gekommen und die beiden Freunde flüchteten schnell nach drinnen. Aber anstatt sich einschüchtern zu lassen wollten sie noch mehr. Sie rannten in Rektor Bolens Büro und verschanzten sich dort. Gut gelaunt drosch Zach auf alles ein, was ihm unter den Schläger kam, während Alex willkürlich Bücher aus den Regalen zog und hinter sich auf den Boden warf.
Auf einmal hielt Zach inne. Er hatte seine Akte entdeckt, die auf dem Schreibtisch gelegen hatte, ein Brief fiel ihm ins Auge.
„Was hast du da?“, wollte Alex interessiert wissen. Aber ehe Zach antworten konnte, vernahm er ein lautes Poltern. Zwei Polizisten versuchten durch die verschanzte Tür zu kommen.
„Machen sie die Tür auf, sofort!“, brüllte einer der Polizisten und stemmten sich weiter gegen die Tür, sie würden bald hier sein und dann wären sie beide am Arsch, schoss es Zach durch den Kopf.
„Mach, dass du hier raus kommst!“, meinte Zach und ging auf Alex zu. „Nimm den Hinterausgang, na los“, befahl Zach, aber Alex rührte sich nicht. Er wollte seinen Freund nicht im Stich lassen, nicht jetzt.
„Warum bist du bei mir und nicht bei Charlie?“, fragte Zach. Alex starrte ihn an. „Geh ihn suchen“, sagte Zach eindringlich. Für eine weitere Sekunde starrten sich die beiden in die Augen. „Geh!“, befahl Zach noch einmal und da drehte sich Alex endlich um und ging eilig davon.


Alex hetzte den leeren Flur entlang. Er hatte ein schlechtes Gewissen, weil er Zach allein gelassen. Hoffentlich würde er mit den beiden Polizisten fertig werden. Was sollte er nun machen? Wo konnte Charlie sein? Und sollte er vielleicht doch aufgeben? Als er stürmisch um die Ecke bog, rannte er direkt in jemanden hinein. Starke Arme fingen ihn auf und hielten ihn fest. Schnell richtete Alex sich wieder auf und sah denjenigen an, es war Charlie. Er lächelte Alex liebevoll an.
„Wo hast du gesteckt?“, fragte er und grinste. Seine Augen strahlten Alex an, der noch etwas außer Atem war.
„Die Kurzversion? Habe mit Zach die Fensterscheiben der Hintertür eingeschlagen und anschließend Bolens Büro verunstaltet, war lustig. Aber dann kamen die Bullen und Zach hat mich losgeschickt, um dich zu suchen“, er verstummte abrupt.  Charlie sah ihn überrascht an. Seit der Sache mit der Amokübung, dachte Charlie kaum noch an etwas anderes, außer Alex und ihrem ersten Kuss. Aber Alex wusste immer noch nicht genau was er eigentlich wollte.
„Der Rest der Schüler ist draußen, Jessica hat eine neue Rede rausgehauen, aber es kommen immer mehr Polizisten“, erzählte Charlie.
„Eine Idee was wir tun können?“, fragte Charlie. Alex sah ihn an.
„Hast du Höhenangst?“



