Beste Idee aller Zeiten

GeschichteHumor, Romanze / P12
Charlie Weasley Hermine Granger OC (Own Character)
01.08.2020
01.08.2020
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So, diese Geschichte ist ein Dankeschön für eine meiner Followerinnen auf Wattpad, die mich darüber informiert hat, dass erneut eine meiner Geschichten geklaut wurde.
Viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende
Liebe Grüße
Eure Tali


Beste Idee aller Zeiten


Laute Stimmen und Gelächter hallte durch den Garten des Fuchsbaus. Es war eins der typischen Sonntagsessen, auf die Molly Weasley bestand und alle waren guter Laune. Das Wetter war warm, das Essen wie immer ausgezeichnet und die Stimmung, dank einigen Streichen von Fred und George, ziemlich ausgelassen.
“Hey, was ist das da?”, fragte Ron auf einmal, als eine Eule in den Garten geflogen kam und neben Hermione landete.
“Ganz offensichtlich eine Eule, du Genie!”, stellte George fest und brachte somit die Anwesenden zum Schmunzeln.
Hermione, welche die Eule längst erkannt hatte, öffnete den Brief, der am Bein der Eule befestigt war und ihr Gesichtsausdruck verlor mit jedem Wort, welches sie las, die Hoffnung.
“Oh nein...bitte nicht.”, flehte sie leise und legte gequält den Kopf in den Nacken.
“Was gibt es denn?”, fragte Ginny, welche ihr gegenüber saß.
“Ein Brief meiner Großmutter. Abgesehen von mir ist sie die einzige Hexe in der Familie. Sie feiert nächstes Wochenende ihren Geburtstag und lädt mich deshalb in ihr Haus nach Frankreich ein. Meine Cousins und Cousinen werden auch dort sein und sie sind nicht gerade begeistert davon, dass ich eine Hexe bin.”, erklärte Hermione und die anderen starrten sie fragend an.
“Und wo ist jetzt genau das Problem?”, fragte Bill nach einer kleinen Weile.
“Sie können mich nicht leiden und finden dauernd Gründe, mich fertig zu machen. Es ist einfach nervig und verletzend. Und sie werden sich nur zu gern auf die Tatsache stürzen, dass ich keinen Freund habe.”, sagte die Hexe.
“Nun, das Problem kann leicht gelöst werden. Ich könnte für das Wochenende einfach so tun, als ob ich dein Freund wäre...”, bot Charlie völlig uneigennützig an.
“Ich weiß nicht. Ich hab das Gefühl, dass das keine gute Idee ist.”
“Warum nicht? Wir sind schließlich sowieso Freunde und außerdem würde es deine schrecklichen Verwandten so richtig auf die Palme bringen.”, grinste Charlie.
“In Ordnung...”, stimmte Hermione schließlich zu und hatte das Gefühl, dass es eine ganz schlechte Idee war. Sie war schon eine Weile in den Drachenbändiger verliebt und sie wusste nicht, wie sie ein ganzes Wochenende nur mit ihm, ohne die anderen Weasleys, überstehen sollte.


Eine Woche später war Hermione mit Charlie auf dem Weg nach Frankreich. Sie wusste, dass das Grundstück ihrer Großmutter im großen Radius appariergeschützt war und einen Portschlüssel hatte sie auf die Schnelle nicht mehr bekommen können, weshalb sie nun in Harry’s Aston Martin saß und durch die französische Landschaft fuhr. Harry hatte den Wagen gekauft, da er apparieren nicht mochte und einen Teil Muggelkultur in seinem Leben haben wollte. Außerdem war er über die Jahre ein riesengroßer James Bond Fan geworden und so musste es natürlich ein Aston Martin sein. Und natürlich auch noch ein DB10, das Modell aus dem neuesten James Bond Film. Hermione hatte sich am Anfang geweigert, mit Harrys Auto zu fahren, doch dieser hatte nicht locker gelassen und Hermione praktisch gezwungen, damit zu fahren. Außerdem hatte er argumentiert, dass es Hermiones Cousins und Cousinen so richtig auf die Palme bringen würde, Hermione so einen Wagen fahren zu sehen.
Nach einer mehrstündigen Fahrt bog Hermione schließlich auf einen Kiesweg ein, der zu einem Chateau führte. Charlie zog die Augenbraue hoch und sah fragend zu der Hexe neben sich.
“Meine Großmutter hat einen französischen Grafen geheiratet und nachdem mein Großvater gestorben war, hat sie das Chateau und das umliegende Land von ihm geerbt. Meine Cousinen sind hauptsächlich verzogene Gören und meine Cousins sind ziemliche Playboys. Du wirst wahrscheinlich auch nur eine meiner oberflächlichen Tanten kennenlernen. Alle anderen sind wahrscheinlich unabkömmlich und meine Eltern sind auf einem Zahnarztseminar. Meine Großmutter hat fünf Töchter und meine Mutter ist die einzige, die nett ist.”, erklärte Hermione und so langsam schien Charlie zu verstehen, auf was er sich da eingelassen hatte. Es klang nicht gerade nach einem entspannten Wochenende.

Als sie schließlich vor dem kleinen Chateau hielten, bemerkte Charlie einige Leute, die interessiert das Auto musterten. “Wir werden beobachtet.”, stellte Charlie fest und als sie schließlich zu dem Eingangsportal gingen, zeigte sich wieder einmal, wie Recht er hatte. Kurz nachdem Hermione nämlich geklingelt hatte, wurde ihnen auch schon die Tür von einer von Hermiones Cousinen geöffnet. Diese ließ ihren Blick über Hermione und ihren Begleiter wandern und ging dann stumm zurück in das Haus. “Netter Empfang...”, flüsterte Charlie sarkastisch und Hermione nickte.
“Bis auf meine Großmutter werden sie alle so sein.”, sagte Hermione und schlug den Weg den Garten ein, wo sie unter Garantie ihre Großmutter finden würde.

“Hermione! Schön dich zu sehen, meine Liebe! Und wen hast du da mitgebracht?”, rief Hermiones Großmutter, als sie ihre Enkelin auf sich zukommen sah. Hermione reichte ihrer Großmutter einen hübschen Blumenstrauß und ein sorgsam eingepacktes Geschenk.
“Hallo Grandma. Alles Gute zum Geburtstag. Und um deine Frage zu beantworten, das ist Charlie Weasley, mein Freund.”
“Alles Gute zum Geburtstag, Misses Moreau.”, grüßte Charlie höflich und Hermiones Großmutter lächelte.
“Danke. Und du kannst mich Louise nennen. Bist du einer der Weasleys?”, fragte sie und betonte dabei das der.
“Ja, ich bin der zweitälteste Sohn von Molly und Arthur.”
“Dann kommst du aus einem guten Elternhaus. Ich habe deine Eltern vor vielen Jahren einmal kennengelernt und es sind wirklich nette Leute.” Dann senkte sie ihre Stimme. “Und jetzt Hermione, zeig deinen Cousins und Cousinen, wer du bist!”
Hermione lächelte etwas. “Werde ich, Grandma.”

Der Tag verging relativ ruhig, wobei Hermione ihren nervigen Verwandten, immer wieder eins reinwürgen konnte. So zum Beispiel, als sie erwähnte, dass Charlie ihr Freund war, oder dass sie die Leiterin der magischen Strafverfolgung war und damit einen der besten Posten im ganzen Ministerium hatte. Charlie setzte sogar noch eins drauf, als er erklärte, dass Hermione auf jeden Fall die neue Zaubereiministerin werden würde, wenn sie sich zur Wahl aufstellen lassen würde.

Als dann jedoch der Abend kam und sie in das Zimmer gingen, welches Hermiones Großmutter ihnen vorbereitet hatte, blieb der Weasley stehen, sobald sich die Tür hinter ihnen geschlossen hatte. Das Zimmer an sich war groß und hatte eine Tür, die zu einem eigenen Badezimmer führte, allerdings gab es nur ein Bett.
Die beiden sahen sich an und fragten dann gleichzeitig: “Ist es für dich okay in einem Bett zu schlafen?” Sie mussten lachen.
“Hermione, es ist vollkommen okay, wenn wir in einem Bett schlafen. Außerdem kann ich dich dann nachts beschützen, falls du Angst vor den Monstern unter dem Bett haben solltest.”, grinste Charlie.
“Ach halt die Klappe!”, verlangte Hermione und dachte an das peinliche Erlebnis zurück. Sie hatten eine Gartenparty im Fuchsbau gefeiert und da sie zu viele Personen waren, hatten sie Zaubererzelte im Garten aufgebaut. Hermione war gemeinsam mit Charlie, Bill und Fleur in einem der Zelte gelandet. In der Nacht hatte es dann jedoch plötzlich unter ihrem Bett geraschelt und als sie nachgesehen hatte, war ihr Ginnys Minimuff entgegengesprungen, was sie in Panik schreien lassen hatte. Charlie, Bill und Fleur waren natürlich sofort mit gezückten Zauberstäben in das Zimmer gekommen und hatten sich vor Lachen gekrümmt, als sie den Grund für Hermiones Schrei erfahren hatten.

Hermione war so gnädig gewesen und hatte Charlie zuerst ins Bad gelassen und während sie danach im Bad war, beschäftigte Charlie sich damit, in einem neuen Buch über Drachen zu lesen. Als er jedoch die Tür hörte und zu Hermione sah, musste er schlucken. Sie trug nur ein Trägertop und ein paar äußerst knappe Shorts als Schlafkleidung. Hermione legte sich neben ihn ins Bett und Charlie war sich auf einmal ziemlich sicher, dass dies eine sehr lange Nacht werden würde. Er war schon länger in die brilliante Hexe verliebt und dies war keinesfalls eine ideale Situation. Es war etwas anderes, vor ihren Verwandten so zu tun, als ob sie ein Paar wären, doch diese Nähe war anders. Wenn sie allein waren, gab es kein Spiel und keine Täuschung mehr.


Am nächsten Tag nutzte die jüngere Generation das schöne Wetter, um im Pool zu schwimmen, während Hermiones Großmutter sich mit ihrer Tochter unterhielt, die als einzige der fünf Schwestern erschienen war.
Während Charlie bereits schwamm, betrat Hermione gerade den Poolbereich und der Weasley war in diesem Moment unglaublich froh darüber, dass das Wasser noch relativ kalt war. Die Hexe trug nur einen weißen Bikini, der wunderbar zu ihrer gebräunten Haut passte und ihre perfekte Figur betonte. In Charlies Kopf hingegen befand sich nur noch ein Gedanke und wenn er nicht stehen könnte, wäre er garantiert untergegangen, da er für den Moment so erstaunt war, dass er sogar das Schwimmen vergessen hatte. Hermione war verdammt heiß! Dies würde ein verdammt harter Tag werden...im wahrsten Sinne des Wortes...

Mit einem eleganten Kopfsprung sprang die Hexe ins Wasser und schwamm dann auf den Drachenbändiger zu. Charlie hielt sie in einer Umarmung fest, sobald sie ihn erreicht hatte, da das Wasser etwas zu tief für Hermione war, um noch stehen zu können. “Beobachten uns meine Cousinen?”, flüsterte Hermione ihm ins Ohr und lächelte etwas dabei.
“Wie eine Bande Kobolde einen Goldschatz bewachen würde.”, antwortete Charlie ihr.
“Dann lass sie uns etwas ärgern.”, grinste die Brünette und küsste Charlie. Schon am Vorabend, als Charlie sie geküsst hatte, um ihre Verwandten zu ärgern, hatte sie mitbekommen, dass er ein verdammt guter Küsser war. Aber nachdem, was Fred und George mal über Charlie erzählt hatten, hatte er ziemlich viel Erfahrung in diesen Dingen.
“Nehmt euch ein Zimmer!”, wurden sie schließlich von Clarisse, einer von Hermiones Cousinen, unterbrochen und in ihrer Stimme konnte Hermione eindeutig Neid hören.
“Oh, stört dich das etwa?”, fragte Hermione scheinheilig.
“Ja, es nervt!”, stellte ihre Cousine fest und Hermione grinste provokant, bevor sie Charlie demonstrativ ein weiteres mal küsste. Es war ein verdammt gutes Gefühl, vor allem, da sie die einzige war, die ihren “Freund” mitgebracht hatte und die andern sich somit nicht revanchieren konnten.

Als sie schließlich später aus dem Pool gegangen waren, hatte Charlie als verantwortungsvoller Freund natürlich sofort die Aufgabe übernommen, Hermione den Rücken einzucremen, um sie vor den glühenden Strahlen der französischen Sonne zu schützen. Ganz uneigennützig ließ sich der Weasley mit dieser Aufgabe auch mehr als genug Zeit, bevor er sich schließlich neben sie setzte.
“Nun, Charlie, als was arbeitest du eigentlich?”, fragte einer von Hermiones Cousins in der Hoffnung, ihn vor allen Anwesenden herabsetzen zu können und Hermione somit in Verlegenheit zu bringen.
“Ich bin Drachenbändiger. Ich erforsche Drachen und sorge auch dafür, dass sie nicht auf Muggel losgehen und in ihren Reservaten bleiben. Deswegen auch die vielen Drachentattoos.”, erklärte er, da er bemerkt hatte, dass eine von Hermiones Cousinen seinen Oberkörper ziemlich genau gemustert hatte.
“Es ist ein gefährlicher, aber angesehener Job.”, erklärte Hermione mit einem Grinsen und fügte dann hinzu, “In Charlies Familie sind alle ziemlich erfolgreich.”
“Ja. Mein älterer Bruder arbeitet für unsere Zaubererbank als Fluchbrecher, die Zwillinge haben ihren eigenen Scherzartikelladen und sind ziemlich gute Geschäftsleute. Meine kleine Schwester ist professionelle Quidditchspielerin und meine anderen beiden jüngeren Brüder arbeiten im Ministerium. Einer ist der Assistent des Zaubereiministers und der andere ist der stellvertretende Auror der Aurorenzentrale.”, erklärte Charlie mit einem Schulterzucken und unterdrückte ein Grinsen, als er die missmutige Mine von Hermiones Cousin sah.

Als sie später nach dem Abendessen in ihr Zimmer gegangen waren, hielt Charlie die Hexe auf, bevor sie ins Bad verschwinden konnte. “Warte, ich muss mit dir reden!”, sagte er und ergriff ihre Hand, was ihr ein Kribbeln im Bauch bescherte.
“Was gibt es?”, fragte sie und machte keine Anstalten, ihre Hand aus seiner zu lösen.
“Hermione, ich muss dir etwas gestehen. Ich mag dich...eigentlich mehr als das. Ich bin verliebt in dich.”, gestand er leise. Er wusste, wenn er es ihr jetzt nicht sagen würde, würde er niemals den Mut dafür aufbringen.
“Charlie...”, sagte sie leise und für ihn klang sein Name aus ihrem Mund wie ein Gebet. Sie wusste nicht, was sie ihm antworten sollte, da sie sich so fühlte, als ob ihr Gehirn völlig leer wäre.

“Sag was...”, flehte Charlie nach über einer Minute Schweigen und hoffte, dass sie sein Herz nicht mit einer Ablehnung in winzig kleine Teile zerbrechen würde.
Hermione, welche es immer noch nicht schaffte einen vollständigen Satz zustande zu bringen, entschied sich schließlich für die einfachste Lösung und küsste den Weasley. Sie legte all ihre Gefühle, die sie nicht aussprechen konnte, in den Kuss und hoffte, dass der Weasley es verstand.
Anscheinend hatte Charlie es verstanden, denn der Kuss wurde schnell leidenschaftlicher und mit einem plötzlichen Ruck hatte er Hermione hochgehoben und zum Bett getragen, wo er sie vorsichtig ablegte und sofort von der Hexe ebenfalls auf das Bett gezogen wurde.
“Charlie...”, stöhnte Hermione schließlich, als er eine empfindliche Stelle an ihrem Hals küsste und er nahm sich vor, seinen Namen noch öfters von den Lippen der Hexe zu hören.
In Hermiones Kopf wirbelten die Gedanken nur so durcheinander und ein weiteres Stöhnen entkam ihr und fegte ihr Gehirn leer, als Charlie ihr Top aus dem Weg schob und seine Küsse langsam immer tiefer platzierte.
In Hermiones Kopf gab es schließlich nur noch einen Gedanken: Beste Idee aller Zeiten!
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