Ein etwas anderes Geburtstagsgeschenk...

von SM7495
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Alea der Bescheidene El Silbador Luzi das L OC (Own Character) Till Promill
07.08.2020
26.09.2020
13
15.069
4
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16.09.2020 1.126
 
Hey :)

Irgendwie beschleicht mich der leise Verdacht,  dass die Geschichte öfters gelesen wird, wenn es hauptsächlich um Alea geht! ;P
(Ich hab aber keine Ahnung, ob das tatsächlich der Fall ist! Ich komm auch nicht drauf, woran DAS liegen könnte xP)

Uuunndd..., ich muss euch noch etwas sagen:
Ich hab eine gute und eine wahrscheinlich eher nicht so schöne Nachricht für euch:

- Zuerst die Gute:
Es geht weiter mit der FF :))
- Jetzt die nicht so Schöne:
Dieses Kapitel ist eventuell wieder etwas kürzer!

Aber dafür kommt es heute schon! Das hebt sich doch irgendwie wieder auf, oder? :P

Jetzt aber viel Spaß beim Lesen und hinterlasst doch eine kurze Rückmeldung :)

LG, eure SM

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Sandra sah auf die Bühne. Sie hatte gesehen, dass die anderen Mitglieder von Subway am Bühnenrand standen und jeder mit einem Grinsen auf dem Gesicht, ihren Sänger beobachtete. Die breitesten waren die von Ingo und Bodenski.
‚Was haben die denn nur vor?‘, fragte sich Sandra und sah wieder zu dem Blonden, der sich an Alea gewandt hatte. Sie konnte nicht erkennen, was er in der Hand hielt, da er es vor neugierigen Blicken verbarg.
„Was hat er nur vor?“, flüsterte Bianca ihr ins Ohr. Auch sie sah gespannt auf die Szene.
„Keine Ahnung!“, gab Sandra genauso leise zurück.
Alea sah den Anderen skeptisch an. Er konnte auch nicht genau sehen, was Eric in der Hand hielt.
„Wir hatten ja heute Nachmittag auch noch ein bisschen Zeit!“, fuhr der fast schon im Plauderton mit seiner Erklärung fort. „Und Frank hat uns so ein nettes, kleines Video gezeigt…!“.
„Ach, du scheiße!“. Sandra ließ ihren Kopf mit diesem gemurmelten Fluch an die Schulter ihrer Freundin sinken. Bianca sah sie fragend an. „Was?“, wollte sie wissen. Sandra konnte nur „Kekse“ antworten. - „Fuck!“ – „Ja, genau!“. Sandra sah wieder auf und in Richtung Bühne.
Aleas Augen waren größer geworden. Auch er wusste, was gemeint war.
Er sah kurz von der Bühne runter, wo er einen entschuldigenden und gleichzeitig leidenden Blick von Sandra einfing, um dann die Augen vorwurfsvoll auf Frank zu richten, der ihn nur breit angrinste, wie alle anderen eigentlich auch.
„Da das ja eigentlich als Nervennahrung gedacht war, ist es jetzt eher was für die Kraft im Alter!“
Mit diesen Worten bekam Alea ein weiteres Glas mit Keksen von Eric vor die Nase gehalten.
Amüsiertes Gelächter und Rufe erschallten von den Zuschauern.
„Ah ja…“. Zögernd nahm Alea das Gefäß in die Hand und sah es an. „Danke…Eric…!“
Er tat Sandra wirklich leid! Zwar hatte sie gewusst, dass die Situation vom Nachmittag angesprochen werden sollte und Alea seine Niederlage zugeben musste, aber dass die Jungs wirklich SO gemein waren und noch eine andere Band involvierten, hatte sie beim besten Willen nicht erwartet.
„Oh - danke…Eric… das ist eine wirkliche schöne Einleitung von dir!“, grinste Lasterbalk. Er stand hinter seinem Schlagzeug auf und wandte sich mit hinterhältigem Grinsen an Alea.
„Alea? Möchtest du nicht deine neue Bekanntschaft von vorhin auf die Bühne holen?“. Bei diesen Worten sah er direkt zu Sandra hinunter.
Das aufmunternde Lächeln, das sie noch für den Sänger gehabt hatte, wich schlagartig aus ihrem Gesicht. Das konnte er doch nicht ernst meinen? Sie wünschte sich gerade irgendwo anders hin, um nur nicht hier sein zu müssen.
