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Shokugeki no Kimiko (Deutsch)

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P16 / Mix
Erina Nakiri OC (Own Character) Soma Yukihira
01.08.2020
07.09.2020
18
106.289
4
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
22.08.2020 9.040
 
Während die Schüler der 115. Generation die Aufgabe hatten, sich im Trainingscamp zu bewähren, blieben die Dinge auf Totsuki für die anderen Generationen relativ normal. Für Totsuki-Standards relativ normal.

In einem der Büros von Totsukis gigantischem Campus klingelte ein Telefon.

Das Büro war derzeit nur von einer Präsenz besetzt, eine Präsenz, die mehr als an Telefonanrufe gewöhnt war, und so nahm er ab, ohne sich zu fragen, wer es sein könnte.

"Ja?"

"Boss, Kato hier für den Report." Sprach eine weibliche Stimme auf der anderen Seite. Im Hintergrund hörte man Zischen, Töpfe wurden umherbewegt und Stimmen plauderten. Leicht als Küchengeräusche zu erkennen.

Die Stimme des Boss wurde kalt. "Wie wäre es, wenn du dich zuerst einmal von lauschenden Ohren wegbewegen würdest?" "Natürlich!" Stammelte die andere Seite und als nächstes hörte man eine sich öffnende Tür, ein paar hektische Schritte und schließlich Stille.

„Dann berichte." Befahl der Boss nun lediglich. Und so folgte Akiko Kato der Anweisung. "Ich bin in derselben Gruppe gelandet wie die Zielperson, Yukihira Kimiko. Die Kollegen Kusunoki und Kumai sind ebenfalls hier."

"Haben sie sie herausgefordert?" Fragte der Boss, obwohl sein Tonfall darauf hinwies, dass er keine andere Antwort als die positive tolerieren würde. Und so gab Akiko sie ihm. "Ja. Kusunoki ging direkt zu ihr, nachdem die Aufgabe erklärt worden war."

"Gut." Summte der Boss. "Ich nehme an, deine Aufgabe ist klar?" Trotz der Tatsache, dass es für ihn unmöglich war, sie zu sehen, nickte Akiko. "Absolut. Kristallklar. Kusunoki und Kumai haben den Eindruck, dass sie von Ihnen beauftragt wurden, Yukihira Kimiko zu besiegen. Doch tatsächlich sollen sie Yukihira Kimiko nur dazu provozieren alles zu geben und ihre Fähigkeiten zur Schau zu stellen. Ich werde das Ganze beobachten, mir Notizen machen und Ihnen, dass dann alles zukommen lassen“

"Genau." Wieder fand eine kalte Schärfe ihren Weg in die Stimme des Boss. "Informier mich unbedingt über alles, was dir auffällt. Nicht nur über das Niveau ihrer Fähigkeiten, sondern auch über mögliche Ambitionen oder andere Dinge, die sie im Eifer des Gefechts möglicherweise aufdecken könnte." Es wurde noch eisiger. "Die letzte Informantin, die sie gestern in ihrem Duell gegen Kumai beobachtet hat, hat keine besonders bemerkenswerte Arbeit geleistet, ich erwarte sehr viel mehr von dir."

"Sie ... Sie können sich auf mich verlassen, Boss." Murmelte Akiko. "Ich hoffe es, denn ich werde nicht ein zweites Mal dabei zusehen wie ein Yukihira unbemerkt in den Schatten aufsteigt. Nun kehre zu deiner Arbeit zurück oder gibt es noch etwas, das ich wissen sollte?"

Akiko dachte nur eine Sekunde nach, bevor sie ihre Antwort gab, sie wollte ihn nicht zu lange warten lassen. "Ähm ... positiv? Ich sollte Sie darüber informieren, dass wir beauftragt wurden, in Gruppen für diese Aufgabe zu arbeiten. Yukihira Kimiko hat sich mit Hojo Takayuki und Mimasaka Kazuo zusammengetan." "Klein-Hojo und Klein-Mimasaka?“ Fragte der Boss. "Das könnte in Zukunft Probleme verursachen. Wie ist ihre Teamarbeit bisher?"

"Sie können sich nicht entscheiden, wer das Hauptgericht übernehmen wird." Antwortete Akiko wahrheitsgemäß. "Hm, stell sicher, dass ihre Teamarbeit nicht zu gut wird. Sabotiere sie bei Bedarf."

"Verstanden." Antwortete Akiko, aber bevor der Boss auflegen konnte, sprach sie schnell. "Kann ich noch eine letzte Frage stellen?"

"Wenn es eine ist, die meine Zeit wert ist." War die Antwort und so konnte Akiko bloß ins kalte Wasser springen. "Was wird mit Kusunoki und Kumai passieren, wenn sie verlieren?"

"Sie werden verlieren. Ich halte sie nicht für talentiert genug, um gegen Yukihira Kimiko anzukommen, basierend auf dem, was ich von ihrem Shokugeki gegen Klein-Hojo gehört habe. Deshalb habe ich sie in erster Linie mit der Drecksarbeit beauftragt. Aber die Fassade, dass ihre Aufgabe war Yukihira Kimiko zu besiegen, muss dennoch aufrecht gehalten werden und ich werde den beiden eine Lektion erteilen müssen wenn sie mir später wie zu erwarten ihre Niederlage melden. "

Akiko verstummte, ein bisschen sprachlos. Nach ein paar Sekunden hatte sie sich eingekriegt und lobte. "Genialer Plan, Boss. Ich kann nur applaudieren."

"Applaudieren?" Wiederholte der Boss und Akiko hörte im Grunde das Grinsen auf seinem Gesicht. "Was für eine interessante Reaktion darauf. Hast du denn gar keine Angst davor, wie ich mit den Gefühlen und Träumen der Menschen spielen kann, ohne mit dem Auge zu zucken?"

"Ich-", quietschte Akiko, aber sie wurde unterbrochen. "Es ist nicht nötig, mich falsch für etwas zu loben, das du fürchtest. Es macht mir nichts aus, gefürchtet zu werden ..." Sein Grinsen wurde noch breiter. „Tatsächlich, ist es nur gut so."

Da Akiko nicht antworten konnte, erklärte er lediglich. "Mach deine Arbeit. Ich muss mich jetzt um ein Zehnerrats-Meeting kümmern.“

- -

Der Zwölfte Teller - Die drei jüngeren Geschwister der Elite

- -

"Yukihira Kimiko, mein Name ist Kusunoki Emi und ich werde dich zerstören."

Viele Augen in der Küche, die Akari Miyano heute leitete, waren auf die derzeitige Szene gerichtet.

Eine orangehaariger, kurviger Teenager mit rosa Augen, der einen einzigen Ohrring im rechten Ohr trug, grinste breit und herausfordernd, als sie sich vor die honigblonde Transferschülerin stellte.

"Wer zum Teufel glaubst du wer du bist, Ohrring?! Verschwinde!" Hörte Kimiko Takayuki hinter sich schimpfen. Er trat und schlug in die Luft und das einzige, was ihn davon abhielt, auf Emi zu springen und ihr die Haare herauszuziehen, waren Kazuos starke Arme, die ihn zurückhielten.

"Tehehe ~" Emi legte ihren Kopf ein wenig schief. "Süße, erbärmliche kleine Gruppe die du da hast, Yukihira. "

Während Takayuki brüllte. „DU BITCH!“, hob Kimiko nur die Augenbrauen. "Also, was genau ist dein Problem?"

„Mein Problem?" Emi zeigte auf sich selbst und täuschte eine Überraschung vor, bevor ihr Gesicht wieder durch und durch hochmütig wurde. "Ich werde dir zeigen, worum es in dieser verdammten Schule wirklich geht und dass du dich nicht die ganze Zeit hinter den Beinen deines großen Bruders verstecken kannst."

Diese Aussage entzündete ein kleines Feuer in Kimiko. "Ich brauche keinen Schutz von Hiraku." Erklärte sie fest, eine gewisse Schärfe in ihrer Stimme.

"Oh, wirklich? Ich glaube ja, du bist in das perfekte Team gekommen." Sie deutete auf Kazuo und Takayuki. "Ich bin mir nämlich verdammt sicher, dass diese beiden schon lange weg wären, wenn es da nicht ihre großen Schwestern gäbe. Also passt du absolut perfekt hinein, Yukihira-chan." Sie nahm eine ihrer Hände von den Hüften und tippte an ihr Kinn. "Ich habe Gerüchte gehört, dass du an Hiraku-samas Plänen beteiligt bist, den vierten Sitz klein zu kriegen." Kimiko sah es nicht, aber Kazuos Augen weiteten sich ein wenig. "Viele glauben, dass du die Transferprüfung nur dank ihm bestanden hast. Es ist auch eine verbreitete Theorie, dass du das schwarze Schaf der Familie bist, das immer nur Eifersucht für ihren großen Bruder hegte, den jeder liebt. In der Zwischenzeit war er immer freundlich und beschützerisch zu dir und hat dich sogar auf die Totsuki gebracht, damit du dich besser fühlen kannst, Engel der er ja nunmal ist. Und das einzige, was du undankbares Gör im Sinn hast ist seine schöne Zeit hier als Rache zu zerstören. "

Kimiko ballte ihre Fäuste. "Nichts davon ist auch nur annähernd wahr! Ich bin auf fairem Weg und aus eigener Kraft auf Totsuki gekommen. Hiraku war nicht daran beteiligt. Und ich nehme an keinem seiner idiotischen Pläne teil!"

"Was auch immer deine Beziehung zu ihm sein mag." Schnurrte Emi. "Er ist nicht hier, um dir zu helfen, Prinzessin, also werde ich meine Chance nutzen, um dir zu zeigen, worum es bei Totsuki wirklich geht."

Kimikos Gesichtsausdruck verdunkelte sich und ihre Stimme wurde kalt, als sie ihre Antwort gab. "Ziemlich hohe Worte für jemanden, der sich mit jemandem zusammengetan hat, den ich erst gestern besiegt habe." Sie warf einen kurzen Blick auf Itsuki, bevor sie sich wieder auf Emi konzentrierte. "Ich werde dir zeigen, dass ich eine bin, vor der man sich fürchten muss. Und nicht, weil ich Hirakus Schwester bin."

Sie legte eine Hand auf ihre Hüfte und legte ihre andere Hand auf ihre Brust, als ihre Stimme lauter wurde.

"Sondern weil ich Yukihira Kimiko bin!"

Damit wandte sie sich schnell wieder Takayuki und Kazuo zu. Takayuki hatte sich endlich so weit beruhigt, dass Kazuo ihn loslassen konnte. Aber er tat dennoch einen Schritt vorwärts, ballte eine Faust und schwang sie in Emis Richtung. "Ja! Warte nur, du Tussi! Ich werde dich verdammt noch mal vernichten!"

Aber auch Emi drehte sich nur um, ohne auf ihn zu achten.

Takayuki brodelte. „Wie kann sie es wagen? Was glaubt diese Schnalle, wer sie ist?! Ich werde es ihr verdammt noch mal zeigen ..." Kimiko unterbrach sein Geschwätz mit einem leichten Pfiff. "Du bist wirklich leicht zu verärgern, oder?" "Halt die Klappe, Yukihira!"

Kazuo lachte und Kimiko zuckte ein wenig zusammen, weil es ein bisschen … na ja… verrückt klang. "Takayuki-kun hat wirklich Temperament! Als er jünger war, stolperte er einmal über einen Felsen und schrie ihn danach an, bis seine Mutter ihn wegzog." Nachdem die Schauer wegen Kazuos Lachen verblasst waren und das Bild von Takayuki, der gegen ein kleines, unschuldiges Stück Mineral wütete, stattdessen in Kimikos Kopf eindrang, konnte sie einfach nicht anders als ein wenig zu kichern. "Ooh wie süß." Takayukis Stimme wurde lauter. "Halted die Klappe! Halted die Klappe! Halted die Klappe!"

Emi beäugte diese Aufführung und begann zu kichern. "Dieses Match ist ein Kinderspiel. Bisher haben sie sich nicht als besonders fähig erwiesen, hervorragend im Team zu arbeiten. Dieser bescheuerte Zwerg ruiniert nur den Workflow, ach was für eine Show!" Sie wandte sich mit einem selbstbewussten Lächeln an Itsuki. "Wir werden sie niederschlagen und der Boss wird zufrieden sein!“ Flüsterte sie.

Itsuki öffnete den Mund, um Einwände zu erheben, aber Emi hatte bereits wieder ihre Stimme erhoben und sich stattdessen an ihr drittes Teammitglied gewandt. "Oi! Ich werde dir sagen, was dein Job ist und du wirst einfach meinen Anweisungen folgen, sind wir uns darüber im Klaren?" Das Mädchen nickte schüchtern.

Währenddessen bemerkten weder Emi noch Itsuki Akiko Kato im Schatten, die sich hastig Notizen machte: "Subjekt Yukihira Kimiko: - bestreitet verbreitete Gerüchte über ihre Beziehung zu Yukihira Hiraku; - Verärgert über die Annahme, dass sie sich nur auf ihn verlassen kann, - nannte seine Pläne ' idiotisch'."

Kimiko wusste ebenso nicht, dass sie beobachtet wurde. Stattdessen konzentrierte sie sich auf die Aufgabe. „Also, wir müssen noch das Problem mit dem Hauptgericht lösen. Aber bevor wir das tun, sollten wir uns auf die Küchen festlegen." Sie nickte Takayuki zu, der mürrisch seine Arme verschränkt hatte. "Ich nehme an, du nimmst Chinesisch, Hojo?"

"Ja." Antwortete Takayuki und sein Gesicht wurde etwas dunkler. "Du nimmst Französisch?" Kimiko zuckte die Schultern, ungestört von der Feindseligkeit in Takayukis Stimme. "Ich könnte, ja. Aber Japanisch wäre mir auch recht." Sie drehte den Kopf nach oben, damit sie in Kazuos bedrohliches, blutrotes Auge sehen konnte. "Was ist deine Spezialität, Mimasaka?"

Wieder lachte Kazuo und ließ Kimikos Blut für eine Sekunde gefrieren, bevor er antwortete. "Ich bin nicht auf eine bestimmte nationale Küche spezialisiert. Ich kann viele annehmen! Für diese Prüfung möchte ich ... "Plötzlich wurde sein ohnehin schon breites Lächeln noch breiter, ein Erröten breitete sich auf seinem Gesicht aus und seine Augen nahmen einen verträumten Ausdruck aus.“…die Italienische Küche nehmen. "Er begann sich die Wangen zu reiben, während er scheinbar in eine andere Welt starrte. Eine sehr rosige Welt, wie Kimiko vermutete bei seinem Gesichtsausdruck: "Ich habe schon eine perfekte Idee für ein Hauptgericht! Es wird meine Königin ehren! "

"Deine Königin?" Kimiko legte verwirrt den Kopf schief. Takayuki neben ihr sprach. "Mimasaka, sie ist noch nicht einmal hier. Kusunoki Emi ist jedoch hier." Er ballte die Faust und Kimiko glaubte, sie sah imaginäre Flammen hinter ihm aufbrennen, als er erklärte. "Und ich werde dieses Tussi ihre Worte bereuen lassen!  Jawohl! Ich werde sie dazu bringen, auf ihre verdammten Knie zu gehen! Also sollte ich das Hauptgericht übernehmen!"

Kimiko hob eine Augenbraue und verschränkte die Arme. "Warte, Hojo. Sie hat doch mich herausgefordert. Also sollte ich ihr geben, was sie will. Das Hauptgericht sollte mir überlassen bleiben."
"Aber sie hat mich beleidigt!" Bestand Takayuki, während Kazuo ebenfalls in die reale Welt zurückkehrte. "Aber ich muss meine Königin ehren!"

Ein frustrierter Seufzer entkam Kimiko. "Wir können nicht alle das Hauptgericht machen." Sie neigte ihren Kopf ein wenig nach links und begann ihn zu kratzen. "Aber wenn wir so weiter streiten, werden wir nie anfangen."

"Das ist wahr." Stimmte Kazuo zu und rieb sich anschließend das Kinn, als er über eine Lösung nachdachte. Neben ihm schmollte Takayuki, hatte die Arme verschränkt und scharte ungeduldig mit dem Fuß.

Kimiko schnippte dann mit dem Finger, als sie eine Idee hatte. "Hey, wie wäre es, wenn wir Schere-Stein-Papier spielen? So lösen meine Eltern normalerweise solche Entscheidungen."

„Schere-Stein-Papier ?!" Bellte Takayuki ungläubig. Kazuo klatschte in die Hände. "Ich glaube, das ist eine gute Idee!" Er grinste Takayuki breit an. "Sei nicht zu pessimistisch, Takayuki. Ich weiß, dass du in diesem Spiel selten die Nase vorn hast, aber es gibt ein Erstes Mal für alles und vielleicht ist ja heute der Tag!" „Halt die Klappe!“ War die Antwort, die Kazuo auf seine herzliche Motivationsrede erhielt.

Takayuki drehte sich zu Kimiko um und seine Augen brannten vor Vorfreude. „Na schön! Wenn wir so damit umgehen wollen! Ich werde das gewinnen!"

Eifrig hob er die Faust und war bereit seinen Satz zu machen. Und so tat es auch Kimiko, wenn auch ruhiger. "In Ordung!" Kazuo lächelte nur weiter, während er seine riesige Faust hob.

- -

„Verdaaaaaaamnt", brüllte Takayuki in den Himmel. Er hatte beide Runden gegen Kimiko und Kazuo verloren. „Fick doch dieses verdammte Spiel!"

"Schere, Stein, Papier!" Riefen Kimiko und Kazuo in der Zwischenzeit.

"Steein schlägt Schere, Hurra!" Rief Kazuo dann aus, nachdem er die Gesten analysiert hatte, die er und Kimiko mit ihren Händen geformt hatten.

Kimiko senkte die Hände und seufzte. "Glückwunsch." Sie drehte ihren Kopf zu Takayuki, der immer noch ins Nichts schimpfte und sagte. "Mimasaka kümmert sich um das Hauptgericht, Hojo." Als Takayuki sich zu ihr umdrehte, fügte sie hinzu. "Kann ich dann den Nachtisch nehmen? Oder sollen wir uns auch darum streiten?"

"Hmph!" Takayuki verschränkte die Arme, immer noch sichtlich unzufrieden, bevor er grunzte. "Nein, ich nehme die Vorspeise." "Gut." Kimiko nickte. "Dann können wir wohl endlich anfangen, oder?"

"Ja." Brummte Takayuki und bevor er sich zu seiner Kochstation umdrehte, warnte er. "Du solltest mir besser nicht in die Quere kommen, Yukihira." "Ich werde mein Bestes geben." Lächelte Kazuo, bevor er sich ebenfalls umdrehte.

"Alles klar dann!" Kimiko grinste für sich. „Dann legen wir mal los!"

- -

In Akaris Küche war schon ein bisschen Zeit vergangen. Einige Gruppen hatten bereits ihre Arbeit vorgestellt, noch weniger hatten bestanden. Aber überraschenderweise waren die Beschwerden und das Jammern der Leute, die Akari ausgewiesen hatte, im Moment nicht die lautesten.

"Was für ein widerlicher Gestank!"

"Ich kann nicht atmen!"

"Das ist ja ekelhaft!"

Viele Schüler waren blass, einige hatten den Drang, zur Toilette zu rennen. Akari selbst hatte beim Personal eine Maske angefordert und saß seitdem mit einer da.

Kimiko hatte es nicht so einfach. Sie rührte gerade etwas in einer Schüssel, aber aufgrund der Tatsache, dass sie ihre Nase zuhalten musste, um den Gestank, der in der Luft hing, auszublenden, war sie viel langsamer.

"... woher kommt das nur? Es ist unerträglich." Murmelte sie. Aber genau wie sie es getan hatte, hörte sie irgendwo in ihrer Nähe ein Lachen.

"WahahahahaHAHAHAHA. Es ist perfekt. NEHEHE!" Kazuos Grinsen war breit wie immer und sein einziges rotes Auge leuchtete erwartungsvoll auf das, was sich in seiner Schüssel befand.

Neugierig wollte Kimiko näher kommen und als sie dies tat, bemerkte sie, wie der schreckliche Geruch, der sie umgab, viel stärker wurde. "Sag mir nicht ...", sagte sie mehr zu sich selbst, bevor sie sprach. "Mimasaka?! Was genau machst du da?"

"Ich koche natürlich!" Kazuo strahlte mit der Energie und Begeisterung eines 5-Jährigen. Obwohl der unerträgliche Geruch immer stärker wurde, je näher sie kam, zwang sich Kimiko immer noch, die wenigen notwendigen Schritte zu unternehmen, um zu überprüfen, was sich in der Schüssel befand. Ein kurzer Blick darauf zeigte, dass es voller Grün war.

"PFAH!" Sie trat schnell wieder einen Schritt zurück, als der Gestank ihre geschlossene Nase aggressiv kitzelte. "Du warst die ganze Zeit hinter diesem Geruch, Mimasaka?!"

Kazuo nickte aufgeregt und sein Lächeln wurde wieder größer. "Aber natürlich, natürlich. Nahahaha! "Er griff nach etwas neben sich und hielt dann ein Bündel grüner Blätter hoch." Ich habe Kragengrün für mein Gericht verwendet! Sie geben beim Kochen Schwefel ab, daher kommt der Geruch.“ Fröhlich fügte er hinzu. “Ich tat auch ein wenig Rosenkohl und Balsamico-Essig hinzu. Sie können manchmal auch ziemlich unangenehm riechen. Ist es nicht einfach wunderbar?"

Kimiko starrte ihn mit leerem Gesichtsausdruck an und wusste nicht, wie sie antworten sollte. Was für einen Kerl haben sie denn für das Hauptgericht verantwortlich gemacht? Der Geruch dieses Gerichts war wahnsinnig abstoßend und Kimiko könnte es Akari nicht verübel, wenn sie sich weigern würde, dieses Gericht zu essen. Ein Problem.

"Aber ... aber warum?" Fragte sie nach einer Weile der Stille. "Duft ist ein wichtiger Faktor, um den Appetit zu stärken und ..." Sie suchte nach den richtigen Worten, um nicht unhöflich zu klingen.

"Chill, Yukihira." Takayukis Stimme erreichte plötzlich ihr Ohr. "Hm?" Sie drehte leicht den Kopf und begegnete Takayukis ernsten, braunen Augen. "Ich kenne Mimasaka und ich versichere dir, dass es köstlich schmecken wird."

Der Zweifel verharrte dennoch in Kimiko, aber bevor sie Takayuki weiter befragen konnte, wanderten ihre Augen ein wenig nach unten zu dem, was Takayuki tat und ein schockiertes Keuchen entkam ihr. "Was zum-!"

Takayukis Brauen zogen sich erneut zusammen, als er knurrtee. "Was?" Kazuo drehte sich ebenfalls ein wenig um, aber als er es tat, kreischte er sofort. "Takayuki-kun!"

"Was ist das Problem?" Bellte Takayuki jetzt, mehr und mehr verärgert. "Das Problem?" Sprach Kimiko und machte dann Gesten in Richtung Takayukis Kochstation. "Das ist keine Vorspeise!" Takayuki ballte eine Faust. „Was zum Teufel redest du da? Es sind Dim Sum! Ich mache gegrillte Schweineklöße!"

Kimiko holte tief Luft, um sich von der sich mehr und mehr aufbauenden Frustrationen zu beruhigen, bevor sie ihre Rede fortsetzte. "Kein Kloß der Welt ist so groß! Du hast es vollkommen übertrieben! Es kann gut als Hauptgericht mit dieser Größe durchgehen!"

"Ich muss ihr da Recht geben.“ Sagte Kazuo. "Takayuki-kun, die Prüferin wird danach so voll sein, dass sie nicht einmal mehr mein Gericht reinkriegen wird!" "Oder sie wird es nicht essen wollen, weil es riecht wie die Pest." Hörte Kimiko sich plötzlich selbst sagen. Kazuos Augen weiteten sich ein wenig und Kimiko konnte einen Anflug von Schmerz in ihnen sehen. Sie seufzte. "Hör zu ... es ist einfach nicht ansprechend mit dieser Art von Geruch. Deshalb mache ich mir Sorgen. Sie hat doch schon eine Maske bestellt."

"Sie muss es probieren!" Warf Takayuki jetzt ein. "Das ist ihr verdammter Job, Yukihira! Und vertrau mir, sie wird zufrieden sein!" Dann richtete er seinen Blick auf Kazuo. "Genau wie sie dein Gericht testen wird! Sie muss Tausende von Gerichten probieren, sie wird nicht das Ganze essen!"

