Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Familienbande - Episode 3 der "The Becoming Trilogy"

von kuroo-kun
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Sci-Fi / P12 / MaleSlash
Data Geordi LaForge
13.08.2020
29.08.2020
8
20.227
4
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
13.08.2020 2.429
 
Persönliches Logbuch des zweiten Offiziers Lieutenant Commander Data, Sternzeit 48287,3
Die Enterprise ist zur Erde zurückgekehrt, der Großteil der Besatzung durfte zum Landurlaub auf die Oberfläche beamen oder fliegen. Commander Bruce Maddox lud mich und Geordi bereits vor vier Monaten, zwei Tagen, acht Stunden, 43 Minuten und drei Sekunden ein, ihn im Daystrom-Institut in der Außenstelle Okinawa zu besuchen. Er bat uns ein Shuttle zu nehmen statt zu beamen.


Data und Geordi materialisierten in einem Eingangsportal auf dem Vorhof des Daystrom Instituts. Data war vor einigen Monaten zu einer Tagung zuletzt hier gewesen, für Geordi hingegen war es das erste Mal. Entsprechend sah er sich interessiert um.

»Sieht nicht besonders geschützt aus. Trotz der sensiblen Forschungen. Und Gäste.« Sie liefen zum Haupteingang.

»In die Gebäude kommt man nur über die Portale und spezielle Schleusen. Waffen sind verboten und werden von den Sensoren beim Beamen erkannt. Der Hangar ist gesichert, wie wir gesehen haben, und auch von dort kommt man nur über die Portale oder Schleusen auf das Gelände.«

Sie traten in eine hohe, weitläufige Eingangshalle fast völlig von Glas umrahmt und lichtdurchflutet. Durch die Rückseite war in der Ferne das Meer zu sehen.

»Data, Geordi!« Beide wandten sich dem Ruf zu. Bruce Maddox kam mit weiten Schritten auf sie zu. Nichts deutete mehr auf sein respektloses und für Data beinahe zerstörerisches Verhalten hin, als er ihn für Testzwecke von der Enterprise hatte versetzen wollen. Seither waren sie Brieffreunde geworden. Data würde nicht so weit gehen zu sagen, sie seien Freunde, aber ein respektvolles Verhältnis mit wissenschaftlichem Austausch war es geworden.

»Es freut mich ungemein, dass Sie es geschafft haben, Data.« Bruce schüttelte ihm kräftig die Hand. »Und Geordi, über Ihr Kommen freue ich mich ebenfalls. Außer Ihnen beiden gibt es niemanden in der ganzen Galaxis, der die Resultate unserer Forschungen wirklich wertschätzen kann. Kommen Sie.«

Er schob Data und Geordi in flottem Tempo mit sich, die über ein Hallo hinaus noch zu keinem Wort gekommen waren.

»Wir sind vor einigen Monaten in eine andere Etage gezogen, aber es ist noch immer etwas chaotisch. Ich hoffe, Sie können darüber hinwegsehen. Die größeren Räume wurden von meinen Mitarbeitern genauso schnell okkupiert wie die kleineren. Und es ist noch immer nicht alles hier unten.«

Bruce führte sie in der ersten Etage durch eine verspiegelte Glastür direkt gegenüber der Treppe.

»Wow, das nenne ich mal ein Labor.« Geordi richtete seinen Visor, wie er es manchmal tat ohne dass es notwendig war.

Sie standen in einem 216 Quadratmeter großen Raum ausgestattet mit etwa dreißig Arbeitsplätzen, ganz genau konnte Data es nicht ausmachen, da noch nicht alles aufgebaut war. Noch immer standen einige Aufbewahrungskisten herum, die längst ausgepackt sein sollten, Werkzeuge und Instrumente, die längst wegsortiert sein sollten, und Menschen, die wohl schneller wieder in der Arbeit sein als aufräumen wollten. Einige sahen auf, als die Neuankömmlinge ihr Reich betraten.

