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Die Legende des Riders

CrossoverAbenteuer, Sci-Fi / P16
Arcee OC (Own Character)
03.08.2020
21.10.2020
2
3.915
 
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Dieses Kapitel
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03.08.2020 1.804
 
Hallo Liebe Leserinnen und Leser,

ich melde mich mit einer neuen Crossover FF zurück.
Wie immer ein ganz herzliches Dankeschön an BlackEpona fürs Korrekturlesen. Du bist ein Schatz.
Wer will kann auch wie immer ein Review und konstruktive Kritik dalassen, es würde mich sehr freuen.

Transformers Prime gehört nicht mir sondern Hasbro. Selbiges gilt für Ghost Rider, welcher Marvel gehört.

Viel Spaß beim lesen und bleibt Gesund.

GLG Puma

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Es war ein Sonntagabend, der 11. August, das wichtigste Spiel war kurz vor dem Anpfiff. Wer das gewinnt, steigt dieses Jahr mit der Jugendmannschaft in die Kreisliga auf. Vor dem Anpfiff gab es noch eine Schweigeminute für den alljährigen Todestag, des Deutschen Torwarts Robert Lehmann. Sein Sohn Martin, war ebenfalls Torwart und Captain der A-Jugend. „Wir bitten sie sich von ihren Plätzen zu erheben und den Klängen von ‘You’ll Never Walk Alone‘ zu lauschen. Damit wollen wir an einen großartigen Sportler und Vater erinnern.“, kam es vom Stadionsprecher. Die beiden Mannschaften standen in der Nähe des Mittelkreis und ließen die Melodie von ‘Gerry and The Pacemakers‘ über sich ergehen. Der Captain des Heimteams, schaute mit bedrückter Miene auf den grünen Rasen. Es war drei Jahre her, seitdem sein Vater bei einem Autounfall ums Leben kam und er Bekanntschaft mit den Autobots machte. Er lebt aktuell noch in Deutschland, da er dort zur Arbeit ging. Wenn es jedoch einen Decepticonangriff gab, wurden er und sein Partner zur Autobotbasis per Erdbrücke bestellt. Dort lernte er die anderen beiden Menschen kennen, welche sich ebenfalls den Bots im Kampf gegen die Decepticons anschlossen. Miko und Rafael, außer ihnen wusste niemand von den Autobots. Die beiden hatten Bulkhead und Bumblebee als Partner. Sein Partner war Arcee, welche heute bei dem Fußballspiel vor dem Eingang zum Stadion wartete. Der Schiri, pfiff die Partie, pünktlich um 18 Uhr an. Es wurde schnell deutlich, dass die Gäste bissig und aggressiv nach vorne spielten, jedoch war ihnen immer eine Pranke oder ein Bein von Lehmann im Weg. Nach den 90 Minuten stand es 2:0 für die Heimmannschaft. Der Aufstieg war geschafft. Das Siegerteam feierte ausgelassen in der Kabine. Gegen 21 Uhr kam Martin aus der Kabine, er zog seine rote Trainingsjacke an und lief zum Parkplatz, wo seine Partnerin schon wartete. Als er auf sie zutrat, konnte er erkennen, dass Arcee mit Dreck, Bier und anderen Essensresten beschmiert war. „Hey Cee, was ist passiert?“, fragte ihr Partner besorgt. Das Motorrad antwortete „Es waren wohl deine Gegner, die sich rächen wollten, habt ihr das Spiel gewonnen?“ „Ja, ich habe ihnen keine Chance gelassen. Wir haben zwei zu null gewonnen. Keine Sorge Partner, ich mache dich dann gleich sauber.“, sagte er. Der Torwart schulterte seine Sporttasche, kletterte auf Arcee und fuhr mit ihr in Richtung seines Hauses.

Als sie in der Garage ankamen, holte der Junge sofort einige Tücher und lauwarmes Wasser, um Arcee zu säubern. Nach zehn Minuten war er fertig. Er blies den letzten Dreck von der Frontscheibe. „Das ist seltsam.“, sagte Martin, als er seinen eigenen Atem sah. „Was, was ist los?“, fragte Arcee. „Ich kann meinen eigenen Atem sehen.“, antwortete er. „Wirklich, es ist Mitte August.“, kam es von Arcee, Martin nickte zustimmend und überlegte. „Schicke Maschine.“, sagte ein Mann, welcher ihn aus seinen Gedanken riss. Dieser trug einen schwarzen Trenchcoat, mit schwarzen Handschuhen und er hatte einen Gehstock, welcher einen Totenschädel als Griff besaß. Der Mann trat auf ihn zu und musterte Arcee „Sehr sehr schick.“, sagte er. „Martin Lehmann…“, kam es von dem Mann „Kann ich ihnen helfen?“, fragte Martin. „… Ich bin neu in der Stadt und war heute auf dem Spiel. Ich wollte nur sagen, dass ich es genoss wie du gespielt hattest.“, sagte er als er begann um ihn und Arcee herumzulaufen. „Ich habe gehört, dass eine Arbeitskollegin von dir sehr, sehr krank ist.“, begann er. „Ja das stimmt, Alexandra ist schon einen Monat krank. Der Arzt meint sie hat eine Grippe.“, antwortete Martin. „Mmmh, das klingt schrecklich. Was wäre, wenn ich deiner Kollegin bloß helfen könnte.“, schlug der Mann vor. „Wie denn?“, fragte der Junge. Sein Partner Arcee konnte alles hören, sie war diesem Mann gegenüber sehr misstrauisch. „Das wie ist nicht wichtig, was wäre wenn ich sie von ihrer Krankheit befreien würde und sie wieder völlig gesund wird, wärst du dafür bereit einen Deal einzugehen?“, fragte er. „Was würde das kosten?“, kam es als Gegenfrage. „Es kostete dich…“, begann der Fremde, als er mehrfach durch den Raum schaute „…deine Seele.“, beendete er. „Alles was du tun musst ist unterzeichnen.“, sagte er, als er eine Art Schriftrolle aus seinem Trenchcoat herausfischte. Martin nahm die Rolle und wollte den Vertrag zu lesen. Bevor er anfangen konnte zu lesen, schnitt er seinen Finger an dem Pergament und ein Tropfen Blut landete auf dem Unterschriftenfeld. „Verdammt, tut mir leid.“, entschuldigte er sich. „Ohh, das das reicht schon völlig aus.“, sagte der Fremde und nahm ihm die Schriftrolle wieder ab. Er steckte sie in seinen Trenchcoat. Das letzte was Martin und Arcee vernahmen, waren die brennenden Augen, mit denen der Mann sie anstarrte.

Der junge Torwart erwachte schweißgebadet in seinem Bett. Er rieb sich den Schweiß von der Stirn und zog sich an. Nachdem er sich schnell einen Kaffee gemacht hatte, ging er in die Garage um Arcee zu wecken. „Guten Morgen Schlafmütze.“, begrüßte er sie. „Morgen Martin.“, grüßte sie zurück. „Kannst du dich an letzte Nacht erinnern?“, fragte Arcee ihren Partner. „Das letzte was ich noch weiß, war das ich mich an der Schriftrolle geschnitten habe und dieser Kerl uns mit brennenden Augen angesehen hat. Danach bin ich in meinem Bett aufgewacht.“, sagte er. „Lass uns das später hinterfragen und jetzt erstmal zur Arbeit fahren.“, kam es von Arcee. Martin stieg auf und sie fuhren zur nahegelegenen Arbeitsstätte.

Während des Arbeitstages, wartete Arcee auf dem Mitarbeiter Parkplatz darauf, dass Martin seinen Feierabend hatte. Nachdem der Tag vorbeigegangen war, kam ihr Partner, um 15 Uhr, in Begleitung einer Kollegin aus dem Bürogebäude gelaufen. „Geht es dir wieder besser?“, fragte Martin, als er sich seine Jacke anzog. „Ja, erst gestern Abend ging es mir noch beschissen. Aber seit heute Morgen ist es so, als wäre ich nie krank gewesen.“, sagte Alexandra. „Kann es sein, dass dieser Mann damit etwas zu tun hat?“, dachte sich Martin, als er zu seinem Autobot Partner ging. Aus dem Augenwinkel heraus, konnte er erkennen, wie einer der Firmenwagen in Alexandras Richtung fuhr. Im nächsten Moment gab es einen Knall, als einer der Reifen platzte. Der Wagen geriet außer Kontrolle und kam mit beschleunigter Geschwindigkeit in ihre Richtung. Martin erkannte die Gefahr schnell und rannte auf seine Kollegin zu „Pass auf!“, schrie er, als er im nächsten Moment Alexandra aus dem Weg schob. Jedoch gelang es ihm nicht, sich selbst in Sicherheit zu bringen und er wurde vom Wagen einige Meter mitgenommen. Als der Wagen auf einmal zum Stehen kam, flog Martin noch ein paar Meter und knallte mit voller Wucht auf den Betonboden auf. Alexandra rannte auf ihn zu und sah schon die große Blutlache, in der ihr Arbeitskollege lag. Sie griff zu ihrem Handy und wählte den Notruf. „Notrufzentrale 112, was ist der Notfall?“, fragte eine Frau. „Ich brauche einen Krankenwagen in der Mayer-Straße 12, es gab einen Unfall.“, sagte sie panisch.

In einer Mech Basis ganz in der Nähe herrschte Totenstille, überall lagen Leichen. Ein letzter Soldat, versteckte sich hinter einem der umgeworfenen Tische und hielt seine Schusswaffe fest umklammert. Nachdem er seinen Atem beruhigen konnte, riskierte er einen Blick über die Tischkante. Er sah die leblosen Hüllen, seiner ehemaligen Kammeraden. Im nächsten Moment, packte ihn eine Hand und hielt ihn einige Meter in der Luft. Der Soldat schaute auf den Angreifer und erkannte, dass er ein hell bläuliches Gesicht hatte und einen dunklen Anzug trug. „Was habt ihr hier gemacht?“, fragte die Gestalt, nachdem sie an seinem Opfer vorbeigesehen hatte und den Toten Breakdown erblickt hatte. „Wir haben versucht unsere eigenen Transformers zubauen.“, erklärte der Mann unter Schmerzen. Die Gestalt war interessiert „Eine Rasse von außerirdischen Robotern, welche auf die Erde kamen und gegeneinander kämpften. Wir haben Ausrüstung und Teile gestohlen um unsere eigenen zu bauen.“, fuhr er fort. Der Mann wurde aus dem Würgegriff entlassen „Ich nehme nicht an, dass du einen Chef hast für den du arbeitest oder?“, fragte der Mann. „Unser letzter Chef, Silas liegt aktuell im Koma, also nein.“, antwortete der Soldat. „Nun, dann arbeitest du ab jetzt für mich. Wenn es andere gibt, welche noch arbeiten können, lass sie arbeiten!“, befahl der Mann. „Jawohl“, kam es vom Soldaten, welcher sich seine Waffe schnappte und in die Basis lief. Er wusste, dass er keine Wahl hatte, denn wenn er der Kreatur nicht gehorchen würde, würde ihm sicher der Kopf abgerissen werden. Der Mann ging durch die Basis umher, als sich vor ihm die Erde zu einer Person verwandelte „Hallo Gressil.“, sagte er. „Was willst du hier Blackheart?“, fragte der gegrüßte. Kurz darauf entstand aus einer Wasserpfütze ebenfalls eine Person „Wallow.“, sagte Blackheart. „Was willst du von uns?“, fragte Wallow, welcher sich eine Alge von seinem Gesicht wischte. „Ich bin hier um mir den Vertrag von San Venganza zu holen. Der Legende nach wurde er gestohlen und auf einem Friedhof versteckt, nicht weit von hier und ihr werdet mir dabei helfen ihn zu finden.“, antwortete Blackheart. Im nächsten Moment kam eine Gestalt aus Wind auf ihn zu und landete neben Wallow „Abigor.“, grüßte Blackheart. „Und wenn wir ihn haben, was dann?“, fragte der Luftdämon. „Dann bemächtigen wir uns dieser Welt, eine Stadt nach der anderen.“, antwortete Blackheart machthungrig. Die vier stand beisammen, als plötzlich das Licht ausging und eine fünfte Gestallt hinter ihnen erschien. „Mephistopheles, ich wusste du kommst her.“, sagte Blackheart. Es war derselbe Mann, welcher Martin den Deal anbot. Er ging ein paar Schritte auf die Gruppe zu „Ihr habt euch lange nicht blicken lassen Jungs, wo habt ihr euch versteckt. Ich weiß warum ihr hier seid, ich weiß wonach ihr sucht, der Vertrag gehört mir, diese Seelen gehören mir!“, sagte er. Abigor reichte Blackheart einen Zigarettenstummel, mit welchem er die Lichter, die Mephistopheles erloschen ließ wieder anmachte. „Wir wissen beide du kannst mir hier nichts anhaben, jetzt bricht meine Zeit an alter Mann.“, antwortete Blackheart. Mephistopheles blieb stehen und hielt sich eine Hand vors Gesicht. Er führte mit selbiger eine Wischbewegung nach unten aus und ließ die Lichter erneut erlöschen. „Dafür werdet ihr büßen, also stellt euch meinem Rider!“, sagte er drohend. „Der Ghost Rider, deine Lieblingsschöpfung, dann schick ihn mal her deinen Rider, ich mach ihn fertig, ganz genauso wie ich dich fertig machen werde ... Vater.“, antwortete Blackheart. Er warf den Stummel auf Mephistopheles, welcher wieder verschwand und die vier zurückließ. „Aber zuerst müssen wir uns um diese Cybertronianer kümmern.“, sagte der Sohn des Teufels.

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Gerry & The Pacemakers - You'll never Walk alone -
https://www.youtube.com/watch?v=OV5_LQArLa0
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