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Mein Glücksgott

OneshotLiebesgeschichte / P12 / Gen
Hiyori Iki Yato
28.07.2020
28.07.2020
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2.862
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28.07.2020 2.862
 
Achtung, dieser One Shot enthält Manga Spoiler bis zum aktuellen, deutschen Band (21) ;-)





Ihr leises Kichern drang durch den Raum, der von der Abendsonne durchleuchtet wurde. So langsam wurde es Frühling, draußen war es länger hell, das Zwitschern der Vögel drang durch ihr offenes Fenster und der frische Wind spielte mit ihren Vorhängen.

Sie spürte Yatos weiche Lippen, die von ihrer Wange zu ihrer Stirn, runter zu ihrer Nase wanderten und letztendlich ihre trafen.

Sie hatten es endlich geschafft. Fast 12 Wochen war es mittlerweile her, das sie den letzten Kampf gegen seinen Vater überstanden hatten, 10 Wochen seit sie sich endlich gegenseitig ihre Gefühle offenbarten und von dort an, gab es keinen Tag mehr, an dem sie nicht mindestens eine Stunde Zeit zu Zweit genossen.

"Yato...du solltest heute doch gar nicht hier sein..."

Sie konnte sich seinen Küssen nicht wiedersetzen und schloss die Augen, genoss die Berührungen seiner Finger, die durch ihre Haare in ihren Nacken fuhren und ihr eine Gänsehaut über den Körper jagten.

"Hmm, ich weiß. Aber ich konnte nicht anders Hiyori, ich hab dich vermisst."

Sie kircherte erneute und legte ihre Hände an seine Wangen, um seinen Blick auf sie zu richten.

"Ich war vorhin fast drei Stunden bei Kofuku. Erinnerst du dich?"

"Das ist was anderes, da wirst du von den anderen beschlagnahmt und ich kann dich nicht küssen wenn ich will, ohne das Yukine die Augen verdreht oder Kofuku durchdreht und tausend Fotos von uns schießt."

Sie lächelte ihn an und streichelte seine Wange.

"Ich weiß, trotzdem genieße ich die Zeit mit ihnen umso mehr. Wir hatten großes Glück und ich bin froh, dass es uns allen wieder gut geht. Außerdem bekommst du doch momentan jeden Abend deine Streicheleinheiten von mir oder?"

"Aber heute Abend nicht! Nur wegen diesem blöden Essen. Wieso musst du da eigentlich unbedingt dabei sein?"

"Hör auf zu schmollen. Keine Ahnung, meiner Mutter war es eben wichtig und ich will später auch nicht unbedingt hungrig schlafen gehen."

"Aber, ich kann doch einfach hier bleiben und auf dich warten, so lange wird das doch nicht dauern oder?"

Hiyori seufzte und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Er war schon immer anhänglich, das war sie ja gewohnt, aber seit sie zusammen waren, war es noch einen Tick extremer geworden. Doch das störte sie momentan nicht wirklich. Es gab nichts schöneres für sie, als nach einem langen Tag in seinen Armen zu liegen und seine Wärme zu spüren. Sie erzählte meistens von ihrem Tag und er von seinem. Ab und zu schauten sie einen Film oder einen MMA Kampf auf ihrem Handy und manchmal kuschelten sie auch einfach nur, oder verloren sich in ihren Küssen. Er blieb meistens bei ihr, bis sie eingeschlafen war und ging dann, ab und zu passierte es aber auch, dass sie neben ihm aufwachte, wenn er selbst zu müde war.

"Na gut, wenn du das möchtest...ich kann dir aber nicht sagen, wann ich wieder hier oben bin."

Er grinste breit und nickte, bevor er sich wieder zu ihr nach unten beugte und sie flüchtig küsste um daraufhin zu ihrem Hals zu wandern um dort weiter zu machen.

"Ich warte auf dich..."

Hiyori seufzte als seine Lippen leicht an ihrer Haut saugten und sie konnte nicht anders als ihren Kopf mehr zur Seite zu drehen, als sie seine Zähne spürte, die kleine Bisse verteilten. Wenn er das tat, machte er sie fast verrückt. Es löste in ihr ein Verlangen mach mehr aus, dem sie gerade nicht nachgeben konnte.

"Ya..to..ich muss..."

Das Klopfen an ihrer Zimmertür ließ sie beide regelrecht erstarren.

"Hiyori Liebes..."

Hörte sie die Stimme ihrer Mutter, bevor die Tür ohne Vorwarnung aufging und diese plötzlich in ihrem Zimmer stand.
Sie glaubte Yato hörte in diesem Moment auf zu atmen. Er lag immer noch auf ihr und bewegte sich keinen Millimeter, was Hiyori dazu veranlasste, zu Gähnen und so zu tun, als hätte sie gerade geschlafen.

"...du musst dich langsam fertig machen, es gibt in einer halben Stunde Abendessen und unsere Gäste kommen gleich."

"Ok Mama, ich bin gleich unten ja?"

"Ok. Ach und zieh dir was hübsches an, sie bringen ihren Sohn mit! Er ist zwei Jahre älter als du, hat gerade mit seinem Jurastudium begonnen und wie es der Zufall will, ist er seit kurzem wieder Singel! Er wird dir bestimmt gefallen und so langsam könntest du dich nach einem Mann umsehen, schließlich wirst du in ein paar Monaten 17. Hach in deinem Alter habe ich deinen Vater kennengelernt, die erste Liebe ist so etwas schönes. Und jetzt steh bitte auf. Bis gleich."

Sie schloss die Tür wieder und Hiyori blickte zu Yato, der überhaupt nicht begeistert aussah.

"Nein."

"Was nein?"

Er stieg von ihr runter und verschränkte die Arme vor seiner Brust.

"Du wirst diesen Typ nicht kennenlernen."

Hiyori stand selbst auf und schüttelte den Kopf.

"Machst du Witze? Ich will das ja auch nicht, aber was soll ich jetzt machen? Außerdem bin ich ja nicht mit ihm alleine und jetzt dreh dich um, ich muss mich umziehen!"

"Aber Hiyoriiiii!!!!"

"Umdrehen!"

Er tat was sie sagte und sie öffnete ihren Kleiderschrank.

"Was ziehst du an? Sicherlich keinen Rock oder ein Kleid! Nichts wo man deine Beine oder Brüste sieht."

"Yato! Man sieht meine Brüste auch sonst nicht..."

"Hast du eine Ahnung..."

"Wie war das?"

"Nichts! Ich kann nicht glauben, dass du da unten ein Date hast, während ich hier oben sitze."

"Mein Gott!"

"Was?"

Sie zog eine schwarze Stoffhose und einen weinroten, schulterfreien Pullover aus ihrem Schrank und tauschte diese Sachen so schnell es ging gegen ihre Jeans und ihren Hoodie.

"Du kannst dich wieder umdrehen."

Er wirbelte herum und sah sie einmal schmollend von oben bis unten an.

"Kannst du mir die Haare flechten?"

"Kannst du das nicht selbst?"

Sie verdrehte die Augen und setzte sich an ihrem Schreibtisch, um sich die Haare zu bürsten. Er stand wenige Sekunden hinter ihr und nahm ihr die Bürste aus der Hand um es selbst zu tun.

"Wieso bist du so sauer? Das ist ein normales Abendessen und der Typ interessiert mich nicht. Er wird über sein Studium sprechen und ich über meine Studienpläne und das wars. Kein Grund zur Eifersucht."

Sie spürte Yatos Finger, die ihren Kopf sanft bearbeiteten und ihr die Haare an der Seite anflochten.

"Ich komme mit nach unten und sorge dafür, dass er seine Hände bei sich behält."

"Nein, das wirst du nicht! Dafür wird mein Vater schon Sorgen."

"Tch..."

"Nein nicht tch...! Was mache ich, wenn meine Mutter was merkt? Das wäre nicht das erste Mal, dass sie deine Anwesenheit spürt, vorallem wenn du 2 oder 3 Stunden neben ihr sitzt!"

"2 oder 3 Stunden? Was hast du vor zu essen? Ich brauche ein Haargummi!"

Sie zog ihre Schublade auf und reichte ihm eins, mit dem er ihren geflochtenen Zopf zusammenband.

"Was glaubst du denn? Das ich nach einer halben Stunde wieder aufstehen kann? Das ist unhöflich, vergiss es."

Yato nahm nochmals ihre Bürste und band ihre restlichen Haare zu einem Dutt, den er mit dem Haargummi befestigte, das er gerade selbst in seinen Haaren getragen hatte. Er legte die geflochtene Strähne drum herum und arbeitete das Ende des Zopfes in den Dutt hinein, sodass die Frisur fest saß.

"Fertig."

Hiyori hatte ihn die ganze Zeit aufmerksam beobachtet. Es gab wirklich fast nichts, was er nicht konnte. Sie hätte für diese Frisur viel länger gebraucht.

"Danke! Das sieht sehr hübsch aus."

"Ja, finde ich auch."

Sie stand auf und er zog sie zu sich in seine Arme.

"Du siehst wirklich hübsch aus Hiyori. Lass mich mit nach unten kommen, ich hab hier oben keine ruhige Minute."

"Yato. Ich liebe dich, es gibt wirklich keinen Grund..."

"Bitte!"

"Wieso gehst du nicht nach Hause und ich rufe dich an, wenn wir fertig sind?"

"Nein. Obwohl, vielleicht könnte ich Sekki wirklich..."

"Was? Du brauchst ihn sicherlich nicht und jetzt hör auf dich zu verhalten wie ein kleines Kind!"

"Ich komme mit nach unten!"

"Na dann komm halt mit, aber du verhälst dich ruhig und lässt mich in Ruhe, sonst kick ich dich persönlich zurück zu Kofuku!"

"Gut! Du kannst dich auf mich verlassen!"

Er grinste breit und zufrieden, bevor er ihr die Tür öffnete und ihr den Vortritt ließ.

Ein wenig unwohl war ihr bei der ganzen Sache schon aber sie wollte und konnte auch nicht weiter mit ihm diskutieren.

"Oh Hiyori, da bist du ja. Du siehst sehr hübsch aus, wie hast du denn so schnell diese Frisur hinbekommen? Das ist ja toll."

Ihre Mutter schwebte durch das Wohnzimmer und stellte etwas Sushi auf den Esstisch, dass ihre Haushälterin zubereitet hatte. Ihr Vater kümmerte sich um den Wein und Yato ließ sich auf einen der Stühle fallen und klaute sich etwas von dem rohen Fisch, was von seiner Freundin gleich wieder mit einem bösen Blick gestraft wurde. Er grinste sie nur kauend an und zuckte mit den Schultern.

"Was? Das fällt schon nicht auf, außerdem sind die beiden so beschäftigt, dass sie das gar nicht mitbekommen."

Ein weiteres Stück wanderte in seinen Mund und Hiyori deutete ihm an, dass er sich auf die Couch setzten sollte, was er letztendlich auch tat. Ein paar Minuten später klingelte es auch schon an der Haustür und die Gäste wurden begrüßt. Natürlich ließ es sich Yato nicht nehmen, aufzustehen und mit zur Tür zu gehen. Er legte demonstrativ einen Arm um Hiyori, den sie versuchte so unauffällig wie möglich abzuschütteln, es aber nicht wirklich schaffte. Er begutachtete argwöhnisch den Sohn der Familie, der sich als Kazuki vorstellte. Er war einen kleinen Tick größer als Yato und hatte genauso blondes, strubbeliges Haar wie Yukine und grüne Augen. Er lächelte die junge Frau an und verbeugte sich höflich.

"Gut, er ist schonmal nicht dein Typ oder?"

Hiyori ließ es sich nicht nehmen und verpasste ihrem Freund einen blitzschnellen Stoß mit dem Ellbogen, bevor sie es Kazuki gleich tat und sich vorstellte.

"Autsch! Sei nicht so grob zu mir Hiyori und rutsch mit deinem Stuhl etwas von ihm weg, es gefällt mir jetzt schon nicht wie er dich anschaut!"

Sie ignorierte seine Aussage und deutete für einen kurzen Moment wieder auf das Sofa, auf das er sich setzen sollte.

Die nächste knappe Stunde verlief zu Hiyoris Freude recht ruhig ab. Yato hatte sich hingelegt und spielte mit seinem Handy und sie und Kazuki redeten kaum miteinander, da sie mit dem Essen beschäftigt waren und den Gesprächen ihrer Eltern lauschten. Doch natürlich war auf ihre Mutter verlass, die ein Thema suchte über das sich die beiden Sprößlinge unterhalten konnten.

"Sag Kazuki-kun, was machst du in deiner Freizeit? Hiyori ist so sehr mit der Schule beschäftigt, dass ihr kaum Zeit für etwas anderes hat. Aber neuerdings scheint sie sich wohl für die Götter zu interessieren."

Yato schoss nach oben, als ihre Mutter das sagte, da ihr Blick komischerweise genau in diesem Moment auf ihm lag und auch Hiyori verschluckte sich an dem Schluck Wasser, den sie gerade trank, was Kazuki dazu veranlasste ihr sanft auf den Rücken zu tätscheln. Sie wusste er hätte es lieber lassen sollen, denn natürlich stand ihr Freund keine Sekunde später hinter ihr und hatte seine Hände auf ihre Schultern gelegt.

"Für die Götter?"

"Ähm ja..."

Hiyori spürte die Hitze, die ihr plötzlich in die Wangen schoss und ihren erhöhten Herzschlag. Yatos Finger, die sich genauso nervös in ihre Schultern pressten, machten die Sache nicht besser.

"...also ich war ab und zu bei Tenjin's Schrein um für meine Prüfungen zu beten."

"Ahhhh Tenjin. Erinnere mich daran, dass wir dort demnächst vorbei gehen. Ich muss noch ein Wörtchen mit ihm reden, was ihm einfällt sich wieder eingemischt zu haben und dir solche Dinge zu sagen, wie meine Liebe wäre anderst. Erst ging er mir die ganze Zeit auf die Nerven, ich solle unsere Verbindung trennen und dann das, vermasselt mir fast die Tour, nur weil es ihm nicht passt. Der mit seinen verstaubten Ansichten."

Hiyori schossen die Erinnerungen an jenen Tag durch den Kopf. Wie fertig sie war und mit welchem Liebeskummer sie sich rumschlagen musste. Erst Kazuma, dann Tenjin. Sie seufzte innerlich und legte ihre linke Hand auf ihre rechte Schulter, so dass ihre Finger seine berührten.

Kazuki lächelte leicht und legte den Kopf etwas schief.

"Wirklich? Und hat das etwas gebracht? Ich weiß nicht, so etwas liegt mir gar nicht, ich glaube daran zu wenig."

Yato konnte es nicht lassen und schnippte dem Blonden verägert in den Nacken, der daraufhin zusammenzuckte und sich verwundert seine Hand auf die schmerzende Stelle legte.

"Solltest du aber, du Idiot!"

Hiyori bohrte ihre Nägel in die Hand ihres Freundes, um ihm zu verstehen zu geben, dass er aufhören sollte.

"Was denn, er hat es verdient!"

"Naja Kazuki-kun, ich glaube schon daran. Und ich denke, in einem gewissen Maße können sich die Götter deinen Wünschen annehmen, aber manchmal ist es eben nicht möglich sie zu erfüllen. Das kommt immer ganz darauf an."

"Wow, du hängst da wirklich drin was? Das ist ja verrückt."

Wieder ein schnippen Seitens Yatos, diesmal fester, so dass sich Kazuki für einen Moment umdrehte.

"Aua. Irgendwas sticht mich die ganze Zeit in den Nacken!"

Hiyori zuckte nur mit den Schultern und lächelte leicht, während sie erneut einen Schluck Wasser trank und vor sich hinmurmelte.

"Tja, verrückt oder?"

"Also ich kann verstehen, dass sich Hiyori dafür interessiert. Das hat sie wohl von ihrer Großmutter und da wir gerade davon sprechen Liebes, was ist das eigentlich für ein kleiner Schrein, der da in deinem Zimmer steht? Wo hast du den denn her?"

Ihre Mutter war neugierig wie immer und irgendwie wunderte sie es, dass sie jetzt erst danach fragte.

Sie spürte plötzlich Yatos Lippen an ihrem Ohr.

"Tja...was sagst du jetzt?"

Er schien zu Lächeln und sie hatte keinen Bedarf, irgendwelche Lügen zu erfinden. Auch bei dem Risiko, dass sie die Hälfte der Personen an diesem Tisch gleich für verrückt hielt.

"Ich habe ihn selbstgebastelt. Er ist für einen Gott Namens Yato und mir sehr wichtig."

"Yato? Was für ein Gott soll das sein, wenn er keinen Schrein hat?"

Glücklicherweise kam die Frage dieses Mal von ihrem Vater. Sie war nicht böse gemeint, aber sie wusste, dass sich ihr Vater genauso wenig für den Shintoismus interessierte.

"Er ist ein Glücksgott, mein Glücksgott. Es ist was kompliziert zu erklären aber ihr solltet euch wirklich an ihn wenden, wenn ihr einen Wunsch habt! Er freut sich sicherlich darüber."

"Das werde ich das nächste Mal machen Hiyori, wenn es dir so viel bedeutet."

Ihre Mutter schenkte ihr ein breites Lächeln, dass sie nur zu gerne erwiederte und Yato wisperte ihr leise ins Ohr, wie sehr er sie dafür liebte. Die leicht irritierten Blicke ihrer Gäste, ignorierte sie einfach, genauso wie den plötzlichen Themenwechsel.
Sie unterhielt sich danach kaum noch mit Kazuki und das Essen fand so langsam ein Ende. Nach zwei Stunden verabschiedeten sie sich freundlich von dem blonden jungen Mann und seinen Eltern und half ihrer Mutter den Tisch abzuräumen, während Yato sich noch unauffällig ein paar Reste des Essens in den Mund schaufelte.

"Ich werde jetzt auch wieder nach oben gehen ok?"

Ihre Mutter nickte und nahm plötzlich ihre Hände.

"Hiyori, du hast das vorhin ernst gemeint oder? Yato...dieser Gott...er hat dir schon öfters geholfen oder?"

Sie spürte, wie ihr Freund sie von hinten umarmte und seinen Kopf auf ihre Schulter legte. Die Worte ihrer Mutter berührten sie auf eine Weise. Es war wie damals im Krankenhaus, als sie spüren konnte, dass sie ihren Körper verlassen hatte.

"Ja, das hat er und ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Auch wenn sich das für dich vielleicht seltsam anhört."

Sie blinzelte ihre aufkommenden Tränen weg und drückte dabei sanft die Hände ihrer Mutter, die daraufhin nur noch mehr lächelte.

"Manche Dinge sind unerkärlich oder schwer zu verstehen, aber vielleicht schaffe ich es ja eines Tages. Gute Nacht Hiyori."

Sie küsste leicht ihre Stirn und drehte sich um, um das restliche Geschirr in die die Spülmaschine einzuräumen.

"Gute Nacht Mama. Ich hoffe, dass ihr es irgendwann nachvollziehen könnt."

Hiyori nahm Yatos Hand und lief mit ihm gemeinsam zurück in in ihr Zimmer. Irgendwann kam der Tag, an dem sie ihren Eltern mehr von ihm erzählen konnte und vielleicht würden sie ihn dann nicht gleich wieder vergessen.
 
 
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