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Eternity 2 ~*~ für immer vielleicht?! ~*~

von Diavolo07
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Inu-Yasha Kagome Miroku Naraku Sango Sesshoumaru
03.08.2020
26.08.2021
40
159.879
24
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Dieses Kapitel
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04.08.2021 3.171
 
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~*~ wicked Game?! ~*~



Kagome Pov

Die Ewigkeit...?

Seine Worte, und die Art, wie er sie aussprach, verblüfften mich.
Es war fast, als würde er die Mauer um sein Herz selbst abbauen.
Seine Mauer, so alt und stark, dass ich im Mittelalter nicht ein einziges Schlupfloch gefunden hatte.
Er war wie ein verschlossenes Buch, obwohl seine Handlungen mehr als Impulsiv waren.
Aber, in dieser dunklen Zeit, ließ er niemanden näher an sich heran...
Und gerade vor mir, einer Higurashi, wollte er sich nicht in die Karten blicken lassen.
Eine Tatsache, die uns letzten Endes das Genick gebrochen hatte...

Verschlossenheit...?
Schweigen...?

"Kennst du die Geschichte von Amor und Psyche...?" Chinos Stimme verändert, ehe er zögernd fortfuhr.
"Psyche war die jüngste und schönste Töchter eines Königs. Sie soll so schön gewesen sein, dass alle aufhörten, Venus, die Göttin der Schönheit und der Liebe, zu verehren.
Weshalb Venus ihren Sohn Amor befahl, Psyche dazu zu bringen, sich in einen schlechten Mann zu verlieben. Psyches Vater schickte seine Tochter in einem Brautkleid in die Berge, wo sie einen  Dämonen zum Mann nehmen sollte.
Amor selbst, war der Schönheit Psyches derart erlegen, dass er Zypher den Herren der Winde, um Hilfe bat.

Aus Angst vor der Wut seiner Mutter Venus, gestattet Amor seiner Geliebten nicht, ihn anzusehen und besucht sie daher nur bei Nacht um seine wahre Gestallt vor ihr verborgen zu halten.
Zudem war es Göttern verboten...eine Sterbliche zu lieben..."

Er hielt inne, als ich seinen Blick bewusst suchte.
"Bald schon, erwartete die junge Frau ein Kind...
Und auch wenn Amor mehr als Glücklich darüber war, Psyche fühlte sich unter Tags schrecklich einsam in dem entlegenen Schloss.
Weshalb er ihr erlaubte ihre Schwestern zu treffen.
Doch, als Psyches Schwestern von den heimlichen Geliebten erfuhren, und auch über die Tatsache, dass Psyche ihm nie zu Gesicht bekommen hatte...verunsicherten sie ihre Schwester.
Aus puren Neid über die Liebesgeschichte ihrer Schwester, erzählten sie ihr, dass ihr Geliebter ein Dämon sei und vorhatte sie nach der Geburt ihres Kindes umzubringen.

Aus purer Angst und Misstrauen, lauert Psyche ihren Geliebten am darauf folgenden Abend mit einem Messer und einer Öllampe auf..."

Was...?
Fassungslos blickte ich auf die Skulptur der beiden, hatte nie zuvor von dieser Geschichte gehört.

"Er hat sein wahres Gesicht im Verborgenen gehalten um Sie zu beschützen...?" meine Stimme brach ab.

Denn es war wie bei Chino und mir...
Wie lange hatte er mir verschwiegen, wer er wirklich war...?
Oder...ich...ihm?!

Meine braunen flackerten als er gedämpft fort fuhr.
"Doch als Psyche ihren Geliebten im Kerzenschein erblickte und vor ihr statt einem Dämon der geflügelte Amor stand....war sie von seiner Liebe, derart überwältigt, dass sie nicht bemerkte, wie ein Tropfen des heißen Öls auf Amors Schultern landete.

Amor jedoch, fühlte sich von Psyche hintergangen und kehrte reumütig zu seiner Mutter Venus zurück.
Welche von seinem Verrat mehr als nur verärgert war, genau wie von der Tatsache, dass Er sich einer Sterblichen hingegeben hatte..."

Chino brach ab, fast als würde er nicht nur in Amors Geschichte fest hängen...

"Was ist aus ihnen geworden...?" wollte ich leise wissen, seine Blauen Irden durchfuhren mich.

"Nachdem Venus ihr etliche Lebensgefährliche Aufgaben gestellt hatte und Amor ihr zu Hilfe eilte...?" stellte er die Gegenfrage.

"Er kehrte zu ihr zurück...? Zu einer Sterblichen?" wisperte ich haltlos "Obwohl sie ihm hintergangen hatte..??"

"Hätte er sein Leben lang unglücklich sein sollen...?" stellte Chino die Gegenfrage die mir den Atem raubte.
Genau wie seine tiefblauen Augen...welche mich regelrecht in die Tiefe zogen.

Tausende Meilen unter Wasser.

Aber, wir waren hier im Louvre, zusammen, vor Amor und Psyche.
Der Skulptur eines Engels und einer Sterblichen Frau...

"Was wenn ich es könnte...? Neu anfangen, ein Leben ohne Dich...
Würdest du dich dann von mir fern halten können?" meine Stimme verändert, fast klanglos.

Sein Atem stockte, fast, als hätte ihn meine Forderung den letzten Halt entzogen.
Ehe ein dunkles Lächeln seine Lippen umschmeichelte und er demonstrativ seinen Ärmel wieder hoch schob.

"Es wäre ganz einfach für dich...mich los zu werden...
Vergessen?" seine Stimme jagte mir einen Schauer über den Rücken.

Was...?
Die Besucher um uns waren wie ausradiert, als Chino nach meiner Hand fasste.
Eine Berührung, welche meinen ganzen Körper verspannte...und meinen Herzschlag noch mehr ankurbelte.
Langsam, fast als fürchtete er, dass ich mich wehren würde, zog er meine Hand zu seiner Brust.
Legte sie auf seiner Herzseite ab...
Das Flattern unter meiner Hand ließ mich aufkeuchen, und auch, wenn ich wusste, dass ich ihn verletzlich machte...
So war diese Tatsache immer noch verstörrend für mich.

Denn...er war der Teufel...

Ich schluckte, war völlig überrumpelt von seinem Handeln.
Doch Chino ließ meine Hand genauso schnell los wie er sie genommen hatte...und wich meinen Blick aus.

Warte...?

Als Ayumi und Yuka plötzlich neben mir zum Stillstand kamen, wusste ich warum er diesen Moment so abrupt unterbrochen hatte und Abstand zwischen uns gebracht hatte.

Ich wollte etwas sagen, irgendetwas...aber als ich in seine leeren braunen Augen blickte...war es wie ein Knoten in meiner Brust.

"Hey Kagome hast du gesehen?! Unser nächstes Ziel ist Notre Dame!" jubelte Yuka aufgeregt, während mir Ayumi einen fragenden Blick zuwarf.
Was ich ihr gar nicht verübeln konnte, schließlich wusste sie mehr über Chino und mich als Yuka oder Eri...

"Gehen wir weiter? Ich möchte dir noch etwas zeigen, Kagome!" kam es plötzlich von Ayumi und es schien mir, dass sie mich nur von Chino weg führen wollte...
Vorbei an berühmten Gemälden von Da Vinci und Van Gogh, oder Skulpturen von Michelangelo.

Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hinblicken sollte doch als wir vor der Nike von Samothrake zum Stillstand kamen, wusste ich was Ayumi mir unbedingt zeigen wollte.
Schließlich war sie schon seit ihrer Kindheit von dieser griechischen Statue fasziniert.
Der Sockel der Siegesgöttin Nike wurde aus grauen Marmor von der Insel Rhodos gefertigt, während die Statue selbst aus weißen Marmor von Paros war.
Das besondere an der Engel-gleichen Göttin ist, dass weder Kopf noch Arme je gefunden wurden.
Und dennoch, faszinierte sie meine Freundin Ayumi, genauso wie den Rest der Welt.
Weshalb es schon etliche Nachbildungen der Sieges und Friedensgöttin gab.