Die beiden waren nun auf dem Dach der Schule angekommen. Charlie zückte ein Feuerzeug.
„Hohoho, frohes neues Jahr“, sagte Alex belustigt und hielt das Feuerzeug an die Zündschnur der Rakete. Er wusste nicht mal, warum zum Teufel die Schule so ein Zeug aufbewahrte, aber er war froh darüber. Mit einem lauten Zischen flog die Rakete nach oben und ein bunter Funkenregen ergoss sich über dem Himmel.
„Das ist sowas von cool“, hauchte Charlie und lachte. Sein Lachen hallte wie Musik in Alex Ohren wieder und er zündete zwei weitere Raketen. Er war wie im Rausch. Charlie warf einen Blick nach unten zu dem Tumult. Zwei Polizisten stürmten ins Gebäude. Rektor Bolen gestikulierte wild mit seinen Armen und schimpfte, was Charlie aber nicht verstehen konnte.
„Oh-oh, wir sollten von hier verschwinden, wenn wir keinen Besuch bekommen möchten“, murmelte Charlie und die beiden gingen wieder nach drinnen.
Charlie und Alex gingen den Schulflur entlang als sie aus dem nächsten Quergang schnelle Schritte und aufgebrachte Stimmen hörten. Alarmiert sahen sich die beiden Jungen nach einem Versteck um. Die Polizei war fast da und würde sie entdecken, wenn sie nicht schnell etwas unternahmen. Hektisch ließ Alex seinen Blick durch den Gang gleiten, er sah panisch zu Charlie hinüber. In letzter Sekunde packte Charlie Alex am Kragen und die beiden stürzten in eine Besenkammer.
Dunkelheit umfing Charlie, er lauschte den Schritten auf dem Flur, die langsam verstummten und Stille kehrte ein. Sein Atem beruhigte sich langsam wieder, bis ihm klar wurde, dass er hier nicht allein war. Er befand mit Alex Standall in einer Besenkammer, in völliger Dunkelheit und war ihm so nah, dass er seine Körperwärme spürte. O Gott, was würde nun passieren?
„Das war knapp“, flüsterte Alex Stimme aus der Dunkelheit. Sein Atem traf auf Charlies Gesicht und er bekam eine Gänsehaut.
„Bist du dir sicher, dass sie weg sind?“, fragte Charlie vorsichtig.
„Nein“, murmelte Alex. „Warten wir lieber noch ein bisschen“, fügte er hinzu. Charlies Augen gewöhnten sich ein wenig an die Dunkelheit aber mehr als Alex´ Umriss und seine funkelnden Augen, konnte er nicht erkennen.
„Verdammt eng hier drin“, schnaubte Alex und stieß mit seinem Fuß gegen einen Eimer.
„Wenn wir auf einer Party wären, müssten wir jetzt dieses bescheuerte Spiel spielen“, raunte Alex.
„Seven minutes in heaven“, warf Charlie ein.
„Mein ich doch“, sagte Alex und lauschte an der Tür.
„Ich glaube wir können wieder raus“, meinte Alex.
„Oder wir können noch hier bleiben“, raunte Charlie, dicht an Alex Ohr. Er bekam daraufhin eine Gänsehaut. Alex kannte sich gut genug um zu wissen, in welche Richtung das jetzt gehen würde. Er würde Charlie nicht lange wiederstehen können. Langsam drehte er sich zu ihm um und sah in sein makelloses Gesicht, welches im Schatten noch hübscher wirkte.
„Glaubst du wirklich es heißt `seven minutes in heaven´? Wohl eher `seven minutes in hell´“, grummelte er und schaute auf Charlies Lippen, die gefährlich nah waren.
„Kommt wohl ganz darauf an mit wem man in der Hölle ist“, flüsterte Charlie. Alex wurde ganz heiß. Eine knisternde Spannung hatte sich in die Luft gelegt und Alex spürte sein Herz gegen seine Rippen donnern, so laut, dass es Charlie bestimmt gehört hätte. Er schluckte kaum hörbar, aber Charlie nahm das als Einladung seine Lippen auf seine zu pressen. Es war unglaublich. Das erste mal wurden sie damals von Tony unterbrochen. Diesmal würde sich ihnen nichts in den Weg stellen. Die Leidenschaft übermannte Charlie, aber er wollte nichts überstürzen, aus Angst, Alex zu bedrängen. Er wollte unbedingt, dass es zwischen ihnen funktionierte. Er wollte sich schon zurückziehen, aber Alex drängte sich an ihn und vertiefte den Kuss. Charlie stieß mit dem Rücken gegen die Tür. Er schnappte überrascht nach Luft, dabei ließ Alex seine Zunge in seinen Mund gleiten und verdammt, das war mehr als Charlie ertragen konnte. Er fühlte wie sein ganzes Blut gen Süden rauschte. Alex Duft benebelte ihn und er konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ihre Zungen umspielten einander. Es schmeckte so verdammt perfekt. Wie im Rausch zog Charlie, Alex näher zu sich. Dieser ließ alles mit sich geschehen. Charlie spürte wie Alex Hände, seine Oberarme hinauffuhren und sich schließlich in seinen Nacken wiederfanden. Alex vergrub seine Finger in Charlies blonden Haaren und richteten dort ein mittelschweres Chaos an. Dies brachte Charlie beinah um den Verstand und er krallte haltsuchend seine Finger in Alex Rücken. Dieser stöhnte daraufhin und sein verführerischer Atem drang in Charlies Kehle. Er konnte gar nicht genug bekommen und wanderte gierig von Alex Lippen, nun zu seinem Hals. Er biss sanft in die weiche Haut und bekam dafür ein Stöhnen. Charlie konnte sich ein kleines siegreiches Lächeln nicht verkneifen. Ihre Lippen fanden sich in der Dunkelheit wieder. Sie hatten die Welt um sich herum vergessen, komplett ausgeblendet. Vielleicht wäre es tatsächlich noch zum Akt gekommen, wenn nicht auf einmal ein ohrenbetäubender Lärm losgegangen wäre. Die Realität kehrte schlagartig zurück und die Leidenschaft erlosch. Enttäuscht lösten sich die Beiden hastig voneinander. Das laute Dröhnen war der Feueralarm, erkannte nun Charlie, aber wer hatte ihn ausgelöst?
Alex schnupperte, konnte aber keine rauchige Note wahrnehmen. Er versuchte seinen Atem unter Kontrolle zu bekommen. Was war gerade passiert? Nachdem er sich gesammelt hatte, stieß er die Tür auf. Er trat aus der dunklen Besenkammer in den hellen, leeren Flur. Alex wandte sich zu Charlie um, der immer noch in der Kammer war und sich gegen die Tür lehnte.
„Wir sollten mal sehen, was los ist“, schlug Alex vor, seine Stimme klang etwas kratzig und er streckte die Hand nach ihm aus. Charlie lächelte erleichtert und ergriff diese.

