Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The Spider and The Fox

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Character) Spider-Man / Peter Parker
01.08.2020
19.04.2021
8
21.415
11
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
20.01.2021 2.922
 
Es tut mir so so leid, dass so lange nichts kam. Mich plagen momentan so fürchterliche Schreibblockaden und der Online Unterricht/Distanzunterricht verläuft an meiner Schule einfach total schrecklich.
Ich hoffe ihr habt aber weiterhin Verständnis dafür. <3
━━━━━━━━━━━━━━━

>>Süße.<<, die alte Dame rüttelte sanft an der Schulter ihrer Enkelin, welche auf der Rückbank des Autos wieder eingeschlafen war, >>Wach auf. Wir sind zu Hause.<<
Kristina öffnete nach weiteren Weckversuchen ihrer Grandma langsam die Augen. Ihr Nacken schmerzte aufgrund ihrer unbequemen Schlafposition im Auto ihrer Großeltern. Sie ließ ihren Nacken einmal knacken, strich sich ein paar Strähnen, die ihr wohlmöglich beim Schlafen ins Gesicht gerutscht waren, hinters Ohr und gähnte, während sie ihren Sicherheitsgurt öffnete, um aus dem Auto zu steigen. Schon vor dem Einkaufen war sie eingeschlafen und den Einkauf an sich hatte sie kaum mitbekommen. Sie hatte den Einkaufswagen eher wie ein Zombie vor sich hergeschoben, statt sich wirklich auf den Einkauf oder gar auf das Gespräch zwischen ihren Großeltern zu konzentrieren und auf der Fahrt nach Hause musste sie erneut eingeschlafen sein. Warum war sie heute bloß so müde? Es dürfte doch noch gar nicht so spät sein.
Doch Kristina irrte sich. Als sie ihrem Grandpa half die Einkäufe in die Küche zu tragen, konnte sie einen Blick auf die Uhr erhaschen, welche ihr verriet, dass es gleich schon 18:00 Uhr sein würde. Wie hatten es ihre Großeltern denn jetzt schon wieder geschafft, drei Stunden lang einkaufen zu gehen? Sie hatte doch schon um 14:45 Uhr Schluss gehabt und saß bestimmt um 14:55 Uhr im Auto. Aber die randvollen Einkaufstüten verrieten Kristina, dass ihre Großeltern einfach schon den Wocheneinkauf erledigt hatten, statt, wie ihre Grandma es ursprünglich vorhatte, nur etwas für das Abendessen einzukaufen. Sie seufzte leise und begann schon mal damit die Einkäufe in den Kühlschrank zu räumen, bis ihr einfiel, dass sie einige Sachen auch direkt auf eine der Theken stellen könnte, wenn ihre Grandma sowieso noch vorhatte Abendessen zu kochen.
>>Grandma?<<, rief sie, >>Welche Zutaten brauchst du fürs Abendessen?<<
>>Das Suppengrün, die Zwiebeln, die Karotten…<<, sie zählte noch einige Zutaten auf, während sie sich im Flur ihrem dünnen Jäckchen und ihren Schuhen entledigte und Kristina legte alle Zutaten auf die Theke, um den Rest der Lebensmittel einräumen zu können. Eigentlich hatte Kristina bei dem warmen Wetter gar keine Lust auf Suppe oder Eintopf, aber ihre Grandma sagte immer, dass warmes Essen oder Tee trinken bei diesem Wetter ganz gut wären, da der Körper dann runterkühlen würde. Ob das nun stimmte oder nicht, konnte Kristina nicht mit Sicherheit sagen, doch sie fühlte sich tatsächlich danach immer etwas besser. Und trotzdem, der Gedanke an warmes Essen bei diesem Wetter war unerträglich. Durch das Einräumen und den Gedanken an die warme Suppe wurde ihr in ihrem roten Flanellhemd noch wärmer, als es darin ohnehin schon war. Sie würde sich gleich etwas Lockereres und Luftigeres anziehen müssen, bevor sie noch einging. Zu Hause war es für sie kein Problem in kurzer Hose und mit T-Shirt rumzulaufen, denn hier sahen sie ja sowieso nur ihre Großeltern und diese kannten sie schon lange mit ihren Narben. Kristina wischte sich einen minimalen Schweißfilm von der Stirn und nahm sich dann ein Glas aus einem der Schränke, ehe sie