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Happy End at the End of the day?

OneshotAllgemein / P12 / Het
12.08.2020
12.08.2020
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Hey friends, willkommen in einem etwas anderen Genre als sonst. Normalerweise mache ich ja bloß Miraculous Storys (und ein bisschen Warrior Cats), aber ich bin gerade so im Woodwalkers/ Seawalkers Genre drin. Leider habe ich schon Wilde Wellen fertiggelesen, dem bis jetzt letzten Band (sad life) und seit ich Rettung für Shari zuende gelesen habe frage ich mich: Tiago, Dude, warum verrätst du deinem zweitbesten Freund und Gruppenmitglied deiner Angebeteten, der das Thema gerade selbst durchgemacht hat nicht, dass du verdammt nochmal in Shari verknallt bist. Erst recht, wenn scheinbar selbst Blue das gescheckt hat. Und ganz ehrlich: WEM WILLST DU SONST SAGEN, DASS DU SHARI LIEBST, WENN NICHT NOAH. ER KAPIERT ES WOHL AM BESTEN, DA ER ZU SHARIS GRUPPE GEHÖRT UND GERADE SELBST MIT JEMANDEN ZUSAMMENGEKOMMEN IST. WARUM MÜSSEN HAUPTCHARAKTERE IMMER SO DUMM SEIN. Okay, beruhige dich. Jedenfalls bin ich dann auf die Idee gekommen, die Stelle ein wenig umzuändern. Ich hoffe ihr mögt meine Ansicht, also viel Spaß mit meinem Alternativ Ende.











Ich merkte wie ich Rot anlief. Am liebsten wäre ich im Erdboden versunken oder hätte die Zeit zurückgedreht. Warum musste Noah auch gerade jetzt die Sache mit der Suche ansprechen. Als ob es nicht schon peinlich genug war, dass ich ein Geschenk gemacht hatte, was aus einem Netz bestand in dem ich mich zuerst total dämlich verfangen und es später dann weggeworfen hatte, bloß um es später aus dem Müll zu holen und es zu einem Armband zu verarbeiten weil mir kein besseres Geschenk einfiel. Jetzt wusste Shari auch noch, wie dämlich ich mich bei der Suche nach ihr angestellt hatte. Sie sah mich jedoch bloß an. Dann fragte sie:

"Du hast gewusst, dass ein Weißer Hai in der Nähe ist... und bist trotzdem losgeschwommen, um mich zu suchen?"

Ich stammelte bloß irgendetwas:

"Hat sich halt so ergeben." Dann erst merkte ich wie blöd das klingt. "Hab mir halt Sorgen gemacht."

Sharis Blick war wie der von einer Göttin, nein noch besser.

"Das war total süß von dir."

Ich sah wie Chris das Gesicht verzog. Es gefiel ihm offenbar nicht, dass Shari mir so nah war. Doch auch er sagte etwas, was es wohl noch peinlicher machte.

"Das ist nicht das Einzige, was er für dich gemacht hatte. Er hat auch mit deinen Eltern geredet und anscheinend hat's ja was genutzt."

Konnte es noch peinlicher werden?

Shari schien verblüfft, aber auch irgendwie... froh. Sie drehte sich wieder zu mir.

"Du hast...? Echt jetzt...? Ich hab deine Eltern geschimpft und du meine. Das ist so witzig."

Ich nickte, keine Ahnung was ich sonst sagen sollte. Shari hob ihre Hand und wollte sie anscheinend auf meinen Arm legen, Ehe sie es sich anders überlegte und meine Hand nahm. Dann zog sie mich mit.

"Komm! Jetzt gibt's Disco - und an Land zu tanzen, ist fast genauso gut, wie durch die Wellen zu jagen!"

Wir liefen in unsere Partyhütte. Dort lief bereits Musik und Shari zog mich mit sich auf die Tanzfläche. Zusammen bewegten wir uns dann, tanzten, lachten und hatten einfach Spaß. Und was es für mich noch besser machte? Shari gab jeden anderen einen Korb, der sie nach einem Tanz fragte. Sie wollte nur mit mir tanzen. Ob das noch Zufall sein kann? Ich weiß nicht wie lange wir so tanzten, aber irgendwann gingen Shari und Blue zusammen auf Toilette und ich gesellte mich zu Noah. Wir alberten zusammen rum und unterhielten uns über die älteren Schüler. Noah selbst schien bei bester Laune und so fragte er mich irgendwann:

"Na sag schon - wieso hast du das mit dem Allein-Losschwimmen gemacht, obwohl es so gefährlich war? Bist du etwa auch in sie verliebt?"

Er schaute mich neugierig dabei an. Ich merkte wie ich rot anlief. Oh man, musste das jetzt sein?

"Hey mir kannst du es doch sagen. Magst du sie?"

