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Would anyone Care (Radiodust)

von Diefreak
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Alastor Angel Dust Charlie Magne Husk Vaggie Valentino
31.07.2020
08.01.2021
20
34.240
8
Alle Kapitel
48 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
31.07.2020 1.079
 
Die Personen in dieser Geschichte sind nicht mein Eigentum, sie gehören Vivziepop und ich verdiene mit dieser Geschichte auch kein Geld.


Hey ihr Lieben, ich habe mich, nachdem ich den Song Addicted gehört habe (und welcher jetzt hoch und runter läuft bei mir) dazu entschieden eine Hazbin Hotel FF zu schreiben. Ich offe sie gefällt euch. Die Charaktere sind im Grunde so wie Vivziepop sie aufgebaut hat, allerdings habe ich mich zu ein wenig OC hinreißen lassen :)

Und jetzt ab mit euch und willkommen im Hazbin Hotel, denn in jedem von uns steckt ein Regenbogen.



„Angel bitte, wenn ich es nicht schaffe, das wenigstens einer von den Gästen in den Himmel kommt, dann steh ich vor meinem Vater als Versager da und muss mir das noch ewige Zeiten anhören.“, bettelte Charlie den Spinnendämon an. Er war mal wieder schwach geworden und hatte es gestern Nacht mehr als übertrieben. High und blau wie das Meer, war er heute Morgen in die Eingangshalle gestolpert, wo Vaggie und Charlie schon auf ihn warteten. Er hatte sie nur angegrinst und wollte schon nach oben in sein Zimmer, doch Vaggie hatte ihn an einem seiner vier Arme wieder zurückgezogen und ihn auf das Sofa verpflanzt. Nun hörte er sich die Standpauke an und hatte dabei erheblich mühe wach zu bleiben. Die Drogen ließen langsam nach und er wollte nur noch ins Bett.
„Charlie, es tut mir leid ok, kann ich jetzt bitte ins Bett? Ich bin Hundemüde.“, gähnte er und streckte sich ausgiebig, was Vaggie noch mehr zur Weißglut brachte. Nicht nur dass dieser elende Mistkäfer ihre Freundin nicht mal ernstnehmen zu wollen, nein es kam ihr so vor als wolle er einfach so weitermachen.
„Geh Angel, du machst doch sowieso was du willst.“, gab die Prinzessin resigniert auf und drehte ihm den Rücken zu, um in ihr Büro zu gehen. Vaggie hingegen baute sich nochmals vor ihm auf und zischte:
„Das wird Konsequenzen haben Angel, das kannst du mir glauben.“ Und rannte ihre Freundin hinterher.
Der Erotikstar blickte ihnen nach, erhob sich dann aber um nach oben in seine eigenen kleinen vier Wände zu torkeln. Er wollte es ja schaffen, er wollte clean werden und endlich jemanden finden der ihn so liebte, wie er war, doch sie verstanden nicht, dass es nicht nur die Drogen und der Alk sein Problem waren.
Kurz vor seinem Zimmer traf Angel dann auch noch auf den Overlord selbst.
„Na super“, zischte er und wollte sich schon an Alastor vorbeidrücken, doch dieser hielt ihn an seinem linken unteren Arm fest.
„Angel mein Lieber, schön dass du auch wieder hier bist. Wie ich sehe hattest du gestern Abend wieder einigen Spaß.“, grinste Al und blickte Angel von oben bis unten an.
„Ja hatte ich, wenn du willst kannst du nächstes Mal gerne zuschauen oder sogar mitmachen.“, grinste Angel frech, wusste er doch, dass er Al damit ärgern konnte.
„Ha, nein danke mein Lieber. Die Kreise, in denen du wortwörtlich verkehrst, sind nicht so mein Geschmack. Da kommt mir doch glatt wieder mein Frühstück hoch.“, grinste er und blickte Angel schief an. Dieser war verletzt über die Worte des Radiodämonen, sagte er ihm doch mit diesem Worten, dass er ihn ekelerregend und widerlich fand.
