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under the rain.

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Ashe Balthier
31.07.2020
31.07.2020
1
763
 
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31.07.2020 763
 
Disclaimer: Ashe und Balthier gehören nicht mir sondern Square Enix.
Die Idee zu der Geschichte kam durch ein Bild, welches ich im Internet gefunden habe.
Viel Spaß beim Lesen!

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Es war erneut einer dieser Abende. Schöne Kleider, teures Essen und gute Musik. Ein Ball wie jeder andere. Seit sie nicht mehr Prinzessin sondern Königin war, musste sie regelmäßig diesen Festlichkeiten beiwohnen. Viel lieber hätte sie sich in einem bequemen Nachtkleid und einem guten Buch in ihren Sessel gekuschelt, anstatt sich in ein Kleid zu quetschen und zu diesem Empfang zu fahren. Aber es waren ihre Pflichten als Königin und da musste sie durch. Sie hatte es sich immerhin selber ausgesucht.
Nun stand die junge Königin etwas abseits der Gesellschaft mit einem Drink in der Hand. Sie beobachtete die tanzenden Leute um sich herum. Alle schienen ausgelassen zu sein und Spaß zu haben. Da sie dieses harmonische Bild nicht zerstören wollte, hielt sie sich lieber etwas abseits auf. Natürlich wurde sie bereits von einigen Männern zum Tanz aufgefordert, aber sie hatte sie alle abgewiesen. Sie wollte die Gesellschaft keiner dieser Männer. Nur die eines bestimmten Mannes. Dieser war allerdings nicht hier. Er passte nicht hier her. Aber das war Ashe egal. Sie begehrte keinen Mann der Gesellschaft. Sie begehrte einen Piraten.
Es waren nun bereits einige Monate vergangen seit sie erfahren hatte, dass er noch lebte. Er galt als tot, nachdem er die Stadt gerettet hatte. Aber Ashe hatte dies nie geglaubt. Sie hatte immer geglaubt, dass er irgendwann zurückkehren würde. Und das war er auch. Sie hatten nicht viel Zeit miteinander verbracht. Er hatte ihr erklärt, warum er weg war. Warum er nicht früher etwas von sich hören ließ. Ashe hatte ihm zugehört. Erst war sie wütend auf ihn gewesen, hatte ihn geschlagen, weil er sie im Glauben gelassen hatte, dass er tot sei. Aber dann hatte sie ihm verziehen und er war erneut fort gegangen.
Das Ganze war bereits einen Monat her. Sie hatte seither nichts mehr von dem Piraten gehört. Er lebte ein freies Leben im Himmel, während sie an ein und denselben Ort am Boden gebunden war. Sie führten unterschiedliche Leben. Sie konnten nicht zusammen sein. Dennoch begehrte sie keinen anderen mehr seid ihrer gemeinsamen Reise.
Mit einem seufzen stellte die Königin das inzwischen leere Glas zurück auf den Tisch, welcher neben ihr stand. Sie brauchte etwas frische Luft. Die Musik kam ihr zu laut vor. Also ging die junge Frau zu der großen Flügeltür, welche vom Ballsaal hinaus auf den Balkon führte. Es war keine Menschenseele zu sehen, sodass Ashe für sich alleine war. Sie ging etwas abseits des Lichtes, welches durch die Fenster in die Nacht heraus strahlte, an den Rand des Balkons. Die Hände platzierte sie auf dem Geländer, welches den Balkon umgab. Ihr Blick wanderte hinaus in die Freiheit und zum erneuten male wünschte sich Ashe ihre Freiheit. Eine Freiheit, welche sie bloß als Pirat hätte. Aber sie wusste, dass dies unmöglich war.
Tief in ihren Gedanken versunken bemerkte die Königin nicht, dass sich ihre eine Gestalt näherte. Mit leisen Schritten kam sie ihr Näher, bis sie direkt hinter ihr zum Stehen kam. Einen Moment betrachtete der Mann die kleinere Frau, ehe er ihren rechten Arm packte und zu sich herum wirbelte. Seine rechte Hand griff in das Aschblonde Haar, hielt ihren Hinterkopf, als er sich zu ihr herab beugte und seine Lippen auf die ihren presste. Ashe wollte vor Schreck los Schreien, wurde aber durch die Lippen des Mannes daran gehindert. Als sie allerdings erkannte, wessen Lippen sie da auf ihren spürte, entspannte sie sich sofort, ehe sie ihre Arme um seinen Nacken schlang und den Kuss sofort erwiderte.
Das Paar bemerkte nicht, dass es sich über ihnen zu zog und die ersten Regentropfen auf sie herab fielen. Sie waren zu sehr mit sich beschäftigt, als dass es sie interessierte. Ihr weißes Kleid und sein weißes Hemd wurden durch den Regen durchsichtig, ihre Haare, die einen Dunkelblond, die anderen Aschblond nahmen den Regen sofort auf. Aber es machte nichts. Alles was zählte war der jeweils andere.
Nur langsam lösten sie sich voneinander, sahen sich in die Augen. Smaragd traf auf Bernstein. "Ich habe dich so vermisst, Balthier...", hauchte die Königin, während der Pirat sie an der Hüfte enger an sich zog. "Und ich musste dich einfach sehen. Ich habe es ohne dich nicht mehr ausgehalten.", erwiderte der blonde Mann, ehe er sich erneut herab beugte, um die Königin, seine Königin, erneut zu küssen.
So wurde der Abend für Ashe doch nicht ganz so schlimm, wie sie es zunächst gedacht hatte.
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