»Wie gesagt«, Bruce hob entschuldigend die Hände, »wir sind noch halb im Umzug. Das Chaos bekommen wir irgendwann in den Griff. Freya!« Er winkte eine Kollegin mit braunen, schulterlangen Locken zu sich. »Doktor Freya Madsen ist meine rechte Hand bei unseren aktuellen Forschungen. Freya, ich darf dir unsere Gäste Lieutenant Commander Data und Lieutenant Commander Geordi La Forge vorstellen.«

»Data.« Sie sprach seinen Namen geradezu ehrfürchtig aus, ihre zarte Stimme war kaum zu hören. Ihr Blick wirkte schwer, als sie ihm die Hand gab. »Es freut mich außerordentlich, Sie kennenzulernen.« Dann wandte sie sich zu Geordi. »Mr. La Forge-«

»Sagen Sie ruhig Geordi«, unterbrach Geordi sie sofort, schenkte ihr sein typisches Lächeln und streckte ihr die Hand entgegen.

»Geordi.« Auch für ihn hatte sie kein echtes Lächeln, das ihre Augen erreichte. »Sie sind Datas persönlicher Ingenieur, habe ich das richtig verstanden?«

»Wir sind vor allem enge Freunde«, korrigierte Geordi. »Aber ich unterstütze Data auch als Ingenieur.«

Data spürte immer deutlicher die Blicke einzelner Mitarbeiter, die von ihrer Arbeit aufsahen und bei seinem Anblick Zeichen des Erkennens zeigten.

Freya sah Geordi lange an, bevor sie wieder sprach, und hielt noch immer seine Hand. »Wissen Sie, Geordi, ich beneide Sie. Sie haben seit über sieben Jahren die Gelegenheit, Data täglich zu beobachten, seine Funktionsweise zu studieren, ihn wirklich zu verstehen-«

»Freya, bitte«, unterbrach Bruce mit einem Lachen, aber auch einem warnenden Blick. »Geordi und Data sind unsere Gäste.«

Data verschob das weitere Gespräch komplett in sein Unterbewusstsein. Ein Mitarbeiter nach dem anderen sah nicht nur kurz auf, sondern unterbrach die Arbeit und starrte ihn an. Er hörte geflüstert seinen Namen überall im Labor. Eigentlich war er es gewohnt, dass sein Anblick Aufmerksamkeit erregte. Doch hier vor diesen Wissenschaftlern, deren Bestreben es war, ein Lebewesen wie ihn zu erschaffen, war das etwas anderes.

Eine Berührung an seiner Schulter ließ ihn zusammenzucken. Geordi hatte sich ihm zugewandt, die Hand auf dem empfindlichen, neuen Bioplast. »Was ist los, Data?«, raunte er.

Data zuckte unsicher mit dem Kopf und ließ den Blick schweifen. »Auf diese Art im Mittelpunkt zu stehen, löst ein unangenehmes Gefühl aus, das ich nicht klar benennen kann. Ich fühle mich … unwohl.«

Geordi nickte. »Bruce, können wir irgendwo reden, wo wir ungestört sind?«

Bruce sah erst Geordi an, dann Data. »Verzeihung, mir war nicht klar–«

»Geht doch schon mal in den Besprechungsraum«, sagte Freya. »Ich komme gleich nach.«

Bruce nickte und führte sie zum anderen Ende des Raums. Data glaubte zu spüren, wie ihm die Blicke folgten, auch wenn es unmöglich war, dass er Blicke körperlich spürte. Erst, als sich die Türen zu einem kleinen Nebenraum hinter ihm schlossen, konnte er sich wieder entspannen und dieses unangenehme Gefühl ließ nach.

