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Doll

GeschichteRomanze, Thriller / P18
Chrollo Lucilfer Hisoka OC (Own Character)
09.08.2020
18.10.2020
7
12.774
11
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09.08.2020 480
 
A/N: Story kann ohne Vorwissen gelesen werden, für Fragen stehe ich offen.

*Heavy breathing* Ohne Witz, ich dachte ja wirklich, wenn ich mit Amiserat Memoria durch bin, dann lasse ich das Fandom endgültig hinter mir. Ja... Pustekuchen würde ich sagen.
Da ich mir jetzt vorgenommen habe so zu schreiben, wie ich Lust habe und mich nicht mehr selbst zu quälen, habe ich mich auch mal wieder Dingen hingegeben, die voll nicht geplant waren. Mitunter bin ich dadurch wieder einmal Hisoka verfallen. God save the queen, danke für nichts, Internet. Tja, sieht so aus, als sitze ich hier etwas länger fest, um mich bei Hisoka wieder ordentlich auszutoben. Dieses Mal aber eindeutig in düster und mit Erotik, weils lustig ist.

Wichtig: Ich halte mich nicht an die Vorgaben des Anime, wenn es darum geht, wer hier wann wo abgeschmiert ist. Bedeutet, die Phantom Gruppe ist noch in alter Form...mehr oder minder. Somit geht die Story ihren eigenen Weg und ich hoffe, ihr könnt sie in diesem Sinne genießen!

Disclaimer: Alle Charaktere, bis auf meine OC's, gehören Yoshihiro Togashi, dem Schöpfer von Hunter x Hunter.
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P R O L O G


Das Rauschen der Straßen reichte kaum zu den Dächern der Hochhäuser hinauf. Hupen verhallten irgendwo zwischen den Fassaden der Wohnblöcke und den Lichtern dazwischen, während der Himmel über ihnen die Sterne dicht aneinanderreihte. Zu dicht beieinander, als dass es nicht Erinnerungen im Körper weckte, gefüllt von williger Einigkeit und auferlegtem Zwang. Die Hetzjagd dieser Wochen, gar Monate, hatte etwas verändert. Es hatte die Lust aufblühen lassen und im gleichen Atemzug erstickt, als klar wurde, dass Experimente kein Spiel für die Ewigkeit waren. Die Leichen, die diesen Weg hatten pflastern müssen, gingen auf ihrer beider Konto.
Sie war haltlos gewesen.
Er hatte sie provoziert.

Die Veränderungen zwischen ihnen waren faszinierend und gleichermaßen erschreckend gewesen, weil zwei Schritte zu weit mehr gefordert hatten, als nur das Verständnis über die Fragilität der menschlichen Psyche. Es lehrte denselben Fehler nicht noch einmal zu machen, egal wie verführerisch es war. Nicht noch einmal. Nicht mehr.

Ein Seufzen auf den Lippen ließ den warmen Atem an die frische Nachtluft dringen. Die Zeit tickte und es galt eine neue Beschäftigung inmitten der Scherben, die zurückgeblieben waren, zu finden. Am Ende blieb das Gefühl, dass nichts übrig geblieben war. Nur für einen Moment, der schwer auf den Schultern hing und den Rest anspornte sich aufzuraffen.
Mit einem letzten Blick auf die Stadt unter den Wohndächern fiel die Sicht auf die Blüte zwischen den Fingern. Eine Spinnenlilie, so rot wie Blut. Vergänglich, sterbend, anbetungswürdig für einen kurzen Augenblick, bevor die Pracht zerfiel. Eine weitere Erinnerung, die es loszulassen galt.
Aus dem Handgelenk heraus fand sich Schwung, um die Blume anmutig fallen zu sehen. Langsam, immer tiefer hinab, bis sie auf der Straße ihre Blätter lassen würde. Für eine Veränderung.
Dieselbe, die hinter „Doll“ stand.
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