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Du bist mein Leben

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
08.08.2020
14.09.2020
44
67.676
3
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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08.08.2020 1.039
 
Es war ein ziemlich heißer Tag im August. Nené kinokuni stand im Restaurant und schuftete schon seid mindestens 11 Stunden. Ihr Chef war ziemlich erbarmungslos ihr gegenüber. Nené gab sich immer jeden Tag besonders viel Mühe, da der Chef sie erst gar nicht einstellen wollte, da sie allein erziehend war und er die typischen Vorurteile hatte. Für ihren Chef war klar das Mütter sowieso ständig krank sind wegen ihrem Kind. Aber nene Arbeitete sehr hart und bewährte sich nach kurzer Zeit um sich und ihren kleinen Sohn durchzubringen. Außerdem studierte sie an der renommierten totzuki Akademie und wollte eine erfolgreiche Köchin werden um ihr Ziel zu erreichen. Ihr Tag brauchte also einfach mehr als 24 Stunden. Der 2 jährige Haruki war trotz allem ein aufgeweckter fröhlicher Junge. Nené würde alles für ihn geben. Zum Glück hatte sie noch ihre Eltern die Haruki tagsüber betreuten. Aber Nené und ihre Mutter waren sich immer ziemlich häufig uneinig was die Erziehung ihres kleinen Sohnes betraff. So kam es immer öfter zum Streit zwischen Mutter und Tochter. Für nenes Vater war Haruki allerdings das Universum. Er verwöhnte seinen Enkel ohne Ende was Nené gar nicht so recht war. Sie wollte nicht das er glaubte er könne alles haben wenn er nur mit seinen kleinen Kulleraugen die Erwachsenen ansieht. Aber Riku  kinokuni wollte schon immer einen Sohn haben. So gut das Verhältnis zu Haruki war, um so angespannter war es zu Nené. Sie hatte also nicht das beste Verhältnis zu ihren Eltern, aber sie war bisher auf sie angewiesen. Nené arbeitete ziemlich viel um sich und Haruki endlich ein eigenständiges Leben zu ermöglichen. Seinen Vater wollte sie auf gar keinen Fall um Hilfe bitten. Er war ein Urlaubsflirt gewesen und sie wusste auch sowieso nicht wie er zu finden war. Ebenso konnte sie sich nicht vorstellen das er so begeistert von der Vorstellung war einen Sohn zu haben. Nené wusste nur das er ein sehr erfolgreiches Consulting unternehmen führte. Ebenfalls glaubte sie einen Ehering an ihm gesehen zu haben. So hart ihr Leben war. Eine Ehe wollte sie auf gar keinen Fall zerstören. Und Nené war trotzdem glücklich. Sie brauchte nur in die grünen Augen ihres Sohnes sehen wenn er sie früh morgens schon mit einen so niedlichen grinsen begrüßte und seine kleinen Ärmchen nach ihr ausstreckte. Es versetzte ihr immer wieder einen Stich ins Herz wenn sie ihn für denn Kindergarten fertig machte um ihn danach erst spät abends wieder zu sehen. Sobald der kleine durch die Tür war, flossen nicht selten die tränen auf beiden Seiten. Auch heute als sie zu ihren Eltern nach Hause kam und Haruki schon schlief. Sie schlich sich vor dem Zubettgehen nochmal totmüde zu ihm in sein Zimmer. Dort streichelte sie sanft über seine blonden Haare. Immer wenn sie Haruki ansah glaubte sie seinen Vater vor sich zu sehen. Sie bereute es nicht mit ihm geschlafen zu haben. Sie hegte auch keinen Groll gegen ihn. Aber sie wollte auf gar keinen Fall mehr etwas mit ihm zu tun haben. Wer weiß wieviele Kinder er noch hatte. Harukis leise regelmäßige Atmung sorgte dafür das nenes eh schon geschwächter Körper entgültig aufgab und sie neben seinen kinderbettchen auf einer Decke einschlief. Am nächsten morgen wachte sie mit völlig versteiften Gliedern auf. Sie streckte sich erstmal ausgiebig. Haruki stand an denn Gittern seines Bettchens und lächelte Nené an. „Hey guten morgen mein kleiner.“ Nené stand auf und hob ihm aus seinen Kinderbett. Er ließ sein kleines Köpfchen auf ihre Schultern fallen. Nené hatte anfangs in einen Frauenhaus leben müssen, da sie erst einen erbitterten Streit mit ihren Eltern hatte. Sie wollten es einfach nicht dulden das ihre Tochter Alleinerziehend war. Es war eine Schande nach ihrer Meinung. Für ihre Eltern war klar das zu jedem Kind eine Mutter und ein Vater gehörte. Es war eine schlimme Zeit bis ihre Eltern plötzlich zu ihr kamen um sie aus dem Frauenhaus rauszuholen. Nachdem Haruki fertig und frisch gemacht war ging sie mit ihm auf denn arm in die Küche. Dort wurde sie von ihrer Mutter Hina schon begrüßt. „Nené Liebling du siehst ja furchtbar aus. Warst du etwa wieder die ganze Nacht arbeiten?“ „ Ja du weißt doch das ich endlich mit Haruki ausziehen möchte und auf eigenen Beinen stehen möchte.“ „Aber Kind, mach doch erstmal deine Schule in Ruhe weiter. Die Akademie dauert doch nicht mehr solange. Du machst dich ja völlig kaputt mit deiner Arbeit und Haruki braucht doch seine Mutter. Oder Haruki?“ Sie strich ihm sanft über sein Köpfchen, nahm ihn Nené ab um ihn in sein Stühlchen zu setzen. Nené machte sich ebenfalls fertig. Als sie wieder in die Küche kam war auch ihr Vater bereits am Tisch. Er sah Nené schon wieder finster an. „Nené soll das jetzt immer so weiter gehen das du deinen Sohn allein lässt? Du solltest langsam mehr Verantwortung für ihn übernehmen. Du hast darauf bestanden ihn alleine groß zu ziehen, dann kümmere dich bitte auch öfter um ihn. Warum willst du eigentlich partout nicht seinen Vater endlich zur Rechenschaft ziehen? Auch er sollte sich gefälligst um seinen Sohn kümmern und sich nicht aus der Verantwortung stehlen.“ „Ich habe doch schon so oft gesagt warum das nicht geht. Ich weiß nicht mehr wer er ist. Sonst hätte ich es mit Sicherheit schon längst getan. Es tut mir leid.“ Wenn sie ihren Eltern erzählte das er womöglich auch noch verheiratet war, würden sie Nené wahrscheinlich wieder hochkant rauswerfen und sie von ihrem kleinen Sohn trennen. Das konnte sie keinesfalls riskieren. Nach einen eher schweigsamen Frühstück mit ihren Eltern, nahm sie sein kleines Täschchen und brachte Haruki in denn Kindergarten. „So mein süßer Schatz, jetzt wirst du schön artig sein bis Mama wiederkommt. Ok?“ „Ja Mama ich werde ganz brav sein um Mama keinen Ärger zu machen.“ Sagte er und drückte seine Mama nochmal zum Abschied. Bei seinen Worten kamen ihr schon wieder fast die tränen. Niemals könnte ihr kleiner Liebling ihr Ärger machen. Haruki war doch noch so wahnsinnig klein. Nachdem Nené nochmal tief durchgeatmet hatte, machte sie sich auf denn weg zur totzuki. Da sie bereits im 3 Jahr ist war sie schon kurz vorm Ziel. Zum Glück musste sie heute nicht arbeiten und würde es sogar endlich schaffen Haruki selbst abzuholen.
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