Bruce wandte sich ihm zu. »Data, ich wusste nicht, dass Ihnen Aufmerksamkeit etwas ausmacht. Die Kollegen sind nur neugierig und fasziniert. Es tut mir wirklich leid.«

»Es ist nicht Ihre Schuld, Bruce. Mir war selbst nicht klar, dass das passieren könnte. Die Situation ist auch für mich noch neu.«

Bruce sah ihn nun mit großen Augen an. »Welche Situation? Haben Sie den Emotions-Chip–«

»Der Chip ist beschädigt«, unterbrach Geordi. »Und nicht mehr notwendig.«

Bruce schien kurz die Luft anzuhalten und seine Augen wurden noch größer. »Eine Evolution? Nach so vielen Jahren?« Dann lachte er. »Ich hatte also wirklich recht. Großartig!«

Data neigte den Kopf. »Könnten Sie uns über Ihre Entdeckung freundlicherweise aufklären?«

Bruce grinste nun, legte Data und Geordi eine Hand auf die Schulter und sprach geradezu verschwörerisch. »Ich habe verstanden, wie Emotionen in einem Soong-Typ funktionieren. Und ich bin fähig, diese emotionale Basis zu replizieren, ohne dass sie ein Kaskadenversagen provoziert. Aber das ist noch nicht alles. Ich denke, ich könnte sogar die emotionalen Impulse von einem Soong-Typ auf einen anderen übertagen.«

Data war nur selten sprachlos, doch Bruce hatte es mit diesen Offenbarungen geschafft. Er benötigte 4,89 Sekunden, um die Informationen zu verarbeiten, seine Fragen zu sortieren und schließlich die zu stellen, die seinen Berechnungen nach die wichtigste war.

»Denken Sie, Sie könnten ein defektes Emotionszentrum reparieren?«

Bruces irritiertem Gesichtsausdruck nach zu urteilen war dies nicht die Reaktion, mit der er gerechnet hatte. Er ließ sie beide los und sah dann zu Geordi.

»Lore«, sagte Geordi und wandte sich dann an Data. »Das ergibt keinen Sinn, Data. Doktor Soong hat dich und Lore genau gleich konstruiert. Eure grundsätzliche Programmierung ist identisch. Ihr habt beide eine Ethik-Subroutine. Lores Probleme haben nichts mit seiner Programmierung zu tun, sondern mit seiner Entwicklung, seinen Erfahrungen und Entscheidungen.«

»Ich muss wenigstens versuchen, ihm zu helfen wenn es eine Chance gibt, Geordi. Er ist mein Bruder. Der Einzige, der so ist wie ich.«

»Emotional war er nicht mehr wie du, davon rede-« Doch Data ließ ihn nicht aussprechen und wandte sich an den Kybernetiker.

»Bruce, wenn es möglich sein sollte, die Fehlfunktionen im Emotionszentrum meines Bruders zu reparieren, möchte ich Sie bitten, es zu versuchen.«

Bruce sah überrumpelt von einem zum anderen und wirkte noch irritierter als zuvor. Dann breitete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus und er sah Data erstaunt an. »Sie sind sehr menschlich geworden, Data. So etwas hätten sie früher nicht gesagt. Allerdings«, er wurde wieder ernst und bat mit einer Geste sie an den Tisch, wo alle drei Platz nahmen. »Es ist nicht ganz so einfach. Doktor Soong hat, wie Sie aus eigener Erfahrung wissen, nicht mit offenen Karten gespielt. Als er Ihnen sagte, er wolle Ihnen mit dem Chip Ihre Basisemotionen geben, so hätte er sagen müssen, er wolle Ihnen den Schlüssel zu Ihren Basisemotionen geben.«

Data runzelte die Stirn. »Wollen Sie damit sagen, dass mein Vater meine Emotionen bereits in mir angelegt hatte?«

»Korrekt, anders ist es nicht möglich.«

»Ha!« Geordi ließ einen triumphierenden Ruf hören. »Genau davon rede ich schon seit Jahren.«

