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12% eines Genies - Pepper Potts

von Hirnwanze
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Het
Hogan Happy James "Rhodey" Rhodes Jarvis Natalie Romanoff / Black Widow Tony Stark / Iron Man Virginia "Pepper" Potts
01.08.2020
09.05.2021
57
105.740
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Dieses Kapitel
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14.04.2021 2.710
 
Der Wind wehte heftig und sie schlang sich die Arme noch enger um den Körper.
Ihre Haare wehten ihr wie ein roter Schleier um den Kopf und zum 100. Mal heute strich sie sich wieder hinter die Ohren.
Sie hätte sich nicht nur ein paar Strähnen zurückflechten sollen.

Sie blickte wieder nach vorne und starrte, wie schon die letzten 55 Minuten in die starren Augen von einem jüngeren Howard Stark.
Wenn sie raten müsste, würde sie sagen, dass das Foto aufgenommen wurde, als der Mann ungefähr so alt war wie Tony.

20 Jahre war es her. Genau 20 Jahre.
Anlässlich dieses Datum hatte man eine ganze Woche zu Ehren von Howard Stark ausgerichtet und heute war der Höhepunkt: der Gedenkgottesdienst und die Gala.

Sie saß in der ersten Reihe, aber nicht weil sie die Freundin des Sohnes war, sondern weil sie die Chefin von Howard Stark's Firma war.
Tatsächlich hatte man das als Entschuldigung genommen, weite Teile der Organisation auf ihr abzuladen.
Der Platz neben ihr war leer und kalt.

„Ich werd diesen Dreckssäcken von den Medien nicht die Gelegenheit geben mich stundenlang beim trauern zu filmen, Pep. Nur über meine Leiche. Für die ist das nur Geschäft.“

Er hatte die Gräber seiner Eltern allein besucht, obwohl sie angeboten hatte ihn zu begleiten.
Sie würde ihn für eine Stunde auf die Gala schleppen, damit man ihn in Ruhe ließ, aber zu mehr würde er die ganze Woche nicht erschienen sein.
Ihre einzige Hoffnung war, dass er es bis dahin nicht mit dem Alkohol übertrieb.

Der Gottesdienst musste im Freien abgehalten werden, weil so viele hatten kommen wollen. Tatsächlich wurde er Landesweit übertragen und teilweise öffentlich beim Public Viewing gezeigt.

Man erhob sich um zu singen und sie bewegte ihre Lippen mit, ohne einen Ton herauszubekommen.

Ihr Blick fiel auf das Foto neben Howards'.
Maria Stark war eine echte Schönheit gewesen. Sie lachte auf dem Bild von Herzen und wirkte wie ein Mensch, der immer die Freundlichkeit gewählt hatte.

In dem Aspekt war es sogar gut, dass Tony zu keinen Veranstaltungen erschien.
Man erwähnte sie höchstens in Nebensätzen.
Es war wie bei Flugzeugabstürzen von Promis, bei denen in jeder Nachrichtensendung rauf und runter erzählt wurde, dass sie verstorben waren, was für tolle Menschen sie gewesen seien und dass man sie vermissen würde und mit keinem Wort erwähnt wurde, dass auch die Piloten und Angestellten nicht überlebt hatte.

Er hatte nie gut darauf reagiert, wenn man Maria Stark einfach übergangen hatte, aber all diese Feierlichkeiten setzten dem die Krone auf.
Teilweise war es nur ‚Howard Stark's Frau', die an diesen Tag auch ums Leben gekommen war.

Ein paar Regentropfen vielen auf die Menge hinab und sie strich sich müde über die Stirn.
Ein paar Schirme wurden aufgespannt, aber sie raffte sich nicht dazu auf.
Sie würde vor der Gala sowieso nochmal duschen, was sollte es also?
Ein Tropfen landete auf ihrer ausgestreckten Hand.
Sie lächelte kurz und wusste nicht mal warum.


Zur Vorbereitung der Gala duschte sie kurz und kämmte sie sich dann lediglich die Haare und band sie erneut recht aufwendig zurück, trug aber das selbe Kleid, das sie schon zur Beerdigung ihres Vaters angehabt hatte.
Der Sinn nur für die Veranstaltung ein völlig überteuertes Kleid zu kaufen, hatte sich ihr nicht so recht erschlossen.

Sie zwang Tony dazu ein halbes Dutzend Mint-Bonbons zu essen, sich zu rasieren und zu duschen, bevor sie seinen Anzug noch zwei Mal richtete und Happy anrief, damit er sie abholen konnte.

Er war noch bei einem halbwegs klaren Verstand, blickte aber die meiste Zeit apathisch aus dem Fenster.
Sie lächelte für sie beide in die Kameras, übernahm Tonys Interview-Sequenzen und führte ihn schließlich ohne Umwege ins Gebäude hinein.

Die nächste halbe Stunde verbrachte sie damit, Tony's Apathie, Trauer und Lustlosigkeit in den zahlreichen Gesprächen geschickt zu überspielen.
Sie sagte ihre Sätze auf, sprach in den höchsten Tönen von Howard und Maria und lenkte schließlich geschickt das Gespräch auf ein anderes Thema, bei dem dann auch hin und wieder Tony einen Kommentar abgab, bevor sie sich eine Entschuldigung ausdachte und weiterging.

Sie hielt ihn davon ab die Bar zu plündern und
konnte ihn nur mit Mühe davon abhalten einem der Gäste eine zu verpassen, als dieser erst 15 Minuten über Howard Stark quatschte und dann den Namen von Maria vergessen hatte.

Sie landeten auf der Dachterrasse, als Tony praktisch aus dem Saal geflohen war, als das Orchester ein neues Stück angefangen hatte.

„Try to remember, the kind of september…“

An der frischen Luft beachtete man sie kaum und so begann sie ein recht einseitiges Gespräch mit ihm.
Er sah müde aus und brummte nur hin und wieder als Antwort, aber sie wusste, dass er ihr zuhörte. Tatsächlich sah er so aus, als würde er versuchen alles andere auszublenden und sich von ihren Worten forttragen zu lassen und das war etwas, dass sie nur zu gut verstehen konnte.

Wie viele Momente hatte sie damit zugebracht, einfach nur seiner Stimme zu lauschen, als sie mit ihrer Trauer zu kämpfen hatte.
Stundenlang hatte sie zugehört, wie er über Autos geredet hatte, ihr mit viel Liebe zum Detail die einzelnen Besonderheiten seiner Oldtimer erklärt hatte oder ihr Zahnrad für Zahnrad die Funktionsweise ihrer Küchengeräte nahegebracht hatte.
Dem Klang jedes einzelnen Wortes hatte sie gelauscht und sich an ihnen festgeklammert, wie an einem Rettungsring.

Er hatte ihre Hand genommen, aber hauptsächlich um abwesend mit ihren Fingern zu spielen, während sie erzählte. Sie lächelte leicht.

Sie wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, als sie über seine Schultern sah und einem Mann am anderen Ende der Terrasse genau in die Augen.
Der Mann trug einen sehr ordentlichen schwarzen Anzug, hatte blonde Harre und war geradezu lächerlich muskulös.
Was ihn aber eigentlich von der Masse abhob, war sein Gesichtsausdruck.
Er war einer der wenigen hier, der wirklich aussah, als würde er trauern.
Sie konnte ihn aus dem Museum, aus Büchern, sein Gesicht war auf T-Shirts und Tassen aufgedruckt und aus dem Fernsehen.
Steve Rogers war gekommen.

--

Er hatte höflich gefragt, ob er wohl die Gala besuchen dürfe, Howard Stark sei ein guter Freund gewesen.
Man hatte sich vor Begeisterung fast überschlagen.
Es war immer noch ungewohnt, was man für einen Wirbel um ihn machte.

Er war beim Gottesdienst gewesen, hatte die Gräber besucht und sich alles zu Howard und Maria durchgelesen, was er hatte finden können, nachdem man ihm mitgeteilt hatte, dass Tony Stark ihn nicht sehen wollte.

