Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ein etwas anderes Geburtstagsgeschenk...

von SM7495
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Het
Alea der Bescheidene Jean Méchant der Tambour Lasterbalk der Lästerliche Luzi das L OC (Own Character) Till Promill
07.08.2020
19.09.2021
65
124.033
9
Alle Kapitel
54 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
14.09.2021 2.569
 
Es geht hier auch wieder weiter! :)
Sorry, dass am Wochenende nichts kam, aber die Arbeit nimmt jetzt wieder zu und Sonntag war Mittelaltermarkt in Ulm - hatte also nicht unbedingt viel Zeit zum Hochladen :/
Ich würde mich aber dennoch freuen, wenn ihr mir ein kurzes Review und eure Meinung dalasst :D
Jetzt viel Spaß beim Lesen ;)

LG, eure SM

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Als Sandra am Montag erwachte, war die Bettseite neben ihr leer. Anscheinend war Alea schon viel früher aufgestanden und hatte leise das Zimmer verlassen, um sie nicht zu wecken. Die Braunhaarige streckte sich genüsslich, bis ihre Gelenke knackten, blieb dann aber doch noch etwas liegen, um vollständig wach zu werden. Es war gestern noch relativ spät geworden – Alea hatte sich irgendwann noch eine Bouzouki geholt und sie hatten dann den ganzen Abend noch zusammen musiziert, da keiner der Beiden so schnell hatte aufhören wollen. Es war wirklich sehr schön gewesen und die Jüngere hoffte irgendwie, dass sie das regelmäßig machen würden. Dann würde sie auch wieder öfter zum Gitarre spielen kommen. Und vielleicht würde sie irgendwann auch wieder am Klavier anfangen, aber da war sie sich noch nicht ganz sicher – reizen würde es sie auf jeden Fall schon.