„Was auch immer du Idiot.“, antwortete er deshalb, entzog Al seinen Arm und stürmte in sein Zimmer. Alastor blickte dem Spinnendämon hinterher, während sein Grinsen ein bisschen weniger wurde. Was sollte er nur mit diesem Dämon tun. Er war nicht bereit sich helfen zu lassen hatte er das Gefühl.
„Al.“, hörte er die Stimme von Charlie hinter sich und drehte sich zu ihr.
„Ja meine Schöne.“, antwortete er und blickte sie lächelnd an.
„Was sollen wir nur mit Angel tun? Ich, wir alle wollen doch, dass er es schafft und endlich die Erlösung bekommt. Aber er führt sich auf, als wollte er gar nicht von hier weg. Ich weiß wirklich nicht, was ich noch mit ihm tun soll. Hast du keinen Rat.“, fragte sie ihn und blickte ihn traurig an. Sie erinnerte ihn so sehr an das kleine Mädchen aus seinem früheren Leben, welchem er jeden Wunsch erfüllen wollte. Seufzend setzte er sich auf das Sofa, welches in der Eingangshalle stand und klopfte neben sich. Charlie setzte sich gehorsam hin und blickte ihn weiterhin mit ihren großen Augen an.
„Weißt du meine Liebe, Angel ist der erste Dämon, welcher es sogar mir schwer macht. Wir können ihn nicht einsperren, dann läuft er Amok hier oder Vaggie, wenn er sie lange genug nervt.“, meinte er schmunzelnd und blickte in Richtung der Dämonin, welche bei Husk an der Bar saß.
„Aber wenn er draußen herumläuft, haben wir keine Kontrolle über ihn vor allem nicht, wenn er bei diesem Idioten Valentino ist.“, erläuterte er weiter. Alle wussten, dass Angel nicht so einfach von Valentino wegkommen konnte, denn diese würde seine Haupteinnahmequelle nicht so einfach gehen lassen.
„Ich weiß, Angel tut mir so leid. Dabei müsste er doch nicht mal mehr seinen Körper verkaufen, um an Geld zu kommen. Er hat doch alles hier was er braucht.“, meinte Charlie.
„Nicht alles meine Schöne. Du weißt er ist immer noch drogenabhängig.“
„Wie ich dachte er wäre clean.“, jetzt war Charlie doch sehr erschrocken, denn der Spinnenmann schien doch seit guten fünf Monaten keine Drogen mehr angerührt zu haben.
„Oh du naives kleines Kind. Er ist der geborene Schauspieler, das muss man ihm lassen. Nein er war nicht einen einzigen Tag richtig clean. Sag Charlie hast du schon mal jemanden auf Entzug gesehen?“ Die Angesprochene verneinte und sah dann zu ihrer Freundin, welche sich nun zu ihnen gesellt hatte.
„Honey, wieso lassen wir Angel nicht einfach sein Leben so leben wie er es will und suchen uns jemand anderen.“, fragte Vaggie ihre Freundin.
„Nein Vaggie, das können wir ihm nicht antun und auch dem Hotel nicht. Er ist ein Prominenter, wenn auch in komischen Kreisen und wenn wir es schaffen, dass er die Erlösung findet, dann kommen vielleicht noch andere und ich kann meinen Eltern endlich beweisen, dass ich es auch ohne sie schaffe.“, widersprach Charlie und man konnte die Kraft und die Entschlossenheit in ihren Augen sehen. Vaggie seufzte leise, lächelte dann aber und nickte. Charlie zuliebe würde sie weiter versuchen mit diesem bekloppten Plüschball unter diesem Dach zu leben.
„Wenn ihr mich entschuldigt meine Lieben, ich werde mich ein wenig zurückziehen und überlegen, was wir mit Angel tun werden.“, mit diesen Worten erhob sich Alastor und ging nach oben in sein Zimmer, welches im gleichen Stockwerk wie Angels lag.
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