dieses mit kaltem Wasser füllte und es in einem Zuge leertrank. Sie sollte wirklich öfter daran denken Flüssigkeit zu sich zu nehmen, gerade bei diesem Wetter momentan. Erneut seufzte sie leise. Eigentlich konnte sie nicht so weiter machen, sie konnte sich nicht ewig verstecken und es wäre auf Dauer für ihre Gesundheit einfach zu gefährlich bei so warmem Wetter so langen Klamotten zu tragen. Vielleicht sollte sie morgen wenigstens versuchen ein T-Shirt zu tragen… Aber was, wenn die Leute dann schauen würden? Heute hatten sie vielleicht nicht geschaut oder eher gesagt nur ganz wenige hatten sie schief angeschaut, aber was wäre, wenn man noch mehr von ihren Narben sehen würde? Würden die Leute dann nicht noch mehr schauen? Andererseits hatten Peter, Ned und MJ auch nichts gesagt, oder sie mit Fragen bombardiert, aber es war ja auch nicht jeder wie die drei…
>>Hilfst du mir beim Gemüseschneiden Süße?<<, riss ihre Grandma Kristina aus ihren Gedanken heraus.
>>Ähm ja... Ich gehe mir nur kurz etwas anderes anziehen.<<, sie stellte das Glas neben der Spüle ab und ging, ohne eine Antwort von ihrer Grandma abzuwarten die Treppe hoch, um zu ihrem Zimmer zu gelangen. Sie hatte das Gefühl sie würde gleich einfach umkippen, wenn sie sich jetzt nicht von den viel zu Warmen Kleidern befreien würde.
Kristina betrat ihr Zimmer und schnell zog sie sich das warme Flanellhemd aus, ehe dieses auf ihr Bett flog, gefolgt von ihrer bereits ausgewaschenen schwarzen Jeans. Sie verzog leicht das Gesicht als ihre Haare nun an ihrem nassen Rücken klebten. Eigentlich würde sie jetzt direkt duschen gehen, aber sie hatte ihrer Grandma schon gesagt, dass sie ihr beim Gemüseschneiden helfen würde, also müsste die kalte Dusche, nach der Kristina sich gerade so sehnte, noch warten, bis die Suppe köchelte. Ihre Schuhe, welche sie vergessen hatte, sich unten im Hausflur auszuziehen, zog sie mitsamt ihrer Socken auch schnell aus. Anschließend zog sie sich ein dünnes graues T-Shirt über und eine lockere schwarze Jogginghose an und suchte dann auf ihrem, zugegeben sehr unordentlichen Schreibtisch, nach einem Haargummi, um ihre Haare zusammenzubinden, damit sie ihr nicht mehr am Rücken kleben würden und etwas Luft an ihren Nacken kommen könnte, der sicherlich auch schon voller Schweiß war.
'Wo ist es denn nur hin verschwunden?'
, fragte sich Kristina, während einige Blätter, auf denen Kristina aus Langeweile gekritzelt hatte, von ihrem Schreibtisch auf den Fußboden glitten. Kristina hatte sich so oft neue Haargummis gekauft, aber irgendwie verschwanden diese immer, bis sie nur noch ein einziges von denen übrig hatte…
'Da ist es ja!'
, Kristina nahm das schwarze Haargummi, welches unter all dem Kram auf dem Schreibtisch vergraben lag, und band sich die Haare dann zu einem unordentlichen Dutt zusammen. Sie bemerkte sofort die angenehme Kälte, die sich in ihrem Nackenbereich breit machte.
Schnell machte sie sich auf den Weg zurück zur Küche, um ihrer Grandma endlich zu helfen, sie hatte bestimmt schon genug Zeit vergeudet. Die recht kühlen Fliesen taten ihr an den Füßen sehr gut und sie wünschte sich, sie könnte solche Fliesen auch in ihrem Zimmer haben.
'Aber die waren bestimmt nur im Sommer praktisch, im Winter wären sie wieder lästig…'
, dachte sie und verwarf den Wunsch von Fliesen in ihrem eigenen Zimmer schnell wieder. Jedes Jahr im Sommer schmolz sie zwar fast dahin, allerdings war sie im Winter eine totale Frostbeule. Am liebsten mochte sie herbstliches Wetter, wenn es nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt war und man nur im Hoodie und mit einer lockeren Hose rumlaufen konnte. Welches Wetter wohl Peter am liebsten mochte? Er sah auch eher wie ein Herbsttyp aus… Moment, über was dachte sie da bitte wieder nach?
Mit einem leichten rosa Schimmer auf den Wangen nahm Kristina sich das Schneidebrett und ein Messer, welches ihre Grandma schon für sie parat gelegt hatte, und begann damit den Kohl zu schneiden, welcher schon gewaschen vor ihr lag. Also wollte ihre Grandma wohl wieder Kohlsuppe machen. Früher konnte Kristina Kohlsuppe überhaupt nicht ausstehen, aber mittlerweile hatte sie sich so sehr an den Geschmack gewöhnt, dass es ihr gar nichts mehr ausmachte.
Eine Zeitlang schnitt Kristina seelenruhig den Kohl und noch weiteres Gemüse, was gleich in den Topf kommen würde, während ihre Grandma die Brühe für die Suppe vorbereitete und man aus dem Wohnzimmer den dumpfen Klang des Fernsehers vernehmen konnte, bis Kristina etwas einfiel: >>Du Grandma?<<
>>Ja Süße?<<, sie sah kurz in Richtung ihrer Enkelin, ehe sie die Herdplatte aufdrehte.
>>Mir wurde heute von meinen Mitschülern einer der Clubs vorgestellt…<<, fing sie an und erklärte ihrer Grandma das Prinzip des Clubs, >>Nun… Mr. Harrington, also der Lehrer, der diesen Club leitet, meinte, es wäre doch eigentlich ganz sinnvoll, wenn ich an dem Club teilnehmen würde. Er meinte, ich könnte mir die Fragen und die Antworten dazu notieren und so etwas lernen, weil ich ja weit zurückliege mit dem ganzen Stoff. Und eigentlich würde ich schon gerne an diesem Club teilnehmen…<<
>>Willst du dir nicht erstmal die anderen Club Aktivitäten ansehen?<<, fragte ihre Grandma und schüttete vorsichtig die anderen Zutaten in den Topf mit der Brühe.
Gute Frage... Wollte sie das? Die ganzen Sportclubs und der Schwimmclub kamen ohnehin nicht in Frage und waren ausgeschlossen, und die anderen Clubs... Kristina wollte sie sich eigentlich nicht mal ansehen. Mr. Harrington war so nett zu ihr und ließ sie fürs Erste nur zusehen, damit sie noch zusätzlich zu Peters Nachhilfe einige Sachen lernen konnte und Peter, Ned und MJ waren in diesem Club. Und die waren alle sehr nett zu ihr, auch wenn sie MJ noch nicht ganz einschätzen konnte, sie würde sich schon an ihre direkte Art gewöhnen.
Sofort fuhr Kristina herum, als sie das Räuspern ihres Grandpas vernehmen konnte. Wie konnte er bloß so geräuschlos in die Küche schleichen? Sie hatte ihn gar nicht bemerkt, und doch schien er schon eine ganze Zeit dort zu stehen, wenn er sich schon räusperte...
>>Also ich denke, dass dieser Club von dem Kristina da spricht, auch sehr sinnvoll für sie wäre.<<, sagte ihr Grandpa zu seiner Ehefrau, >>Und sie sieht so aus, als wenn sie ziemlich glücklich mit dem Vorschlag dieses Lehrers wäre.<<
Ihre Grandma sah fragend zu ihrer Enkelin, diese nickte nur heftig. Jetzt wo sie genauer darüber nachdachte, wollte sie unbedingt in diesen Club und in keinen anderen.
>>Wir sollten trotzdem über eine Nachhilfe für Kristina nachdenken. Wenn schon die Lehrer ihr deutlich machen, dass sie weit mit ihrem Allgemeinwissen und dem Stoff hinterherhinkt.<<, sagte ihre Grandma ruhig und rührte langsam in der Suppe rum.
Nun ja, eigentlich hatte Kristina ja Mr. Harrington klar gemacht, dass sie kaum Wissen besaß, aber sie beließ es einfach mal dabei und sagte schnell: >>Oh das ist nicht nötig.<<
Ihre Großeltern sahen sie nur fragend an, und wollten schon etwas sagen, aber ihre Enkelin kam ihnen zuvor und ihre Wangen nahmen einen dunkelrosa Schimmer an: >>Ich bekomme Nachhilfe von einem Mitschüler…<<
>>Von einem Mitschüler?<<, widerholte ihr Grandpa und in seiner Tonlage konnte man schon hören, dass er wissen wollte um welchen Mitschüler es sich handelte.
>>Ähm ja...<<, Kristina bemerkte wie die Hitze in ihre Wangen hochschoss und ihr wieder wärmer wurde, >>Er heißt Peter und wir wollen morgen nach der Schule zusammen in die Stadtbibliothek gehen... Ich sitze im Unterricht neben ihm und er hat gesehen, dass ich nichts von dem ganzen Zeug verstehe und hat halt nachgefragt...<<
>>Hast du ihm von dem Unfall erzählt?<<, wollte ihre Grandma wissen und Kristina schüttelte den Kopf.
>>Nicht wirklich.<<
>>Und ihr wollt wirklich nur lernen?<<, ihre Grandma klang etwas skeptisch und durchbohrte Kristina mit ihrem stechenden Blick schon fast. Jungs waren bei ihr noch nie ein Thema gewesen, wäre es MJ die ihr Nachhilfe geben würde, wären sie vermutlich nicht so misstrauisch. Aber MJ sah nicht so aus, als würde sie sich mit so etwas gerne herumschlagen.
>>Ja...<<, gab Kristina nur kleinlaut von sich, nicht gerade erfreut, dass das Gespräch nun in diese Richtung verlief.
>>Na das hoffe ich mal für euch.<<, die ältere Frau schnaubte leise und widmete sich nochmal kurz ihrer Suppe, ehe sie die Suppe vollkommen in Ruhe ließ, um diese köcheln zu lassen.
>>Ach Joan, es ist doch ganz nett von diesem...<<, ihr Grandpa musste kurz nachdenken, bis ihm der Name wieder einfiel, >>Peter, dass er Kristina helfen möchte. Wir werden ja anhand von Kristinas Benotung sehen, ob die beiden wirklich lernen, oder andere Dinge treiben. Außerdem wird sie langsam Erwachsen.<<
Kristina wollte nun wirklich nicht mehr Teil dieses Gespräches sein. Sie mochte zwar nicht gerade viel Wissen in Biologie haben, aber sie war mit ihrem geringen Wissen immerhin noch so weit, dass sie wusste in welche Richtung das jetzt gehen würde.
>>Ähm, ich gehe jetzt mal duschen...<<, Kristina ging schnellen Schrittes die Treppe hoch und ging noch einmal schnell in ihr Zimmer, um sich schonmal ihre Schlafklamotten zu holen, bevor sie sich ins Badezimmer begab.
Sie entledigte sich schnell ihren Klamotten, zog das Haargummi aus ihren Haaren und stieg dann in die Dusche, in der sie das Wasser aufdrehte und es auf kalt stellte. Sie seufzte wohlig, als das kühle Wasser ihre Haut berührte. Kristina duschte selten kalt und noch seltener fühlte sie sich dabei so wohl, jedoch war es heute so heiß, dass sie eine warme Dusche nicht ertragen könnte. Sie freute sich schon total auf den Herbstanfang, wenn es nicht mehr so sengend heiß wäre.
Sie wusch ihre Haare zuerst mit Shampoo aus und massierte dann eine Haarkur in ihre Haare rein, damit diese weich und geschmeidig wurden und es leichter war dieses Ungetüm auf ihrem Kopf zu kämmen. Während die Haarkur in ihre Haare einzog, wusch sie sich den Rest ihres Körpers. Bei den Brandnarben war sie besonders vorsichtig, denn sie konnte aus eigener Erfahrung sagen, dass es nicht gerade angenehm war, wenn diese sich entzündeten und sie hoffte wirklich, dass ihre Haut an den Stellen durch die letzte Operation bald weniger empfindlich werden würde. Nachdem dies erledigt war, wusch sie sich auch die Haarkur wieder aus den Haaren aus und stellte das kalte Wasser wieder aus. Dann nahm sie sich ein Handtuch und trocknete, ebenso vorsichtig wie sie gerade ihren Körper gewaschen hatte, ihren Körper ab und zog sich dann ihre Schlafklamotten an, nachdem sie die Creme wieder auf dem Narbengewebe verteilt hatte. Ihre Haare trocknete sie auch nur kurz ab und kämmte sie dann durch, auf das Föhnen verzichtete sie heute mal. Die Luft war immerhin trocken und warm genug, dass ihre Haare schnell wieder trocken werden würden und so wie ihre Haare ihr jetzt nass am Rücken runterhingen, war das ganz angenehm.
Und bevor sie wieder herunter zu ihren Großeltern ging, legte sie sich das Haargummi auf die Ablage unter den Spiegel, wo sich auch die Zahnbürsten befanden, damit sie es das nächste Mal schneller finden würde.




Nach dem Abendessen und noch zahlreichen weiteren Bemerkungen von ihrer Grandma, hatte Kristina schließlich doch endlich noch die Unterschrift ihrer Großeltern bekommen, um an dem Club offiziell teilnehmen zu dürfen. Vorsichtig packte sie den Zettel zwischen ihren Block, damit er in ihrer Tasche, die sie gerade schon für morgen packte, damit sie dies nicht am Morgen machen müsste, nicht knicken oder im schlimmsten Fall reißen würde. Seufzend und erledigt von ihrem ersten Tag in der Highschool, ließ sie sich auf ihr Bett sinken. Es war zwar erst gegen 21:00 Uhr, allerdings war Kristina bereits so müde, dass sie direkt einschlafen könnte. Also stand sie noch einmal auf, um das Licht auszuknipsen und kuschelte sich danach in ihre Bettdecke ein. Sie machte gerade die  Augen zu, da gab ihr Handy, welches sie auf ihrem Nachtschränkchen liegen hatte, da sie es auch als Wecker nutzte, einen Ton von sich. Kristina musste natürlich immer direkt nachschauen was es war, es könnte ja etwas Wichtiges sein.

Peter
Hey Kristina, ich bin es Peter
20:49


Peter
Ich wollte dich nur fragen, mit welchem Fach du morgen anfangen möchtest, damit ich weiß, welche Sachen ich mit zur Bibliothek nehmen muss
20:49


Ihr Herz machte kurz einen kleinen Hüpfer. Es war Peter. Sie musste etwas überlegen, mit welchem Fach sollte man denn am besten beginnen? Langsam begann sie ihre Antwort zu tippen.

Kristina
Hey Peter
20:50


Kristina
Vielleicht mit Geschichte?
20:51


Sie dachte es wäre fürs Erste am besten, sich erst etwas Allgemeinwissen in Geschichte anzueignen.

Peter
Klar, ich denke, dass wird dir für den Anfang auch nicht allzu schwerfallen, Geschichte ist größtenteils eigentlich nur auswendig lernen
Und welchen Weg läufst du eigentlich zur Schule?
20:52


Kristina
Ich werde von meinem Grandpa gefahren, warum?
20:52


Peter
Achso, okay
20:52


Peter
Na ja, sonst hätten wir ja zusammenlaufen können, wenn wir denselben Weg hätten laufen müssen
20:53


Kristina wurde wieder total warm. Warum wollte er denn mit ihr zusammen zur Schule laufen? Doch Kristina schüttelte nur leicht den Kopf. Das war bestimmt nur nett gemeint, und nicht, weil er sie irgendwie besonders mochte. Außerdem kannten sich die beiden gerade mal einen Tag lang. Da fiel ihr wieder ein, dass sie Peter ja gefragt hatte, ob er morgen vor der Schule auf sie warten könne, bevor sie sich wieder verlaufen würde in dem riesigen Gebäude. Peter hatte anscheinend denselben Gedanken.

Peter
Ich denke aber, ich werde schon schlafen gehen, wir treffen uns dann morgen früh vor der Schule
20:53


Peter
Gute Nacht Kristina
20:53


Kristina
Gute Nacht ^^
20:54


Kristina gähnte laut und legte das Handy wieder beiseite. Zum Glück hatte er wohl nicht vergessen, dass die Beiden sich morgen früh vor der Schule treffen wollten. Sie drehte sich auf die Seite und schlief mit einem Lächeln auf dem Gesicht ein.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast