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2020 07 31: BLUTENDE UNGEHEUER [by Spence-Love]

Kurzbeschreibung
OneshotHumor / P16 / MaleSlash
Aaron "Hotch" Hotchner Derek Morgan Dr. Spencer Reid
31.07.2020
31.07.2020
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31.07.2020 1.069
 
Tag der Veröffentlichung: 31.7
Zitat: „Zwischen Tapferkeit und Größenwahn gibt es einen Unterschied!“ Aus Die glorreichen Sieben
Titel der Geschichte: BLUTENDE UNGEHEUER
Autor: Spence-Love
Hauptcharaktere: Spencer Reid, Derek Morgan, Aaron Hotchner <Hotch>
Nebencharaktere: Penelope Garcia, Jennifer <JJ> Jareau, Emily Prentiss
Pairings: ein wenig Reid und Morgan angedeutet
Kommentar vom Autor: Die armen, armen Männer! <heul>
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„Nein, du gehst und damit hat es sich! Ich bin der Ältere von uns! Ich habe die Macht!“
„Fällt mir nicht im Traum ein!! Wer röhrt denn stets von sich selbst, dass er so irre tapfer ist?!“
„Zwischen Tapferkeit und Größenwahn gibt es einen Unterschied!“, kam es von Morgan mit gewichtiger Stimme und er schob Spencer wieder so nahe vor die Türe, welche in das Besprechungszimmer führte. Die Eingangspforte des Schreckens!!

„Wie wäre es, wenn wir Streichhölzer ziehen oder wir gehen nach draußen und tragen es wie richtige Männer aus.“
„Oder ich knutsche dich solange, bis du nicht mehr richtig denken kannst und freiwillig die Höhle der Löwinnen betrittst, Prettyboy.“, entgegnete Morgan grinsend und versetzte Spencer eine sanfte Kopfnuss.

Spencer drängte sich an Morgan vorbei und seufzte erleichtet auf, als es ihm wieder gelungen war, Abstand zwischen sich und der Tür zu bringen.

„Ehrlich, Kleiner, du bist so eine furchtsame Zicke!“
„DANN GEH DU DOCH DA HINEIN, DU GROßSPURIGER MUSKELHEINI! VIEL SPASS MIT DEN DREI BLUTENDEN UNGEHEUERN!“, brüllte Spencer jetzt aus Leibeskräften, atmete danach einmal kräftig aus und hatte plötzlich Hotchs Nasenspitze direkt auf der seinen.

„Oh, hallo Hotch. Alles klar?“
„Ich denke, ich mache mich jetzt mal lieber vom Acker. Ich habe ja noch soviele Berichte zu schreiben.“
„Keine Bewegung, Agent Morgan.“
Der Angesprochene parierte auf der Stelle. Hotchs Befehl war mit dem zarten Stimmchens eines piepsigen Mäuschen an Morgan herangetragen worden, wenn denn eine Maus hätte sprechen können, jedoch in diesem <Piep-Piep>, nistete die ganze geballte Autorität eines Aaron Hotchners.

„Blutende Ungeheuer? Haben wir seit neuestem Vampire in unserem Team?“
„Aber Hotch, du bist schon ein wenig ein Depp!“, posaunte es jetzt total unüberlegt aus Spencer heraus.
„Ach, warum dieses, Putzfrau Reid?“
Morgan konnte einen herzlichen Auflacher gerade noch so unterdrücken.

„Na ja, Hotch, Vampire zeigen sich doch am Tag nicht, da ihnen das Sonnenlicht schadet.“, krächzte Spencer mit plötzlich angeschwollenen Stimmbändern.
„Wo ist in unserem Besprechungsraum ein Sonnenlicht?“ Hotch starrte Spencer mit seinem berühmt berüchtigten Hotch-Blick an.

„Hotch, es verhält sich eigentlich so, dass sich hinter dieser verschlossenen Türe unsere drei Grazien befinden: JJ, Prentiss und mein Babygirl. Tja und ein ganz und gar erstaunlicher Zufall wollte es so, dass alle drei Frauen am gleichen Tag ihre Periode bekommen haben. Na und du weißt ja wie launisch die holde Weiblichkeit in diesen, für sie, besonderen Zeiten sein kann.“ Morgan blinzelte Hotch verschwörerisch zu, doch der nahm davon keine Notiz. Stattdessen straffte er seine Schulter, hob seinen Kopf noch höher und drückte die Türklinke nach unten. Morgan stöhnte auf. Spencer jedoch, trat hinter Hotch und hielt sich an dessen Hosenbund fest.

„Meine Damen.“
„Oh, hallo Hotch.“
Emily sah flüchtig von ihrem Smartphone auf.
JJ hatte gerade ein Wasserglas an ihre Lippen gesetzt. Sicher ein flüssiges Betäubungsmittel, war Spencer sich absolut sicher und wendete seinen Blick erst von JJ ab, als Garcia einen gutturalen Laut ausstieß.

„Mein Gott, dieses verdammte Bauchweh bringt mich noch um. JJ, Süße, wirf doch mal die Tabletten rüber.“
„Ist nichts mehr mit rüber werfen, ich habe mir gerade die letzte Dröhnung genehmigt.“
„Hab dich doch nicht so.“ Spencers Zunge galoppierte schon wieder mit ihm davon.
„Du bist schon so alt, dass du das Perioden-Gedöns bald hinter dir hast. Aber bei deiner Figur würde vielleicht etwas Sport helfen, da würdest du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Dein ganzes Gestell würde endlich wieder etwas durchgerüttelt werden und die Bauchkrämpfe würden auch garantiert nachlassen. Außerdem …“

Spencer wusste nicht so recht, wie dieser höchst seltsame Zustand jetzt anging, in dem er sich auf einmal befand: Begraben unter Hotchs Körper, während so ein tierisches Grunzen in seinem Gehörgang eindrang.

„Schon gut, Babygirl, beruhige dich doch! Du weißt doch, wie der Kleine ist!“
Morgan musste gerade schon mehr, als sanfte Gewalt anwenden, um Garcia daran zu hindern, sich auf Spencer zu stürzen. Aber da hätte sie auch erst einmal an Hotch vorbei gemusst, der Spencer noch immer schützend unter sich hielt.

Es verging fast eine halbe Ewigkeit, ehe sich Penelope soweit wieder unter Kontrolle hatte, dass sie von Morgan wieder freigegeben wurde.

„Alles wieder gut, mein Mädchen?“ Morgan drückte Penelope einen dicken Schmatzer auf die Stirn, der diese zu einem leichten Lächeln verleitete.“
„Ich bin wieder okay, Schokomuffin. Ach, es tut mir ja auch leid, aber mein Wunderknabe kann mich manchmal so in Rage versetzen, dass ich meine gute Kinderstube aus heiterem Himmel vergesse.“
„Schon gut, Babygirl. Wir alle wissen, dass du unseren kleinen Irren, aber trotzdem ganz toll lieb hast.
„Oh ja.“ Mit einem versöhnlichen Lächeln trippelte Penelope auf Spencer zu, schlang ihre Arme um dessen schlaksige Gestalt und drückte diese beherzt an ihre weiche Weiblichkeit.

„Du, Hotch?“
„Ja, Emily?“
„Uns sind die Tampons und Binden ausgegangen. Könntet ihr vielleicht kurz in den nächstbesten Drogeriemarkt huschen und uns etwas besorgen?“
Morgan schnaufte verächtlich auf.
„Aber sonst geht’s dir danke, was?! Ich bin ein Kerl! Ich werde doch nicht in ein Kaufhaus hinein spazieren und …“
Hotch nickte Emily knapp zu, während er Morgans Mund mit seiner rechten Hand verschloss.

„Es wird uns ein Vergnügen sein. Zumal jetzt auch die Wuscheldry Binden und die Flower Tampons in Angebot sind.“
„Na du kennst dich da aber gut aus.“ JJ nickte ihrem Chef anerkennend zu.

Hotch jedoch hatte ein Hühnchen mit Morgan zu rupfen.
„Hast du wirklich Angst davor, Binden und Tampons zu kaufen? Das ist doch deiner sonst so ritterlichen Attitüde überhaupt nicht würdig.“
„Es reicht eben nicht immer aus, mal eben seine Lanze auszufahren, Ritter Langschwanz!“
„Hotch, wenn du nicht willst, dass ich den Kleinen vermöble, dann halte mich jetzt besser fest.“

Zwei Sekunden später rannte Spencer um sein Leben, während Hotch Morgan im beherzten Griff hatte.

THE END





~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Lulas Nachwort ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Vielen Dank an Spence-Love für die Übernahme des Zitats.
Mir hat diese Umsetzung wunderbar gefallen. Ich musste viel schmunzeln und herzlichst lachen.
Damit haben wir schon wieder einen Monat geschafft. Fehlen noch fünf.

Eure lula-chan
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