Er war so stolz darauf, was Howard geschafft hatte und er freute sich für seinen Freund, dass man ihn auf diese weise in Erinnerung behielt.

Fury hatte ihm davon abgeraten auf die Gala zu gehen.
„Stark wird da sein. Auf den anderen Veranstaltung werden Sie ihn nicht zu sehen bekommen, aber da wird er sein. Ich glaube nicht, dass er besonders gut auf sie reagiert.“

Er hatte sich auch zu Tony Stark informiert. Seine Erfolge als Iron Man waren sehr beeindruckend und es imponierte ihm, dass der Mann aus der Waffenindustrie ausgestiegen war, sein sonstiges Bild in den Medien war allerdings… weniger imponierend.

Trotzdem konnte er sich nicht vorstellen, was der Mann gegen ihn haben könnte. Es war doch auch für ihn eine Chance, aus erster Hand zu erfahren, dass sein Vater ein Kriegsheld gewesen war.
Sicher verstand Fury das falsch!

Die Gala war anstrengend bisher. Von allen Seiten wurde an ihm gezogen und so hatte er bisher keine Gelegenheit gehabt Tony Stark aufzusuchen. Er hatte beschlossen, dem Mann zumindest sein Beileid auszusprechen. Wenn sich ein Gespräch daraus ergab, wäre das schön, wenn nicht, würde er dem Sohn seines Freundes den Raum geben, den er brauchte.

Im Hintergrund würde ein  Lied angestimmt, dass er natürlich nicht kannte, dass ihn aber sofort gefiel.

„Try to remember, the kind of september…“

Er schloss lächelnd die Augen und fühlte sich zum ersten Mal wohl auf dieser Veranstaltung.

Er machte sich schließlich auf den Weg nach draußen. Wenn er ihn dort nicht fand, war Stark wohl schon gegangen… oder nie hier gewesen.

Kühle Luft schlug ihm entgegen und er stellte fest, dass nur wenige Leute hier waren.
Er sah Stark sofort.
Der Mann stand mit dem Rücken zu ihm, aber er hatte genug Bilder von ihm gesehen, um ihn auch von hinten zu erkennen und selbst wenn nicht, war seine Begleitung unverwechselbar, oder besser, die Haare seiner Begleitung.

Die rotblonden Haare von Virginia Potts wehten leicht im Wind, während sie ihrem Gegenüber etwas erzählte.
Sie wurde immer wieder in Artikeln erwähnt, die mit Stark zu tun hatten und er hatte das ein oder andere Foto von ihnen als Paar gesehen.
Sie schienen ein schönes Paar zu sein.
Er hatte sich am Rande über sie mitinformiert und obwohl es vor allem am Anfang ihrer Amtszeit viel Skepsis gab, war man sich nun allgemein einig, dass sie wohl eine kompetente CEO abgeben musste.

Er beobachtete, wie Stark nach ihrer Hand griff und er fühlte einen leichten Stich, als er an Peggy dachte.
Vehement schüttelte er den Gedanken ab und sah nun, wie Miss Potts Stark leicht anlächelte, bevor ihr Blick über seine Schulter fiel und sie ihm plötzlich genau in die Augen schaute.

Er nickte ihr zu und sah, wie sie ihren Kopf schief legte und zurücklächelte.
Sie nickte zurück und schien kurz zu überlegen, bevor sie etwas zu Stark sagte, seine Erwiderung abwartet und ihm einen kurzen Kuss gab, sich von ihm löste und in Richtung der Treppen verschwand, nur um ihm vorher nochmal zuzunicken.

Kurz überlegte er, ob er sie richtig verstanden hatte, dann arbeitete er sich auf den Mann zu, der nun allein an der Brüstung lehnte und mit seinem Blick seine Freundin verfolgte, bis sie nicht mehr in Sichtweite war.
Erst dann wandte er sich zu ihm.