"Ist sie nicht wunderschön?" wollte Ayumi begeistert von mir wissen.
Geschlagen nickte ich, denn Ayumi hatte recht...sie war wunderschön.

Genauso wie die Geschichte von Amor und Psyche...

~*~

Ehrfürchtig blickte ich auf Notre Dame, eine römisch katholische Kirche, welche mit ihren 858 Jahren schon einiges miterlebt hatte.
Die gotische Bauweise war damals einzigartig in Frankreich und fasziniert die Welt auch heute noch.

"Notre Dame gilt als das Herz von Paris und wurde der Jungfrau Maria gewidmet. Sie wurde in den Jahren von 1163 bis 1345 erbaut, die beiden Türme aus Naturstein sind 69m hoch.
Die Kirche selbst bietet 10 000 Menschen Platz und gehört dennoch nicht zu den größten Gotteshäusern der Welt..." erklärte Kikyou, fast als hätte sie den Text aus Wikipedia auswendig gelernt.

Bankotsu knipste währenddessen ein paar Fotos von den Schülern, welche begeistert vor dem riesigen Bauwerk posierten.
Nur Chino stand etwas Abseits von all dem Trubel, sein Blick verloren auf die alte Kirche gerichtet.


"Hy Diavolo, soll ich dir die Beichte abnehmen, bevor du durch Gottes Pforte wanderst?!" hörte ich Bankotsus amüsierte Stimme als wir auf die Haupttore von Notre Dame zu steuerten.

"Soviel Zeit haben wir nicht!" warf Kikyou dazwischen und musste sich ein Lachen verkneifen.

"Macht nur so weiter..." murrte Chino, welcher an der Spitze der Klasse ging. "Das Dach der Kathedrale ist angeblich leicht entflammbar...
Zumindest nachdem was man 2019 so gehört hat..." fuhr er kühl fort.

"Ach hab dich nicht so...
Für dich, würde ich mir sogar Weihwasser organisieren" grinste Bankotsu weiter, während Kikyou sich am Kircheneingang kopfschüttelnd zu uns umdrehte.

"Ihr dürft euch drinnen alleine umsehen, in 20 Mimuten treffen wir uns wieder hier..."

Ein freudiges Nicken ging durch die Reihen, ehe sich die ersten durch die Pforte wagten.
"Ich nehme mal an, du wartest hier?" hörte ich Kikyous gedämpfte Stimme, während Ayumi und Eri sich über den Aufbau von Notre Dame unterhielten.
"Hey Kagome, wollen wir die Kathedrale vielleicht gemeinsam besichtigen?" hörte ich Hojos Stimme plötzlich hinter mir.
Verwundert blickte ich auf, als Hojo und Yuka zu uns aufschlossen, genau wie Kouga welcher Chino grinsend zu lächelte.
"Ähm ja sicher..." meinte ich knapp, bekam leider von Chinos unf Kikyous Gespräch nichts mehr mit, als meine Freunde zu uns aufschlossen....
Aber Kougas amüsiertes Lächeln sprach Bände als er an Chino vorbei zog und mit uns Richtung Kathedrale schritt.

Ein Schauer durchfuhr mich, als wir zum Haupteingang kamen und all die steinernen Skulpturen auf uns hinab blickten. Fast wie Wächter, deren prüfende Blicke uns durch fuhren...
Ich schluckte als Hojo nach meinem Arm schnappte und mich mit ins Innere zog, seine Haut auf der meinen fröstelte mich genauso wie die Blicke der Versteinerten.

Meine Schritte träge, als ich mit Hojo ins Innere schritt...
"Wahnsinn..." staunte Hojo begeistert über die weitläufige Fläche der Kathedrale, welche nicht nur an Höhe und Größe zu bieten hatte.
Die identischen Kronleuchter bei den Säulen tauchten die Halle in ein angenehmes Licht, hoben die einzigartigen Rosenfenster noch mehr hervor.
Ich schluckte ehrfürchtig, wurde mir der Macht der katholischen Kirche erst jetzt so richtig bewusst...

Menschen hatten diesen Ort ihren Glauben gewidmet und über 200 Jahre dieses Gotteshaus gebaut, mit so vielen Details dass es mir den Atem raubte...
Alleine die bunten Fenster...
Oder die verschiedenen Skulpturen am Altar...im Hintergrund das große Kreuz.

Begeistert blickte Hojo aufs Deckengewölbe, während meine Freundinnen die Kronleuchter näher ins Auge fassten.

"Sag mal Kagome, Was war dass eigentlich vor Amor und Psyche...?" hörte ich plötzlich Ayumis Stimme neben mir, welche mich wieder auf den Boden zurück holte.

"Was meinst du?" hakte ich leise nach, versuchte die Unschuldsnummer zu bringen.
"Deine Hand lag auf seiner Brust...bevor wir zu euch kamen" stellte Ayumi klar, ohne einen Umweg einzuschlagen.

Ich schluckte, ein Geständnis über den Teufel hier in einem Gotteshaus...?
"Ähm, er hat mir die Geschichte von Amor und Psyche erzählt" wich ich lächelnd aus.
"Deswegen standet ihr so nahe beieinander? Kagome ich bitte dich, sei Vorsichtig. Er spielt ein falsches Spiel und hat dich schon sooft belogen und verletzt"

Sprachlos sah ich meine Freundin an, hatte ganz vergessen wie weit Ayumi über uns bescheid wusste...
Schließlich war sie es auch gewesen, die mit mir bei der Tankstelle nach dem Überwachungsvideo gefragt hatte.

"Ich will nur nicht, dass du unglücklich bist..." fügte Ayumi ernst hinzu.

Unglücklich....?

"Was für ernste Mienen?! Habt ihr das große Runde Fenster gesehen?!" durchbrach Kouga unser Gespräch.
Ich nickte abwesend, während Ayumi mich noch einmal musterte, ehe sie zu Kouga und den anderen aufschloss.

Aber bin ich jetzt glücklich..?

Abwesend wanderte mein Blick durch die gefüllte Halle der Kathedrale, ehe ich einen anderen Weg einschlug als meine Freunde. Vorbei an den Beichtkabinen, und den betenden Menschen nach hinten zu den Gedenktischen...welche von vielen Kerzen erleuchtet waren.
Abwesend griff ich nach einem Streichholz und entzündete dieses an einer der vielen Kerzen.
Die Flamme zischte auf, flackerte, umspielte das Streichholz ehe ich abwesend eine weitere Kerze entzündete.

"Ich weiß nicht ob du es hören willst, oder ob es dich auch gibt...

Verzeih, aber ich bin so durcheinander...
Ich weiß nicht, ob du überhaupt meine Fragen hören möchtest...

Aber...
Wie soll ich wissen, was richtig ist und was falsch...?
Was Gut und was Böse?
Wenn selbst einer deiner Engel zum Teufel werden konnte...?!

Wie kann ich verzeihen...?
Wenn ich Angst habe zu vertrauen...?

Und...wie kann ich ihm vertrauen...?
Ihm, der so wechselhaft ist..?
Jemanden, der selbst nicht weiß wer er eigentlich ist...?

Wie können wir zusammen sein...?
Wenn er mich immer wieder von sich stößt...?

Wie kann ich ihn all das verzeihen...?
Wenn er es nicht einmal selbest kann??" meine Stimme brach ab, ehe ich die Kerze zitternd zu den anderen gesellte.
Ein Meer aus Gebeten, Träumen und Wünschen.

"Sag mir...
Warum ich ihn nicht hassen kann...!?
Nein, ...Warum ich ihn...trotz allem...immer noch liebe...?!" wisperte ich, während über meine Wangen die ersten Tränen liefen, welche ich seit meiner Rückkehr aus dem Mittelalter verzweifelt zurück gehalten hatte...


