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After pain and fight there is love

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Hardin Scott Tessa Young
30.07.2020
04.03.2021
15
12.067
4
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3 Reviews
Dieses Kapitel
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30.07.2020 782
 
Hey schön das ihr meine Geschichte entdeckt habt!
Lest mal rein und hinterlasst mir gerne eine Review oder schreibt mir eine Nachricht :)
Viel Spaß! Eure
L



Endlich war es soweit ich würde aufs College gehen, ich träumte davon schon seit ich ein kleines Kind war, ich wollte so gerne dahin, dass ich die Schule liebte, na ja zum Teil. Es war mein Rettungsanker während der High School, als ich eine Außenseiterin und Mobbing-Opfer Nummer 1 war, ich wollte so sehr studieren. Ich hatte dafür eine kleine Hölle erlebt, das können nur die nachvollziehen, welche das Gleiche erlebten, wenn man jeden Tag dumm angemacht und angeschaut wird, es wird über einen getuschelt und du wirst auch von Zeit zu Zeit beschimpfst.

Doch jetzt war es endlich soweit, dadurch dass ich so ein Streber war, bekam ich ein vollwertiges Stipendium mit einem Wohnheimplatz. Das wichtigste hatte ich erstmal verpackt, ich hatte so viel Zeug, mistete auch gleich mal wieder aus. Denn noch war mein kleines altes Auto randvoll. Bald brauchte ich echt ein Neues, meins fiel fast auseinander.
In einem Wohnheim mit hunderten Studenten würde ich erst mal einziehen, aber spätestens nach dem ersten Semester wollte ich mir eine Wohnung suchen, also sollte ich dafür genug Geld angespart und noch dazu das Richtige gefunden haben, denn es war schwer eine schöne und auch zu gleich bezahlbare Wohnung zu finden.

Ich war alleine zum College gefahren, meine Mom blieb daheim, sie und ihre Frau würden am Abend in den Urlaub fliegen.
„Hi ich bin Steph“, mich begrüßte ein Mädchen mit rot gefärbten Haaren und etlichen Tattoo an den Armen, „Willkommen an der WCU! Wo die Zimmer klein und die Partys riesig sind!“
„Hi danke, ich bin Tessa. Also kleine Zimmer sind echt noch untertrieben und erst die schmalen Betten.“
„Ja das ist wahr.“ Zwar war sie mir sympathisch, aber ich konnte sie nicht ganz durchschauen.
„Ist das der Kleiderschrank?“, ich war entsetzt, der war vielleicht einen Meter breit und dazu eine Kommode.
„Jap auch nicht gerade der Größte“, sie lachte.
„Oh je, ob ich da überhaupt alles hereinkriege.“

Während ich verzweifelt versuchte, meine ganzen Klamotten unterzukriegen, klopfte es und zwei Typen traten ein, beide tätowiert und eher in dunklen Farben gekleidet.
„Hey du musst Steph's neue Mitbewohnerin sein. Ich bin Zed“, er sah wie ein Model aus.
„Tessa.“
Der andere Kerl wollte sich wohl nicht vorstellen, aber er musterte mich sehr.
„Wir sollten los die Anderen warten schon“, der Kerl hatte einen britischen Akzent.
„Klar, also Tessa wir sehen uns ja bestimmt“, Steph zwinkerte mir zu und alle verließen das Zimmer.

Ich räumte alles fertig ein, bezog mein Bett und richtete auch meine Uni-Utensilien. Meine Schuhe stellte ich ins Regal neben meinen ganzen Büchern und die Taschen auch, alles andere hatte ich so gut gelegt, dass es nun passte. Mittendrin kamen Steph, Zed und der andere Kerl ins Zimmer.
„Wow du hast ja nicht übertrieben mit deinen Sachen. Coole Schuhe!“
„Ich arbeite in einem Klamottengeschäft, da ist es normal so viel zu haben, ich kaufe ständig ein, zahle aber auch nie den vollen Preis.“
„Du arbeitest da neben dem Studium?“, fragte Zed.
„Ja als Stundenlöhner, jede Stunde, die ich arbeite bekomme ich bezahlt. Habe ich mal mehr Zeit, arbeite ich mehr.
„Wie willst du das mit drei Seminaren schaffen?“, fragte mich der Engländer.
„Ich hab sogar vier. Aber Samstag werde ich immer arbeiten und nach der Uni.“
„Hört sich sehr anstrengend an“, der Engländer verzog kurz das Gesicht und spielte dann an seinem Lippenpiercing.

„Wir gehen auf eine Party später. Willst du nicht mitkommen?“, Steph grinste mich an.
„Was für eine Party?“
„In einem Verbindungshaus, das sind immer die krassesten Partys. Ach komm mit, da lernt man viele Leute kennen.“
„Okay, dann muss ich mich nur umziehen. Was zieht man da so an?“
„Sexy Sachen, auf keinen Fall nur Jeans und Shirt“, gab der Brite von sich, er wirkte irgendwie ständig eingebildet und dennoch machte er den Anschein als sein ihm alles egal.

Da würde er aber gleich staunen, ich nahm mir einen hautengen schwarzen Jumpsuit aus dem Schrank, mit roten High Heels, einer roten kleinen Tasche und meine Lippen und Nägel machte ich auch rot. Ja da staunten die Jungs aber ganz schön, na ja so Einteiler brachten meine schmale Taille und den Apfelarsch perfekt raus. Ich war nicht nur das Jeans und T-Shirt Mädchen, das auch, aber ich war eher elegant und etwas extravagant.

Mit dem Auto von dem Briten fuhren wir zu dem Verbindungshaus, mittlerweile hatte ich erfahren, dass er Hardin hieß, ein ungewöhnlicher Name. Das Haus war gerappelt voll, als ich aus dem Auto stieg, glotzten mich alle an … Ob ich zu aufgetakelt war?
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