Stark in Natura gegenüberzustehen, war noch einmal was anderes. Die Ähnlichkeit zu Howard war…
Er streckte ihm die Hand entgegen und stellte sich vor.
Stark ergriff sie nur kurz und erwiderte nichts auf die Vorstellung.
Er wusste kurz nicht was er sagen sollte, dann gab er sich einen Ruck.
„Mein herzliches Beileid. Ihr Vater -Howard- war… ein großer Mann!“

Er hatte mit vielem gerechnet, aber nicht dass Stark trocken schnaubte.
„Jaaa… wir fragen uns alle, wie ich zu meiner geringen Körpergröße komme, nich war?“
Er wusste nicht, was ihn mehr schockierte, dass Stark nicht weit davon weg war völlig betrunken zu sein, oder ihn so reden zu hören.
„Ich- ich hab viel Zeit mit ihm verbracht und er hat mir oft gehol-"

Er war nicht wirklich bewandert im Sarkasmus, aber als Stark die Hände vor den Mund schlug und wirklich übertrieben ungläubig aussah, erkannte sogar er, dass sein Gegenüber es nicht ernst meinte.
„Waaas? Ihr habt euch gekannt? Hätte er mir das doch bloß mal erzählt- ach warte… hat er ja doch hunderte Male erwähnt.“

Er war froh gewesen, dass Virginia Potts sie allein gelassen hatte, aber jetzt kam ihm der Gedanke, dass das Gespräch mir ihr wahrscheinlich leichter gewesen wäre.

Er nahm einen tiefen Atemzug.
„Könnten Sie sich vorstellen, mir demnächst mehr über ihn zu erzählen? Ich könnte Ihnen gerne auch mehr über den Howard erzählen, den ich gekannt habe.“
Stark zog die Nase kraus und hob spöttisch die Augenbrauen.
„Die einzige Peron, über deren Heldentaten ich zu reden pflege, bin ich selbst. Also danke, aber nein.“

Sein Antwort war wie ein Schlag ins Gesicht.
Ihm brannte eine Sicherung durch.
„Ja. Das Sie nur an sich selbst denken, hab ich gemerkt. Sie haben ihm nicht mal die letzte Ehre erwiesen. Sie waren nicht mal bei seinem Gottesdienst.“, fauchte er zurück.

„AUF SEINEM GOTTESDIENST? SEINEM GOTTESDIENST? MEINE MUTTER SAß AUCH IN DEM BESCHISSENEN AUTO!“
Er schien kurz durchzuatmen und fuhr dann mit eiskalter Stimme fort.
„Das war der Gottesdienst, für alle, die um Howard, den genialen Erfinder, den Firmeneigentümer und Kriegshelden getrauert haben. Ich trauere um diesen Mann nicht.“
Wieder machte er eine kurze Pause und Steve schätzte, dass der Alkohol seine Zunge löste, denn nüchtern hätte Stark wahrscheinlich nicht weitergeredet.
„Ich trauere um meine Eltern und dafür ist bei diesem Gottesdienst kein Platz. Ich trauere verdammt nochmal auch um meine Mutter.“

Das nahm ihm die Luft aus dem Segeln.
Er hatte das Gefühl einen kurzen Blick hinter die Maske des Tony Stark geworfen zu haben.

„Ich- so hab ich das nicht gemeint. Natürlich tut es mir um Ihre Mutter leid, aber ich kannte sie nicht. Ich kannte Howard und- ich bin wirklich froh für ihn, dass er eine Frau gefunden hat.“

„Damit steht es jetzt 57 zu 6. Sie haben jetzt offiziell meine Statistik aufgewertet.“
„Statistik?“, wiederholte er verwirrt.
„Statistik ist die Lehre von Methoden zum Umgang mit quantitativen Informationen.“
Stark hatte sich wieder unter Kontrolle, ein überhebliche Lächeln lag nun auf seinem Gesicht.
„Ich weiß was eine Statistik ist.“, gab er zurück, obwohl er die Erklärung definitiv nicht verstanden hatte.
„Ich hab mich nur gefragt, worüber Ihre Statistik ist.“
„Ihr Interesse an mir und meinem Leben ist völlig verständlich, Arnold. Trotzdem werde ich keine ihrer Fragen beantworten.“