"Trotzdem hast du es viel auffälliger gemacht als nötig." Wies Kimiko mit verschränkten Armen hin. "Es stiehlt die Aufmerksamkeit und das ist nichts, was eine Vorspeise tun sollte. Akzeptiere einfach die Tatsache, dass du in Schere-Stein-Papier verloren hast, verdammt noch mal." "Was war das?!" Brüllte Takayuki, während er herumwirbelte. Kazuo hob die Hände. "Können wir uns vielleicht beruhigen?"

Gerade als Takayuki noch einmal etwas schreien wollte, hörten sie vorne eine vertraute Stimme. "Fertig ~"

Gleichzeitig wandte sich das Trio dem Bild von Emi und ihrer Gruppe zu, die der maskierten Akari drei Teller servierten.

Die erwachsene Frau nahm die Maske ab und zeigte ein Lächeln, als sie sagte. "Das sieht sehr vielversprechend aus!" Emi grinste.

Nach ein paar Minuten Geschmackstest gab Akari bekannt. "Ihr drei habt bestanden."

"Thehehe ~" Emi stemmte ihre Hände noch einmal in die Hüften. "Es war zu erwarten." Itsuki verbeugte sich nur, ein "Danke" murmelnd, während ihr drittes Mitglied erleichtert zusammenbrach.

"Marokkanischer Salat als Vorspeise, eine schöne Idee. Und er wurde sehr gekonnt zubereitet. Jede Zutat strahlte in ihrer eigenen Individualität und schuf insgesamt eine perfekte Harmonie." Sie sah Itsuki an, während sie ihr Lob sprach. Itsuki antwortete nicht und so übernahm Emi. "Itsuki hier hat ein großes Talent für alle Arten von Gemüse und Obst. Er versucht so vegetarisch zu kochen, wie es Totsukis Aufgaben erlauben. Außerdem verfügt er über großes Wissen über Küchen aus Nordafrika."

Akari nickte drei Mal. „Das hat sich gezeigt. Es war eine wundervolle leckere Vorspeise vor dem Hauptgericht." Jetzt grinste Emi ein bisschen mehr. "Ein Burger mit gezogenem Schweinefleisch, Barbecue-Sauce, Tomaten und Mozzarella-Sauce. Ich schwöre, ich habe mich beim Essen durch Texas reiten sehen. Und die selbstgemachten Pommes waren auch hervorragend."

Emi kräuselte ihr welliges Haar mit einem Finger. "Die Barbecue-Sauce ist ebenfalls selbst gemacht! Ich kenne die perfekte Mischung, die zu meinem gedämpften Pulled Pork passt." Das Interesse schimmerte in Akaris Augen, als sie fragte. „Du hast einen Kombidampfofen benutzt, nicht wahr? Ich muss sagen, du bist sehr geschickt darin."

Emi nickte. „Hitze ist mein Fachgebiet." „Das konntest du perfekt präsentieren." Machte Akari ein Kompliment, bevor er sich das dritte Gruppenmitglied ansah. "Als Abschluss hatten wir ein klassisches spanisches Dessert, eine Tarta de Santiago! Es wurde sorgfältig zubereitet und schmeckte gut. Ihr drei verdient es zu bestehen."

Das siegreiche Trio dankte dem Prüfer noch einmal, bevor sie sich umdrehten und zum Ende des Klassenzimmers gehen. Dabei kamen sie an einem anderen Trio vorbei.

Emi kicherte bereits laut, als sie und ihr Team sich Kimikos näherten. "Hast du die Show genossen, Yukihira?" Kimikos Gesicht verdunkelte sich, während Takayuki erneut die Fäuste ballte. "Ich bin eines der talentiertesten Mitglieder der 115. Generation, das solltest du lieber mal kapieren.“ Sie klimperte mit ihren langen Wimpern. "Allerdings sehe ich dich bisher nicht sehr bemüht, mich zu besiegen." Für einen kurzen Moment gab sie vor, verärgert zu sein. "Wie verdammt enttäuschend!" Sie kicherte dann noch einmal, bevor sie weiterging. "Komm schon, lass sie weiterhin ihre Zeit verschwenden!"

„Fahr zur Hölle, Ohrring!“ Fluchte Takayuki ihr nach, während sie ging. "Ich werde dir verdammt noch mal zeigen, wie ein wirklich talentiertes Mitglied dieser verdammten Generation aussieht!" Kimiko biss die Zähne zusammen, bevor sie sich wieder ihrem Team zuwandte. "Okay." Sie seufzte. "Ich würde vorschlagen, wir werden einfach weiter kochen, wir können nicht unsere ganze Zeit mit Streiten verschwenden."

Kazuo nickte. Takayuki verschränkt die Arme und schnaubte, bevor er nachgab. "Gut!"

Die Gruppe tat wie beschlossen und begann erneut zu kochen. Jedes Mitglied für sich und interagiert wurde kaum noch.

"Ihre Teamarbeit bleibt schrecklich." Bemerkte Akiko in der Ferne. "Ich denke nicht, dass es notwendig sein wird, sie zu sabotieren.“ Schloss sie, bevor sie sich wieder auf ihre Suppe konzentrierte.

Nur ein bisschen weiter von ihr entfernt hatte jemand eine andere Idee.

"Wir haben dieses Match in der Tasche!" Prahlte Emi, mit vollem Vertrauen in ihre Fähigkeiten. "Itsuki, hör auf zu schmollen! Auf keinen Fall werden der blöde Zwerg, sein gruseliger Freund und die völlig entnervte Yukihira das durchstehen!" Sie kicherte. „Ich möchte den Boss schon fast jetzt gleich anrufen, um ihn das in sein verdammtes Gesicht zu reiben! Ha! Sobald wir zurück sind, werden wir im Rang aufsteigen!"

"Emi." Zischte Itsuki. "Sprich nicht so leichtsinnig. Du weißt, dass er überall seine Ohren hat!"

"Itsuki, Itsuki." Emi schüttelte ihren Kopf. "Nur weil du gestern ein bisschen Gemecker abbekommen hast, musst du noch nicht in Panik geraten! Wir werden heute auf seine guten Seite kommen. Feier das doch verdammt noch mal!" Itsuki antwortete nicht.

Emi seufzte über den mangelnden Optimismus ihres Freundes, bevor sie mit den Schultern zuckte. "Wie auch immer, ich gehe für eine Sekunde auf die Toilette! Bin gleich zurück."

Sobald sie weg war, traf Itsuki eine Entscheidung. Er würde die Situation nicht so unterschätzen wie Emi und er würde sicherstellen, dass Kimikos Gruppe scheitern würde.

Sobald sein Plan geplant war, machte er seinen Schritt und näherte sich in aller Geheimhaltung einer anderen Gruppe. Eine Gruppe mit einer Person darin, die er aus dem Chemieunterricht kannte, und eine Person, die er als ziemlich aggressiv kannte.

Er tat so, als würde er nur beiläufig vorbeigehen, während er einen Blick in Aratas Topf warf. Einfache Minestrone. Nichts Besonderes.

"Wow, das sieht toll aus." Rief Itsuki aus. Arata zuckte ein wenig wegen der plötzlichen Stimme zusammen, bevor er sich mit einem leicht genervten Ausdruck zu Itsuki umdrehte. "Hah?" Itsukis Gesicht blieb emotionslos. "Das sieht großartig aus." Wiederholte er seine Worte. "Ich war nur überrascht, weißt du ..." Er senkte seine Stimme ein wenig und nickte subtil in die Richtung von Kimikos Gruppe. "Mimasaka Kazuo sagte zu mir, du hättest kein Talent, also war ich überrascht."

Er bekam, was er wollte, als Aratas Gesichtsausdruck viel wütender wurde und er brüllte. "Der verdammte Freak hat was gesagt?!"

Itsuki zuckte die Schultern. "Ich meine, offensichtlich hat er sich geirrt." Er setzte sich in Bewegung, seine Arbeit war erledigt. "Ich würde mir nicht allzu viel draus machen, wenn ich du wäre."

Itsuki kehrte zu seiner früheren Position zurück, gerade rechtzeitig, damit Emi zurückkommen konnte. "Yo, habe ich dir eigentlich schon die neusten Gerüchte über Hayama Kaori erzählt?“ Fragte sie. Itsuki antwortete nur mit einem Kopfschütteln, seine Aufmerksamkeit lag auf etwas völlig anderes. "Oh? Na dann, ich habe erst kürzlich gehört ..."

Emi wurde von einem Schrei unterbrochen. Arata’s Schrei. "Du verdammter Irrer redest also so eine verdammte Scheiße über mich?!" Es folgte ein lautes * Klirren *, als ein Topf zu Boden fiel.

"Hm?" Emi folgte Itsukis Blick und sah Arata mit ausgestreckter Hand hinter Kazuo, der sich viel zu weit über die Küchentheke beugte und seine harte Arbeit der letzten Stunden betrachtete, die nun auf dem Boden verschüttet wurden.

Viele Augen wurden von der Szene angezogen. Vorne stellte Akari den Teller ab, den sie gerade getestet hatte, und stand mit fragendem Blick auf.

Kimiko eilte neben Kazuo. "Mimasaka!" Rief sie geschockt. Sie hatte in Ruhe gekocht, als sie das laute Geräusch hörte. Ein Keuchen entkam ihr, als sie den Topf auf dem Boden sah, Nudeln und eine grüne Sauce, die ihn umgab.

Hinter ihr ging Takayuki zu Arato. "Du verdammtes Arschloch hast ihn geschubst!“ Schrie er. "Halt dich da raus, du verdammter Winzling!" Schoss Arata genauso wütend zurück. "Dein verdammter Gruselfreund hat mich beleidigt! Er hat es so verdient. Er denkt wahrscheinlich, er kann sich hier alles erlauben, nur weil seine verdammte große Schwester im Zehnerrat ist! Nun, sie ist nicht hier, um dich zu beschützen, du Missgeburt! Du bist so verdammt ekelerregend!"

"Ekelerregend?" Wiederholte Takayuki. Dann schoss er plötzlich seinen Arm hervor, um Arata an der Uniform zu packen. "Du bist ohne Zweifel der verdammt ekelhafte hier! Was für ein Witz bist du eigentlich bitte?! Mimasaka würde niemals jemanden beleidigen! Was auch immer du da glaubst, ist absoluter Schwachsinn, du Depp!“ Er hob eine Faust.

Eine Ader pulsierte aggressiv auf Aratas Kopf, als er antwortete. "Habe ich nicht gesagt, dass du dich hier raushalten sollst, du Drei-Käse-Hoch?! Du bist doch genauso, verdammt! Alles was du vorzeigen kannst, ist der Name deiner verdammten Schwester im Zehnerrat, ohne sie würdest du doch schon lange weg von der Bildfläche sein!" "Schwachsinn!" Brüllte Takayuki zurück.

Kimiko hatte ebenfalls ihren Kopf zu Arata gedreht. Es war komplett in Schatten getaucht und ihre Stimme war eisig. "Geh. Deine Anwesenheit macht einen ja krank."

Arata schien sie erst jetzt zu bemerken, da sich seine Augen vor Überraschung weiteten, als er sie entdeckte. Aber bald darauf platzte auch schon eine andere Ader. "Wirklich jetzt?! Die verdammte Transferschülerin ist in eurem Team?" Er lachte ohne einen Hauch von Humor. "Wow, was für ein verdammtes Team! Nur voller kleiner Geschwister Zehnerratsmitglieder." Er hob jetzt auch eine Faust. "Hört auf, so verdickt stolz zu sein, nur wegen eurer älteren Geschwister! Denkt ihr, ihr seit jetzt besser als wir?! Anschaum!"

Kimikos Blick wurde noch härter, aber bevor sie ihre Antwort geben konnte, hörten sie Akaris Stimme. "Genug."

Alle vier richteten ihren Blick auf sie und sahen sie mit einem ernsten, kühlen Ausdruck und verschränkten Armen. "Ich werde keine physischen Kämpfe tolerieren. Dies ist Totsuki, wir haben andere Arten uns zu bekriegen." Sie hob die Hand und zeigte auf Arata. "Du da. Du bist von der heutigen Aufgabe ausgeschlossen. Ich werde dich zu den Lehrern bringen, damit sie entscheiden können, was sie mit dir machen sollen."

Dann ließ Takayuki Aratas Hemd schließlich los. Arata schenkte ihm nicht mehr viel Aufmerksamkeit, sondern trat einen Schritt auf Akari zu und brüllte. "Was?!"

"Du hast mich richtig gehört." Erklärte Akari ruhig. „Komm bitte mit mir mit."

Arata wollte gerade eine Faust heben, aber Akaris Stimme wurde nur schärfer. "Wenn du darauf bestehst, weitere Probleme zu verursachen, lässt du mir keine andere Wahl, als Sicherheitspersonal zu rufen."

Dies ließ Arata seine Niederlage erkennen, und seine beide Arme fielen runter.

"Ich werde bald zurück sein." Kündigte Akari gegenüber dem Rest der Klasse an. "Bitte setzen Sie einfach Ihre Aufgaben fort, alle." Arata ging auf sie zu und die beiden drehten sich um, um den Raum zu verlassen.

Sobald sich die Tür hinter dem Paar schloss, kam es in der Klasse zu wildem Geschwätz darüber, was gerade passiert war. Millionen und Abermillionen verschiedener Meinungen und Erkenntnisse wurden geteilt.

"Beeindruckend." Emi pfiff. „Das war aber ziemlich willkürlich." Itsuki sah nur weg.

Kimiko schaute verächtlich auf die Tür, durch die Arata gerade gegangen war, bis eine vertraute Stimme ihr Ohr erreichte. "Ich war fast fertig ..."

Dies brachte sie dazu, ihren Kopf in Richtung Kazuo zu drehen, der immer noch auf den Boden starrte. Kimiko spürte einen Stich in ihrer Brust, als sie die bittere Traurigkeit in seinen Augen bemerkte.

Wortlos trat Kazuo von der Station zurück, um lieber herumzulaufen und den Topf aufzuheben. "Nur sehr wenige Nudeln kamen nicht mit dem Boden in Kontakt. Aber nicht genug, um einen ganzen Teller zu füllen ..."

Neben Kimiko schlug Takayuki auf eine der Küchenstationen mit der Faust. "Dieser Bastard! Ich werde ihn schwarz und blau schlagen, wartet nur!"

Kazuo stellte seinen Topf mit den restlichen Nudeln wieder auf die Theke. Seine normalerweise so rot leuchtenden Augen waren ganz neblig.

Kimiko schaute in den Topf und blockte den Gestank ab, als sie die Nudeln beobachtete. Ravioli-Nudeln. Sie blinzelte. Sie kamen mir bekannt vor.

Ihre Hand griff nach einer nahe gelegenen Gabel und in der nächsten Sekunde tauchte sie sie in den Topf und in eine der übrig gebliebenen Ravioli und führte diese dann zu ihrem Mund, wobei der schlechte Geruch ihre Nase erneut kitzelte.

Nachdem sie allerdings all ihren Mut zusammengerissen hatte und dennoch in die Ravioli biss, sah sie es.

Hügel. Viele, viele grüne Hügel, die sich bis zum Horizont erstreckten. Alle hatten ein frisches, gesundes Grün, das in der Sommersonne der Toskana erstrahlte.

"Avocado ... Sahnesauce ... gefüllt mit Spinat ...", murmelte Kimiko, als sie spürte, wie ihr Gehirn durch verschiedene Erinnerungen in ihrem Leben sprang. Daran war etwas ihr irgendwas bekannt. Sie war sich dessen sicher.

Ihre Augen schossen auf, als sie sich daran erinnerte, dass Hiroshi erst gestern gesagt hatte:

"Pasta, Ravioli um genau zu sein, gefüllt mit Spinat und gebadet in einer Avocado-Sahne-Sauce. Wir haben auch ein paar Pinienkerne und Oliven hinzugefügt."

"Ist das eine Nachbildung von Mika-chans Gericht?" Sie wirbelte herum und sah Kazuo mit großen Augen an.

Kazuo blinzelte etwas überrascht von dem plötzlichen Ausruf, bevor er leicht nickte. "Ja, so ist es."

"Sie ist seine Königin.“ Grummelte Takayuki. "Ich war mir sicher, dass er eines ihrer Gerichte nehmen würde, als er sagte, er würde Italienisch kochen."

Kazuos Lächeln kam auf sein Gesicht zurück. Nicht annähernd so breit wie sonst, aber zumindest ein Lächeln. "Ich liebe sie, ich möchte sie ehren."

"Hat ... Hat sie das Rezept mit dir geteilt?!" Stammelte Kimiko. Jetzt zeigte Takayuki ein leichtes Grinsen. „Das ist eben Mimasaka, Yukihira. Es ist sein Stil.“ Er hob einen Finger, um es zu erklären. "Mimasaka kann Gerichte perfekt nachbilden, aber um seine eigene Note hinzuzufügen, mischt er sie normalerweise mit einer stinkenden Zutat. Der Geschmack wird jedoch trotzdem phänomenal bleiben. "

"Es schmeckt wirklich großartig.", lobte Kimiko. „Und es ist interessant!“ Kazuos kleines Lächeln wurde wieder ein wenig länger. „Wirklich?“ Kimiko nickte.„ Ja. "

- „Hör zu ... es ist einfach nicht ansprechend mit dieser Art von Geruch. Deshalb mache ich mir Sorgen. Sie hat doch schon eine Maske bestellt.“ -

Wie von einer Wespe gestochen, wurde Kimiko an ihre Worten von vorhin erinnert. Sie senkte ihre Gabel ein wenig und ihre Augen wurden etwas trübe, bevor sie voller aufrichtiger Ehrlichkeit zu Kazuo aufblickte. "Es ist köstlich. Ich muss mich zutiefst für meine früheren Zweifel entschuldigen, Mimasaka."

Ein leises Lachen entkam Mimasaka, als er mit seinen Händen winkende Bewegungen machte. "Ah, es ist schon in Ordnung. Es muss eine angespannte Situation für dich gewesen sein und ich gebe zu, dass meine Art vom Kochen ein bisschen ungewöhnlich ist."

"Das heißt nicht, dass es schlecht ist." Kimiko lächelte. Dies brachte Kazuos Lächeln schließlich wieder so auf die gewöhnliche Breite, als er antwortete. "Danke, Kimiko-chan! Ich wusste, dass du der aufrichtiges Typ bist!"

Doch so schnell es kam, verschwand es wieder. "Aber was machen wir jetzt? Ich kann diese wenigen Raviolis nicht als Hauptgericht servieren ..."

Takayuki ballte erneut seine Faust, als Aratas Gesicht vor seinem geistigen Auge erschien. "Ich bin immer noch so verdammt sauer darüber!"

"Ja Ja." Murmelte Kimiko, als sie in ihre eigenen Gedanken versank. "Wir müssen das natürlich noch lösen ..."

Sie schaute nachdenklich auf die Nudeln, als sie plötzlich von einem Gedankenblitz getroffen wurde.

"Ich habe eine Idee!" Rief sie aus und ließ Takayuki ein bisschen zusammenzucken und Kazuo schenkte ihr sofort seine ganze Aufmerksamkeit. "Huh?"

"Mimasaka, du musst einfach eine andere Aufgabe übernehmen. Ich habe eine Idee, wie man aus den restlichen Ravioli eine Vorspeise macht." Erklärte Kimiko mit einem eifrigen Lächeln.

Kazuo blinzelte. "Vor ... Vorspeise? Aber was wird dann mit dem Hauptgericht?"

Kimiko lachte ersteinmal, bevor sie selbstgefällig zu Takayuki nickte. "Hojo hier hat doch etwas Hauptgericht-Würdiges gemacht, oder etwa nicht?"

Takayukis Augen wurden dabei ein wenig größer. Dann wurde er rot, verschränkte die Arme und grunzte. "Versuchst du dich über mich lustig zu machen?!"

Kimiko tätschelte nur seine Schulter und kicherte. "Du weißt was ich meine! Serviere deine riesigen Dim Sum, Hojo."

Takayuki errötete nur noch weiter und schnaubte. "PFAH!" Dann hob er die Faust in die Luft und verkündete. "Nun! Ich werde dieser Tussi Kusunoki dann mal zeigen, woraus ich gemacht bin."

Kazuo war beeindruckt, als er Kimiko ansah. "Yukihira-chan ..."

Kimiko konzentrierte sich wieder auf ihn und ihr Gesicht strahlte. "Komm schon, ich werde dir sagen, was ich vorhabe." Daraufhin lächelt Kazuo wieder breit, als er antwortete. "In Ordnung, Yukihira-chan."

Kimiko legte eine Hand auf ihre Hüfte und hob einen weiteren Finger in die Luft. "Wir werden diese Prüfung rocken, wartet nur!"

Akiko konnte dies nur in der Ferne beobachten, während sich auf ihrer Stirn die Schweißperlen bildeten. Sie fingen zweifellos an, als Team zu arbeiten. Und sie fühlte, dass es zu spät war, sie zu sabotieren. „Dem Boss wird das gar nicht gefallen ...", flüsterte sie vor sich hin.

Ihr Stress war allerdings nicht annähernd vergleichbar mit dem wütenden Orkan der Panik der durch Itsuki zog, als er Kimiko und das selbstbewusste Grinsen beobachtete, das ihn erst gestern besiegt hatte.

- -

Arata zu den Lehrern zu bringen und ihnen die gesamte Situation zu erklären, dauerte länger als Akari gedacht hätte.

Mit schnellen Schritten ging sie zurück in die Küche und hatte das Gefühl, dass sie ihre Verantwortung viel zu lange vernachlässigt hatte.

"Die Prüfung wird bald vorbei sein ... angesichts der Arata-Situation sollte ich ihnen vielleicht zusätzliche Zeit geben." Das Bild der Gruppe, die Arata belästigt hatte, erschien in ihren Gedanken. „Besonders die drei. Er hat ja ihr gesamtes Gericht ruiniert ... Sie mussten wahrscheinlich von vorne anfangen. Sie konnten in der Zeit, in der ich weg war, unmöglich sehr weit kommen."

Sie erreichte die Tür zu der Küche, in der ihre Prüfung stattfand, und unterbrach ihren inneren Monolog als sie die Tür aufmachte.

Sofort drehten sich alle Köpfe zu ihr um, als sie eintrat.

Irgendwo vorne hörte sie jedoch jemanden ausrufen. "Ah, perfektes Timing!"

Akari war durchaus überrascht, als sie in die Richtung schaute, aus der die Stimme kam, und das honigblonde Mädchen in ihrer blauen Restaurantuniform entdeckte, das Teil des sabotierten Teams gewesen war.

"Miyano-senpai, würden Sie uns bitte prüfen?"

’Was...? Sie sind fertig ...? Aber wie?’ Dachte Miyano.

Sie näherte sich ihnen und war neugierig, wie dieses Team es geschafft hatte, sich so schnell wieder zurück auf die Bahm zu bringen.

Sie kam auf ihrem Weg an Emi und Itsuki vorbei. Emi hatte ihre Faust geballt und ihre Zähne zusammengebissen, während Itsuki ruhig aussah, aber in Wirklichkeit alles andere als das war.

"...Ja natürlich." Antwortete sie, als sie in der Nähe der drei war. Alle drei Teammitglieder hielten Teller und sahen sehr zuversichtlich aus. "Lasst mich erst noch hinsetzen ..."

Nachdem sie dies getan hatte, befahl sie. "In Ordnung. Dann serviert mir bitte die Vorspeise."

"Es ist mir ein Vergnügen!" Sprach ein Junge mit pechschwarzen, langen Haaren glücklich, bevor er seinen Teller vor sie stellte. Der Gestank, der die Küche stundenlang geplagt hatte, verstärkte sich bereits, als dies geschah, und Akari musste sofort ihre Finger über der Nase schließen. "Also kam das die ganze Zeit hiervon?!“ Quietschte sie.

Als sie nach unten schaute, sah Akari ein paar ordentlich arrangierte Brotscheiben. Das Brot war mit einer Art grüner Paste dekoriert, aber was Akari wirklich auffiel, waren die geschnittenen Ravioli auf der Paste, die eine grüne Füllung enthüllten.

„Ravioli?" Fragte sie. "Ich habe noch nie gesehen, dass es in einer Vorspeise verwendet wird." Sie sah auf, um Kazuos Blick zu begegnen. "Italienisch also?" Kazuo nickte aufgeregt.

Akari spürte, wie der Geruch dieser Brotstücke ihre Nase zu verbrennen drohte. Sie hatte das Gefühl, dass sie sich danach übergeben werden müsse. Aber die Neugier war stärker und so nahm sie eine der Brotscheiben, um sie zu probieren.

Sie wurde von der warmen Sommersonne umarmt, als sich die grünen Felder der Toskana vor ihr ausbreiteten. Ein sanfter, entspannender Wind wehte Blätter um sie herum und für eine Sekunde schwor sie das Kichern kleiner Feen zu hören, die sich vom Wind tragen ließen.

"Herrlich." Sagte sie zurück in die Realität. "Was für eine Harmonie zwischen Avocadopaste und Ravioli, die trotz ihres schrecklichen Geruchs so lecker schmeckt. Was für eine angenehme Überraschung!"

Bei diesem Lob ging ein Keuchen durch die Menge.

"Wirklich?"

"Ich kann es nicht glauben!"

"Dies ist das Gericht, das dieser widerspenstige Junge zerstört hat, nicht wahr?" Fragte Akari. „Das ihr so schnell eine Lösung findet…“

Kazuo lachte darüber. "Das ist nur meiner Partnerin zu verdanken." Er sah Kimiko mit seinem typischen Lächeln an. "Es war ihre Idee." Kimiko grinste zurück. "Aber ohne deine Fähigkeiten wäre es nie möglich gewesen."

Kazuos Blick blieb dankbar noch einige Sekunden auf Kimiko gerichtet, bevor er sich wieder Akari zuwandte. "Ich bin froh, dass Sie ‚Grüne Bruchetta zu Ehren der Königin' genossen haben!"

Bevor Akari noch etwas hinzufügen konnte, trat der lilahaarige, kleine Junge einen Schritt vor. "Jetzt bin ich an der Reihe." Proklamierte er, bevor er den Teller vor Akari stellte. "Ich präsentiere: 'Übergroße Barbacued Pork Buns, gewürzt mit fünf Gewürzen'."

Auf Akaris Teller standen drei wirklich ziemlich große Klöße, die in keiner Weise ihre übliche Größe hatten. Einer von ihnen war aufgeschnitten worden und enthüllte das gegrillte Schweinefleisch, das daraus quillte. Hinzu kam, dass die Klöße mit einer roten Sauce überzogen waren.

"Dim Sum?" Fragte sich Akari. "Ravioli als Vorspeise und Dim Sum als Hauptgericht? Das ist mit Sicherheit einzigartig." Sie hob ihre Stäbchen auf, um zu probieren. "Chinesische Küche also als Nächstes."

Sobald ein Stück der Klöße in ihrem Mund war, hatte Akari sofort das Bedürfnis, einem feurigen Schlag auszuweichen. Sie hatte das Gefühl, in eine alte Arena teleportiert zu werden, in der sie einem riesigen, muskulösen Kung-Fu-Meister mit brennenden Händen gegenüberstand.

"Heiß heiß heiß!" Rief sie aus und versuchte eifrig, mit ihrer Hand ein bisschen kühle Luft in ihren brennenden Mund zu winken. "Aber absolut lecker." Keuchte sie. "Es ist ein Gericht, das nur eine sehr geschickte Hand in der chinesischen Küche herstellen kann. Das Schweinefleisch wurde ausgezeichnet verarbeitet und gewürzt mit ..." "Wǔxiāngfěn" Takayuki vervollständigte den Satz. "Fünf-Gewürz-Pulver. Eine Grundvoraussetzung in der chinesischen Küche, die Folgendes beinhaltet: Sternanis, Nelken, chinesischer Zimt, Sichuan-Pfeffer und Fenchel. Außerdem ..." Er grinste ein wenig. "Ich habe die Klöße mit chinesischem Chiliöl überzogen. Von mir selbst hergestellt."

"Das läuft viel zu gut!" Zischte Emi im Hintergrund.

Akari klatschte aufgeregt. "Ich möchte jetzt das Dessert sehen! Bisher bin ich mehr als zufrieden."

Takayuki und Kazuo sahen gleichzeitig das verbleibende Mitglied ihres Teams an. Kimiko lächelte, als sie mit ihrem Teller auf Akari zuging. "'Mousse Au Chocolate im Yukihira-Stil'", kündigte sie an. „Hoffentlich macht es Sie glücklich."

"Französische Küche zum Abschluss!" Als Akari auf ihren Teller blickte, weiteten sich ihre Augen überrascht. Es war kein Hauch von Mousse darauf zu sehen, sondern ...

"Ist das ein Dorayaki?"

Kimiko antwortete nicht und trat nur zurück, als Akari verwundert ihren Teller beobachtete.

"Haha ..." Emi lachte unsicher. "Was zum Teufel soll das sein? Ist das ihr ernst?" Innerhalb der Klasse wurde mal wieder eifrig geflüstert. Alles verschiedene Theorien oder Äußerungen der Überraschung.

"Na dann ...", sagte Akari.

Sobald sie gekostet hatte, fand sie sich im Sommer in Paris wieder und ging durch die Stadt, um die vielen schönen Kleider in den Läden zu bewundern. Dicht neben ihr ging ein Geiger, der die Instrumentalversion eines der schönsten französischen Chansons spielte. Es war pure Eleganz.

"Es ist ein Crêpe!" Rief sie ehrfürchtig aus. "Und die Mousse au Chocolate ist dazwischen! Es ist absolut exquisit!"

Schock ging durch den Rest der Studentin.

Takayuki ballte seine Faust und grinste.

Kazuo lächelte breit wie immer.

Emi riss die Augen auf und biss die Zähne zusammen.

Kimiko hob einen Finger. "Ich habe mich vom Design eines Dorayaki inspirieren lassen, aber ja, das Gericht ist rein französisch. Ich habe dem Mousse ein wenig Chilipulver hinzugefügt, sobald entschieden wurde, dass Hojo das Hauptgericht übernehmen würde. Ich war mir sicher, dass sein Gericht etwas schärfer wird und ich habe versucht, meinen Geschmack nicht zu weit von seinem zu entfernen, aber dank der Lustigkeit der Mousse und der Crepes könnte es auch eine Beruhigung von der Schärfe sein. "

"Ich bin wirklich baff...", sprach Akari, als sie die drei Teller betrachtete und danach auf die drei Köche hinter ihnen schaute. "Ich war mir sicher, dass ich euch wegen des Vorfalls zusätzliche Zeit geben müsste, aber ihr habt eure Situation hervorragend gelöst und das Endergebnis ist phänomenal." Sie lächelte ehrlich. "Das ist es, was auf Totsuki benötigt wird."

Erinnerungen ergossen sich über sie, als sie bemerkte. "Ich bin sicher, dass er damals auch unter ziemlichen Druck stehen musste ..."

Kimiko legte den Kopf schief und Takayuki fragte. "'Er'?!"

Akari lächelte liebevoll. "Derjenige, der mich dazu inspiriert hat, überhaupt nach Totsuki zu kommen. Ich habe ihn als kleines Mädchen getroffen, als er hier im Trainingscamp war."

Ein Stück Erinnerung aus einer sehr langen Zeit schoss ihr durch den Kopf.

- „Komm und sieh mal, junge Dame, ich werde diese Eier verzaubern.“ -

Als Akari sich in die Gegenwart zurückversetzte, sprach sie. "Ihr drei habt die heutige Prüfung bestanden." Ihr Gesicht wurde etwas weicher. "Und ihr drei seid ohne Zweifel die Besten der heutigen Prüfung."

"Hehehe, danke für das Lob.“ Kazuo fummelte ein wenig mit den Fingeern.

"Wir haben es geschafft!" Rief Kimiko und streckte ihren beiden Teammitgliedern die Hand entgegen. Und innerhalb einer Sekunde gaben sich die drei gegenseitig ein High-Five.

"Natürlich haben wir das getan." Bemerkte Takayuki nur, während Kazuo kicherte.

Kimiko hörte Flüstern um sich. "Hiraku-samas Schwester ..." "... es war ja klar..." "... nichts geht über die Schwester von Hiraku-sama." Sie biss sich genervt auf die Lippen. Hier und da hörte sie allerdings auch „kleiner Bruder von Mimasaka-senpai" oder "der kleiner Bruder von Hojo-senpai". Einige bemerkten. "Die Geschwister der Zehnerrats-Mitglieder sind halt auf einem anderen Level."

Sie sah Kazuo und Takayuki an.

Nun, es sieht so aus, als hätten die drei in dieser Hinsicht sicherlich was gemeinsam.

Als sich das Trio von der Front distanziert hatte, an der Akari saß, verspürte Takayuki den plötzlichen Drang, eine bestimmte Sache zu tun. Schnell überflog er den Raum und als er entdeckt hatte, wonach er suchte, ging er schnell auf sie zu.

Kimiko und Kazuo sahen überrascht von ihrem kleinen Gespräch auf, als sie ihn weggehen sahen. Sie beschlossen, ihm zu folgen.

"Yo, Ohrring!" Rief Takayuki triumphierend. "Ich denke, wir haben klar gemacht, wer hier den Laden schmeißt!"

Emi sah zu Boden. Sie hatte ihre Fäuste geballt, die Zähne zusammengebissen und zitterte.

"Was? Kannst du nicht mal antworten? Huh? HUH? Meine Güte, aber so hohe Töne vorhin. Wie erbärmlich." Spottete Takayuki und rieb sich das Kinn. "Das Ergebnis war unvermeidlich, akzeptiere es doch einfach."

Kimiko ertappte sich dabei zu denken: "Du hast ja gut reden, Hojo.“

Sie machte dann aber auch einen Schritt auf Emi zu und sagte. "Nun, du hast mich herausgefordert. Ich denke, Miyano-senpai hat ja laut und deutlich das Ergebnis gesagt. Ich hoffe, du hast das bekommen, was du wollte-"

„Halt deine verfickte Klappe.“ Flüsterte Emi plötzlich. "Hah?" Kimiko legte den Kopf schief, während Takayukis Gesicht ebenfalls einen überraschten Ausdruck annahm.

"Hehehe ..." Emi fing plötzlich an zu lachen. "ahahahah AHAHAHAH!" Sie sah auf, ihr Gesicht grinste, aber keineswegs glücklich oder selbstbewusst. Es sah schmerzhaft aus. "Verdammt noch mal, genieße deinen kleinen, unbedeutenden Siegeszug besser solange du noch kannst, Yukihira. Du hast keine verdammte Ahnung, was noch auf dich zukommt! Was für ein verdammter Ort Totsuki wirklich ist!" Itsuki streckt seine Hand nach ihr aus. "... Emi."

"Hat dich die Niederlage so sehr verletzt, dass du jetzt irre geworden bist?" Sagte Takayuki sichtlich unverblümt. "Takayuki-Kun!" Warnte Kazuo.

"Was kommt denn noch auf mich zu?" Wiederholte Kimiko. "Mehr von diesen langweiligen Herausforderungen nehme ich mal an?"

"Pfahahaha!" Emi lachte erneut. „Naive, kleine Ratte. Warte du nur!" "Emi!" Flehte Itsuki warnend, aber seine Freundin hörte nicht zu. „Was noch auf dich zukommt fragst du dich? Nun ja, nun ja. Yukihira, Glückwunsch, aber du bist auf dem Radar einer der gefährlichsten Personen von Totsuki gelandet." Ihr gezwungenes, unnatürliches Grinsen wurde breiter. "Der Boss hat ein Auge auf dich geworfen.“

"Der Boss?" Wiederholte Kimiko, nicht verstehend. Als sie jedoch neben sich schaute, sah sie, dass Kazuos Augen sich geweitet hatten, während der altbekannte Ärger seinen Weg zurück auf Takayukis Gesicht gefunden hatte. "Sag mir nicht, dass ihr zwei verdammten Idioten für ihn arbeitet?! Wann ist denn das passiert?!" "Das geht dich nichts an, Zwerg!" Zischte Emi zu ihm, bevor sie ihr Gesicht wieder Kimiko zuwandte. „Tja, wenn ich du wäre, würde ich meine Sachen aber schleunigst packen. Du solltest besser aufpassen."

"Emi, das reicht!" Warf Itsuki nun bestimmt ein. "Du hast schon viel zu viel geredet." Er packte sie am Arm und zog sie weg. "Wir werden gehen." War alles, was sie noch von ihm hörten.

Als sie weg waren, wandte sich Kazuo an Takayuki. "Takayuki-kun, denkst du wir sollten sie darüber informieren…?" "Ja, sollten wir wahrscheinlich ..."

Kimiko richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf sie, als sie fragte. "Hey ihr zwei wisst also worum es da grade ging?" Kazuos Gesichtsausdruck wurde ziemlich ernst, als er antwortete. „Wie es scheint, bist du auf dem Radar der Mafia gelandet, Yukihira-chan."

„Mafia?!" Schrie Kimiko auf. "Totsukis Mafia." Korrigierte Takayuki schnell. „So nennt der Rest der Schüler die Organisation für die Kusunoki und Kumai anscheinend nun auch arbeiten.« Er verschränkte erneut die Arme. » Das ist eine riesige Gruppe die aus Gangstern, Schlägern und Rowdys aller Generationen besteht. Sie ist dennoch sehr gut organisiert, daher auch der Spitzname Mafia. Sie spuken in den Schatten rum und verursachen gerne die ein oder anderen Probleme. Es ist dabei allerdings schwer ihnen auf die Schliche zu kommen "

Kazuo setzte die Erklärung fort. "Der Kopf der ganzen Sache wird von den Mitgliedern ‚Boss‘ genannt. Er hat die Kontrolle über alles. Ein Puppenspieler durch und durch. Die anderen sind im Grunde seine Marionetten." "Er ist ein verdammter Drecksack.“ Kommentierte Takayuki. "Aber mächtig." Fügte Kazuo noch einmal hinzu, bevor er Kimiko ansah. "Ich glaube nicht, dass er schon darauf aus ist dich aus der Schule zu schmeißen, aber es ist dennoch besser, vorsichtig zu sein, jetzt wo du weißt, dass er dich im Auge hat."

Kimiko kratzte sich am Kopf. "Mann, diese Schule ist wirklich verrückt ... riesige Arenen. Luxuriöse Hotels ... und jetzt habt ihr sogar eure eigene Mafia."

Kazuo lächelte leicht beruhigend. "Keine Sorge, wir kennen ein paar Leute, die in dieser Situation auf dich aufpassen können!" Wieder wurde das Lächeln breiter. "Immerhin bist du jetzt unsere Freundin." Dadurch weiteten sich Kimikos Augen ein wenig.

"Richtig, Takayuki-Kun?" Takayuki zuckte zusammen und polterte danach. "Eh?! Auf keinen Fall! Ich und Yukihira sind Rivalen bis zum Tod!" "Awww, er mag dich." "Halt die Klappe, Mimasaka!"

Daraufhin kicherte Kimiko. "Trotz des schwierigen Starts hat mir die heutige Arbeit sehr gut gefallen!" Erklärte sie. Kazuo nickte. „Für mich gilt das gleiche."

Takayuki wandte sich für eine Sekunde ab und murmelte. "Ich hätte etwas rücksichtsvoller mit der Vorspeise umgehen sollen." Doch bevor Kazuo und Kimiko dies kommentieren konnten, bellte er bereits. "Aber am Ende des Tages war es gut, dass ich getan habe, was ich getan habe! Also ist es ja auch egal!"

Kimiko lachte bevor sie anbot. "Hey, wollt ihr heute mit mir und meinen Mitbewohnern kommen?" Sie sah Kazuo an. "Mika-chan wird da sein." Wie auf Befehl breitete sich eine tiefe Röte auf Kazuos Gesicht aus und er stammelte. "Mi-Mi-Mi-Mika-Chan?" Dann schüttelte er aggressiv den Kopf. "Nein! Das kann ich nicht! Nicht ohne Rosen! Und was ist, wenn ich etwas Falsches sage? Aahhhhh, allein der Gedanke bringt mich um."

Takayuki seufzte, bevor er Kimiko ansah. „Für Heute wohl nicht, aber danke für das Angebot."

"Ahah, vielleicht ein anderes Mal." Antworte Kimiko.

- -

Währenddessen war Akiko im Schatten zu Boden gesunken. "Das ist überhaupt nicht gut ... überhaupt nicht gut ...", sprach sie vor sich hin. "Wie soll ich ihm das erklären?"

Auf Befehl vibrierte ihr Telefon und sie wurde sofort blass.

"J... ja?" Quiekte sie, nachdem sie den Anruf angenommen hatte.

"Kato." Sagte die Stimme des Boss auf der anderen Seite. "Ich warte auf deinen Bericht."

Akiko schluckte, als sie anfing zu schwitzen. "Ja ... ja natürlich ..."

"Ich habe gerade ein ziemlich nerviges Meeting hinter mir." Die Stimme des Boss wurde kalt.

"Du hast besser gute Nachrichten für mich."
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