„Meinst du das ernst?“, fragte Alea sicherheitshalber nochmal nach, da er ihren Gesichtsausdruck gesehen hatte.
„Natürlich! War ich denn jemals nicht ernst?“, fragte der Trommler mit hochgezogener Augenbraue.
Resigniert steckte Alea sein Mikro in den Ständer und sprang von der Bühne hinunter.
Vereinzelte Pfiffe ertönten, als er vor den Freundinnen stehen blieb und Sandra auffordernd die Hand entgegenstreckte. Er stand dabei auf einer der kleinen Sitzflächen auf der anderen Seite der Absperrung.
Sandra schüttelte kaum merklich den Kopf und machte einen kleinen Schritt zurück.
„Alea, du musst dich mehr anstrengen. Du bist doch sonst immer der Frauenheld!“, kam es von Jean. Wenn Blicke töten könnten, dann wäre er jetzt definitiv tot umgefallen, bei dem Blick, den Sandra ihm zuwarf.
Das Publikum lachte, aber Alea verdrehte nur die Augen.
„Wollt ihr unserem Sänger nicht helfen? Sie ziert sich noch etwas.“, forderte Lasterbalk die Zuschauer auf. Beifall ertönte und Alea sah sie teils entschuldigend, teils aufmunternd an, was so viel heißen sollte, wie: ‚Komm schon, so schlimm kann es nicht mehr werden‘.
Bianca klopfte ihr von der Seite kurz auf den Rücken, bevor sie sie Richtung Alea schob. Leise seufzend gab Sandra sich geschlagen. Sie wollte eigentlich überhaupt nicht, ergriff aber dennoch die Hand, die ihr immer noch hingehalten wurde.
„Ohh, unser Sänger war also doch noch erfolgreich!“,  stichelte Lasterbalk, als Alea sie auf die Arme nahm und sie über die Brüstung hob.
Als sie ihn im Blickfeld hatte, zeigte Sandra ihm den Mittelfinger. „Wie reizend!“, kommentierte der Trommler. „Kurz zur Erklärung, bis die beiden hier oben sind…“, wandte er sich den Fans zu, als Alea sich zur Seite wandte und mit Sandra auf dem Arm eine unauffällige Tür ansteuerte.
„Lass mich bitte runter!“, forderte sie leise.
„Werde ich – wenn wir oben sind!“, schmunzelte er leicht.
„Ich kann selbst laufen…“, beharrte Sandra weiter. Ihr war das alles mehr als unangenehm.
„Das weiß ich doch! Aber du rennst dann bestimmt in die falsche Richtung.“, neckte er sie in dem Versuch, ihr etwas von ihrer Nervosität zu nehmen.
Sie hatten die schmale Tür erreicht. Sie führte auf einem kleinen Gang neben der Bühne.
„Bitte, lass mich runter!“, flehte Sandra, als die Tür hinter ihnen ins Schloss gefallen und Alea stehen geblieben war.
Er spürte ihr Unbehagen dadurch, dass sich ihre Muskeln angespannt hatten und ließ sie dann doch runter, hielt sie aber dennoch weiter, in einer halben Umarmung, fest.
„Hey, du brauchst nicht nervös zu sein“, sprach er leise zu ihr.
„Du hast leicht reden!“, hielt sie ihm mit leichtem Tadel vor.
Sie vergrub ihr Gesicht in den Händen. „Gott, das wird so peinlich!“, jammerte sie gedämpft.
Er drückte sie leicht an sich. „Das wird für uns beide peinlich.“, wollte er sie beruhigen.
„Ja aber du bist das auf der Bühne schon gewohnt!“. Sandra hob den Kopf wieder und sah ihn an. „Ich will da nicht rauf!“, sagte sie zu ihm.
Alea konnte ihr das Unbehagen und die leichte Angst vor dem, was gleich kommen würde, ansehen.
Sie tat ihm leid. Das hatte sie nicht verdient! Er könnte Lasterbalk dafür umbringen!
„Ich sag dir was: Ich werde da oben immer in deiner Nähe bleiben und nicht zulassen das es noch peinlicher für dich wird!“. Er drückte sie noch mal, um zu zeigen, dass er es ernst meinte.
„Ehrlich?“. Verwundert sah sie Alea an.
„Na klar! Immer doch!“, lächelte er.
„Okay!“, stimmte sie dann doch zu.
„Na komm“, hielt der Sänger ihr wieder seine Hand entgegen. Diesmal ergriff sie sie nicht so zögerlich, drückte sie zum Dank auch noch und lächelte.
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