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Spitzbuben

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
31.07.2020
05.05.2021
43
125.654
8
Alle Kapitel
141 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
31.07.2020 3.037
 
Hallo ihr lieben! Schön euch hier zu sehen!
Diese Geschichte ist die Fortsetzung von "Kusuri, der Dämonenarzt" und setzt genau nach diesem ende an. Wer also etwas verwirrt sein sollte, liest einfach "Kusuri" zuerst und dann "Spitzbuben"
An dieser Stelle will ich meinen beiden lieben Freundinnen danken, ohne die es diese Fortsetzung gar nicht gäbe, oder zumindest jetzt noch nicht.
Liebe PoG & KleinerFuchsKurai, danke das ihr mir diese Idee und so viel Inputt zu meinen beiden Charas gebt! Ihr seit eine unglaubliche Inspiration :-*

Hier der Link zum Cover dieser Geschichte: https://www.animexx.de/fanart/zeichner/204511/2715730/

Nun wünsche ich euch viel spass beim lesen!
Über Reviews würde ich mich natürlich sehr freuen
Eure Dudisliebling
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Spitzbuben

1 Flugangst (Kusuri)

„Da seid ihr ja endlich!“, rief die silberhaarige Frau mit dem langen, geflochtenen Schulterzopf, als sie auf den Wagen zulief, aus dem Yosuke und ich gerade stiegen. Unsere Glieder waren steif, weil wir so lange gefahren waren. Kurz streckten wir uns und schon landete meine ehemalige Frau, in den Armen meines Partners. „Das ich das, wirklich noch erlebe!“  

„Aufgedreht wie eh und je, liebe Toki“, begrüßte Yosuke sie und hielt sie im Arm, um sie zu betrachten. „Und auch noch doppelt so hübsch!“

„Und du noch immer ein Charmeur!“, tadelte sie und löste sich von dem rothaarigen, um zu mir zu kommen. „Hallo, mein lieber“, begrüßte sie mich und schlang die Arme um mich. Auch ich drückte sie, mit einer Hand an ihrem Rücken, an mich.  

„Hallo, Toki“, erwiderte ich und musterte ihre blauen, strahlenden Augen. Sie war unglaublich glücklich und das konnte man in jeder ihrer Poren erkennen.  

„Kommt herein. Lasst uns erst einmal frühstücken“, bat sie und zog an meinem Jackett. Yosuke lächelte mir freudig zu und gemeinsam folgten wir meiner ehemaligen Gemahlin, in ihr modernes Architektenhaus. Ihr Gemahl hatte sich als Zimmermann selbstständig gemacht und plante diese Prachtbauten seit vielen Jahren. „Wie war die Fahrt?“

„Gut. Nachts zu fahren ist wirklich entspannt“, antwortete Yosuke, während ich schweigend durch den Flur ging und Yosuke musterte, wie er alles musterte. Er blieb mit den Augen kurz an einem Bild hängen, auf denen unsere Söhne, zusammen mit Toki und mir zu sehen waren. Es war letzten Sommer entstanden. Akeno und Kala, meine Schwiegertochter die mich zwang sie Binti, Tochter, zu nennen, waren zu Besuch hier gewesen. „Sind das die Jungs?!“, staunte Yosuke und blieb stehen. Toki hielt ebenso inne und hätte stolzer nicht lächeln können.

„Ja!“

„Sie sind wirklich groß geworden! Richtige Männer!“  

„Tze! Wenn du wüsstest“, brummte ich und bekam den tadelnden Schlag meiner Gemahlin geschenkt.  

„Sei nicht so mürrisch in meinem Haus! Nun ab zum Frühstück. Da können wir über alles reden, was du wissen willst, Yosuke! Ich freue mich wirklich sehr, dich wieder zu sehen!“, klatschte Toki in die Hände und wir gingen in die Küche. Sie hatte sich wirklich nicht lumpend lassen und alles aufgetischt was es gab. „Ich habe euch sogar Gemüse, wie damals, eingelegt.“

„Du bist ein Engel!“, freute sich Yosuke bereits und musterte den reich gedeckten Tisch. „Sogar Takoyaki!“

Stolz nickte Toki und bat uns auf die Plätze.

„Kaffee?“, fragte sie und wir beide nickten.

Sie wand sich der Maschine zu und bereitete die beiden Tassen vor, bevor sie auf dem Knopf den Befehl zum mahlen gab. Lautstark ging die Maschine los, während ich mich setze und den Stuhl zurecht rückte.  

