From Sahra with Love

GeschichteDrama, Parodie / P18 Slash
Alexander Gauland Alice Weidel Beatrix von Storch Björn Höcke Sahra Wagenknecht
09.08.2020
22.09.2020
3
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09.08.2020 672
 
Eine Krankenschwester ging mit Sahra Wagenknecht den Flur eines Krankenhauses entlang und
führte sie in einen großen Raum voller Babybetten „Dies ist unsere Station für Babys, welche von Geburt an Drogenabhängig sind. Es ist außerordentlich lobenswert das sie sich dazu entschieden haben uns freiwillig zu helfen. Wir haben so viele verlassene Babys, nur wenig Geld zur Verfügung und nicht genug Menschen wie Sie, die sich um diese armen Geschöpfe kümmern. Sie gehen mit einem wirklich sehr großem Vorbild voran Frau Wagenknecht.“

„Was genau kann ich tun, um zu helfen?“ fragte Sahra etwas unsicher als sie nun all diese hilflosen Babys, welche sich weinend ihren Bettchen räkeln durch die Glasscheibe hindurch betrachtete.
„Nehmen Sie sie einfach auf den Schoß, reden sie mit ihnen, spielen sie mit ihnen. Sie werden feststellen, dass sie hungrig nach Aufmerksamkeit sind, da sie von ihren Müttern verlassen wurden. Die Welt von diesen Babys ist trostlos, einsam und hoffnungslos. Jedes Jahr werden Tausende von Babys geboren, die Drogensüchtig zur Welt kommen.
„Oh, es ist so traurig.“ entgegnete Sahra mit ergriffener Stimme und sah zu wie sich ein Baby mit einigen schrecklich aussehenden Furunkeln im Gesicht nur sehr schwerfällig bewegen konnte.

„Kommen sie am besten gleich hier rüber.“ forderte die Krankenschwester sie nun freundlich auf während sie vor einen Therapieraum traten. „Hier haben wir einen anständigen Raum, indem sie mit den Babys spielen und sie pflegen können. Es ist wirklich großartig, dass sie sich freiwillig gemeldet haben, denn außer ihnen haben wir nur eine weitere Person, die uns unterstützt.
Die Tür des Raumes öffnete sich und Alice Weidel trat heraus.

„Was machen Sie denn hier?“, fragte Sahra und blickte die Fraktionsvorsitzende der AfD zuerst überrascht, dann misstrauisch an.
„Ich setze mich hier, genauso wie Sie, Frau Wagenknecht für wohltätige Zwecke ein.“ antwortete Alice der noch immer ziemlich misstrauischen Sahra.
„So ist es. Die werte Frau Weidel ist hier nun schon seit zwei Wochen jeden Tag hier. Gott segne ihr  Herz.“ lobte die Krankenschwester sie. Alice lächelte daraufhin stumm.
„Wieso haben Sie denn eine Videokamera dabei?“ fragte Sahra nun und betrachtete stutzig das Gerät in ihrer Hand.
Mit der Kamera habe ich mit Einstimmung ihrer Eltern einige Aufnahmen für unseren nächsten Wahlwerbespot gedreht um auch die bürgerlichen Leute dazu zu animieren diesen armen Kindern zu helfen. Schauen Sie doch bei Gelegenheit mal in unser Wahlprogramm rein, es sind auch noch weitere wohltätige Zwecke dabei für die sich unsere Partei in Zukunft einsetzen will. Nun schauen Sie mich nicht mit so großen Augen an, ist es denn so schwer zu glauben das auch ich im Stande dazu bin gutes zu tun, nur weil ich in der AfD bin?, Ich habe mich freiwillig gemeldet, Frau Wagenknecht. Es ist einfach so dass das Schicksal dieser armen Kinder mein Herz berührt hat. Nun ja, wie auch immer. Ich muss dann mal wieder. Die Pflicht ruft. Auf Wiedersehen Frau Wagenknecht und auf Wiedersehen Schwester Williams, bis morgen.“ verabschiedete sich Frau Weidel höflich und ging in Richtung Fahrstuhl. Sahra sah fassungslos zu wie sich die Türen des Fahrstuhls vor der AfD Politikerin mit dem widerlichem Grinsen schlossen.
Sahra schüttelte ungläubig den Kopf. Was führte diese biedere Person nun schon wieder im Schilde? Eines stand jedenfalls fest, freiwillig zu helfen war definitiv nicht der einzige Grund weshalb sie hier im Krankenhaus war.
„Es tut mir sehr Leid, Schwester Williams, das ist gerade alles etwas zu viel für mich. Darf ich später nochmal wiederkommen?“
„Selbstverständlich, das kann ich gut verstehen, kommen Sie vorbei wann immer sie möchten. Wir schätzen ihre Anwesenheit wirklich sehr.“ entgegnete die Krankenschwester.

Sahra warf einen Blick aus dem Fenster und sah zu wie Alice Weidel auf dem Parkplatz des Krankenhauses auf Alexander Gauland traf und mit diesem tuschelte. Dann blickte sich Alice verstohlen um, ob sie auch alleine waren. Als sie nach oben spähte drehte sich Sahra in Windeseile vom Fenster weg um nicht von den beiden gesehen zu werden. „Sehr verdächtig.“ murmelte Sahra vor sich hin, entschloss sich dann dazu ihnen unbemerkt zu folgen und fuhr mit dem nächsten Aufzug nach unten.
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