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The Kissing Booth 3 - Und dann kam alles anders

von Gwynmira
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
29.07.2020
03.09.2020
4
5.977
 
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02.08.2020 1.073
 
Kapitel 1

Am Himmel hatten sich die Wolken zugezogen. Der regen prasselte, mit Wucht, auf die Straße. Der Verkehr war der Wahnsinn. Die Straße waren voll. Ein Mottorad bretterte auf der Busspur vorbei, hinaus auf die nächste ausfahrt, um den Verkehr zu umgehen. Das Mottorad beschleunigte. Der Regen wurde heftiger, aber das Fahrer wollte nicht halten. Immer schneller raste er den Asphalt entlang. Doch das Mottorad begann zu schlängeln. Die Räder rutschten weg. Das Mottorad samt Fahrer schlitterten über die Fahrbahn direkt einen Abhang entlang.

Elle wachte Schweißgebadet auf. Ihr Atem ging schnell. Langsam setzte sie sich auf. Sie wandte ihren Blick zur Seite wo Marco friedlich schlief. Er hatte nichts mitbekommen.

Elle beschloss ihren Traum zu verdrängen und stand auf. Und kurz darauf entschied sie Lee anzurufen.
„Oh mein Gott“, rief Lee am Telefon. „Elle, ich freue mich so für euch.“
Elle betrachte ihren Ring erneut.
„Alle Einzelheiten dann am Donnerstag. Mum freut sich schon auf dich.“
„Ja klar. Wir sind pünktlich.“

Wenige Tage später vielen sich Elle und Lee in die Arme. „Und wie ist New York?“ wollte Lee wissen.
„Schön. Aber die Mieten sind abartig teuer.“
Lee geleitete seine Gäste nach drin, wo Mrs Flynn sie mit offenen Armen empfing. „Hi Elle. Oh du siehst zauberhaft aus. Hallo Marco.“
Sie umarmte den großen, hübschen Mann.  „Ich freu mich so für euch. Habt ihr schon ein Termin.“
„Mum, lass sie doch erst mal ankommen.“ meinte Lee. „Und vorher heirate ich erst. Ok.“

Es war für Elle wie zuhause ankommen. Sie hatte ihren besten Freund hier, seine zukünftige Frau Rachel, ihre ersetz Mum Sara Flynn und ihren Verlobten. Der Abend war wunder schön. Sie lachten, scherzten und planten schon mal die Hochzeit.

Nur klingelte leider irgendwann  Elles Telefon. „Oh, da muss ich rann gehen. Das ist Carol.“ entschuldigte sie sich, ging ran und stand auf. „Hi Carol.“ sie lief die Trassee entlang während sie sich unterhielt. Es ging um etwas geschäftliches.

„Ja, das ist eine wunderbare Idee. Ich kümmere mich drum.“ Dann legte sie auf. Ihr Blick wanderte zur Garage. Diese stand offen. Metall eines Mottorads glänzte in der untergehenden Sonne. Das Mottorad war aufs heftigste beschädigt. Es konnte sich gerade noch so auf seinen rädern halten.
Sie hasste den Anblick diese Mottorads. Es erinnerte sie an die schlimmste Nacht ihres Lebens. Entschlossen ging sie rüber zur Garage und zog diese zu, mit einem letzten bösen Blick auf die Maschine.

Mrs Flynn stand gerade in der Küche, als sie oben die Tür hörte. Da sie keinen mehr erwartet sah sie natürlich nach wer der Meinung war sich in das Haus schleichen zu müssen. Sie blickte die Treppe hinauf und sah dort ihren ältesten Sohn stehen.
„Noah!“ stellte sie erstaunt fest. „Hi Mum.“ Er stellte seine Tasche ab und kam die Treppe herunter. Seine Mum war sprachlos. Denn sie wusste gerade nicht was sie tunt sollte. Sie war glücklich ihren Sohn zu sehen. Aber wenn er sehen würde das Elle da war mit ihrem frisch verlobten Marco.

Wie erstarrt stand sie da als Noah sie in den Arm nahm. „Verzeih den Überfall. Ich war geschäftlich in der Nähe und wollte euch unbedingte sehen und außerdem muss ich Lee gratulieren. Er ist doch da. Ich hab sein Auto gesehen.“
„Das ist toll.“ brachte sie heraus. „Oh ihr habt  noch mehr Besuch.“ stellte Noah fest. Mrs Flynn wollte ihren Sohn aufhalten als dieser sich von ihr löste und weiter Richtung Terrasse gehen wollte. „Ach Schatz warte doch mal. Du musst mir unbedingt helfen, wenn du gerade da bist.“

Nachdem Elle mit telefonieren fertig war, entschuldigte sie sich um sich frisch zu machen. Eigentlich wollte sie mit Mrs Flynn noch etwas klären. Sie hörte Mrs Flynn reden, dachte sich aber nichts weiter dabei. „Sara...“ begann sie noch als sie um die Ecke bog, stockte aber sofort als ohne Vorwarnung Noah vor ihr Stand.

Ihr Atem stockte und ihr Herz beschleunigte auf 100. „Elle..“ hauchte er genau so fassungslos. „Verdammt.“ hörte man Mrs Flynn nur sagen.
„Du siehst gut aus.“ sagte er ehrlich und konnte sich ein lächeln nicht verkneifen. Elle wurde verlegen. Doch dann holte sie sich schnell wieder in die Reale Welt zurück. „Danke.“ ihr Ton klang gefestigt. „Entschuldige mich, aber ich muss mich frisch machen.“ Stolz schritt sie an ihn vorbei. Noah blieb mit seinem Blick an ihr hängen und folgte ihr bis sie außer Sicht war.

„Entschuldige Schatz.“ sagte Mrs Flynn.
„Schon ok. Wir sind alt genug. Darf ich jetzt Lee und Rachel gratulieren.“ Wieder wollte Mrs Flynn ihn aufhalten doch Noah war zu schnell. Er spazierte die Treppe hinab bis zur Terrasse. Rachel sah ihn zuerst und stupste Lee an. Diese sah schockiert seinen Bruder an, sprang dann auf und ging auf ihn zu. Er wollte verhindern das dieser Marco sieht.
„Hi Bruder.“
„Hi Bruder.“, wiederholte Noah und umarmte diesen. Rachel folgte ihren Verlobten. Noah umarmte seine Schwägerin in Spee ebenfalls. „Endlich kann ich euch persönlich gratulieren. Rachel, hast du dir das gut überlegt.“ Sie legte den Kopf schief. „Natürlich.“
Noahs Blick schweifte an Rachel vorbei und traf Marco, der sich umgewandt hatte. „Marco!“ man hätte seinen Ton als Zähneknirschend bezeichnen können. „Noah.“ erwiderte diese freundlich übertrieben. „Elle ist also nicht alleine hier.“ „Du hast sie gesehen?“ fragte Lee nach. „Ja, klar. Sie sieht gut aus.“
In der Zeit trat auch Mr Flynn dazu um seinen Sohn zu begrüßen. Dieser war gerade etwas unbedacht. „Ja, richtig Freude strahlend. Sie uns Marco haben sich gestern verlobt.“

Lee schlug sich innerlich gegen den Kopf. Sein Dad hatte manchmal kein Taktgefühl. Noah schluckte, nickte dann aber. „Herzlichen Glückwunsch.“ er versuchte nicht enttäuscht zu klingen. In dem Moment kam Elle und Mrs Flynn wieder. Elle setzte sich ohne großes aufsehen zu Marco.

„Ich will euch auch gar nicht weiter stören. Ich werde mich hinhauen. Wir reden morgen ja Lee.“ Dieser nickte. Dann wandte Noah sich ab und ging ohne ein weiteres Wort.

Elle hatte ihre Hände in ihr Kleid verkrallt und hatte auf diese gestarrt. Marco merkte dies und legte seine Hand auf ihre. Sie sah auf und erkannte sein lächeln, was sie aufmuntern sollte. Eigentlich und das war ihr klar, sollte er das gar nicht tun. Die Begegnung mit Noah nahm sie mit und Marco merkte dies. Und statt dessen er böse oder verärgert war versuchte er ihr mitzuteilen das es ok wäre und er für sie da ist. Sie erwiderte sein lächeln und schmiegte sich nun an ihn.

Fortsetzung folgt...
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