In diesem Moment kam Korouku in den Raum und hob freundlich die Hand zur Begrüßung. Auch wenn ich ihn schon öfters in dem letzten Jahrhundert gesehen hatte, fiel mir seine fehlende Stimme immer erst dann wieder ein, wenn er vor mir stand. Yosuke hob ebenso die Hand und stellte sich wieder auf, um sie dem stummen Mann zu reichen.  

„Sei gegrüßt!“, bedachte er ihn. Fast schon zu freundlich, dachte ich. Aber ich wusste Yosukes Gedanken dahinter genau. Dieser Mann war der Grund, warum er und ich nun gemeinsam das Leben teilten. Er hatte erst den Keil zwischen Toki und mich getrieben.

„Setz dich, Liebling“, bat Toki und gab ihm einen Kuss, nachdem sie unsere Tassen auf den Tisch gestellt hatte. Sie bereitete noch einmal zwei Tassen zu und kam dann zu uns dreien an den Tisch.

„Kommen die Jungs auch?“, fragte Yosuke Toki und wies auf die beiden Gedecke hin, die noch auf dem Tisch standen.  

„Nicht ganz“, hörte ich eine neue Stimme den Raum betreten und nahm einen Schluck meines Kaffees.  

„Taiki!“, rief Yosuke freudig und etwas überrascht.  

Die beiden umarmten sich und mein Blick fiel auf die Dame, welche schüchtern neben Taiki hereinkam. Meine zweite Schwiegertochter. Sie war ein Mensch. Hübsch, brünett und orientalisch angehaucht. Ihre dunkle Haut war noch einen Akzent tiefer, als meiner und der von Taiki. Sie kam aus Indien, wo Taiki sie in einem der Slums fand und aus Liebe heiratete. Seit drei Jahren waren sie verheiratet und liebten es zu reisen. Zum Glück hatte Taiki hier eine gute frische Stelle als Apoteker gefunden und würde noch ein Jahrzehnt hier arbeiten können, bevor sie umziehen mussten. Irgendwann würde er nicht mehr zusammen mit ihr, durch die Öffentlichkeit gehen können, ohne unangenehme Gedanken aufzuwerfen. Aber das war ihm egal. Seine Liebe war grenzenlos zu dieser braunäugigen Frau.  

„Oh man, Yosuke! Es ist so lange her! Das du Vater wirklich noch haben wolltest, ist kaum zu glauben“, erwiderte mein Sohn und ich warf ihm einen missbilligenden Blick zu. Er dagegen grinste und zuckte mit den Schultern, bevor er seiner Frau einen Arm um die Schultern legte. „Das ist Anisha, meine Frau.“

„Haha, wieso sagen das immer alle?“, fragte mein liebster und ich rollte mit den Augen. Es nervte. Doch mein Blick flog wieder zu Yosuke, als er Anisha die Hand reichte, sie diese aber nicht annahm, dafür ihre Händeflächen aneinanderlegte und ihren Kopf leicht vorbeugte.

„Namaste“, begrüßte sie ihn auf ihrer Landessprache. Ich wusste das Yosuke so etwas immer interessant fand und er selbst mal nach Indien wollte. Eines der wenigen Länder, in denen er sich niemals aufgehalten hatte, denn es war einfach zu warm.  

Nach der Begrüßung setzen sich alle und wir begannen zu frühstücken. Dennoch fehlte für Yosuke jemand und er konnte sich die Frage einfach nicht verkneifen: „Warum hat es Akeno nicht geschafft?“

„Akeno, ist sozusagen verhindert“, erklärte Taiki und nahm etwas Reis in den Mund.  

„Verhindert?“, fragte ich verwundert, denn mir war gesagt worden, er hätte keinen Urlaub bekommen.

„Kala, darf nicht fliegen“, erklärte Toki dann kleinlaut und warf mir einen Blick zu. Da verstand ich sofort, warum die beiden heute nicht anwesend waren.  

„Sie ist schwanger?“, fragte ich monoton. Toki warf die Hände in die Luft und warf sich gleichzeitig in den Stuhl.

„Ja! Kusuri, wir werden ENDLICH Großeltern!“, jubelte sie freudig, während es mir eiskalt den Rücken runterlief.  

„Ich kann mir Vater, nicht als Opa vorstellen“, kicherte Taiki, als er meine Körpersprache erkannte. Ashina kicherte hinter vorbehaltener Hand. Meine Familie hatte dies schon länger gewusst und mich vorgeführt!

„Opa Kusuri“, formte Korouku mit seinen Händen und das auflachen Yosukes brachte mich zum Knurren.  

„Warum verheimlicht ihr mir so etwas?“, fragte ich brummend und schlang die Arme vor meiner Brust ineinander. Toki wischte sich eine Freudenträne weg, die sie vergossen hatte, weil sie so über meine Reaktion lachen musste.  

„Sie kennen dich eben, Liebster“, stichelte Yosuke auch noch und ich fixierte seine braunen Augen. Das brachte ihn zum Grinsen, während er sich meine Hand nahm und somit meine Haltung entspannte.  

„Akeno, bat mich darum, Kusuri. Er hat nämlich auch ein Anliegen“, räusperte Toki ihre Stimme und sah nun etwas ernster aus. „Sie wollen, das du zu ihnen Fliegst. Dort gibt es keinen Arzt mit deinem Wissensstand.“

„Nein“, wehrte ich gleich ab und stand augenblicklich auf. „Entschuldigt mich.“

Mit diesen Worten verließ ich die Küche, hörte Tokis seufzten, Taikis ruhigen und gefassten Atem und ebenso das schieben eines Stuhles auf dem Holzboden. Es dauerte einige Sekunden bis Schritte hinter mir die Verfolgung aufnahmen. Als ich aus der Verandertür des Wohnzimmers trat, eine Schachtel Zigaretten aus der Innenseite meines Jacketts zog, schweifte mein Blick zu den anliegenden Bäumen. Ich entnahm eine davon und zündete sie mit vorbehaltener, vor Wind schützender Hand an. Yosuke trat neben mich, musterte mich kurz und bat dann um die Schachtel. Ich wusste das er mir folgen würde.  

„Was ist los?“, fragte er ruhig, nahm sich eine Zigarette heraus und bat um das Feuerzeug, welches ich ihm in die Hand gab und mich dann abwendete. Tokis Haus stand an einem herrlichen, weiten Wald und die hohe Veranda auf der wir standen, neigte sich der himmlischen Ruhe dieser Bäume hin. „Wieso willst du nicht helfen?“

Ich hasste es, das er genau zu wissen schien, was in mir vor ging. Doch diesmal war er falscher Meinung. Er dachte ich wollte nicht. Das musste ich richtig stellen.

„Es geht nicht ums wollen. Ich denke nur an meine Verpflichtungen hier“, lenkte ich leicht ab und sprach doch die Wahrheit. Die Praxis öffnete in wenigen Wochen. Ich hatte alle Hände voll zu tun damit, alle neuen Assistenten und Ärzte zu managen. Allein dieses Treffen, war schon eine Ausnahme gewesen. Nun sollte ich nach Deutschland?  

Doch der wahre Grund war eher ein anderer. Eine Sache die ich überhaupt nicht mochte und wollte. Als Yokai war es noch dazu lächerlich, denn mein Körper war robust. Wie sonst hätte ich die Jahrtausende überstehen können. Aber dieses flaue Gefühl in meinem Magen, wenn ich nur daran dachte. An diese weißen Maschinen, geführt von Menschen, nur um die Welt zu bereisen.

„Ich glaube du lügst. Das tust du meistens“, grinste Yosuke und brachte die Zigarette zwischen seinen Lippen kurz zum Wippen. Er nahm sie in die Finger und zog daran, bevor er sich an die Veranda lehnte und in den Wald sah. „Ich weiß, das wir zur Zeit, viel zu tun haben, aber Akeno schickt Toki um dich zu fragen. Er scheint sich zu schämen und das sollte doch so nicht sein, oder? Andererseits muss es ihm sehr ernst sein, wenn er seine Mutter vorschickt.“

Yosuke, warum musst du so weise sein?, brummte ich genervt in meinem Kopf. Mein Herz schlug jedoch schneller. Er war der einzige der mich so kannte. Der einzige welcher mich, trotz meiner Launen liebte. der einzige, den ich bei mir wollte. Und der einzige, der fast immer recht hatte.

Akeno schickte Toki um mich zu fragen. Dann musste es ihm wirklich ernst sein. Ich wusste das Kala eine Yokai war. Sie gehörte dem Stamm der Berberlöwen an. Auch wenn es klischeehaft klang, Hunde und Katzen verstanden sich nicht. Emotional war es bei ihnen anders, sie liebten sich. Aber gentechnisch, konnte es da Probleme geben. Akeno trugen, durch mich, einen geringen Teil Inu in sich.

„Also?“, bohrte Yosuke nach.

„Ich kann mir denken, worin seine Sorge liegt.“, begann ich und zog an meiner Zigarette. „Sie ist eine Löwin. Er macht sich Sorgen, um eine Fehlentwicklung.“

Yosuke zischte und schnalzte kurz seine Zunge, bevor er die Zigarette abzog und mit den Fingern ausdrückte. Er entließ den Qualm und lehnte sich, zu mir Gewand an den Fallschutz.  

„Ebenso könnten es einige Föten sein“, bedachte er die zweite Gefahr. Ich nahm den letzten Zug und warf die Kippe über den Fallschutz hinweg.  

„Das wird knifflig.“

„Gradezu reizend, nicht?“, schnurrte Yosuke und hob seine Hand bittend zu mir. Er wusste genau was in mir vor ging. Fast. Diese Fliegerei. Und dann gleich so lange.

Ich nahm seine Hand und er zog mich sanft zu sich. Seine Hand löste sich, als er sich aufstellte und sie um meine Hüfte schlang. Mich somit noch näher an sich zog und somit den größten körperlichen Kontakt aufbaute, der hier gerade möglich war.  

Sein Blick senkte sich zu meinem, während seine Lippen wissend schmunzelten. Ich seufzte, beugte mich eilig zu ihm hoch und küsste ihn kurz. Doch so schnell wie ich gedacht hatte, ließ er mich nicht gehen. Seine zweite Hand schnellte an meine Wange und seine Lippen pressten sich erneut auf meine. Liebevoll aber auch drängend bewegten sich unsere Lippen und ich spürte seine Zunge an meiner Unterlippe. Unser Atem beschleunigte sich, während ich mich etwas näher an ihn drückte, meine Hand an seiner Brust bettete und den Mund öffnete. Unsere Zungen trafen aufeinander und kämpften sofort um die Oberhand. Diesmal gewann ich, als wir uns keuchend lösten und die Augen des anderen erforschten.  

„Also? Fliegen wir aus Nagoya? Ich könnte nachsehen, ob heute noch eine Maschine geht und Tickets buchen“, bot er an und rieb mir eine Strähne von der Wange.

„Es geht ja schließlich um mein Enkelkind, oder?“, schluckte ich und spürte den Schauer über meinen Rücken laufen. Daran müsste ich mich ebenso noch gewöhnen.

„Sehr gut. Mein kleiner Opa mit Flugangst“, tadelte mich Yosuke dann plötzlich und drehte sich schnell ab.

„Was?! Woher?“, schrie ich auf und stampfte ihm hinterher. Yosuke flüchtete vor mir und ich wusste ganz genau, wer ihm dieses Geheimnis verraten hatte. Es gab nur eine die es wusste: „TOKI!!!“

Am Abend knöpfte ich mein Jackett auf und streifte es ab. Ordentlich ließ ich es an einem Bügel im Schrank sinken und streckte meine Nackenmuskeln, während ich den Hemdkragen und die Manschetten aufknöpfte. Yosuke hatte es wirklich noch geschafft, einen Flug für den frühen Morgen zu bekommen. Dennoch wollten wir uns nun etwas ausruhen und ich hatte mich von der Runde verabschiedet um zu duschen, bevor ich mich schlafen legte.  

Der Abend war schön verlaufen. Toki hatte Yosuke Fotos gezeigt und sie hatten über den Verbleib von Kishu und Kokoro gesprochen. Beide lebten in Marokko, zusammen mit einer großen Familie. Ich hatte mich zurückgehalten, weil ich an den nahenden Flug dachte. Außerdem war das letzte Zusammentreffen mit Akeno einige Zeit her. Es war gut verlaufen, aber wir hatten so viele Jahrhunderte voneinander entfernt gelebt, das es zwischen uns stand. Seine Bitte musste schwer gewesen sein, doch ich war sein Vater. Im Grunde wusste er, das ich kommen würde. Egal ob es ein interessanter Fall war oder nicht.

Das warme Wasser prasselte auf mein Gesicht, welches ich direkt in den Strahl hielt. Es tat gut dieses Rauschen zu hören, sich dadurch beruhigen zu lassen. Doch jemand wollte mir diese Ruhe wohl nicht ganz gönnen. Dies machte mir nichts aus, als ich hörte, wie er die Tür abschloss und nur wenige Sekunden danach in die begehbare Dusche stieg. Krallenbesetze Hände fuhren über meine Hüften und ich lehnte mich an den muskulösen Körper, den ich nur zu gut kannte. Seine Lippen küsste mein Ohr, wodurch ich meinen Kopf zur Seite neigte.