Der laute Lärm verstummte plötzlich wieder. Charlie warf einen Blick aus dem Fenster. Sogar die Feuerwehr war schon gekommen. Die Polizisten hatten sich wie eine Mauer vor die Schule gestellt. Die Schüler sahen etwas unbeholfen aus und sahen abwechselnd zu Clay und Jessica.
„Schaffst du es noch einen drauf zu machen?“, fragte Charlie und warf Alex einen Blick zu.
„Was hast du vor?“, fragte Alex, bekam als Antwort aber nur ein keckes Grinsen.



Die Beiden teilten sich auf. Während Alex an ein Fenster im obersten Stock ging, klaute Charlie eine Feuerwehrmatte und breitete diese unter dem Fester aus. Zum Glück verdeckten Bäume und Sträucher diese, damit niemand die riesige Matte entdecken konnte. Anschließend ging Charlie wieder zu Alex hinauf, der schon auf der Fensterbank stand.
„Hilfe, Amoklauf. Werde gleich gewaltsam aus dem Fenster gestoßen!“, brüllte Alex nach unten und tat, als würde gleich aus dem Fenster kippen. Ein paar Polizisten wandten ungläubig den Kopf.
„Lassen sie dieses Theater. Kommen Sie da runter!“, rief Rektor Bolen. Nun hatte Alex die volle Aufmerksamkeit. Auch ein paar Schüler reckten alarmiert die Köpfe und beobachteten das Spektakel.
„Jetzt“, flüsterte Alex und Charlie gab ihm einen Stoß.
„Ahhhhh“, schrie Alex, verlor das Gleichgewicht und stürzte mit einer übertriebenen Geste in die Tiefe. Charlie rannte so schnell wie möglich wieder nach unten, er musste vor den Polizisten bei Alex sein. Geschockt eilten Rektor Bolen und ein paar Polizisten zu Alex, der nun seelenruhig von der Matte kletterte. Charlie half ihm dabei.
„Oh, ist ihnen also doch nicht egal. Ich würde ja sagen sie haben ihren Job gut gemacht, aber das wäre wohl eine Lüge“, sagte Alex herablassend. Direktor Bolen stieß ein wütendes Knurren aus und bedachte die beiden mit einem wütenden Blick.
Die Polizisten hatten die beiden Schüler nun eingekreist, eine Flucht war unmöglich.
Charlie knirschte mit den Zähnen. Seufzend hoben die beiden die Hände und ließen sich abführen.

„Auf sie, na los!“, rief Jessica und stürmte auf die Polizeifront zu. Der Rest Schüler folgte. Allerlei Bücher, Hefte, Mäppchen und anderes Zeug wurden auf die Polizisten geworfen. Als die Munition alle war, stürzten sie sich auf sie. Wehrten sich mit treten, schubsen und schlagen, aber letztlich gewann die Polizei überhand.



Da saßen sie nun schweigend. Mit ein paar anderen Schülern hinter Gittern und warteten auf ihre Eltern, um abgeholt zu werden. Aber sie hatten keine Angst. Auch wenn sie jetzt hier auf dem Polizeirevier waren, heute war ein Tag des Erfolgs gewesen. Was auch immer passieren würde, sie würden es überwinden.
„Du hattest recht“, durchbrach Alex auf einmal die Stille. Charlie sah ihn verwirrt an. „Es heißt tatsächlich `seven minutes in heaven´ und nicht `in hell´.“




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Heyho liebe Leser und Leserinnen,
ich weiß, dieser OS ist nicht perfekt, aber das muss er auch nicht und vor allem war es mal anders war ich sonst immer so mache. Schreibt mir doch bitte eure Meinung dazu in Reviews und schreibt mir auch was euch noch für Themen interessieren.

XOXO Mitternachtswunder
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