Was es bedeutet ein Held zu sein.

von Artcraft
GeschichteAllgemein / P18
Dabi Eijiro Kirishima Katsuki Bakugo Mina Ashido OC (Own Charakter) Shouta Aizawa / Eraserhead
03.08.2020
26.10.2020
157
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18.10.2020 3.409
 
Nicht dass ich mich über die Tatsache, dass ich nun wieder Regulär ein Teil des Heldenkurses war nicht gefreut hätte.

Im Gegenteil ich hätte mich nicht Glücklicher Schätzen können. Mir gefiel es nur nicht Zentrum von etwas zu sein. Doch meine Freunde waren fest der Überzeugung man müsse das ganze Feiern.

Über Essen konnten wir uns nicht beklagen, wie es die anderen geschafft hatten so viel aufzufahren wollte ich gar nicht wissen. „…ihr….habt so viel Geld ausgegeben …“ murmelte ich nur und Kirishima schüttelte grinsend den Kopf.

Nachdem Sie im Verlaufe des Nachmittags auch noch mit Karaoke anfingen zog ich mich aus dem ganzen raus. „Oh Nein lass mal…“ wies ich Mina mit einem Schmunzeln ab die sich kurzerhand Kyoka und Ochako geschnappt hatte und nun Barbie Girl zum besten gab.

Ich hatte mir meine Entwertete Vorläufige Lizens in die Tasche geschoben und stand nun draußen auf der Veranda, wieso ich mich hier so oft und gerne aufhielt wusste ich gar nicht – es war schön das Gelände zu beobachten, die Stille zu genießen und einfach die Gedanken schweifen zu lassen.

Nachdenklich zog ich das Zerschnittene Stück Plastik hervor und lies es durch meine Finger gleiten betrachtete mein Bild das durch ein Rotes Siegel versehen mir entgegen blickte.

Ich erinnerte mich an Aizawas Worte – Ein Stern in der Dunkelheit und auch an Nanako die mir im Vergangenen Jahr mit ihrem Rat versucht hatte zu helfen bevor es eskalierte. Ich schüttelte mich kurz und verwarf die Gedanken die mich zu übermannen drohten.
Es war soviel Passiert und ich seufzte leise strich Gedankenverloren mit dem Daumen über das stumpfe Plastik.

Drinnen hörte ich mittlerweile weiteres Krakeelen und scheinbar hatten sich einige der Jungs dazu hinreißen lassen selbst im Karaoke einzustimmen. Mein Blick ins Innere zeigte mir Hanta der mit Denki im Arm irgendeine furchtbare Schnulze zum besten gab und die anderen sich köstlich darüber amüsierten. Ich schmunzelte und bemerkte dass jemand auf den Ausgang zulief.

Die Türe zu meiner rechten ging auf und ich drehte den Blick, strich mir den Pony aus dem Gesicht.
„….Was hast du denn vor?“ entgegnete ich leise dem Aschblonden der mich nur ansah und schnaubte, „Mir sind die anderen zu anstrengend ich brauch frische Luft?“ knurrte er leise und ich legte den Kopf etwas zur Seite. „…das solltest du doch kennen Krümel“ meinte er nur recht ruhig.

Ich zuckte zusammen als er mir mit einem Ruck meine Jacke entgegen warf. „Was soll ich denn jetzt damit?!“ Ich hatte Sie gerade so aufgefangen und zog mir das Kleidungsstück über.

„Mich begleiten?“ brummte er nur auffordernd und ich wendete den Blick nach drinnen, „Dir ist klar das das dann zu Gerede führt?“
„Interessiert mich das?“

Nun war ich selbst etwas überrascht, war er sonst immer so bedacht darauf das keiner irgendwie auf dumme Gedanken kam um sein ‚Image‘ zu wahren.

„Ja aber…“
„Kommst du jetzt mit oder nicht?“  Er wwar bereits die Treppen hinab und stand auf dem Weg, sah zu mir nach oben und ich stieß mich vom Geländer ab und folgte Ihm mit raschen Schritten, zog meinen Kragen etwas enger und schob die Hände in die Taschen, schweigend liefen wir auf den Bewaldeten Teil des Geländes zu.

Keiner von uns beiden sagte ein Wort und ich ertappte mich dabei immer wieder das mein Blick für einen Moment zu ihm glitt. Er schien nach einer Weile meine Blicke bemerkt zu haben und sah nun ebenfalls zu mir während ich die Augen rasch abwand und nach vorne sah.
Auch war es trotz dem noch recht frühen Abend schon nahezu dunkel und nur die Laternen rund um das Gelände erhellten die Wege.

Scheinbar waren wir nicht die einzigen die auf die Idee kamen einen Spaziergang zu unternehmen, uns begegneten auf Abstand immer wieder einige Schüler, Freundesgruppen aber auch Pärchen die Händchenhaltend an uns vorbeiliefen und ich schüttelte den Kopf, bis mir auffiel das er und ich oftmals ein ähnliches Verhalten an den Tag legten – aber wir waren doch kein Paar?

Außerdem hielten wir nicht in der Öffentlichkeit Händchen, nur wenn Er oder Ich uns unsicher fühlten, es keiner mitbekam…..und vor allem wenn wir alleine waren. Machte uns das zu einem Paar? Ich schüttelte schnell mit dem Kopf, quatsch – eigentlich nicht zumindest nicht wenn es nach mir ginge, wir mochten uns beide das wussten wir – Ja wir hatten uns mehr als einmal geküsst……Seit meinem ‚Ausrutscher‘ beim Training mit Deku war so etwas nicht mehr vorgekommen…..irgendwie war alles vor meinem Verschwinden anders aber jetzt waren wir ….Freunde …..oder mehr?

Wir bewegten uns weiter über das Gelände und aus der Entfernung erkannte ich Hound Dog der seine Kontrollrundgänge ablief, mir wurde etwas mulmig, ich wurde mit diesem ‚Lehrer‘ einfach nicht warm und ich griff mir Bakugos Ärmel und zog Ihn in einen Parallelweg entgegen der Richtung des Pros.

„…Ich muss mich wohl bei dir bedanken…“ murmelte ich nun leise während wir weiter nebeneinander herliefen und ich seinen Ärmel losließ.

„Das ich die Prüfung geschafft hab ich auch dir zu verdanken….“ Murmelte ich und schob die Hände wieder in die Taschen meiner Jacke und sah zu Boden.

Er Schnaufte hörbar und ich schüttelte beinah leise lachend den Kopf, „Ich hasse es dir was schuldig zu sein…..“ meiner Stimme klang ein Lächeln nach und er konnte hören das diese Aussage etwas sarkastisch klang.

„Ach tust du das?“ brummte er amüsiert ebenfalls sehr leise und blieb schließlich stehen, ich bemerkte es zunächst nicht und war einige Schritte voraus gelaufen, hob den Kopf und drehte mich schließlich mit dem Kopf über die Schulter zu ihm um.
„Naja hassen ist vielleicht der Falsche Ausdruck….du weißt was ich meine du Idiot..“ er begann nun zu grinsen, stand noch immer mitten auf dem Weg und sah zu mir.

„Ich würde schon sagen dass du mir was schuldig bist!“ Nun starrte ich Ihn verwirrt an und hob fragend ein wenig die Brauen an. „Ist das grade dein Ernst?“ kam es überrascht aus meinem Mund und er trat auf mich zu, blieb direkt vor mir stehen und ich drehte mich vollständig zu Ihm um.

Auf etwa einer halben Armlänge standen wir zueinander und ich hob den Kopf, blickte ihm direkt in die Augen. Bakugo sah zu mir hinab und Ich konnte Ihm ansehen das dem fast einen Kopf größeren Kerl etwas auf der Zunge lag.
„Du hast mich doch nicht ohne Grund hier mitgenommen oder?“

Er hob kurz den Blick und ließ den Kopf zur Seite gleiten, „Brauch ich einen Grund wenn ich einfach nur ein bisschen Bewegung will?“
„…Du bist ein furchtbarer Lügner Katsuki..“ begann ich zu kichern und tippte ihn kurz am Oberarm an, so schnell wie er nach meinem Handgelenk griff konnte ich gar nicht reagieren und starrte in diese roten Augen die mich nun mit festem Blick fixierten und er mich beinah ein Stück zu sich gezogen hatte.

„Was?!“ kam es ernst über meine Lippen in einem Ausdruck der Verwunderung und er ließ sachte den Griff locker.
„……Ja ich wollte dir etwas erzählen….in Ordnung?“ knirschte er nun etwas betreten und ließ mein Handgelenk nun los, trat einen Schritt neben mich und lief ein Stück weiter in Richtung einer der Bänke die hier am Rand standen.

Ich folgte seinen Schritten erneut und holte zu ihm auf, schwieg zunächst und ließ ihn reden.
„……Weißt du wie man den Zerstörten Stadtteil nennt wo du und Niji….“ Er unterbrach sich und blickte prüfend zu mir als wolle er sich versichern das er nichts auslöste doch erstaunlicherweise ging es mir damit ganz gut und ich nickte ihm zu, „…Man hat ihn bisher nicht wieder aufgebaut …..deswegen heißt der Krater den wir…..den Ich….gerissen hab….auch….. Bakushinchi…….Das Zentrum der Explosion…“

Unsicher zog ich doch für einen Moment die Arme um den Oberkörper und war weitergelaufen, mir tat es noch immer Leid was geschehen war und doch konnte ich es ja nicht Rückgängig machen.
Mit einem Kopfnicken bedeutete er mir in Richtung Bank zu laufen, hörte mir eine ganze Weile zu und zog etwas aus der Tasche.

„Richtig....“ brummte er und starrte kurz auf etwas das er in der Hand hielt und ich aus den Augenwinkeln nicht genau ausmachen konnte was das war.

„Kat warte mal kurz…“ hielt er nun doch inne bevor ich mich hätte setzten können. So wirklich wusste ich nun nicht was er von mir wollte, laufen, stehen, auf der Bank Platz nehmen?

„Entscheide dich doch mal!“  zischte ich nun leise beinah ungehalten und drehte mich zu ihm.
Wieder griffen seine Finger rasch  nach meiner Hand, zog diese mit sachter Bestimmtheit zu sich und löste so den meinen griff den ich um meien Oberarme gelegt hatte.

Dieses Mal legte er mir aber etwas in die Hand und ich merkte wie er dabei nicht in mein Gesicht blickte sondern zur Seite als wäre es ihm Unangenehm oder Peinlich.

Mit senkendem Kopf wanderten meine Augen auf die Karte in meiner Hand und ich erkannte seine vorläufige Heldenlizens die er mir in die Hand gedrückt hatte.

„Willst du mich ärgern?!?!“ fauchte ich kurz etwas verbittert und sah wieder auf zu ihm, „…..ich weiß doch das du Sie hast ….musst du mir das unter die Nase reiben?“  er fletschte nur leise mit den Zähnen, „Ließ einfach du dumme Nuss!“ knurrte er mich nun an.
Mit einem kurzen schnaubend richtete ich meinen Blick wieder auf das Stück Plastik.

Meine Augen wanderten über sein Bild und schließlich starrte ich nur noch auf die Zeile wo ich mir sicher war das noch immer kein Helden Name eingetragen war, was wollte er mir also Zeigen?

Mir schnürte es die Luft ab doch mehr aus Überraschung, ich starrte ungläubig auf die Zeilen die sich deutlich sichtbar dort abzeichneten und in  dicken schwarzen Lettern eine offizielle Eintragung auf der Karte die Zeile füllte. Mein Mund stand einen Moment offen und ich hob den Blick in seine Richtung nur um ihn wieder auf die vorläufige Lizens zu senken und wieder zu Ihm.
„Ground Zero?“ hauchte ich leise.

Noch immer sah er nicht in meine Richtung. „Du hast dir einen Namen eintragen lassen…“ murmelte ich leise und noch immer ungläubig. „Aber warum Ground Zero?“

Er drehte sich beiseite und ich hielt die vorläufige Lizens in Händen als würde Sie jeden Moment zerbröseln, fest umklammert mit Daumen und Zeigefinger.

„Die Idee hatte ich schon eine Weile….aber an dem Tag ist mir etwas klar geworden...als Ich dich beinah nicht hatte retten können“
Meine Unterlippe bebte leicht und mir krampfte es in der Brust – kein unangenehmes Krampfen und doch wusste ich gerade überhaupt nicht damit umzugehen.

„Katsuki ich….“
Er schüttelte den Kopf und unterbrach mich, seine ganze Haltung wirkte mit einem Mal angespannt.

„….Ich hab mir an dem Tag gesagt ich will ein Held sein ich wollte unbedingt Stärker sein, schneller sein ich..“ mit lautem Schnauben ballte er die Fäuste und starrte zu Boden.
„Man Kat ich wollte an dem Tag der Held sein den du gebraucht hast…..Scheiße ich kling beinah schon wie der kack Nerd…..“ lachte er und ich merkte wie unsicher dieses Lachen klang als er die Hand über die Augen legte.

„ja in Ordnung ich hab meine Ziele und verdammt nochmal die ändern sich auch nicht,….ich will die Nummer eins werden, ich will Alle übertrumpfen und besser noch werden als jeder andere!“ begann er nun wieder und ich ließ meinen Blick nun auf Ihm ruhen, seien vorläufige Lizens fest in den Händen und senkte diese langsam und schluckte kurz – mir war nie Klar wie sehr Ihn dieser Tag meiner ‚Rettung‘ mitgenommen hatte.

„Es ist völlig egal ob das in Kamino war – Ob das die Sache mit All Might was, auf Nabu die Tatsache das Deku mir beinah One for All überlassen musste….oder ob das  die Sache in Bakushinchi war als ich beinah zu spät kam……..ich hab gemerkt was für ein Held ich sein will“

Sein Blick senkte sich zu mir und er bemerkte das ich Ihm noch imemr aufmerksam lauschte denn er shcluckte kurz hörbar und schwer und kam wieder einen Schritt auf mich zu.
„….Ich werd das Bild nicht mehr los…..“ Ich wusste genau worauf er anspielte und griff mir Instinktiv mit der linken Hand auf den Bauch auf die Höhe wo Nanakos Klaue mich Durchbohrt hatte. Mein Gesicht verzog sich kurz und ich ballte die Faust über meiner Jacke und zog leise die Luft ein, hielt dabei den rechten Arm mit seiner vorläufigen Lizens in der Hand gesenkt.

Ich öffnete kurz den Mund, es klang als hätte er es nur aus Pflicht getan und doch, als er nun direkt vor mir Stand und mich Ansah wusste ich nichts mehr zu erwidern.

„Ich war der Grund für All Mights Ende ……ich war einer der Gründe weswegen du überhaupt als Schurke eingestuft wurdest…..das ist eine Schuld die KANN man nicht begleichen“ murmelte er nun beinah mit rauer kratzender Stimme.
„Ich hab den Namen gewählt weil er mich daran erinnern  soll, dass ich KEINEM mehr einen Grund geben will daran zu zweifeln das ich Sie alle besiegen kann! Und ich denke du bist so gut in Englisch......damit mein Name International funktioniert ist er auf Englisch"

Nun huschte ein lächeln über meine Lippen, ich wusste wie schwer ihm Worte fielen die mit Gefühlen zu tun hatten und doch merkte ich gerade das erste mal was er versuchte mir zu sagen.
„Ich will der Anfang sein nicht das Ende!“ Seine Stimme war etwas lauter geworden und ich merkte wie seine Atmung schneller ging und vermutlich auch sein Puls raste.

Erstarrt Blickte er mich an und wartete wohl auf eine Reaktion meinerseits. Für einen Moment bemerkte ich das ich nur zu Ihm aufsah und sachte nickend lehnte ich mich schließlich nach vorne, zog die Arme um seinen Brustkorb, zog mich kurz an Ihn und hielt Ihn in der Umarmung so fest.

Merkte wie er die Arme um mich schloss und ich holte gerade Luft als ein leises zischen von ihm mich unterbrach, „Wenn du dich jetzt schon wieder bedankst ….dann…“
„Halt einfach die Fresse!“ nuschelte ich leise und merkte wie eine Mischung aus Wohlbefinden, Verständnis gepaart mit aufkeimender Panik aufgrund der Berührung in mir aufwallte und hielt mich einfach an Ihm Fest.
Nach einigen Augenblicken löste ich die Umarmung und zog ihn am Kragen seiner Jacke wieder zu mir so das er mich ansehen musste, nachdem er losgelassen hatte.

„Das Zentrum der Explosion......Ground Zero.......Der Name passt zu dir, ich find Ihn gut!“ murmelte ich leise und lächelte nun beinah sachte.
Leichte Verwirrung folgte seinem Griff mit einem mal an meinen Hinterkopf und als seine Lippen sich auf meine Legten riss ich kurz die Augen auf um sie schließlich wieder zu schließen. Er war es der die Initiative ergriffen hatte und ich krallte mich noch immer in seinen Jackenkragen und zog ihn nun selbst ein Stück zu mir und erwiderte die Berührung seiner Lippen mit meinen.

Meine Aufkeimende Panik versuchte ich beiseite zu schieben, krallte mich in den Stoff unter meinen Fingern ich versuchte mich ganz nur auf das jetzt zu fixieren.

Der Kuss dauerte gefühlt eine Ewigkeit und als er sich langsam von mir löse starrte ich mit stark geröteten Wangen nun zu Ihm hinauf mein Atem ging etwas schneller und ich zitterte leicht.

Seine Hand lag an meiner Wange und er strich beinah Gedankenverloren mit dem Daumen diese entlang während er mir einfach nur in die Augen sah und ich mich an seinen Kragen klammerte.

Ich versuchte noch immer meine Unsicherheit zu überspielen und murmelte leise „Geht Ground Zero die Luft aus?“
Tief und leise hörte ich das grollen aus seiner Kehle und er schnaufte nur sachte aus. „….Forder mich nicht heraus…Kat“ sprach er unter einem kaum merklichen grinsend und ich ließ langsam seinen Kragen los. Wir begannen beide kurz leise zu lachen.
Nachdem meine Hände über seine Schultern nach vorne glitten bemerkte ich dass ich mich auf die Zehenspitzen gestellt hatte und ließ mich langsam sinken.

Als meine Füße wieder komplett den Boden berührten presste ich kurz meine Lippen aufeinander.
Ich zog die Hand mit der Lizenz nach vorne und hielt Sie ihm schließlich hin.
Er hob den Kopf und sein grinsen ebbte nicht ab als er mir die Karte wieder aus den Händen nahm, unsere Finger sich kurz berührten und  er die Karte zurück in seine Tasche gleiten ließ.

Etwas betreten lenkte ich meinen Blick Richtung Boden.
„Darf ich….dich was Fragen…“ kam es nun sehr leise gemurmelt über meine Lippen.
„Was denn?“ raunte er nun beinah schon und richtete sich vor mir auf, sachte ließ er die Hand von meiner Wange sinken und ließ diese in die Jackentasche wandern.

Wenn ich ihn jetzt auf das was Shinso gesagt hatte ansprechen würde könnte ich entweder alles kaputt machen oder eine Antwort bekommen mit der ich nicht umzugehen wusste im Moment. Ich wusste ja nicht einmal was das war das ich für diesen Kerl fühlte. Mein Herz raste wie bekloppt nach dem Kuss und ich merkte das mir unfassbar warm geworden war.

Ich legte kurz die Finger an die Lippen auf denen bis eben seine noch geruht hatten und sah langsam zu Ihm auf. „Stimmt es was….“

„ACH HIER SEID IHR BEIDEN!“

Wir zuckten instinktiv beide zusammen und starrten den Weg entlang aus der Richtung das Rufen unserer Freunde erschallte. Kirishima und Denki hatten sich scheinbar auf die Suche nach uns gemacht und eilten nun auf uns zu.

„Was wollt ihr beiden Penner denn hier?!“ blaffte Bakugo geladen und was den anderen entging, mir aber deutlich auffiel, er war rot angelaufen und wohl doch ganz froh das die beiden NICHT mitbekommen hatten das wir uns wieder geküsst hatten.
Ich biss mir dezent auf die Zunge – dann müsste das was ich fragen wollte eben warten.

„Na ihr seid einfach verschwunden und nachdem Asui gesehen hatte das Ihr beide draußen wart sind wir euch nach!“
Grinste Kirishima und Denki setzte ein ebenso vielsagendes Grinsen auf, „…haben wir euch etwa gestöööört?!“ Säuselte er mit langgezogenen Worten und ich wich zur Seite als er knallte und Bakugo ihn anknurrte während er mit starren Schritten und wütendem Gesichtsausdruck auf die beiden Zulief, packte Ihn am Kragen. „Wenn du mir weiter auf den Piss gehst blas ich dir deine Visage weg Blitzbirne!“

Kommentarlos hatte ich mich in Bewegung gesetzt und wollte an den beiden vorbei. „Hey Yu-Chan nicht einfach abhauen Kommst du denn wieder mit zurück?!“ Kirishima drehte sich zu mir um währen Bakugo sich dem Blonden mit der Blitzsträhne widmete und ich versuchte seinen Wutausbruch der irgendwie doch etwas in meinem Brustkorb piekte, zu ignorieren – war es Ihm so unangenehm mit mir alleine gesehen zu werden? Warum hatte er mich dann eben wieder geküsst wenn es Ihm so unangenehm war?

„Ja…mir ist Kalt und außerdem hab ich Hunger…!“ knurrte ich leise und drehte mich wieder um, lief den Weg Richtung Wohnheim zurück. Mir war nicht kalt im Gegenteil mein innerstes fühlte sich an als wolle es explodieren, meine Hände schwitzten und ich hatte Herzrasen.

War es denn Möglich? Das Ich vielleicht wirklich mehr als nur einfache Zuneigung zu Katsuki Bakugo empfand? Der Kerl hatte durch seine Aktion mit dem Heldenname, dem doch sehr Überraschenden Kuss und seiner Gerade sehr untypischen Art mir Gegenüber meine Gefühlswelt noch mehr auf den Kopf gestellt.

Wollte ich das überhaupt – es fühlte sich Richtig an aber dennoch, hing wie ein schwarzer Schatten etwas über dem Ganzen das mir das Gefühl gab nicht frei darüber nachdenken zu können und mich fest im Griff hatte.

Während ich nach wenigen Minuten und einer Abkürzung über das Gelände der B Klasse den Hintereingang unseres Wohnheims erreichte wirbelten meine Gedanken erneut und ich merkte wie sich mein Brustkorb wieder zusammenzog.

Verdammt nochmal es könnte so schön im Moment sein und dann waren da diese widerlichen Gedanken die mich befielen sobald mir Bakugo nahe kam. Dabei konnte er nicht einmal etwas dafür und das frustrierte und irritierte mich.
„Katchan! Wo warst du denn….“ Deku kam auf mich zugelaufen als Ich durch die Türe kam.

„Du bist einfach verschwunden!“ grinste er mich an und Minas Gesicht hellte sich auf sie begann ebenfalls mehr als Breit zu grinsen „Yu-Chan war mit Bakugo draußen“ säuselte Sie nun.

Ich blaffte lauter und merkte nicht das ich verdächtig rot wurde „Wir waren nur spazieren verdammt noch mal!!!“ Das Ihre Worte wie Nadeln sich in mein Fleisch bohrten verschwieg ich Ihr und versuchte mich unauffällig zu verhalten lächelte nun. „....Wir sind nur Freunde!“

Als ich es aussprach musste ich mir selbst eingestehen – das war mehr als gelogen!
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