Nachdem Sandra nach der Morgentoilette wieder aus dem Bad rauskam und sie jetzt wirklich wach war, vernahm sie aus dem Zimmer am Ende des Flures leise Musik. Es war Aleas Musikzimmer und anscheinend arbeitete er an dem neuen Album, denn die Melodie kannte sie nicht und sie erkannte eigentlich die meisten Songs von Saltatio auf Anhieb, hätte sie jetzt einfach mal behauptet. Sie machte ein paar Schritte auf den Raum zu. Ihre Neugier war geweckt und es juckte sie auf einmal in den Fingern, leise die Tür zu öffnen, um besser lauschen zu können, denn das was sie hörte, klang richtig gut. Etwas anderen hätte sie von Saltatio Mortis auch nicht erwartet.
Sie musste sich richtig zusammenreißen, um die andere Richtung zur Küche und damit zur Kaffeemaschine einzuschlagen. Sie war immer noch ein Fan und das neue Album ließ noch etwas auf sich warten. So lange würde sie sich noch gedulden, beschloss sie für sich. Außerdem fände Alea das bestimmt auch nicht so toll, dass sie heimlich lauschte, wenn er arbeitete.
Es war noch etwas Toastbrot da, also ließ sie sich eine große Tasse Kaffee runter, bestrich sich währenddessen zwei Scheiben von dem Mehrkornbrot mit Butter und belegte sie mit Käse.
Nachdem sie mit ihrem Frühstück fertig war, machte sie es sich auf der Couch im Wohnzimmer bequem und spielte auf ihrem Handy herum, aus dem schon Musik erklang. Alea war anscheinend immer noch am Arbeiten, jedenfalls war er noch nicht aus dem Zimmer gekommen und sie wollte ihn auch nicht unterbrechen, also wartete sie eben am anderen Ende der Wohnung, dann konnte sie auch nicht in Versuchung geraten.
„Ach, hier bist du!“, hörte sie es ein wenig später von der Tür her. Die Braunhaarige blickte auf, als Alea bereits zu ihr kam.
„Morgen“, entgegnete sie und erwiderte schmunzelnd den Kuss.
„Seit wann bist du denn wach?“, wollte der Blonde wissen.
„Schon etwas länger“, gab sie zur Antwort und schaltete ihre Playlist aus, fügte dann noch schnell „Ich wollte dich aber nicht stören, wenn du arbeitest!“ hinzu, weil er auf einmal einen leicht betretenen Eindruck machte, als sie ihn wieder ansah.
„Du würdest dabei überhaupt nicht stören! Das kannst du gar nicht!“, widersprach er und zog die Jüngere an sich. „Und wirklich Arbeit kann man das nicht nennen!“. Nein, dafür machte ihm die Musik zu viel Spaß und eigentlich war das mehr ein Hobby, auch wenn es manchmal recht stressig war.
Sandra erwiderte nichts darauf, sondern ließ sich nur lächelnd in die Umarmung ziehen. Für sie war es richtig schön zu wissen, dass er so großen Gefallen an seinem Beruf hatte.
Sie blieben noch einige Zeit so sitzen – die Kleinere lehnte mit dem Kopf an seiner Brust und seine Wange ruhte auf ihrem Haaransatz, während seine Finger über ihren Rücken strichen.
„Ich würde dir gern etwas zeigen!“, meinte der Größere irgendwann und richtete sich wieder etwas auf.
„Was denn?“, fragte Sandra und setzte sich ebenfalls auf, als er sich bereits erhob.
„Komm mit!“, sagte er nur, nahm ihre Hand und zog sie auf die Füße.
„Was wird das?“, wollte sie etwas zweifelnd wissen, als Alea mit ihr die nur angelehnte Tür zu seinem Arbeitszimmer ansteuerte.
„Ich möchte dir gerne etwas vorspielen!“, entgegnete der Ziegenbärtige und drehte sich im Gehen zu seiner Kleinen um.
Diese blieb auf einmal stehen und sah ihn leicht ungläubig an. Das meinte er doch nicht wirklich ernst? Wollte er das wirklich?
„Aber… das sind doch eure neuen Songs… und ich bin doch immer noch ein Fan!“, fing sie an zu protestieren. Außerdem war dieses Zimmer doch bestimmt sein Heiligtum!
„Du bist aber auch meine Freundin!“, widersprach er umgehend und zog sie einfach weiter in den Raum mit rein. „Und ich würde mich wirklich darüber freuen, wenn du dir öfter mal was anhörst, weil ich auch sehr gerne wissen möchte, was du davon hältst!“
Sandra erwiderte nichts darauf. Sie fühlte sich gerade ziemlich überfordert. Er wollte tatsächlich ihre Meinung über die noch nicht veröffentlichten Songs hören? Sie hatte doch keinerlei musikalischen Hintergrund, also war er sich da wirklich sicher?
„Es ist nur ein Lied!“, sagte Alea leise und strich ihr sanft über die Wange. Er hatte sich mit ihr in den Bürostuhl gesetzt – Sandra saß seitlich auf seinem Schoß und der Blonde hatte die Arme um sie geschlungen. Sie hatte sich leicht versteift und fühlte sich anscheinend gerade etwas unwohl. „Aber ich würde wirklich gern erfahren, was du über den Song denkst!“
Die Braunhaarige atmete noch einmal tief durch und nickte dann. Wenn es wirklich nur einer war, dann würde sie ihm den Gefallen tun. Allerdings war das Unbehagen in ihr immer noch da.
Er küsste ihre Schläfe und startete dann in dem Programm eine Tonspur. Der Rechner war immer noch hochgefahren, sodass er sie gleich abspielen konnte und die auch einen Moment später aus den Boxen drang, die links und rechts neben dem Bildschirm standen.
Das Lied begann mit dem Schlagzeug und kurz darauf setzten auch Dudelsack und die Gitarren ein. Auch das Klavier hörte sie ein wenig später heraus. Als Alea zu singen anfing, war das von Anfang an so gefühlvoll, dass ihr eine leichte Gänsehaut über den Rücken lief.

„Als wir uns damals begegnet sind,
war meine Seele bitterkalt.
Frust umklammerte mein Leben,
düster schien meine Gestalt…“

Sie lauschte wie gebannt der Melodie und dem Text, schloss irgendwann die Augen, trommelte den Takt mit den Fingern auf ihrem Bein mit und ließ den Gesang auf sich wirken. Es lag so viel Emotion in den Worten, sodass ihr richtig warm wurde, da es etwas in ihr auslöste. Spätestens als die Bridge einsetzte, war es um sie geschehen. Die Braunhaarige versuchte noch, sich zusammenzureißen, aber es gelang ihr doch nicht.

„Wenn deine Tage kürzer werden
und Laub von deinen Ästen fällt,
wenn Winter naht, dein Mut vergeht,
dann leuchte ich in deiner Welt!
-
Wenn deine Lichter blasser werden
und Kälte kriecht durch dein Gebein,
dann werde ich voll Liebe blüh´n,
dann will ich deine Rose sein!“