„Kannst du mir verzeihen, dich aufgezogen zu haben?“, raunte sein heißer Atmen in mein Ohr. Ja, er hatte nicht aufhören können, meine Flugangst zu erwähnen. Toki hatte sich ausgezeichnet mit ihm amüsiert und auch Taiki, war das ein oder andere Mal drauf eingegangen.  

„Wie könnte ich nicht?“, wisperte ich und genoss seine Küsse an meinem Hals. Aber du könntest es wieder gut machen und gleichzeitig meine Anspannung nehmen, diese Angst zu überstehen.“  

Grinsend lugte ich zu ihm und der klatschnasse rotschopf meines Liebsten, hob sich. Er grinste ebenso, dirigierte mich herum und küsste mich. Sofort spürte ich seine Zunge in meinem Mund und erwiderte seine Bewegungen mit meiner. Meine Hand wanderte zischen uns, über seinen Bauch hinab, zu seiner Scham. Seine Bereitschaft war mir treu und somit schob ich meine Handfläche über seinen Schaft.  

Yosuke biss mir in die Lippe, löste sich und küsste meinen Hals. Ich schloss die Augen um die Empfindungen noch intensiver zu spüren. Seine Krallen fuhren über meine Arme und schlussendlich fand auch er, meine intimste Stelle. Keuchend presste ich meine Hüfte hervor, während er mir harte Schübe gab, die mich kaum noch klar denken ließen. Ebenso jedoch ließ ich ihn verrückt werden, wodurch er sich mit dem Unterarm an die Wand lehnte und mich zwischen dieser und seinem Körper einschloss. Wir küssten uns wieder und kurz bevor ich den Höhepunkt nicht mehr herauszögern konnte, ließ Yosuke von mir ab.  

Ein klares Zeichen. Welches ich erkannte und nachdem ich mich herumgedreht hatte, spürte ich ihn bereits in mir. Das Stöhnen zu unterdrücken und somit nicht das ganze Haus zu unterhalten, war schwer. Yosuke wusste genau, was er tun musste und stemmte sich mit einer Hand an der Wand ab. Die andere wandere an meine Hüfte, um sie zunächst in Position zu halten.  

„Hahh“, keuchte er in mein Ohr und überzog meinen Körper mit einer Gänsehaut. Mit ein paar letzten Stößen, gepaart mit einigen heftigen Schüben, kam ich. Ich presste meine Krallen auf die glatten Fliesen, welches ein unangenehmes, kratzendes Geräusch verursachte. Yosuke hielt nur zwei Stöße später inne und presste die Zahnreihen fest aufeinander. Ein zischendes Geräusch löste sich aus seinem Mund, immer wenn er ausatmete und dann verließ er meinen Körper, um sich an der gegenüberliegenden Seite anzulehnen. Ich drehte mich herum, genoss die kühlen Steinfliesen in meinem Rücken und musterte ihn. Sein Gesicht war gerötet, schweiß lief ihm über die Schläfen, ebenso wie das Wasser, welches durch die Dusche auf uns niederprasselte.  

„Entschuldigung angenommen“, keuchen wir gleichzeitig und lächelten uns an. Mit einem keuschen Kuss wandten wir uns der Waschung zu, welche wir gegenseitig und gründlich vollzogen.  

„Passt auf euch auf!“, bat Toki und entließ mich aus einer Umarmung. „Hier“, gab sie mir ein Kräutersäckchen und eine Termoskanne. „Schütte die Kräuter hinein, bevor das Boarding beginnt. Es wird dich beruhigen.“  

„Vielen Dank“, bedankte sich Yosuke für mich, bevor ich meinen Einwand einbringen konnte. Ich schätze Tokis Fürsorge, denn mein Herz schlug mir bis zum Hals. Ich versuchte krampfhaft meinen Puls am Boden zu halten, aber so richtig gelingen, wollte es mir nicht.  

„Achte drauf, das er es einnimmt“, tat die Yokai wissend und brachte mich zum Augenrollen. „Und grüßt mir meinen Jungen. Ruft mich sofort nach der Untersuchung an!“

Da war sie. Die sorgende Mutter und hoffentlich baldige Großmutter.  

„Werden wir, Toki. Und nun los“, bat ich und wollte am liebsten umdrehen und das Flughafengebäude verlassen. Yosukes Hand legte sich auf unseren Reisekoffer und schob ihn voran.  

„Dann mal los!“, lächelte er freudig und ließ mir keine Chance zur Flucht. Dieser Mann, war mit zu viel Tatendrang, gesegnet.
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