Steve schloss kurz die Augen. Wie lange unterhielten sie sich jetzt? 5 Minuten? Er ermahnte sich, ruhig zu bleiben.
„Hören Sie, ich weiß, dass sie schlauer sind als ich-"
„Allerdings.“, nickte der andere, bevor er einen großen Schlick seines Getränkes nahm.
Er biss sich auf die Zunge, um sein Gegenüber nicht zu maßregeln.
„Ich war 70 Jahre im Eis und alles was ich möchte ist etwas über Howard zu erfahren, von einer Person, die ihm nahestand.
Würde es Ihnen nicht ähnlich gehen?“

Stark zog schon wieder die Nase kraus.
„Nein. Wäre ich im Eis abgestürzt, wäre ich jetzt tot. Ihr erhöhter Metabolismus hat Ihnen das Leben gerettet, nicht ihr gutes Herz. Wäre es das gute Herz gewesen, hätte ich zweifelsohne ebenfalls überlebt, aber das ist nun mal nicht der Fall…“

Wie konnte diesen Mann jemand längere Zeit tolerieren? Der Sarkasmus war unerträglich…
„Können Sie meinen Wunsch also nicht verstehen?“
„Sie müssten nicht mal zwei Minuten nachforschen, um acht verschiedene Artikel zu finden, die Ihnen versichern werden, dass ich keinerlei Empathie besitze, Ötzi.“

Jetzt war es an ihm zu schnauben. Er hatte es in aller Höflichkeit versucht. Stark war einfach unzumutbar!
„Ich verstehe. Sie haben kein Interesse mir zu helfen. Ich würde ja sagen, dass ich Sie jetzt mit Ihrer Trauer allein lasse, aber Ihnen scheint es ja gut genug zu gehen, um sich zu betrinken. Auf der Gala zu Ehren ihrer Eltern. Schönen Abend noch, Mr. Stark."

Tony Stark hatte sich einfach von ihm abgewendet. Steve ballte seine Fäuste und machte ruckartig kehrt.

Erst viel später wurde ihm klar, dass Tony Stark auf seine Frage, ob er ihn nicht verstehen könne, gar nicht geantwortet hatte.
Aus irgendeinem Grund wollte der Mann nicht, dass er mehr über Howard Stark erfuhr und ihn beschlich das Gefühl, dass das nichts damit zu tun hatte, dass Stark ihn ärgern wollte.

--

Als sie zurück auf die Terrasse kam, stand Tony allein da.
Er schaute in die Nacht hinaus und sie trat leise näher und schlang einen Arm um ihn.
Er schaute sie nur kurz an, das Gesicht völlig ausdruckslos.
„Wie lief‘s?“
Ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
Er atmete langsam aus.
„Hast du ihn nicht gesehen, als er wütend die Treppe runtergestapft ist?“
So schlimm also.
„Du hast dich wohl geweigert über Howard zu sprechen?“

Er zuckte mit den Schultern.
„Ausgang eins wäre gewesen, dass ich mir einen Vortrag darüber angehört hätte, was für ein toller Kerl er eigentlich gewesen ist, Ausgang zwei wäre gewesen, dass er mir nicht geglaubt hätte und Ausgang drei wär gewesen, dass ich sein Andenken bei Mr. Rechtschaffend angeknackst hätte…“

Sie strich vorsichtig über seinen Rücken und sie bemerkte, wie er sich automatisch entspannte.
„Wenn du willst, können wir hier verschwinden. Unsere Pflichtzeit ist um.“
Er lächelte kurz. Erleichtert.
Sie wusste, wie sehr es ihm zusetzte.

„Du weißt, dass ich dich liebe, Pep?“
Ihr Lächeln für ihn wurde breiter.

„Ja, das weiß ich, Mr. Stark.“


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Diese Kapitel existiert, weil zumindest ich das Gefühl bei den Avengers hatte, dass Steve schon eine deutliche Meinung zu Tony hatte. Natürlich konnte er auch einfach etwas über ihn gelesen haben, aber ich fand, dass es Sinn ergeben würde, wenn Steve Tony gerne treffen würde (auf Grund seiner Verbindung mit Steve's Vergangenheit), also passte es.
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