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Alca - Blut und Erbe

GeschichteAllgemein / P12
12.08.2020
21.11.2020
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19.392
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21.11.2020 2.466
 
Hey!
Na, habe ich es doch geschafft! Spät, aber immerhin. Ich hoffe, ihr habt Spaß mit diesem ausnahmsweise pünktlichen Kapitel!
LG, Taura Maril

Wir versammelten uns mehr oder weniger freiwillig vor den Häusern der Heilung.
Lord Elrond und zahlreiche Heilerinnen und Heiler mit noch zahlreicheren Stressflecken, weil es ihr Beruf war, Curan und ich, weil Lindir uns mitgeschleppt hatte, und sowohl Thranduil als auch sein Erstgeborener, weil es ja irgendwie auch ihr Problem war. Alle anderen waren mehr oder weniger Schaulustige, die sich an der pochenden Ader auf der Stirn des zukünftigen Kindsvaters ergötzen oder mit Curan Pseudo-Weisheiten zum Thema Geburt austauschten. Ich war fast erstaunt, wie leicht der Kater mithalten konnte, hatten die meisten Anwesenden doch um Einiges mehr Zeit gehabt, diese einzusammeln. Andererseits lebte Curan in einer Welt mit sozialen Medien, dementsprechend war es dann wohl doch recht fair.
„Wie lange genau dauern Geburten eigentlich durchschnittlich?“, wollte Lindir wissen, nachdem die Sonne sich schon auf den Heimweg machte und viele Elben den Ort bereits verlassen hatten, „Ich meine, vielleicht ist es doch ein wenig voreilig…“
Ich zuckte mit den Schultern. „Weiß nicht. Also bei Validion waren es bestimmt so dreizehn Stunden, plus minus eine halbe Ewigkeit. Also, ich habe auch keine Ahnung, wieso wir hier sind.“
„Vermutlich, weil die meisten das nicht wissen“, meinte er daraufhin leicht verschämt, „Also… was machen wir?“
Erneut schulterzuckend sah ich mich nach Curan um. „Keine Ahnung… hast du den Kater gesehen?“
„Wieso nennst du ihn eigentlich immer noch Kater, obwohl er keiner ist?“
„Manchmal ist er einer“, gab ich zurück, „Außerdem ist es einfach kürzer als der Mondwandler oder so.“
„Hm.“ Klang wohl logisch.
Derweil war „der Kater“ schwer damit beschäftigt gewesen, von einigen Elben angehimmelt zu werden. Scheinbar traf man Leute, die die Gestalt je nach Belieben wechseln konnten, in Imladris eher selten. Diesen Umstand nutzte Curan schamlos aus, wie ich bei einem Blick über die Schulter feststellte, denn um ihn herum hatte sich eine Gruppe versammelt, die stark an Bilder von Konzerten erinnerte, wenn Trauben aus Fangirls reihenweise in Ohnmacht fielen.
Nur ohne Ohnmacht und mit Elben.
Ich merke, der Vergleich hinkt.
Dennoch war jene stereotypische Art der nonverbalen Kommunikation beinahe die gleiche: Kreischen, Japsen, Fiepen wie im Affenkäfig. Ich erwischte mich dabei, wie ich mich fragte, inwiefern Elben mit Affen verwandt waren und an Lindir affenähnliche Merkmale suchte.
„Alca, wieso guckst du so?“
„Hmm?“, aus meinen sicherlich wissenschaftlich relevanten Gedankengängen gerissen kehrte ich ins Hier und Jetzt zurück, „Ich habe nur gerade… Schimpansen und Elben… weißt du, was ein Schimpanse ist?“
Also wenn das kein gekonnter Themenwechsel war, wusste ich auch nicht mehr. Verwirrt zog Lindir die Augenbrauen zusammen. „Äh… sprichst du von Kuhmägen?“
„Nein. Ich rede von diesen schwärzlich braun beharrten, recht geselligen Menschenaffen… circa so groß, irgendwie faltige Gesichter? Klingelt nichts?“ Auf sein Kopfschütteln fuhr ich damit fort, affentypische Gesten vorzuführen. „Irgendwie so? Sie erkennen sich selbst im Spiegel wieder? Lange Hände und handähnliche Füße, mit denen sie sich in großen Höhen fortbewegen? In jedem Fall sind es intelligente Tiere, sie können subsidiäre Werkzeuge herstellen, um ihre Ziele zu erreichen.“
„Ah…“ Jetzt hatte es klick gemacht, als Lindirs Gesicht sich aufhellte. „Du meinst Zwerge!“
Gimli, der seinen Best-Buddy Legolas natürlich begleitet hatte, drehte sich entrüstet um. „Entschuldigung?!“ „Angenommen.“
Empört stemmte er die Arme in die Seite und versuchte, den Musiker mit Blicken zu töten. „Hast du uns gerade mit Schimpansen verglichen?!“ Sein lautstark mitgeteilter Unmut lenkte die Aufmerksamkeit zahlreicher Anwesenden auf uns, abgesehen natürlich von Curans neuem Fanclub. Gemurmel erhob sich wie ein durch immer mehr Funken angefachter Steppenbrand in der Menge.
„Seid ihr… seid ihr keine… äh?“ Verwirrt und hilfesuchend blickte Lindir zu mir, woraufhin ich erneut Affengesten und -geräusche nachahmte. „Habe ich doch gezeigt. So machen die.“
Gimli, den das nicht gerade beschwichtigt hatte, trat einen weiteren, zugegebenermaßen nicht besonders großen Schritt auf ihn zu. „Zum allerletzten Mal: Zwerge. Sind. Keine. Schimpansen!“
Nun musste ich doch intervenieren, bevor die Situation eskalierte. „Ähm… tschuldigung, aber wieso weißt du, was Schimpansen sind?“
Nicht gerade beschwichtigt fuhr er zu mir herum. „Alca! Auch wir haben Schulen im Erebor! Genau diese“, er drehte sich wieder zu Lindir, „elbische Arroganz ist es, die euch bald aussterben lassen wird! Ihr seid nicht die einzige gebildete Rasse! Und Alca“, schwupps, da sah er wieder mich an, „auch ich lese Bücher!“
Ich nickte souverän. „Ich dachte nur nicht, dass Menschenaffen zu deinen Interessensgebieten zählen.“
„Du bist ein Menschenaffe!“
Nun war es mir aber über. Über die Schulter rief ich Curan. „Hey, Kater, könntest du bitte mal einen Schimpansen machen?“
Einen imaginären Hut ziehend verbeugte dieser sich, bevor er meiner Bitte nachkam.
Der Anblick eines Affen hatte eine durchaus interessante Wirkung auf die versammelte Menge: Einige zupften interessiert an Curans Fell, verglichen ihn dann mit Gimlis Bart, um schließlich festzustellen, „In der Tat. Dies ist kein Zwerg“, andere dagegen wichen angewidert zurück und rümpften die Nase. „Ihh! Der riecht ja jetzt nach Erebor!“ Aus Gimlis Ohren kam nun schwarzer Rauch, unter seiner Schädeldecke brodelte es, während Lindir sich vorsichtshalber schon mal einige Schritte entfernte.
Die Situation war eine Hobbitlänge vor der Eskalation, stellte ich fest, als Curan mir in Gestalt eines Katers in den Arm sprang. „Ganz schön empfindlich sind die alle.“
Und in dieses Chaos platzte eine Frau, die ausgehend von ihrer mit Blut und Schleim verunreinigten Schürze und den roten Flecken im Gesicht, offenbar eine Hebamme war: „Es ist ein Junge!“

Zum Glück kein Schimpanse, wer weiß, was für eine Art Skandal das gegeben hätte.
Da war ich direkt ein bisschen beruhigt.