Was sollte ich bloß antworten? Könnte ich es einfach so jemandem sagen? Aber Noah war nicht irgendjemand. Er war Sharis vielleicht bester Freund, zusammen mit mir. Zudem gehörte er zu der Delfinclique. Wenn jemand mir helfen könnte, dann ja wohl er. Schließlich hat er das gerade auch mit Holly durchgemacht. Aber könnte ich es laut aussprechen? Traute ich mich das?

"Nun?"

Noah schaute mich weiter fragend an. Ich holte tief Luft. Wenn ich es ihm nicht sagen konnte, wem dann?

"Ja.", stieß ich hervor. "Ich liebe sie." Doch dann stöhnte ich genervt aber auch frustriert auf. "Aber ich kann es ihr nicht sagen. Du weißt wie sie ist. Ich will nicht einfach bloß einer ihrer Verehrer sein. Schließlich ist sie auch meine beste Freundin. Ich will unser Verhältnis nicht belasten, nicht so."

"Hey hey hey", versuchte Noah mich zu beruhigen. Er legte seine Arme auf meine Schultern und sah mir in die Augen. "Bei Tangaroa, beruhige dich. Du schaffst das schon. Shari bedeutet die Freundschaft auch enorm viel, das weißt du. Sie würde dich deshalb nicht verurteilen. Sage es ihr doch einfach und gucke wie sie reagiert. Selbst wenn sie nein sagt hast du dann wenigstens Gewissheit. Also? Was willst du jetzt machen?"

Ich seufzte. "Ich kann dich nicht einfach zu ihr hingehen und sagen: 'Hey Shari, weißt du was? Ich liebe dich schon seit ich hier angekommen bin. Ich wollte es dir bloß nicht sagen, weil du mich sonst einfach bloß als einen Verehrer von dir abtust. Jetzt weißt du es ja, also wenn du meine Gefühle nicht erwidert reicht es mir wenn wir Freunde bleiben.' So geht das nicht."

Ich schaute Noah wehmütig an. Sein Blick jedoch glitt an mir vorbei. Er sah erschrocken in diese Richtung und es schien, als wäre er zur Salzsäule erstarrt. Mir lief es Eiskalt den Rücken herunter. Langsam drehte ich mich um. Was ich sah, sorgte auch dafür, dass ich mich auf einmal unmerklich steifer hinstellte. Dort standen, keine drei Meter von uns entfernt, Shari und Blue. Ich sah wie Blue die Luft anhielt und sich offenbar wünschte irgendwo anders zu sein, bloß nicht hier. Ich wagte es erst gar nicht Shari anzusehen. Ich wusste, dass sie alles gehört hatte. Na super Tiago. Echt toll gemacht. Hast vor dem Mädchen deiner Träume zugegeben, dass du sie liebst. Ich spürte eine Hand auf meiner Schulter.

"Komm mit Tiago. Ich glaube, wir sollten reden."

Ich sah auf und begegnete Sharis braunen Augen, die mich in einen Bann zu ziehen schienen. Ich nickte bloß und brachte einen Ton hervor, der glaube ich ein ja oder so etwas sein sollte. Ich ließ mich von Shari aus der Hütte ziehen. Schweigend gingen wir in die Lagune und spazierten am Strand entlang. Keiner von uns sagte ein Wort. Ich glaube wir beide wussten, dass das kleinste Wort alles zerstören könnte. Oder ging es nur mir so?

Irgendwann hörte ich Shari seufzen. Sie wandte ihren Kopf in meine Richtung und sah mich eine Weile bloß an. Dann endlich brach sie das Schweigen zwischen uns.

"Tiago, das was du dort vor Noah gesagt hast... Es... Naja."

Ich blickte traurig zu Boden. "Ist schon in Ordnung."

Shari schaute mich durchdringend an.

"Meintest du das ernst? Also... Dass du mich liebst und so und du einfach bloß Angst hattest, es mir zu sagen?"

Was sollte ich denn darauf antworten? Klar, ich könnte alles abstreiten und so tun, als wäre alles ein dummer Scherz gewesen, aber das wäre Shari gegenüber nicht fair gewesen. Zudem war ich nicht sicher, ob mein Herz es zulassen würde, ihr so eine Antwort zu geben. Also nickte ich.

"Jedes Wort was ich gesagt habe, meine ich auch so. Zu 100%. Ich liebe dich Shari, aber mir ist unsere Freundschaft viel wichtiger, als meine dummen Gefühle. Also, egal was ist, lass uns bitte Freunde bleiben. Ich will meine beste Freundin nicht verlieren."

"Tiago das..." Sie brachte kein Wort mehr hervor. Ich wartete bis sie sich gesammelt hatte und dann fortfuhr. "Das ist so süß. Ich habe noch nie jemanden etwas so süßes über mich sagen hören."

