My Hero Academia -  ''Niemand ist unverwundbar''

GeschichteAbenteuer, Drama / P16
Hanta Sero Izuku Midoriya Momo Yaoyorozu Nemuri Kayama/Midnight OC (Own Charakter) Shouta Aizawa/Eraserhead
02.08.2020
02.08.2020
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02.08.2020 1.663
 
Kurzes Vorwort; Geschichte kann Spoiler enthalten gerade das erste Kapitel, wenn ihr my hero academia; vigilante nicht gelesen habt. Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen.  Reviews und alles sind gerne erlaubt.


“HEY! HEY! SCHWESTERHERZ!”, ertönte eine laute Stimme wodurch ich erschrocken zusammenzuckte, da ich gerade über meiner Hausaufgabe hing.

„Hizashi. Schrei doch nicht immer so rum.“, grummelte ich konzentriert woraufhin der blonde Junge nur lachte. Was für ein Idiot.

„Mathe?“ fragte er als er mir über die Schulter spitzelte.

„Ja.“ Beantwortete ich seine Frage.

„Ich würde dir ja helfen aber ich muss los zu meinem Praktikum.“ sagte er und plötzlich wurde ich hellhörig.

„Darf ich mit?“ fragte ich aufgeregt und sah meinen fünf Jahre älteren Bruder an. Natürlich kannte ich die Antwort. ‚Nein, es ist viel zu gefährlich. Konzentrier dich auf die Schule‘ es war immer das gleiche. Dabei wollte ich auch Heldin werden aber um an die Yuei Schule zu wechseln musste ich noch knappe vier Jahre warten.

„Du kennst doch die Antwort.“, gab Hizashi zurück ehe er mir kurz durch mein schwarz-blaues Haar wuschelte.

„Dann komm ich später einfach.“, brummte ich beleidigt worauf mein Bruder mich streng ansah.

„Wenn dir was passiert, könnte ich mir das nie verzeihen also bleib hier. Vielleicht kommen Shouta und Shirakumo später vorbei.“ Er klang streng doch bei dem letzten Satz wurde seine Stimme wieder etwas weicher und er lächelte. „Also dann bis später.“

„Bis später.“, verabschiedete ich mich bevor Hizashi zur Tür raushuschte und ich mich wieder meinen Matheaufgaben zuwandte.

„Er wird’s schon nicht merken, wenn ich mich rausschleichen.“, murmelte ich zu mir selbst. Schließlich konnte ich meine Spezialität schon mehr als gut kontrollieren. Aber dieser gute Tag sollte schnell eine drastische Wendung nehmen.

Nachdem ich meine gesamten Aufgaben erledigt hatte, fast über eine Stunde nachdem Hizashi sich auf dem Weg zum Praktikum gemacht hatte, packte ich meine Schulsachen weg, zog mir Jacke und Turnschuhe an bevor ich mich auf den Weg zur Agentur machte wo mein Bruder sein Praktikum absolvierte, zusammen mit seinen Freunden Oboro, Aizawa und Kayama.

Es war ein wunderschöner Tag draußen, die Sonne schien und der Himmel war fast wolkenfrei. Wahrscheinlich würde ich Ärger kriegen aber irgendwie war es mir egal, da ich unbedingt sehen wollte wie die Profi-Helden arbeiteten.

„Es ist, weil du so aufmerksam bist und Dinge oft überdenkst.“, hörte ich eine Stimme als ich um die Ecke bog und fast in zwei Jungs hineinrannte. „Du überanalysierst und bist überzeugt das du es dann nicht kannst. Aber wenn du willst kannst du alles machen.“, fügte der blau-haarige Junge hinzu und lächelte seinen Freund breit an, der schwarzhaarige achtete nicht auf seine Umgebung wodurch ich direkt in ihn hineinlief.

„Oh, Shikamuro! Shouta!“, sagte ich mit einem breiten Lächeln.

„Mika, solltest du nicht zuhause sein?“, wollte Aizawa von mir wissen.

„Naja, irgendwie schon. Aber ich wollte sehen wie ihr Bösewichte vernichtet!“, beantwortete ich seine Frage und grinste ihn an.

„Du bist unverbesserlich.“, sagte Shirakumo lachend, der entspannte auf seiner Wolke saß die ihn trug.

„Genau wie ihr Bruder, nur nicht so laut.“, warf Aizawa ein worauf ich lachte. Plötzlich klingelte sein Handy. Der schwarz-haarige Junge nahm direkt ab und hielt es sich ans Ohr.

„Aizawa! Evakuiere sofort die Umgebung! Ein fieser Bösewicht ist aufgetaucht und zerstört die Nachbarschaft!“, ertönte die Stimme eines Mädchens vom anderen Ende der Leitung. Ich drehte mich um als ich aus der anderen Richtung panische Schreie und Lärm hörte.

„Der Bösewicht kommt hierher!“ warnte Aizawa uns.

„Mika, los geh auf die Wolke. Und ihr auch!“, wies Shirakumo die anderen Kinder an und zusammen setzten wir uns auf seine Wolke. Jedoch war es dafür schon zu spät als Lärm hinter uns ertönte und ein riesiges Monster erschien.

„Er war viel zu schnell hier!“ rief Aizawa panisch.

„Verdammt, der ist ja riesig!“, kam es von Shirakumo. Ich riss erschrocken die Augen auf als ich den Bösewicht erblickte und hatte plötzlich bedenken das ich das Haus verlassen hatte.

„Überlasst das mir!“, ertönte plötzlich die Stimme eines älteren Mannes. Der Mann war groß und schlank, sein Haar hatte er leicht zusammengebunden und er trug die Kleidung eines spanischen Matadors. Es war der Profi-Held Tenma Nakaouji auch bekannt unter dem Namen ‚His Purple Highness‘

„Chef?“, kam es überrascht von den zwei Jungs.

„Ihr zwei bringt die Kleinen in Sicherheit!“, wies er seine Praktikanten an ehe er den Bösewicht angriff, jedoch wurde seine Attacke schnell geblockt und er wurde gegen ein nahliegendes Gebäude geschleudert.

Wie aus dem nichts ertönte plötzlich eine laute Stimme wodurch ich mir die Ohren zuhalten musste.

„Das war Yamadas Voice-Spezialität!?“, kam es überrascht von Aizawa. Ich sprang von Shirakumo’s Wolke und stellte mich Kampfbereit hin. Zwei große Beams wurden aus der Ferne auf das Monster abgefeuert.

„Und das war Sensojis Sonic Blast! Also speichert er Spezialitäten.“, bemerkte Aizawa als das Monster die Attacken von den anderen in sich aufsaugte.

„Mika hör auf, du bist nicht stark genug!“ rief Shirakumo mir zu. „Das ist zu gefährlich.“

Das Monster feuerte zwei Sonic Blasts gleichzeitig ab wodurch ein Gebäude getroffen wurde und somit zu Bruch ging. Steinbrocken vielen herunter, einige fielen auf die Kinder und deren Lehrerin doch Shirakumo rettete diese mit seiner Wolke. Aizawa packte mich an der Hüfte und trug mich so schnell er konnte aus der Gefahrenzone.

„Bleib hier!“, wies er mich an. Dadurch das Shirakumo die Kinder gerettet hatte, konnte er nicht schnell genug reagieren um einem fallenden Steinbrocken auszuweichen. Dieser traf den blau-haarigen Jungen am Kopf und er wurde unter den Trümmern begraben.

„Shirakumo! Nein!“ kam es von Aizawa, seine Stimme war mit Panik erfüllt. Er war jetzt der einzige der noch stand, der Boss lag am Boden und Shirakumo war auch nicht mehr da. Nur wusste der schwarz-haarige Junge nicht was er machen sollte.

„Du schaffst das!“, ertönte plötzlich die Stimme von Shirakumo aus dem Lautsprecher den er immer mit sich trug. Aizawa atmete kurz durch, setzte sich seine Brille auf und setzte seine Spezialität ein ehe er sich in den Kampf stürzte.

Mit den Anfeuerungsrufen seines Freundes gab Aizawa alles um den Feind zu besiegen. Der Kampf dauerte eine Weile doch am Schluss ging der schwarz-haarige Junge siegreich hervor und mittlerweile hatte es auch angefangen zu reg. Schweratmend und durchnässt vom Regen lag er nun am Boden.

„Ich hab’s geschafft! Shirakumo, ich habs geschafft!“, rief er stolz aus.

Ich hatte mir den Kampf aus sicherer Entfernung angesehen und rannte nun zu Aizawa der dort am Boden lag.

„Shouta!“, rief ich besorgt und kniete mich neben ihn. „Komm, die Polizei ist hier und auch der Krankenwagen.“

„Mika, bist du okay?“, fragte er mich dann.

„Nur ein paar Kratzer.“, beantwortete ich seine Frage bevor ich mit ihm zusammen zu einem Krankenwagen lief.

„Kaum zu glauben das ein einzelner Schüler diesen Bösewicht besiegt hat.“, kam es ungläubig von einem anderen Helden der mittlerweile eingetroffen war. Auch die anderen waren nun hier, mein Bruder, Kayama und deren Klassenkamerad.

„Ich habe es nicht allein geschafft, ein Freund hat mir geholfen. Er hat mich die ganze Zeit angefeuert. Stimmts Shirakumo?“ Doch er bekam keine Antwort auf seine Frage. Ich biss mir auf die Unterlippe und versuchte meine Tränen zu unterdrücken.

„Wie sehen seine Wunden aus, Kayama?“, wollte der schwarzhaarige Junge wissen, doch wieder bekam er keine Antwort. „Wirklich so schlimm? Wir sollten ihn schnell ins Krankenhaus bringen.“, sprach Aizawa weiter als er aufstand und zu Hizashi lief der gerade dabei war den Lautsprecher von Shirakumo aufzuheben.

„Hizashi!“, rief ich aus, meine Tränen konnte ich nun auch nicht mehr zurückhalten. Ich rannte zu meinem Bruder und fiel diesem in die Arme.

„Mika…“, flüsterte er und drückte mich an sich, froh das es mir gut ging und aus Trauer um seinen Freund.

„Das Ding ist ja komplett kaputt.“, kam es von einem Klassenkameraden meines Bruders.

„Wie? Das kann nicht sein? Die ganze Zeit hat Shirakumo mich…“ Doch Aizawa konnte seinen Satz nicht zu Ende bringen da sein Klassenkamerad weitersprach.

„Also du sagst das du ihn gehört hast wie er dich anfeuert? Unmöglich, du hast dir selbst gut zugeredet. Das kann passieren, wenn du in einer Lebensbedrohenden Situation bist.“, sagte dieser dann aber irgendwie, wollte Aizawa nicht ganz realisieren was wirklich passiert ist.

„Auf keinen Fall. Ich habe doch gehört wie er gesagt hat ich soll alles geben und das ich es schaffen kann. Seine Stimme hat mich am Laufen gehalten…“, bestand der schwarz-haarige Junge weiter, ein gezwungenes Lächeln auf seinem Gesicht doch diese verwandelte sich schnell in einen geschockten Gesichtsausdruck als er sah wie ein weißes Tuch über eine Leiche gelegt wurde.

„Aizawa, nicht mal ein Profi-Held hat es geschafft dieses Monster zu besiegen. Aber du hast es geschafft, ganz allein.“ Jedoch nahm Aizawa die Stimme seines Klassenkameraden nur aus entweiteter Ferne wahr, den Blick hatte er starr auf den Boden vor sich gerichtet.

„Bleib Locker, Sensoji.“, versuchte Hizashi seinen Kameraden zu beruhigen.

„Sei stolz, Aizawa. Wenn nicht jetzt wann dann?“, sagte Sensoji doch so gut seine Worte auch gemeint waren in dieser Situation, waren sie alles andere als hilfreich.

„Sensoji, Kumpel…Ich beneiden deine einfachen Gedanken.“, gab mein Bruder darauf zurück, der immer noch einen Arm um mich geschlungen hatte.  „Und da kommt der harte Regen.“, fügte er mit leiser Stimme hinzu.

„Aizawa. Yamada. Mika. Lasst uns reingehen bevor ihr euch noch erkältet.“, kam es besorgt von Kayama.

„Danke, Kayama aber uns geht es gut. Der Regen passt gerade zu unserer Stimmung.“, sagte Hizashi an seine Kameradin gewandt.

Nun standen wir da, zu dritt im Regen, ich mein Gesicht in der Brust meines Bruders vergraben, dieser hatte eine Hand auf meinen Kopf gelegt während Aizawa neben uns stand und seinen Tränen freien lauf lies. Dies taten wir alle, schließlich hatten wir gerade einen wichtigen Menschen verloren.

Ich wollte schon vorher Heldin werden aber dieser Tag machte mir nochmals deutlich, wie sehr ich dies wollte. Nie wieder wollte ich einen Menschen verlieren der mir wichtig war, ich wollte die Menschen um mich herum beschützen.
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