Curan, der brav vor sich hin schnurrend ein halbes Auge auf die Szenerie geworfen hatte, die sich uns gerade bot, kommentierte: „Meine Güte, gut, dass wir wegen Validion nicht so ein Drama gemacht haben.“
Zustimmend nickte ich. „Das nächste Mal, wenn ein Erbe eines Todesherren geboren wird, organisieren wir etwas Größeres. Ich weiß nicht, mit Pauken, Trompeten, Magie und Glitzer.“
„Wie zum Beispiel zwei Weltenspringer, die unter lautem Getöse vom Himmel fallen?“
„Zum Beispiel.“
Oh ja, man hatte hier eine leicht überdramatisierende Ader, wenn man mich fragte. Nachdem noch im Krankensaal der Erbe, der den Namen Milion tragen sollte, mit großem Trara der versammelten Menge gezeigt wurde, während Thranduil und Elvea sich ansahen, als hätten Würmer ihre Synapsen gekappt (Sherlock Holmes sagte ja, Liebe sei nur eine temporäre Verdummung. So viel dazu.), selbstverständlich nicht ohne, dass Legolas mich am Ärmel mitgezogen hatte, rein rechtlich war ich jetzt Teil der Familie, also musste auch ich vorne stehen und stolz gucken, hatten Eltern und Ärzte sich zurückgezogen, während der gesamte Rest der anwesenden Elben aus dem Düsterwald eine Party schmiss.
Unnötig hinzuzufügen, dass auch Alkohol floss wie die Wassermassen des Anduins. Von den Gästen dazu animiert gönnte sich auch so mancher andere Elb und zahlreiche Elbinnen das ein oder andere Glas. In wenigen Stunden hatte Imladris sich in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors verwandelt, wenn sie im Quidditch gewonnen hatten.
Ein Spiel, dem ich nie so wirklich viel abgewinnen konnte.
„Wie ein Schlachtfeld“, murmelte Curan, „Nur mit Wein statt Blut. Igittigitt.“ Als Weltenspringer des Krieges hatte er wiederrum mehr Spaß an letzterem. Obwohl er zu einer guten Feier niemals nein sagen würde, wie ich aus Erfahrung wusste.
Wir hatten uns an einer Steinmauer ein wenig abseits des Trubels niedergelassen, wo wir alles im Überblick hatten, ohne involviert zu sein. Ein wenig Ruhe tat beizeiten auch gut.
„Alca, Kater“, ertönte just, da ich diesen Gedanken hatte, eine Stimme hinter mir. So viel dazu. „Lindir hat euch bereits gesucht. Mir ist zwar schleierhaft, wieso jemand deine Gesellschaft provozieren sollte, Alca, aber da du jede Diskussion mit einem Mangel an Wortwitz und dummen Sprüchen veredelst, fühlt euch dazu eingeladen, mir zu folgen.“
Ein Blick nach oben eröffnete mir, dass es Doron war, dessen herzerwärmende Worte da zu mir heruntergeweht kamen. Er stand auf der Brücke, zu der die Mauer gehörte, und blickte arrogant auf mich herab.
Den protestierenden Curan auf dem Boden absetzend erhob ich mich. „In der Tat. Mich gelüstet es mal wieder, sinnlos Personen zu beleidigen, die die volle Beleidigung nicht einmal blicken.“
Für den Bruchteil eines zerschmetterten Augenblicks huschte ein Schmunzeln über sein ansonsten angewidertes Gesicht. „Nun denn, Alca. Aber bitte, halte einen gewissen Sicherheitsabstand zu mir ein. Ich versuche Körperkontakt mit Gesinde grundsätzlich zu vermeiden.“
Ich grinste, nahm die Stufen nach oben und gesellte mich betont entfernt zu ihm. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass du dafür besonders viel deiner ohnehin schon begrenzten geistigen Energie aufwenden musst. Es ist ja nicht so, als ob irgendwer Kontakt zu dir freiwillig herbeiführen würde.“
Neben mir hatte Curan inzwischen seine menschliche Gestalt angenommen. „Ihr seid mir ein Rätsel, ehrlich.“
„So viel zum Thema Dinge nicht blicken“, kommentierte Doron spöttisch, bevor er sich mir zuwandte. „Was haste denn das ganze letzte Jahr sonst so gemacht? Du hast ja nicht unbedingt nennenswerte Kompetenzen für einen richtigen Beruf.“
„Oh, ich bin zur Schule gegangen“, entgegnete ich, „Und dann haben wir mal eben die Welt gerettet.“
„Ah. Nichts Besonderes also.“
„Was man eben so macht. Du? Ist dir vielleicht endlich jene Aktivität gelungen, die der Intellektuelle Selbstreflektion nennt? Es macht ja nicht den Anschein.“
Doron schüttelte den Kopf. „Ach, ich bin viel zu strahlend, würde ich mich reflektieren, würde es mich blenden.“
„Naja, dann hast du ja offenbar einen Schritt in die richtige Richtung gemacht“, mischte der Kater sich wieder ein, „Verblendet bist du ja schon.“
Wieder zuckte sein Gesicht, als müsste er ein Lachen unterdrücken. Was war denn da los? Der Doron, den ich kannte, lachte nur aus Schadenfreude.