~*~


InuYasha Pov

Ausgelaugt wanderte mein Blick über die Seine, jener Fluss, welcher Paris schon öfter in die Knie gezwungen hatte...
Genauso wie Kagome mich in die Knie gezwungen hatte...
Ich fühlte mich müde, ausgemerzt, selbst neben Kagome zu gehen war für mich die reinste Qual.
Abwesend setzte ich den Bourbon an meine Lippen, hatte den Discoabend sofort verlassen als Kagome die Halle betreten hatte.
Kagome in die Augen zusehen, während sie versuchte ein normales Leben zu führen, würde mich an meine Grenzen führen.
Grenzen, welche ich heute definitiv überschreiten würde...
Vorallem...da ich jede Berührung auf ihrer Haut auch auf der meinen spüren konnte...

Eilig nahm ich einen großen Schluck des Amerikanischen Bourbon, versuchte mich vergeblich auf andere Gedanken zu bringen...

Die Partymusik unserer Herberge war wie auaradiert, während mein Blick über die Stadt wanderte und ich erneut in meinen Erinnerungen gefangen war.

Der hell erleuchtete Louvre, aber vor allem der Eifel-Turm gab Paris diesen ganz besonderen Touch.
Weshalb man sie Heute auch als Stadt der Liebe bezeichnete, einen Titel den sie erst in der Neuzeit Kriegen erhalten hatte.

Anders als die Zeit, in welcher ich das letzte mal hier gewesen war.
Eine Zeit geprägt von der Pest, Hungernot und Hexenverbrennung.
Weit abseits ihres heutigen Titels...

Ich verwarf die Erinnerungen und dachte an den heutigen Nachmittag zurück.
Dieser Moment...als ihre Hand auf meiner Brust lag.
Ihre Haut auf der meinen...
Gequält schloss ich meine Lieder, hatte mir erhofft dass dieser Moment länger angedauert hätte.

Abwesend legte ich meine Hand auf meine Brust, mein Herzschlag verstummt.
Die Entfernung zu Kagome anscheinend ausreichend...

"Na...nicht in Partystimmung...?" riss mich eine helle Stimme aus den Gedanken.
"Ich feier meine eigenen...Party" gab ich abwesend zurück, ehe ich nach der Flasche Bourbon griff die ich mir zuvor mit nach draußen genommen hatte.

"Ich habe schon überall nach dir gesucht" fuhr die junge Frau fort, während ich den Whisky an meine Lippen setzte ohne sie eines Blickes zu würdigen.
Erst als Akira neben mir an die Balustrade trat sah ich sie an.
Ein Anblick, der mir früher sicherlich gefallen hätte...und mich heute nicht einmal ansatzweise reizte.

Vor allem nicht...nachdem ich Kagome in ihrem roten Kleid gesehen hatte...

"Aber hier draußen könnten wir sogar eine bessere Party haben..." lächelte Akira amüsiert.
Ihr Kleid hatte einen gewagten Ausschnitt und war auch sonst mehr als knapp geschnitten.
Es sah fast so aus, als wäre sie für dieses Outfit mehrere Stunden hinter dem Spiegel gesessen...
Es war lange her, dass sie derart viel Make up aufgetragen hatte.

"Ihr solltet besser wieder zu euren Freundinnen gehen..." raunte ich, als ihre Hand sich verspielt auf meinen Arm legte.
Eine Berührung, die mich mehr nervte, als dass ich sie hätte genießen können.
"Ach hab dich nicht so...wir hatten doch früher jede Menge Spaß!" schnurrte Akira, während ihre Hand weiter meinen Arm hinauf wanderte.

"Was ist...Diavolo? Seit wann so eine Spaßbremse...?" hinterfragte sie,
Meine Miene ausdruckslos, als ich ihr meinen Arm entzog und mich zu ihr drehte.
"Ihr solltet gehen..." wiederholte ich, während ihre Lippen sich zu einer dünnen Linie verzogen.
"Warum?! Weil du plötzlich nur noch Augen für die Enkelin der Direktorin hast...?
Ich meine, dieser Trampel...?
Dein Ernst...?!" gab sie gehässig von sich.

"Ich habe euch heute im Louvre gesehen...
So vertraut bei einander...
Also, was läuft da zwischen euch?! Und warum darf sie dich so einfach berühren?!"