»Und ich habe den wissenschaftlichen Beweis für Ihr Bauchgefühl gefunden, Geordi.« Bruce wandte sich wieder an Data. »Sie sind auf menschlicher Basis konstruiert, Data, Sie sollten empfindungsfähig sein wie ein Mensch. Logik und Emotion sind bei einem Menschen nicht trennbar, sondern evolutionär fest verknüpft. Die Annahme, dass das Limbische und das Kortikale System in Logik und Emotion trennbar wären, ist vor Jahrhunderte widerlegt worden. Entsprechend ergibt es keinen Sinn, dass Doktor Soong Ihnen Emotionen geben würde, die nach Belieben ein- und ausgeschaltet werden können. Solche Emotionen würden in Ihrem hochkomplexen System nicht funktionieren, wahrscheinlich auch nie angenommen werden oder ein Kaskadenversagen verursachen. Als ich das verstanden hatte und eine Ahnung bekam, wonach ich suchen musste, war es nicht mehr so kompliziert. Ihre eigene Tochter ist der beste Beweis. Schließlich haben Sie nicht explizit darauf geachtet, ein Emotionszentrum in ihr zu kreieren. Und doch konnte sie fühlen.«

»Ich verstehe noch immer nicht.« Data spürte die Anspannung in sich und alle parallel laufenden Prozesse waren pausiert. »Wie konnte ich mein ganzen Leben lang Emotionen besitzen und es nicht wissen?«

Bruce lächelte nun entschuldigend. »Es wird schwierig, meine diesbezügliche Theorie zu beweisen, nun, da Sie Ihre Emotionen fühlen. Ich denke, dass Doktor Soong einen Verschleierungsmechanismus einprogrammiert hat. Dieser muss bewirkt haben, dass Sie sich der Emotionen nicht bewusst waren, obwohl sie immer da waren. Allerdings vermute ich, dass die Wirkung des Mechanismus in den letzten Jahren schwächer geworden ist. Sie haben sich sehr intensiv entwickelt und der Mechanismus war sicherlich nicht dafür gedacht, so komplexe und starke Gefühle eine so lange Zeit zu verschleiern.«

Data blinzelte. Mehrfach. »Wie kann es sein, dass Geordi die Ansätze von Emotionen bemerkte, aber ich nicht?«

Bruce lachte. »Das wundert mich nicht. Sie haben in dem festen Glauben gelebt, keine Emotionen zu besitzen. Und Doktor Soong selbst sprach von einem Emotions-Chip, so als enthielte er die Grundlagen. Tatsächlich dürfte es nicht mehr als eine Art Überbrückung der Verschleierung sein oder ein Trigger, um die Programmierung zu deaktivieren. Vielleicht in Kombination mit einem Emotionsverstärker.«

Data dachte an das Junge der Entität, das er vor einigen Monaten in sich getragen hatte. »Einen Emotionsverstärker hatte ich in mir. Wenn auch unfreiwillig.«

Bruce setzte sich interessiert auf. »Sie haben noch nicht gesagt, was eigentlich passiert ist, dass sich ihre Emotionen so plötzlich zeigten.«

Data erzählte von der Entität, ließ aber alles aus, das mit Geordi zu tun hatte. Falls Bruce die Löcher in der Geschichte bemerkte, wovon Data ausging, fragte er nicht nach.

»Faszinierend«, sagte er schließlich und sah ihn fast so ehrfürchtig an wie zuvor Freya. »Und Sie können Ihr Emotionszentrum tatsächlich lokalisieren?«

»Ich kann den Bereich lokalisieren, der sich neu ausbildet. Da er sich mit Auftauchen der Emotionen entwickelte, gingen wir davon aus, dass es mein Emotionszentrum sein muss.«

»Verstehe.« Bruce nickte. »Die neuen Auswertungen Ihrer Gefühle haben natürlich Auswirkungen auf Ihre positronische Matrix. Es müssen sich neue neurale Pfade entwickeln, das wird es sein, was Sie sehen. Ich würde Sie am liebsten einen Monat hier behalten und gründlich untersuchen.«

»Ich bin-«

»-dagegen, ich weiß.« Bruce seufzte.