Erstaunt hob ich eine Augenbraue. „Du scheinst ja regelrecht fröhlich! Wie kann das sein, wenn du doch täglich in den Spiegel siehst?“
„Alca, du bist heute mal wieder on fire“, verkündete Curan, von dem ich ja alles wusste, was ich wusste, „Regelrecht lit. Pass nur auf, dass du nichts anzündest.“
Doron und ich nahmen diese seltenen Auswüchse von Jugendsprache so hin (auch wenn ich bezweifelte, dass er sie verstand) und gesellten uns zu einer Gruppe im Kreis sitzender Leute, die uns durchaus bekannt vorkamen.
Schon von Weitem winkte Lindir, während Glorfindel hinter ihm genervt die Augen rollte. Gimli war auch da, ebenso Legolas, der wohl vor der Peinlichkeit seines Vaters und Elvea geflohen war und zwischen ihnen… Haldir.
Puh, das würde ein lustiger Abend werden.
Mein Herz probte vorsichtshalber schon einmal den Ausbruch aus meinem Brustkorb auf zwei Wegen: Einmal in die Hose rutschend, einmal durch bloße Sprengung.
Auch Gandalf hatte sich zu unserer alten Gemeinschaft gesellt und rauchte nun Pfeife, um dann absurde Formen aus dem Rauch zu formen. Ein Wölkchen sah ein bisschen aus wie ein Pottwal. Während Doron der Konsum von Drogen scheinbar herzlich egal war, ließ ich mich vorsichtshalber ein wenig weiter von dem rauchenden Zauberer nieder.
„Ah, schön, dass ihr da seid. Wir wollten gerade“, und da rammte er Glorfindel, der probehalber an den Rauchwölkchen schnupperte, seinen Ellbogen in die Seite, „etwas kundtun.“
„Hm?“, machte der Angestoßene. Auch unser Quotenzwerg schien überrascht. „Bis eben haben wir uns einfach nur angeschwiegen. Wir müssen euch drei also überhaupt nicht auf den neusten Stand bringen.“ „Als ob ihr das gemacht hättet, selbst wenn“, brummte Doron. Beim Anblick des schnuppernden Glorfindels erinnerte ich mich daran, dass der Nörgler aus Lothlorien sich auf unserer letzten Reise als Dealer betätigt hatte, sehr zum Unmut aller anderen Anwesenden.
Ebenso wie Gandalfs Rauch schien auch das bis eben auf der Gruppe lastende Schweigen von jedem anders wahrgenommen worden zu sein: Während der Zauberer blickte wie ein Großväterchen im Schaukelstuhl vor dem Kamin (nun, nicht gerade wie mein Großväterchen), schienen Legolas und Lindir sich sichtlich unwohl zu fühlen. Umso erleichterte waren sie scheinbar, als es gebrochen wurde. Gimli dagegen starrte den Musiker immer noch böse an, während Haldir Doron den Platz als eiskältester Schmoller abgelaufen hatte.
Selbstredend bekam Glorfindel davon nichts mit.