Nach diesen letzten Zeilen des Übergangs brachen bei ihr endgültig alle Dämme. Der Gedanke hinter dem ganzen Song war richtig schön – dass man jemanden hatte der immer für einen da war und bei dem man sich einfach fallen lassen konnte, der einen auffing, wenn es einem schlecht ging und durch den man wieder lernte zu lieben, wenn man glaubte, es nicht mehr zu können… das war einfach wunderschön!
Bei den letzten beiden Refrains lehnte sie sich noch mehr an dem Blonden und ließ ihren Tränen einfach freien Lauf.
Als das Lied zu Ende war, herrschte noch einen Moment komplette Stille.
„Das war wunderschön!“, schniefte sie leise und wischte sich die Tränen vom Gesicht, während sie sich wieder aufsetzte. „Wie schaffst du es, bei dem Text nicht zu weinen?“. Er war doch sonst auch immer so emotional.
„Das ist gar nicht so einfach!“, gab Alea zu und entfernte selbst aus seinen Augen einige Tropfen, die über seine Wangen kullern wollten und auch schon gekullert waren. Danach zog er sie wieder fester an sich und lehnte seine Stirn an ihre.
„Den Song hat Lasterbalk für seine Frau geschrieben“, erklärte er nach einem Moment flüsternd und mit geschlossenen Augen. „Und nicht nur er hat seine Rose gefunden!“
Sandra hielt für einen Augenblick den Atem an. Dass der Lästerliche ein großartiger Texter war und immer die passenden Formulierungen und Metaphern fand, ließ sich auf keinen Fall bestreiten. Aber dass er wirklich so romantisch veranlagt war und so jemanden gefunden hatte, der wirklich alles für ihn war und für den er so ziemlich alles geben würde, hatte sie bis zu diesem Song wirklich nicht vermutet gehabt und machte ihr nur wieder einmal mehr klar, dass sie eigentlich nichts über den Trommler wusste.
Aber dass es Alea anscheinend genauso oder ähnlich ergangen war und er eben auch so empfand… das tat einerseits weh zu wissen, dass er offensichtlich auch bereits mehrmals enttäuscht worden war, trotzdem bildete sich andererseits ein richtiger Kloß in ihrer Kehle und in ihr wollten erneut Tränen aufsteigen, als sie über seinen letzten Satz nachdachte, der eigentlich noch wichtiger war! Fühlte er wirklich so für sie? Hatte sie tatsächlich einen solchen Einfluss auf ihn, dass sie seinen inneren Winter vertrieb und das Eis zum Schmelzen brachte? Weil sie seine Rose war und für ihn leuchtete? Konnte sie dem wirklich gerecht werden? Sandra war sich da wirklich nicht sicher und konnte sich auch nicht vorstellen, dass sie je wirklich so eine große Rolle spielen könnte, aber hätte er ihr sonst ausgerechnet diesen Song vorgespielt?
Sie saß reglos auf seinem Schoß und Alea hatte auf einmal leichte Zweifel, hoffte aber dennoch, dass sie verstehen würde, was er ihr damit sagen wollte!
Es dauerte noch etwas, aber dann verschränkte sie die Hände in seinem Nacken und drehte den Kopf etwas, um seine Wange zu küssen. „Ich liebe dich!“, flüsterte sie mit Tränen in den Augen, während er sie nur ansah und gab ihm dann einen innigen Kuss auf den Mund. Sie versuchte ihre gesamten Gefühle für ihn in den Kuss zu legen, da es ihr sehr schwerfiel, diese in Worte zu fassen. Und mit Worten allein konnte sie nicht beschreiben, was sie für den Blonden empfand.

-------

Seine gute Laune hatte eigentlich den ganzen Tag angehalten. Es war dieses bestimmte Glücksgefühl gewesen, das ihn nicht mehr losgelassen hatte und es sich dadurch auch so angefühlt hatte, als würde er schweben. Ja, Sandra war seine Rose! Wie in ihrem Song beschrieben! Das war genau das, was er für sie empfand und jetzt wusste sie das auch! Und das Schönste war, dass sie eigentlich genauso empfand! Das hatte er schon während ihres Kusses gewusst, aber sie hatte es ihm dann doch nochmal gesagt. Und das machte ihn eben wirklich glücklich! Und die Sonne schien auch, also was konnte schon noch schief gehen? Es war eben ein richtig schöner Tag!
Sie hatten den restlichen Vormittag dann zusammen im Wohnzimmer auf der Couch verbracht, bei offener Balkontür, danach hatten sie zusammen eine Reispfanne mit verschiedenem Gemüse gekocht, wobei Sandra irgendwann zu lachen angefangen hatte, da sie ihr Telefon in der Hand hatte und über den Bildschirm wischte.
Alea sah neugierig zu ihr. „Warum lachst du so?“, wollte er wissen, nachdem er ihr Essen vom Herd genommen hatte und grinste selbst ein wenig. Ihr Lachen war aber auch ansteckend.
Die Jüngere hielt ihm ihr Handy hin. „Lies mal!“, forderte sie ihn kichernd auf und er nahm ihr das Smartphone aus der Hand. Sie hatte die Versengold-Seite in Facebook geöffnet und der neueste Post war sogar erst vor kurzem hochgeladen worden.

„Hey Leute – wir brauchen dringend eure Hilfe bei einer sehr wichtigen Sache!!!“

stand da. Der Blonde las weiter.

„Wie mancher von euch weiß, oder vielleicht auch selbst da war, waren wir an diesem Wochenende auf dem MPS in Weil am Rhein. Und wie es halt so kommt, haben wir Musiker da auch mal ein wenig freie Zeit, die wir nicht immer auf dem Gelände, sondern auch mal im Backstage verbringen, um uns mit anderen Muckern auszutauschen. Und man trifft eben ab und zu auch komplett neue Gesichter! :D“

Er sah wieder zu seiner Freundin auf. „Anscheinend hast du einen bleibenden Eindruck hinterlassen!“, zwinkerte er ihr zu.
„Es geht noch weiter – du musst schon alles lesen!“, tadelte Sandra belustigt. Der Bärtige sah wieder nach unten, um der Aufforderung Folge zu leisten.

„So! Jetzt kommt aber das eigentliche Problem! Unser lieber Malte hat in Gegenwart unserer neuen Bekannten Witze über ihre und die Heimat ihres Freundes gerissen! Und es kam eben wie es kommen musste: Sie hat das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und astrein gekontert! Unser Sänger gehört jetzt seit Samstag zu den Bremer Stadtmusikanten!
Wir sind uns auch ziemlich einig, dass er der Esel ist! ;)
(Wer hätte das gedacht, bei der Mähne^^)
Der Hahn ist auch ziemlich einfach gewesen – die Rolle übernimmt Sean, da er der Kleinste ist!
Neben den Beiden waren auch noch Dan und Flo in der Runde mit dabei – also würde es von der Anzahl her stimmen, aber die wirklich wichtige Frage ist: Wer von den Zwei ist der Hund und wer die Katze?
!!!!!!!!!!!!!!!BITTE HELFT UNS BEI DIESER SCHWIERIGEN ENTSCHEIDUNG!!!!!!!!!!!!!!!
Antworten bitte in die Kommentare! :D
Schon mal vielen Dank für eure Hilfe ;)
Ganz liebe Grüße von euren Nordlichtern“

Es waren auch schon fleißig Kommentare abgegeben worden. Meistens hieß es: „Dan=Katze, Flo=Hund“, oder auch einfach nur der Name und dann ein entsprechendes Emoji dahinter, aber zwischendrin konnte man dann auch lesen, dass Eike die Katze sein soll und Alex der Esel.
Alea wischte sich die Lachtränen aus den Augen. „Da hast du ja was angestellt!“, meinte er kichernd und gab ihr das Handy zurück.
„Er ist selber schuld!“, lachte Sandra. „Aber dass die Deppen es auch noch offiziell machen…“

Nach dem Essen hatten sie wieder gemeinsam musiziert. Diesmal aber nicht nur mit Songs von Saltatio, sondern auch altbekannte Lieder wie ‚Whiskey in the Jar‘, ‚Lady in Black‘, ‚Auld Lang Syne‘ oder auch ‚Greensleeves‘, das hauptsächlich Sandra gespielt hatte, da es eines der Melodien war, die sie ohne Probleme spielen konnte, weil sie es richtig toll fand und deswegen auch immer mal wieder zu Hause gespielt hatte.
Sie hatte ihre Session zwischendrin aber mal kurz unterbrochen, weil sie für kleine Mädchen musste, deshalb war die Braunhaarige gerade wieder auf dem Weg aus dem Bad heraus, als sie den entsetzten Ausruf hörte.
„Scheiße, verdammt!“, ertönte es aus dem Wohnzimmer.
‚Das klingt nicht gut‘ dachte sie sich und beschleunigte ihre Schritte.
„Was ist los?“, fragte sie den Blonden sofort, als sie wieder in den Raum kam. Doch Alea reagierte nicht, sondern starrte nur weiter fassungslos auf sein Handy.
Sandra ging mit etwas mulmigem Gefühl auf das Sofa zu und setzte sich wieder auf seine linke Seite. Sie sah nun über seine Schulter ebenfalls auf das Display, auch wenn man das eigentlich nicht tat.
Das Erste, was ihr in die Augen sprang, war ein Foto von ihnen beiden zwischen Bäumen, offenbar vom MPS, das irgendwer in die Saltatio-Gruppe bei Facebook gepostet hatte. Ihr erster Gedanke war eigentlich, dass das ein doch recht schönes Bild war, auch wenn es sie beim Knutschen zeigte, aber als sie dann las, was darüber als Bildbeschreibung stand, lief es ihr eiskalt den Rücken hinunter und ihr Magen krampfte sich zusammen.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Textzitate von:
Saltatio Mortis - Rose im Winter
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast