Rowantya

von Rowantya
GeschichteFantasy, Sci-Fi / P18 Slash
Ritter & Krieger Zauberer & Hexen
09.08.2020
26.09.2020
8
36.097
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16.09.2020 3.182
 
KAPITEL 7 – HILIS BESUCH


Das Krankenhaus selbst war ein riesiges Gebäude im angrenzenden Stadtteil Kont. Das Gebäude war weiß gestrichen und über dem Eingang stach ein großes rotes Kreuz heraus. An der höchsten Stelle des Gebäudes gab es eine digitale Uhr, die abwechselnd mit der Uhrzeit, auch das aktuelle Wetter und das erwartete anzeigte.
     Eine automatische Schiebetür führte ins Innere, wo es nach Desinfektionsmittel und weiteren Reinigungsmitteln roch. Diese Art von Schiebetüren gab es an jedem Zimmer und konnte durch einen bestimmten Code gesperrt werden.
     Sonst war auch alles auf dem neusten Stand der Technologie. Überall Fernseher und auch an der Anmeldung gab es nur noch Tablets, auf denen man den Weg suchen konnte. Das Personal wurde umgeschult und in anderen Bereichen eingesetzt, wo sie nötiger gebraucht wurden. Durch zusätzliche, ausreichende Beschilderung erklärte sich vieles sowieso von alleine.
     Das Krankenhaus war so groß, dass, soweit wie möglich, jeder Patient ein Einzelzimmer bekommen konnte, welches aber für den Notfall für zwei Patienten ausgelegt war.
     Die Betten waren sehr gemütlich und das Mittagessen wurde jeden Tag für den nächsten in der eigenen Krankenhausküche zubereitet. So fühlte sich jeder Patient schon fast wie in einem Hotel.

„Zufeer! Kommen Sie sofort her!“, wurde Hili von einer Ärztin gerufen und ohne viel nachzudenken, ließ sie alles stehen und liegen und lief ins Behandlungszimmer, aus welchem sie gerufen wurde.
     Dort sah sie einen Mann, knapp 30, würde Hili schätzen, so viel Blut überall, dass man gar nicht wusste, woher es eigentlich kam. Der Mann war bewusstlos, vermutlich aufgrund des Blutverlusts. Dazu würde zumindest das viele Blut passen.
     „Weiß man, was genau passiert ist?“, fragte Hili und half dabei die Kleidung weiter aufzuschneiden. Sie mussten unbedingt die Blutung stoppen.
     „Nein, leider nicht. Der Mann ist die ganze Zeit schon bewusstlos. Ein Passant hat ihn gefunden und hat den Notarzt gerufen. Dieser hat auch alles soweit getan, damit man ihn hierher verlegen konnte, aber die Blutung ist noch nicht vollständig gestoppt und so langsam wird es knapp, er braucht ganz dringend eine Bluttransfusion. Ich habe schon unten beim Labor angerufen, das Blut kommt jeden Moment“, kam von Kalru, einem Assistenzarzt.
     „Fallnummer?“, wollte Hili dann wissen. „1347.“ Wenn zu einer Person keine Daten vorlagen, wurde für diese ein Fall angelegt und solange unter dieser Nummer geführt, bis sie einen Namen hatten.
     Die Ärztin, Doktor Tralib, versuchte weiterhin die Blutung in der Wunde am rechten Bein zu stoppen, fand aber weiterhin den Ausgangspunkt nicht. Die Wunde selbst deutete darauf hin, dass der Mann mit einer Waffe ausgeschlitzt wurde.
     „Na schön!“, setzte Tralib an. „So geht das nicht weiter. Kalru, buchen Sie sofort einen OP. Ich muss da genauer reinschauen!“
     „Sofort!“, sprang Kalru auf und aus dem Raum. Die Ärztin verschloss die Wunde weitgehend, damit man ihn verlegen konnte und ging dann aus dem Raum, wohl um sich für OP vorzubereiten.
     Hili hingegen zog den Mann komplett aus, um ihm dann eine Kopfbedeckung und ein OP-Hemd anzuziehen. Danach wartete sie bei ihm, bis Kalru mit einem Bett wiederkam und sie ihn rüber hieven konnten.
     Kalru brachte den Mann zur OP und Hili desinfizierte und säuberte inzwischen das Behandlungszimmer für den nächsten Patienten.

Danach ging Hili zur Anmeldung ihrer Station zurück und holte ihr Tablet, welches sie eben dort liegen gelassen hatte, um den Fall des Mannes von eben zu öffnen und trug ein paar Daten ein. Dann öffnete sie die Akte ihres nächsten Patienten auf ihrer Liste für heute und machte sich auf den Weg. Dort sollte sie einfach nur nach dem Rechten sehen.
     Der Patientin wurde der Blinddarm entnommen, da dieser sich entzündet hatte, zum Glück war er allerdings nicht geplatzt.
     „Guten Tag Frau Nole. Wie geht es Ihnen heute?“, ging Hili gut gelaunt ins Zimmer. Die Dame war etwas kräftiger gebaut und lag zurückgelehnt im Bett.
     „Hallo Schwester Zufeer, richtig?“
     „Genau“, nickte Hili und ging näher ans Bett.
     „Mir geht es soweit gut. Die Wunde zwickt und schmerzt noch etwas, aber ihr habt da wunderbare Arbeit geleistet.“
     „Das hören wir doch gerne. Ich gebe das Lob weiter zu Doktor Urnikl. Darf ich Ihre Wunde ansehen?“
     „Sicher, machen Sie nur“, sprach Frau Nole und hob die Bettdecke an, um diese zur Seite zu legen. Hili legte ihr Tablet auf den Beistelltisch und nahm sich aus dem Arzneirollschränken, welches in jedem Zimmer stand, ein paar sterile Handschuhe, die sie sich anzog. Sie legte die Wunde frei und besah sie sich.
     „Die Wunde scheint sich gut zu machen. Ich sehe keine Entzündungen. Und Sie sind sich sicher, dass Sie keine größeren Schmerzen haben?“ Während die Frau anscheinend kurz überlegte, tastete Hili rundherum um die Wunde, um nach Verhärtungen oder Ähnliches zu suchen.
     „Das klingt gut! Nein, keine größeren Schmerzen.“
     „Ok, ich merke auch so nichts. Das ist sehr gut. Ansonsten hätte ich einen Arzt rufen müssen, aber da ist nichts. Sie sagten aber eben, dass die Wunde noch etwas schmerzt, da ich keine Verhärtungen oder Ähnliches fühlen konnte, ist die Dosierung Ihrer Schmerzmittel wohl zu schwach. Soll ich Urnikl fragen, ob Sie die Dosis Ihrer Schmerzmittel erhöhen können?“
     „Ach, das wäre lieb von Ihnen. Es ist zwar auszuhalten, aber schmerzfrei wäre mir dann doch lieber.“
     „Natürlich.“ Die Frau zog sich wieder richtig an, Hili schmiss die Handschuhe in den Mülleimer und desinfizierte ihre Hände. Sie nahm ihr Tablet und tippte das Erfahrene ein. Doch dabei fiel ihr etwas auf. Die Dame bekam schon das Maximale an Schmerzmittel und da klagte sie immer noch über Schmerzen?
     „Ich bin gleich wieder da“, sprach Hili besorgt und verließ das Zimmer. Dann nahm sie sich ihr Telefon, extra vom Krankenhaus für Internrufe, und drückte eine bestimmte Nummer. Sie entfernte sich etwas vom Zimmer.

„Schwester Zufeer hier. Ist Doktor Urnikl zu sprechen?“
     „Worum geht’s denn?“, kam von der anderen Seite des Telefons. Der Assistenzarzt von Urnikl.
     „Es geht um Patientin Frau Nole. Sie hatte eine Blinddarm-OP und bekommt laut Akte schon das Maximum an Schmerzmittel, aber sie klagt weiterhin über Schmerzen. Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll. Vielleicht sollte er sich das nochmal selbst anschauen.“
     „Verstanden. Ich werde Doktor Urnikl sofort zu der Patientin schicken. Sie können Ihren Plan weiterabarbeiten.“
     „Mach ich. Danke sehr.“
     Sie ging zurück ins Zimmer. „Frau Nole? – Doktor Urnikl kommt gleich selbst vorbei und besieht sich Ihre Wunde und Ihren Befund noch einmal.“
     „Dann warten wir“, lächelte die Frau leicht.
     „Ich werde dann schon mal weiter zu meinem nächsten Patienten gehen. Einen schönen Tag wünsche ich noch.“
     „Ebenso.“ Damit ging Hili wieder aus dem Zimmer und ging zum nächsten Patienten.

Der Tag verlief ansonsten ohne weitere größere Vorkommnisse, ein paar Nachuntersuchungen, nach einer geplatzten Blase oder entfernte Mandeln, verschiedene Gründe. Sie erkundigte sich noch, was aus Frau Nole geworden ist. Diese musste noch einmal operiert werden, aber nun sollte sie keine Beschwerden mehr haben.
     Und so konnte Hili pünktlich um 15 Uhr in den Feierabend steuern. Es gab in diesem Beruf natürlich einen Schichtplan und diese Woche hatte sie Frühschicht, das hieß von sechs bis 15 Uhr mit einer Stunde Pause arbeiten. Wegen diesem Schichtsystem hatte sie auch Blockunterricht. Das hieß wiederum drei Wochen im Monat arbeiten und eine Woche Schule.
     Zuhause angekommen machte sie sich frisch und zog sich um. Essen tat sie immer in der Kantine des Krankenhauses. Doch nicht immer kam Hili so pünktlich raus. Es kam durchaus vor, dass sie auch mal ein bis zwei Stunden länger arbeiten musste.
     Hili wohnte in einer Wohngemeinschaft, zusammen mit drei weiteren, die ihre Ausbildung ebenfalls absolvierten. Jeder von ihnen hatte ein Zimmer für sich, es gab zwei Bäder und eine Küche.
     Nachdem sie dann fertig war, machte sie sich auf den Weg zu Barry.


Barrys Tage waren recht ereignislos verlaufen.
     Er hatte zwar heute erfahren, dass ihm 5.000 Turen Schmerzensgeld zustanden und es in den nächsten Tagen per Überweisung auf sein Konto erhalten sollte, aber er überlegte sich, was er mit diesem Geld anfangen sollte, denn eine eigene Wohnung war nicht gerade billig und da er sowieso auf dem Militärgelände wohnte, lohnte sich eine eigene Wohnung nicht wirklich.
     Ansonsten half er seinen Eltern im Haushalt, wobei seine Mutter bis 14 Uhr arbeiten war unter der Woche und sein Vater hatte in einer Bar im Stadtteil Riten immer über Nacht Arbeit, daher war dieser immer über Tag Zuhause.
     Er ging regelmäßig zum Therapeuten und seinem Hausarzt und die Tabletten konnten nun schon vollständig abgesetzt werden. Wenn Barry nun einen Monat ohne Rückfall und Beschwerden war, konnte er wieder in den aktiven Dienst zurückkehren.
     Darauf freute er sich besonders, denn er wusste schon fast gar nicht mehr, was er tun sollte. Er ging spazieren, einkaufen, las und spielte viel, er lernte jetzt schon bereits für die Abschlussprüfungen. Er hatte sogar ein paar Abstecher zu Xaffs Grab gemacht und er hielt sich, so gut es ging, mit der aktuellen Lage im Militär auf dem Laufenden. Dazu trug auch bei, dass Hector ihm immer nach jeder Mission erzählte, was passiert war. Aber nicht nur um auf dem Laufenden zu bleiben, erzählte Hector ihm das. Sie waren Freunde und sie durften sich so etwas erzählen. Natürlich schrieben sie auch über andere Dinge. Trotz, dass sie sich jetzt schon bald zwei Jahre kannten, wussten sie fast nichts voneinander und das stimmte Barry, wenn er ehrlich war, etwas traurig. Er wusste eben immer gerne mit wem er das Vergnügen hatte.
     Aber daher wusste Barry auch von den Toten und es tat ihm unglaublich leid, dass er an keiner Zeremonie teilnehmen durfte – nur Beteiligte des Militärs sowie Familie und eingeladene Freunde waren jeweils erwünscht. Bei der Beerdigung von Xaff konnte er leider nicht dabei sein, da er zu dieser Zeit im Krankenhaus lag.
     Auch das war einer der Gründe, weshalb er wieder zurückwollte. Er wollte ihnen helfen und mit seiner Magie hätte er vielleicht nicht alle retten können, allem voran, da zwei von drei gar nicht in seinem Team waren, aber vielleicht hätte er Golst helfen können…

Gegen 16:30 Uhr klingelte es dann an der Haustür und Barry lief nach unten, um diese vor seinen Eltern zu öffnen.
     „Es ist nur Hili!“, rief er dann ins Haus, bekam jedoch keine Antwort. „Hey Hili, komm doch rein.“
     „Hey Barry.“ Sie gingen sofort in sein Zimmer, wo er auch wieder ein paar Snacks und Getränke auf seinem Schreibtisch vorbereitet hatte.
     „Wie geht’s dir?“, wollte Hili wissen als sie dann in seinem Zimmer angekommen waren. Sie nahm sich sofort ein Glas Limonade und eine Tüte gezuckerte Nüsse, bevor sie sich auf die Couch saß. Barry hatte für sich schon alles bereitgestellt und auch schon die Leinwand inklusive Film vorbereitet. So war das eben. Mit Net spielte er eher Spiele und mit Hili konnte man gut Filme schauen. Wenn sie drei zusammen waren, kam es auch mal vor, dass sie zu dritt ein Spiel spielten, aber das war eher selten. Hili hielt nämlich nichts von solchen Spielen, außer vielleicht Schach oder solche altmodischen Spiele.
     „Mir geht’s soweit gut! Die Tabletten sind ja jetzt ganz abgesetzt und ich hoffe, dass ich den einen Monat ohne Rückfall schaffe.“ Barry setzte sich neben Hili auf die Couch.
     „Bestimmt. Tut mir nur leid für dich, dass du nicht bei der Beerdigung von Xaff dabei sein konntest, aber ich denke, deine eigene Gesundheit geht vor, oder?“
     „Ach schon gut. Ja, klar. Aber ich gehe regelmäßig zu seinem Grab und besuche ihn. Manchmal treffe ich auch seine Eltern und dann unterhalte ich mich mit ihnen. Das tut schon gut und sie sind auch auf niemanden wütend oder machen irgendwen verantwortlich, besonders nicht mich. Das beruhigt mich ungemein. Es ist eben da draußen so gefährlich und wenn man beim Militär ist, muss man damit rechnen, dass auch Menschen sterben, die man liebt beziehungsweise mag.“
     „Das finde ich eine gesunde Ansicht.“ Hili nahm einen Schluck ihrer roten Limonade und riss die Tüte der Nüsse auf. Soweit Barry wusste, waren diese Hilis Lieblingssüßigkeit. „Danke, dass du die Nüsse gekauft hast. Die waren bestimmt teuer.“
     „Ach schon gut. Ist ja nicht immer und außerdem waren sie gerade im Angebot, sodass ich glatt zwei Packungen gekauft habe, die kannst du später mitnehmen, ich esse die ja nicht so gerne. Sind mir zu süß“, lachte Barry am Ende.
     „Echt? Cool, danke!“
     „Was war heute eigentlich was Besonders im Krankenhaus los?“
     „Ach nicht wirklich. …“ Hili erzählte von dem Fall 1347 und der Frau mit dem Blinddarm, auch von den weiteren Untersuchungen.
     „Mann, da hast du ja heute trotzdem schon wieder was erlebt. Aber das klingt bei dir immer alles einfach mit dem Verband wechseln und alles. Wir haben das in der Theorie durchgenommen, für den Notfall, aber als wir das dann wirklich machen sollten, war ich mit den ganzen Schritten schon etwas überfordert.“
     Hili lachte etwas und sagte: „Übung macht den Meister. Wir haben das auch zuerst an Puppen geübt, bevor wir an lebende Patienten durften, auch das Wiederbeleben, besonders mit dem Defibrillator. Da muss man auch erst einmal wissen, wann man wie viel auflädt und so. Alles nicht so einfach.“
     „Na ja, wir haben da nur eher einen Grundkurs für den aller schlimmsten Notfall. Das Grobe sollte immer ein Arzt oder so übernehmen.“
     „Klar, ihr seid ja zum Kämpfen da. Für Heilung sind wir zuständig!“
     „So sieht’s aus“, lachte Barry.
     „Was hast du denn eigentlich für einen Film ausgesucht?“, fragte Hili dann. Barry öffnete seine Packung Salzstangen und nahm einen Schluck von seiner blauen Limonade.
     „Der Film heißt ‚Angriff auf Jaspoh‘. Ist ein Science-Fiction-Film, also dachte ich, der kann nicht schaden.“
     „Hey, über den Film habe ich was gelesen, der soll echt gut sein. Aber woher hast du den? Der ist doch noch gar nicht draußen.“ Barry grinste.
     „Net hat mir seine Zugangsdaten zum Kino Plus verraten.“ Nun freute Hili sich ebenfalls.
     „Na dann, los geht’s!“
     Das ließ Barry sich nicht zwei Mal sagen und startete den Film.

Der Film lief zwei Stunden und ab und zu machten sie natürlich Toilettenpausen. Zwischendurch kamen auch kurz seine Eltern rein und wollten nach Barry sehen, aber es war alles in Ordnung.
     Im Film selbst ging es, wie der Name schon sagte, um den Angriff auf die Stadt ‚Jaspoh‘ von riesigen Robotern, die von Menschen erschaffen wurden, aber es nicht schafften diese zu kontrollieren.
     Selbstverständlich gab es auch dieses Mal einige Kriegsszenen und vieles mehr, doch Barry ging es gut und es gab keine Zwischenfälle. So ging es ihm aber schon länger und er fühlte sich auch so gut.
     „Hast du Net in letzter Zeit eigentlich mal gesehen?“, wollte Barry in einer weiteren kurzen Pause wissen.
     „Nur flüchtig, wenn ich ehrlich bin. Wieso, ist was?“, antwortete Hili. Er schüttelte den Kopf.
     „Nein, ich frag nur so aus Interesse. Ich habe ihn auch nicht mehr gesehen, seit er das letzte Mal nach seinem großen Interview bei mir war. Na ja, ihr habt Beide viel zu tun und wir halten ja über Handy Kontakt. Wenn ich wieder im Dienst bin, werde ich auch nicht mehr Zeit haben. – Aber die Auszeit kann ich gut nutzen, um für die Abschlussprüfungen zu lernen, zumindest das Theoretische…“
     „Das stimmt. Sag mal, wie werdet ihr eigentlich praktisch geprüft, weißt du das schon?“
     „Ja“, nickte Barry. „Wir werden in den laufenden Missionen geprüft von unseren Ausbildern, aber auch General Fatna hat ein Auge darauf. Er ist der Befehlshaber der Basis hier in Canfy. Der General muss das Abschlusszeugnis natürlich unterschreiben, da achtet dieser auch darauf, dass die Ausbildungen alle korrekt verlaufen und alles stimmt.“
     „Versteh ich gut. Das würde ich dann auch im Auge behalten.“
     Sie sahen den Film weiter, unterhielten sich währenddessen ab und an jedoch weiter.

Als der Film geendet hatte, ging Hili noch einmal auf die Toilette und Barry fing bereits an sein Zimmer aufzuräumen.
     „So, dann danke für Speis und Trank“, kam Hili wieder ins Zimmer.
     „Gerne doch, kein Problem“, erwiderte Barry und sie umarmten sich kurz.
     „Halt die Ohren steif und halt durch. Ich will dich nächsten Monat wieder im Dienst sehen.“ Barry lachte kurz.
     „Ich werde mein Bestes geben. – Vergiss die Nüsse nicht“, reichte er ihr am Ende den Rest der Nüsse und die zweite Packung.
     „Ach ja, danke, hätte ich fast vergessen.“
     Sie gingen gemeinsam an die Haustür und Hili ging mit einem kurzen Handwinken nach draußen. Barry winkte zurück und schloss die Haustür wieder.
     Er lief nach oben in sein Zimmer und räumte es noch fertig auf, bevor er dann die zwei Gläser und die restlichen Süßigkeiten nach unten in die Küche brachte. Da die Spülmaschine lief, spülte er die zwei Gläser nur kurz aus und ließ sie in der Spüle stehen. Die Süßigkeiten legte er wieder in den Süßigkeitenschrank im Wohnzimmer zurück.
     Danach ging er wieder in sein Zimmer zurück.
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