So einfach...?
Berühren...?

Meine dunklen Augen, spiegelten keine Emotionen wieder, auch wenn in meinen Inneren bereits ein Vulkan brodelte.

Weil sie die einzige ist...die mich berühren kann...

"Die Enkelin der Direktorin und ein Lehrer...? Ich denke nicht, dass das ihren Ruf gut tun würde.
Ganz abgesehen davon...
Du und Kagome?! Ernsthaft?!
Ich meine, du könntest jede haben...!
Nein, du könntest mich haben! Und vergeudest deine Zeit mit jemanden wie ihr...!?"

Vergeuden...?

Die Adern unter meiner Haut entflammten, ohne dass ich es hätte verhindern können.
Meine Wut, richtete sich nicht alleine auf Akira.
Sondern auch gegen mich selbst...
Denn ich hatte Akira überhaupt erst die Chance gegeben, sich gegen Kagome behaupten zu wollen...

"Sie ist nur ein Higurashi!" fuhr Akira zynisch fort, verstummte aber, als ich sie ohne zu zögern am Hals packte.
Ihre Augen weit aufgerissen, während die Flammen bereits an meinen Handgelenken ersichtlich wurden.
"Was zum?" japste diese nun auf, während sie meinen eisblauen Irden stand hielt.

"Du bist Nichts im Vergleich zu ihr...!" raunte ich eisig, konnte mich kaum zurück halten.
"Menschen wie du...kotzen mich an...!"

"Menschen...?" wiederholte sie, dir Züge starr, ehe sich ein teuflisches Lächeln auf ihre Lippen legte.

Und sie sich so plötzlich veränderte, dass ich an meiner Wahrnehmung zweifelte.

Was zum....?!

Ich erschauderte, als Akira plötzlich zu Kagome wurde...!
Eins zu eins identisch mit dem Original...!

Was....!?
Ohne zu zögern ließ ich sie los, war völlig überfordert...

"Was ist los...Chino...?" lächelte mein Gegenüber amüsiert.
Während ich fassungslos in das Gesicht von Kagome blickte...!
Selbst ihre Augen...!

Nein...!
Das war....unmöglich...!

"Gefällt dir dieses Gesicht wirklich soviel besser...?" lächelte sie dunkel, ließ mich nicht aus den Augen.
"Was zum...?" meine Stimme bebte, die optische Täuschung mehr als nur Real.

Nur eine Higurashi...?

"Wer bist du?" verließ es bebend meine Lippen, während die falsche Kagome mich lächelnd musterte.
"Meinen Namen kennst du..." gab diese amüsiert zurück.

Was zum...?!
Akira...?
Etwa...eine Hexe...?!
Nein..?!
Das hätte ich doch bemerkt...!

"Aber, vielleicht sollte ich erwähnen, dass meine Eltern letztes Schuljahr nur gut bezahlte Schauspieler waren..."

Was...?!
Ihre Eltern...?
Völlig überfordert dachte ich an den Vorfall letztes Jahr im Klassenzimmer zurück.
"Na dann stelle ich mich noch einmal vor...aber ich denke es reicht, wenn ich dir sage, wer mein Vater ist..." das dunkle Lächeln raubte mir den Atem.

Wie jenes von Kikyou...als sie vor all den Jahren auf mich geschossen hatte.
Meine Züge entglitten...

Unmöglich...!

"Naraku....?!
Du bist Narakus Tochter...?!"




~*~



Wuhu ❤
Zuerst, vielen lieben Dank für euer Feedback *.*
Es freut mich, dass es euch so gut gefällt.

Hehe, und ja... spannend gehts weiter..!
Bin schon auf eure Meinungen gespannt.
Akira eine Hexe?!
Narakus Tocher...?!

Was?! Wo?!
Wie...?! O.o

Was hab ich mir denn da wieder zusammen gesponnen...?! :'D
Und ja...es musste genau da enden...! :P

Habt noch eine schöne Woche, meine Lieben ❤

Lg Diavolo
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