Curan unterdessen wechselte zurück in seine Katergestalt und setzte sich zurück auf meinen Schoß. „Also, dann schießt mal los.“
Tief atmete er durch, dann legte Lindir die Hände zusammen, um zu beginnen. „Wir haben…“, unsicherer Blick zu Glorfindel, „freudige Nachrichten.“
Erschrocken unterbrach ich die Betrachtung der Rauchwölkchen. So sehr mich die Tatsache, dass sie zusammengenommen aussahen wie Dumbledores Bart, mich faszinierte, es gab doch nur eine Gelegenheit, bei der Elben freudige Nachrichten ankündigten. „Du bist schwanger?!“
Um Erus Willen, von Säuglingen hatte ich wirklich genug.
Die Reaktionen reichten von Glorfindel, der plötzlich erschrocken auf Lindirs Bauch starrte, über Legolas, der den Kopf in den Händen vergrub, bis zu Gimli, der sich seufzend durch den Bart strich. „So funktioniert das nicht“, begann er seelenruhig.“
„Was?!“ Seit wann genau besaß Gimli Gloinsohn denn biologische Kenntnisse jeglicher Art? Erst Schimpansen, dann Schwangerschaft… es war wohl viel passiert in der Zeit, in der ich weg war.
„Also, wenn ein Elb und eine Elbin sich ganz doll liebhaben…“, fuhr er fort, nur um von Glorfindel unterbrochen zu werden. „Könnten wir das bitte auf später verschieben?“
Doch es war zu spät: Spekulationen machten die Runde. „Vielleicht ist jemand gestorben, den wir nicht mögen?“, mutmaßte Legolas.
Doron sah von seinem Buch („Ein Buch schreiben für Anfänger“) auf, das er kaum das Gimli zu sprechen begonnen hatte, aus einer Tasche seines Umhangs gezogen hatte. „Validus vielleicht? Oder gar Faran? Oh, nein, lass mich noch mal raten! Es ist Sauron.“
Daraufhin bekam er sein Buch von Legolas einigermaßen leicht gegen den Kopf geschlagen.
„Naja, die sind durchaus tot“, steuerte ich bei, „Also sehr tot. So richtig.“
„Traurig eigentlich, dass man heutzutage schon Unterschiede zwischen tot und so richtig tot machen muss.“ Gimli runzelte unzufrieden die Stirn.
Sensibel, wie er war, nahm Glorfindel Legolas das Buch ab und versetzte dem Zwerg damit einen Hieb.
Haldir schwieg.
„Sei bloß froh, dass es so ist, sonst wären einige von uns heute nicht mehr da.“
„Auf einige von denen könnte ich verzichten“, murmelte Doron leise.
Strafe musste sein, Lindir nahm Glorfindel das Buch ab, um es dem Nörgler auf wenig freundliche, dafür aber umso schmerzhafte Art zurückzugeben.
Nun mischte sich auch Curan ein. „Ich für meinen Teil finde das doch recht gut. Sonst wäre ja auch nichts los.“
Zustimmend nickend wandten alle sich wieder Glorfindel und Lindir zu.
Letzterer suchte nun nach einem Einstieg, der weniger ungewollte Reaktionen hervorrief. „Also… äh…“
Doron schlug sein Buch wieder auf.
„Wir… äh… und… ähm… werden…“
Gimli zog eine Augenbraue hoch.
„äh… möglicherwei- äh, nein wir werden… ähm…“
Haldir sah noch eine Spur kälter drein.
„Meine Güte, jetzt aber raus damit“, platzte es aus Gandalf heraus, „Sonst sitzen wir noch bis zum nächsten Zeitalter hier!“
Einen Blick tauschend, übernahm Glorfindel das Ruder.
Fast beiläufig, als kündigte er an, einkaufen zu gehen, meinte er: „Nun, wir haben endlich jemanden gefunden, der den Job übernimmt und… wir werden demnächst heiraten.“
Schade, schoss es mir durch den Kopf, da wäre ein wenig mehr Drama doch ganz schön gewesen.
Aber immerhin war es kein Schimpanse.
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