Ich merkte wieder wie ich rot anlief. Sie fand mein Geständnis süß. Mehr nicht. Aber ich hätte nicht mehr erwarten dürfen. Was hätte sie sonst machen sollen. Sich vor mir auf die Knie werfen und mir sagen, dass sie mich ebenfalls liebt? Andererseits ist süß doch kein schlechter Anfang. Es hätte auch schlimmer kommen können. Sie hätte einfach weggehen können, oder mich anschreien, sie hätte mich auslachen können oder... ach was weiß ich noch. Aber nein. So war Shari nicht. Sie würde niemanden Verurteilen, bloß weil er ihr ein Liebesgeständnis macht. Wobei...

"Tiago?" Sie wedelte mit ihrer Hand vor meinem Gesicht. "Ich habe gehört, dass soll bei Menschen helfen, wenn sie unaufmerksam sind. Hast du mir gerade zugehört?"

"Ähm..." Ich kratzte mich verlegen im Nacken. "Du meintest, das wäre das süßeste, das du je gehört hast."

"Oh. Ja." Sie wurde nun auch rot. "Ähm, wollen wir zum Geheimversteck?"

Ich war verblüfft, doch stimmte ihr zu. Immer noch würde ich alles geben, um einfach bloß bei ihr zu sein. Aber ob das jetzt noch ging? Ich sah, wie Shari bereits ins Wasser gewartet ist und sich nun in ihre Delfingestalt verwandelte.

'Kommst du?', hörte ich sie in meinem Kopf. Ich zog mich bis auf die Badehose aus und folgte ihr dann ins Wasser. Dann konzentrierte ich mich auf meine Haigestalt und nur ein paar Sekunden später schwammen ein Tigerhaus und ein großer Tümmler nebeneinander Richtung offenes Meer. Den Weg dorthin verbrachten wir schweigend. Im Schiffswrack angekommen schnappten wir uns herumliegende Klamotten und begaben uns dann ins Innere. Eine Weile saßen wir dann schweigend nebeneinander, bis ich dieses Mal das Wort ergriff.

"Shari, hör mir bitte zu. Ich will nicht, dass sich etwas verändert. Bitte, vergiss einfach, was ich gesagt habe. Du bist meine beste Freundin und das würde ich für nichts auf der Welt hergeben."

"Tiago, ich möchte das aber nicht vergessen. Ich..."

"Bitte, egal was du machst, lass uns Freunde bleiben. Das bedeutet mir mehr als alles andere."

"Tiago, ich möchte nicht einfach bloß deine beste Freundin sein. Ich..."

"Lass uns bitte in Ruhe darüber reden. Wenn du willst, zeige ich dir gegenüber nie wieder, dass ich dich Liebe."

"Tiago, du sollst keine Gefühle vor mir verstecken. Und jetzt hör mir bitte einmal zu." Ich hatte schon wieder den Mund aufgemacht, machte ihn dann jedoch wieder zu, als ich ihren wütenden Blick sah. "Du sollst nichts vor mir verstecken. Weder deine Gefühle, sonst noch irgendetwas. Du kannst mit mir über alles reden, ich bin da für dich. Und du sollst keine Geheimnisse vor mir haben. Und jetzt zu dem was ich dir die ganze Zeit schon sagen wollte. Ich glaube ich... ich..." Sie stockte und lief rot an. Dann sprach sie mit leider Stimme weiter. "Ich glaube ich habe mich auch in dich verliebt. Ich möchte nicht einfach weiter deine beste Freundin sein, sondern deine Gefährtin. Zumindest wenn das okay für dich ist."

Sie hatte den Kopf gesenkt, doch nun warf sie mir einen leichten Blick von der Seite aus zu. Ich schluckte. Träumte ich das vielleicht bloß? Hatte mir das tollste Mädchen der Welt gerade ernsthaft gestanden, dass sie mich ebenfalls liebt? Könnte das Wirklichkeit sein? Ich war vollkommen perplex.

"Ähm... Ich..." Ich schluckte. Jetzt oder nie. "Ich fände es echt Meerig, wenn du meine Gefährtin werden würdest."

Shari sah mich an, ein riesiges Lächeln auf den Lippen. Dann warf sie mir die Arme um den Hals und warf uns damit beide um. Wir mussten lachen, und blickten uns dann in die Augen. Braun traf auf Blau. Und dann küssten wir uns zum ersten Mal. Und es war der beste erste Kuss aller Zeiten, mit dem tollsten Mädchen das es gibt.









Hey Friends, das war es auch schon mit diesem Oneshot. Okay, er war nicht so lang wie die letzten, aber ich habe glaube ich deutlich gemacht, was ich mir in der Buchszene gewünscht hätte. Wie fandet ihr eigentlich die Szene? Musstet ihr auch so eure Haare raufen wie ich? Und wie steht ihr zum Pairing Shari×Tiago? Ich glaube ihr habt gelesen, dass ich die beiden absolut favorisiere. Die einzige andere Person die ich mir an Tiagos Seite vorstellen könnte wäre tatsächlich Blue. Ich weiß auch nicht warum, aber wenn es mit Shari nichts wird hoffe ich, dass Tiago mit Blue zusammenkommt. Das war es dann von mir. Tschaui und LG Freiheitsträumer.
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