Aus wissenschaftlicher Sicht konnte Data ihn verstehen, aber seit er seine Gefühle spürte, widerstrebten ihm Tests noch mehr als zuvor. Es sei denn, Geordi oder Doktor Crusher nahmen sie vor.

»Was ist mit Lore? Könnten Sie seine Emotionen reparieren?«

Bruce rieb sich die Stirn, als müsse er überlegen, wie er seine nächsten Worte wählte. »Das Problem ist Folgendes: Hier im Institut arbeiten wir auf der Basis von Soong, aber mit einer völlig anderen Technik. Er hatte bei Null angefangen und kannte jeden kleinsten Schaltkreis und jedes Programm in Ihrem und Lores System. Er hatte Ihr positronisches Gehirn von Grunde auf entwickelt. Wir tun das nicht. Wir arbeiten mit positronischem Klonen. Um ehrlich zu sein, bin ich nicht sicher, ob wir je soweit kommen werden, eine solch komplexe Matrix wie Ihre empfindungsfähig und stabil völlig neu zu entwickeln.

Ich weiß in der Theorie, was Doktor Soong bei Ihnen und Lore getan hat, um Ihnen Gefühle zu geben. Wenn Lore keine Empfindungsbasis hätte, könnte ich ihm wahrscheinlich eine neue Grundlage einpflanzen. Aber wie zuvor bereits erklärt, ist Emotion nicht trennbar vom positronischen Gehirn sobald sie integriert wurden. Und für mich auch nicht reparabel. Das gilt für jeden Androiden, selbst einen, den wir entwickelt haben. Sobald Emotionen aus dem Ruder laufen, kann ich nichts mehr tun. Meines Erachtens ist es ein Wunder, dass Lore nie ein Kaskadenversagen erlitt. Insbesondere, nachdem er Ihren Emotions-Chip einsetzte. Die Intensität der Gefühle muss kaum zu ertragen gewesen sein.«

Enttäuschung wusch über Datas System und erstickte den kleinen Hoffnungsschimmer, der sich in den letzten Minuten hervorgewagt hatte. Wenn nicht einmal Lore reparieren werden konnte, war an Lal gar nicht zu denken. Zwar hatte sich Data mit dem Gedanken abgefunden, dass Lal gestorben war, aber er hatte sich immer die Hoffnung bewahrt, dass er eines Tages einen Weg finden könnte, sie zu reparieren.

Die Türen zum Besprechungsraum öffneten sich und alle drei sahen hinüber. Data verstand sofort, was er sah. Er konnte es trotzdem kaum glauben.

Freya trat ein, an ihrer Seite eine junge Frau von vielleicht 20 Jahren mit einer Höhe von 167 Zentimetern und von stabiler Statur. Ihre braunen Haare waren kurz und lockig, ihre Augen von demselben gelb-gold wie Datas. Die Haut glänzte ähnlich wie sein Bioplast, allerdings in einem hellen Bronzeton, der menschlicher wirkte als sein weiß-goldener Ton.

Freya lächelte der jungen Frau zu, legte ihr die Hände auf die Schultern und schob sie in ihre Richtung. »Das ist Aasha. Unser Wunderkind.« Die Wissenschaftlerin sah sie geradezu liebevoll an.

Aashas Augen waren auf Data fixiert, groß und ohne zu blinzeln. »Data.« Sie trat auf ihn zu, er stand automatisch auf und sie nahm seine Hände. Obwohl sie gute fünfzehn Zentimeter kleiner war als er, verunsicherte ihn diese Geste. Dann lächelte sie. Ein echtes, nicht nur adaptiertes Lächeln, wie es Menschen zeigten. Und mittlerweile auch immer öfter er selbst. »Ich freue mich so sehr, dass du hier bist, Onkel.«
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast