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Chiara und Ina - Mehr als eine einzige Nacht…

von Hundeherz
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / FemSlash
Chiara Nadolny Ina Ziegler Lucie Ziegler Nathalie Reichenbach Vanessa Steinkamp
28.07.2020
11.04.2021
21
52.074
7
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
28.07.2020 3.746
 
Teil 1

Verrückt. Verrückt das war sie gewesen. Es war einfach eine wahnwitzige Idee gewesen. Und jetzt war sie frustriert, übellaunig, und wütend auf sich selbst. Das war doch die totale volle Katastrophe. Wie war sie überhaupt auf die verrückte Idee gekommen zu kochen? Sie und Kochen, das sie nicht lachte. Es war ja so klar gewesen das, das Ganze nach hintenlos ging. Und das ganze auch noch mit einem Livevideo. Mit dieser Idee hatte sie sich vor aller Augen zur kompletten Idiotin gemacht, während sie bei ihrem Kochversuch den Vogel abgeschossen hatte, oder eher die Möhren in die ewigen Jagdgründe geschickt hatte und die Tomaten nicht zu vergessen.
"Du hättest du Möhren vorher kochen sollen…“, dachte sie wieder Inas Stimme im Ohr.
"Das hättest du mir nicht vorher sagen können… bevor ich diese rohen Dinger püriert habe…“, schimpfte sie gedanklich. "Ina Ziegler…“, flüsterte sie tonlos in den Raum.

Ihr Misserfolg machte sie immer wütender, auf sich selbst.
"Super…", murmelte sie „einfach super…“ Sie seufzte und stöhnte. Mit dem linken Arm hinter dem Kopf verschränkt lag Chiara auf dem Bett, gedankenverloren spielte sie mit ihrem Handy in der anderen Hand.
"Oh Gott, wie viele haben wohl dieses furchtbare Video bereits angesehen. Vor wie vielen habe ich mich bereits zum Trottel gemacht. Wie ich mich vollkommen bescheuert angestellt habe. Ich kann niemals wieder unter Menschen gehen…", dachte sie schluckend.
Am liebsten wäre ihr gewesen, wenn sich der Erdboden auftun würde und sie augenblicklich verschlucken würde. Und niemals wieder ausspuckte.

Ein Klopfen riss sie aus ihren Gedanken. Sie wusste sofort, wer das war.
"Nein, Ina, bitte lass mich einfach in Ruhe…“
Die Tür öffnete sich einen Spalt breit. Inas Kopf erschien in der Türöffnung.
"Mach ich, versprochen, ich will dir nur noch schnell etwas sagen, darf ich.“

Die Eisläuferin richtete sich abwartend auf dem Bett auf. Ina verstand das als Aufforderung und betrat langsam das Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Sie lehnte sich an diese und ergriff sofort das Wort.
"Du bist nicht lächerlich. Du bist lustig… Wirklich.“

Der Spruch mit den Spiegeleiern war echt nicht schlecht, hast du mal die ganzen Kommentare und Linkes unter deinem Video gescheckt…“
"Ich mache nie wieder einen Livestream…“
"Gut, dann werden deine Follower aber ganz schön enttäuscht sein und Luzie auch. Die fanden dich nämlich mega…“
"Echt…“, kam es überrascht von der Brünetten zurück.
Lächelnd meinte Ina.
"Ja, es war total unterhaltsam…“
Sie hörte Ina aufmerksam zu.
"So was wollen die Leute sehen, so was will ich sehen… Keine Maske, keine aufgesetzte Perfektion… Sonst denken die Leute sowieso nur boah ist die arrogant…“, schweigend hatte sie der Köchin zugehört.
"So arrogant bin ich gar nicht…“
Sie lächelte. Genau das hatte die Köchin bezweckt.
Sie lächelte sie an und dieses Lächeln ging Ina unter die Haut.

Es ging ihr durch und durch.

Ja, hinter all ihrer zu Schau gestellten Kälte und Gleichgültigkeit, steckte eine sehr sensible und gefühlvolle Frau, das wusste Ina genau. Sie verbarg ihre Gefühle hinter einer rauen Schale doch die Köchin wusste, dass es in ihrem Inneren anders aussah. Sie konnte freundlich, offen sein, wenn sie wollte, und die Person mochte, aber auch ein bisschen schüchtern, unbeholfen, und Ina war gern mit ihr zusammen. Sie verstanden sich trotz aller Unterschiede ganz toll.

Ina fühlte sich am wohlsten in Jeans, Hemden, T-Shirt. Dagegen war die Welt der Eisdiva eine völlig andere… sie trug am liebsten diese teueren Fummel von Luigi Sabatoni… In ihren Augen blitzte es kurz auf. Denn sie sah jedes Mal wunderbar aus in diesen Kleidchen…

Auf jeden Fall traf auf sie das Wort einfach zu - harte Schale, weicher Kern. Auch wenn sie diesen weichen Kern nicht jedem zeigte, war er da. Chiara hatte einfach jahrelange Erfahrung darin, ihre Gedanken und Gefühle zu vergraben und so zu sein, wie die Leute es von ihr erwarteten, halt die unnahbare Eisprinzessin zu spielen.

Ina wartete, bis sie ihr in die Augen sah.
"Eben. Chiara, du bist mehr als nur eine Eisläuferin… Du braust keine Angst haben dich zu zeigen… "Inas Stimme schien magische Kräfte zu besitzen. Sie fühlte sich direkt besser, nicht mehr frustriert.

Ihr Herz schlug ein wenig schneller. Und sie wollte sich einreden, dass es an Inas Zuspruch lag.
"Ina, danke das du das sagst…“, dachte sie, wortlos sah sie die Köchin an. Ihr Lächeln vertiefte sich.
Ina wandte sich zur Tür um.
Mit der Hand schon auf der Klinke blieb sie stehen und drehte sich zu ihr um.
"Das war es auch schon…“ Sie drückte die Klinke herunter und wollte gerade die Tür aufmachen, als sie wieder ihre Stimme hörte.

"Ich will nicht, das sie geht…“, dachte sie. Allein zu sein mit der Frau, die mit einem einzigen Blick ihr Herz in Aufruhr versetzte, das war nicht gut. Aber trotzdem wollte sie nicht das Ina ging. Sie sollte bleiben, nur noch ein bisschen. Für eine kleine Weile, wollte sie sie einfach nur in ihrer Nähe haben. Mehr wollte sie nicht.

Das Herz schlug wild in ihrer Brust. Ein Sturm der Gefühle durchlief sie. Ihre Gedanken wirbelten wild durcheinander. Aus einer plötzlichen Gefühlsaufwallung heraus hörte sie sich sagen:
"Warte…“

Sämtliche Gefühle, die sie verspürte, lagen allein an ihr. Das Herzrasen, die feuchten, schwitzigen Finger…  Das ihre Gedanken mit ihr durcheinandergingen, all das lag allein an ihr. An Ina. Und an dem sanften Licht der Sonne, welches das Schlafzimmer in eine intime Atmosphäre tauchte.

"Warte… warte… warte…“, das Wort hallte in ihr wider und bekam eine Bedeutung. Eine Bedeutung, die ihre Knie weich werden ließ, während sie vom Bett kletterte, und das Wort schien von den Wänden widerzuhallen, wie ein Echo.

Ihre Knie drohten nachzugeben. In ihr herrschte das reinste Chaos an Gefühlen. Ihre Hand zitterte, das Atmen fiel ihr schwer. Sie holte tief Luft und näherte sich ganz langsam mit ein paar unsicheren Schritten Ina. Die Köchin stand immer noch mit dem Rücken zu ihr.

Sie hatte Mühe, ruhig zu atmen. Sie war erfüllt von berauschenden Gefühlen, die sie aufwühlten und ihr in dieser Intensität fremd waren. Nein, nicht fremd, bei Ina verspürte sie sie immer öfter. Diese Frau verstand es unglaublich ihre Gefühle zu beeinflussen.

Ihr Herz flatterte wie verrückt. Wie immer, wenn Ina in ihrer Nähe war. Und sie hatte Ina wirklich gern in ihrer Nähe. Der Ausdruck ihrer braunen Augen brachte etwas in ihr zum Schmelzen. Die solange unterdrückten Gefühle überwältigten sie einfach.

Sie atmete ihren verführerischen Duft ein, als Ina sich langsam in diesem Moment zu ihr umdrehte. Ihr Herz schlug wie wild, in einen heftigen jede Vernunft betäubenden Rhythmus.

Ihre Blicke begegneten sich, wortlos. Schweigend sahen sie sich direkt in die Augen…
Fragend sah Ina die Eisläuferin an, und unwillkürlich fing Inas Herz an zu pochen. Die Brünette konnte gerade noch den Impuls unterdrücken, sich nervös durch die langen Haare zu fahren.
Sie öffnete den Mund, um etwas zu sagen, dann wurde ihr jedoch klar, dass sie keine Ahnung hatte, was das sein konnte.
"Ina…“, dachte sie. Ihre Knie wurden weich und sie spürte schon wieder diesen unwiderstehlichen Drang, Ina zu küssen, wie an jenen Abend des Inka-Kraft-Cups…

Sie sah die Aufregung in ihren braunen Augen. Sie spürte die Wärme die von ihr ausging, sog ihren Duft ein, dabei standen sie zwei Meter auf Abstand. Und doch war es schon viel zu nah. Inas Puls begann zu rasen.

"Tu etwas… Sag, das du noch etwas Erledigen musst…“, dachte sie. Ina schwieg.
"Hör auf, sie so anzusehen, hör auf damit…“, rief sie sich gedanklich zur Ordnung. Doch Ina war machtlos. Wenn sie ihr noch weiter in die Augen sah, würde es kein Zurück mehr geben. Heiße Lava schien durch ihre Adern zu fließen. Zu behaupten dass sie überrascht war, dass sie sie zurückhielt zu gehen, wäre weit untertrieben.

Und auch die Eisläuferin schien überrascht zu sein. Eigentlich überraschte es sie beide.
Doch noch überraschender war die Erkenntnis, dass hier etwas passierte, es weit über bloßen Blickkontakt hinausging. Eine merkwürdige intime Atmosphäre herrschte plötzlich ihm Raum, eine Art Zusammengehörigkeit, die sie wie ein Mantel einhüllte, warm und weich und sehr gefährlich.

Nachdenklich schaute Ina sie an und schluckte mühsam, ihre Kehle war plötzlich staubtrocken. Die Köchin hatte das Gefühl, ein Streichholz verschluckt zu haben, so heiß wurde ihr plötzlich. Ein brennendes Streichholz, dass sie sinnlich in Flammen versetzte… Aber es waren sehr angenehme Flammen.

Es machte den Eindruck als versuchte Ina bis auf den Grund ihrer Seele zu schauen. Chiara erwiderte den Blick und im Bruchteil einer Sekunde veränderte sich die Atmosphäre zwischen ihnen. Es war wie eine Vibrationen.

Kleine aufregende Blitze schossen durch ihren Körper. Heißes Begehren war für die funkenden Blitze verantwortlich. Schluckend sah Chiara Ina in die braunen, wunderschönen Augen und wieder hatte sie das Gefühl, das es die schönsten braunen Augen der Welt waren… des Universums.

Ein unbeschreibliches Gefühl der Sehnsucht erfasste sie. Lange genug, hatte sie versucht, gegen ihre Gefühle anzukämpfen, vergeblich. Und als ihr Blick dann auch noch auf Inas Lippen fiel, glaubte sie vor Verlangen zu zerschmelzen.
"Ich kann dir nicht widerstehen“, dachte sie. „Jedes Mal, wenn ich dich sehe, will ich dich berühren, ich will dich spüren, Ina. Ich komme einfach nicht dagegen an…“, dachte sie, sie konnte es nicht aussprechen.

Sie ließ den Blick von Inas braunen Augen, bis zu ihrem küsseswerten Mund bis zu den Augen zurückwandern. Ihr Herzschlag beschleunigte sich.

Die Eisläuferin blickte ihr in die Augen und die Rothaarige schenkte ihr jenes Lächeln das ihr unter die Haut ging. In diesem Moment rann ein kräftiger Strom durch ihren ganzen Körper… Verlangen. Angeregt durch die Nähe der Frau, die nur wenige Schritte von ihr entfernt stand, schlug Chiaras Herz verräterisch höher. In ihr erwachte ein heftiges Sehnen danach dass Ina sie berührte und so lange wie möglich bei ihr blieb…

Die Empfindungen waren so süß und erschreckend, sie hatte Angst davor, aber sie wollte Ina nicht gehen lassen. Dabei schaut sie ihr in die Augen und verlor sich in den Tiefen. Sie fühlte sich wie verzaubert durch Inas Blick.

Sie schlug die Augen nieder. Ihre Lippen waren voll und weich.
Und sie wusste, wie Inas Lippen schmeckten. Wie von magischen Kräften angezogen hob sie die Lider, und der Anblick von Ina, vertrieb endgültig ihre Illusion, dass sie dieser Frau auch nur eine Sekunde lang widerstehen konnte. Sie schloss die Augen als eine Welle der Hitze durch ihren ganzen Körper bis zu den Zehenspitzen lief. Überwältigte Empfindungen drängten alles andere in den Hintergrund… wie ihre Angst… vor genau diesen Gefühlen die Ina in ihr auslöste…

"Küssen, Küssen, Küssen...“ Immer wieder wiederholte sich dieses Wort, dieser Wunsch in Ihrem Kopf. Sie sah Ina mit großen Augen an, doch was sie verlockte, waren die glänzenden Lippen der Köchin.

Sie wollte, nein sie musste… noch einmal ihren süßen Kuss schmecken. Wie gebannt sah sie auf ihren halb geöffneten Mund.

Heißes Begehren hielt sie fest. Ina konnte erkennen, dass sie genauso empfand. Ihre unglaublichen braun-grünen Augen wurden dunkler und die Eisläuferin öffnete unwillkürlich die Lippen.

Als die Brünette den Blick zu ihren Lippen schweifen ließ, bekam Ina sofort weiche Knie. Der Atem der Eisdiva ging schneller und sie war leicht errötetet um die Wangen, ein wunderbares Bild wie die Köchin fand.

Ihre Blicke trafen sich und verschmelzen ineinander,
der Blick, den die Eisläuferin Ina zuwarf, fuhr der Köchin bis in die Knochen und… brachte ihren Herzschlag vollkommen durcheinander. Ihr Herz raste. Sie sah ihr in die braun-grünen Augen und spürte, wie Hitzewellen sie durchfluteten.

Sie kämpfte mit sich.
Mit ihren aufbrodelten Gefühlen.
Die Ina an einen Vulkan erinnerten, der kurz vor dem Ausbruch war, und dessen Lava alles auf ihren Weg verbrennen würde, bis nur noch Asche übrig blieb.

Ihr war klar… Sie durfte sich nicht von diesem Moment hinreißen lassen.
Sie war hin- und hergerissen.
Chiara lächelte. Es war ein sinnliches Lächeln das sie auf den Lippen trug, und Ina bekam weiche Knie. Wenn sie lächelte, wirkte sie noch anziehender.

Ina lächelte zurück.
Was war nur so besonders an Chiara?
Nichts.
Alles.
Sie war so ganz anders, als ihre Ex-Freundinnen.
Sie faszinierte die Köchin einfach.
Sie hatte diese unglaubliche Art an sich, die ihr einfach unter die Haut ging. Ein Blick auf sie und Ina bekam weiche Knie. Sie dachte an die Art, wie sie sie geküsst hatte, am Abend des Inka-Kraft-Cups, an das Gefühl ihrer Hände auf ihrem Gesicht.

Ina ließ sie nicht aus den Augen... Gerade jetzt als sie sich lächelnd in die Augen blickten, sah sie die Frau, die ihr Herz höherschlagen ließ… und das was sich in dem hübschen Köpfchen abspielte, war leicht zu erraten.

Ein Verlangen, das Ina aus ganzer Seele erwiderte. Sekunden vergingen, es war eine Leidenschaft die seit langen irgendwie zwischen der Eisdiva und ihr anschwelle, und jetzt gefährlich nah am Ausbruch war. Sie sahen einander in die Augen, und die
Zeit schien für einen Sekundenbruchteil still zu stehen, die Welt da draußen hätte untergehen können, sie hätten es nicht bemerkt. Langsam ließ Ina den Blick über sie hinweg wandern, ihre braun-grünen Augen funkelten und ihre Wangen glühen rosig... Die Eisläuferin wirkte wie Feuer und Eis zugleich und sah absolut faszinierend aus.

Ina spürte ein nervöses Flattern im Magen.
Chiara machte einen Schritt auf sie zu.
Ihre Augen halten den Blick der Köchin fest.
Es schien sich so etwas wie Lust in den braun-grünen Augen zu spiegeln.

Innerlich stöhnte die Rothaarige auf, konnte sich jedoch nicht abwenden. Denn sie sehnte sich danach ihr die Antworten zu geben, nach deren die Eisläuferin suchte…

Für eine lange Sekunde stand Ina vollkommen regungslos und versuchte die Kraft aufzubringen, zu gehen. Sie schluckte.
Sie wusste, dass sie mit dem Feuer spielte.
"Ich sollte gehen, bevor ich mich zu einer Dummheit hinreißen lasse…“ Doch das Blut pulsierte fordernd durch ihre Adern und übertönte die Stimme der Vernunft. So schnell wie dieser vernünftige Gedanke noch da gewesen war, war er schlagartig wieder weg, aus ihrem Kopf verschwunden… und doch vor einen kleinen Moment, eine Minute schaltete sich ihr vernebeltes Hirn noch einmal ein.
"Wenn ich hierbleibe, bin ich ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert … und du wirst es später bereuen…“, das Problem war nur, die Versuchung mit der Eisdiva allein zu sein, war stärker als alle Vernunft.

Sie standen da und sahen sich schweigend in die Augen, sie sahen einander an, als würde die Zeit stillstehen. Von Sekunde zu Sekunde wurde die Spannung im Raum stärker, heißer… atemberaubender. Die Atmosphäre im Raum wurde intensiver.

Ina sah sie an, ohne zu blinzeln. Die Köchin fühlte sich wie an einen Ort versetzt in dem die Zeit nicht mehr existierte und es nur noch die Frau gab, die vor ihr stand und gerade einen Teil ihres Bademantels vor ihren Augen geöffnet hatte. Der Stoff war etwas auseinandergeklafft, so das sie einen guten Blick auf ihre Körpermitte hatte, der Länge nach vom Kopf… Hals… Bauch… bis hinunter... Ihr Anblick verführte die Köchin.

Ina hob den Blick. Ihre Blicke begegneten sich, hielten einander fest, braun versank und funkelte braun-grüne Augen. Und selbst auf der Entfernung, die sie voneinander trennte, sah die Köchin den Schauer, der durch Chiaras schlanken Körper ging, während sie tief Luft holte.

Ina zitterte. Ihr ganzer Körper war entflammt und es gab nur ein einziges Mittel um das Feuer zu löschen. Die Rothaarige schluckte als sich die Intensität in Chiaras Blick sich noch verstärkte.

Wortlos hielt Ina den Blick der Eisläuferin fest, als sie ihr Hemd auszog, und das Kleidungsstück vor sich auf den Boden warf, wo schon der Gürtel vom Bademantel lag.

Ina lächelte und in ihren Augen lag ein Funkeln.
Ihr Lächeln war so ansteckend, dass auch Chiara lächelte.

Inas Herz begann noch wilder zu hämmern. Sie hielt den Atem an, als die Brünette begann den Bademantel zu öffnen und ließ ihn zu Boden fallen. Sie war perfekt. Sie war perfekt. Ihre kleinen Brüste mit den harten rosigen Spitzen waren hoch und fest. Ihre Taille war so winzig, dass die Rundung ihrer Hüften ganz besonders zur Geltung kam. Ihre Beine waren schlank, aber stark und straff. Sie war wundervoll.

Ohne ein Wort, ihre Gedanken laut zu äußern, zog Ina sich die Träger ihres  Tops über die Schultern, dann streifte sie es ab, Bademantel und Top, beides landete auf dem Bettvorleger.

Nach und nach folgten die restlichen Kleidungsstücke. Mit jedem Kleidungsstück das zu Boden fiel, wurde die Spannung größer zwischen ihnen. Langsam hakte Ina ihren BH auf und ließ ihn eine Sekunde später baumelnd zu Boden fallen.

Bei dem Blick in Inas braune Augen, beschleunigte sich ihr Puls, und die Kehle wurde ihr trocken.

Ihr Herzschlag beschleunigte sich beim Anblick von Ina, sodass sie scharf die Luft ein sog. Ihre Blicke hatten sich die ganze Zeit nicht voneinander gelöst. Wie hypnotisiert sah Chiara sie an. Im Augenblick genoss sie es Ina anzusehen.

Ina zog mit einem schnellen Ruck den Reißverschluss ihrer Jeans auf und steigt aus ihrer Hose und stand in einen knappen Slip vor der Brünetten.

"Du bist unglaublich attraktiv...“, dachte sich Chiara gebannt. Eine wohlige Wärme durchströmte sie, die sich gleich daraufhin in Leidenschaft verwandelte, als sie das Begehren in Inas braunen Augen sah. Sie spürte wie sich ihre Brustspitzen unter diesem Blick aufrichteten. Ein ungewöhnliches erotisches Gefühl, das sie bisher nicht gekannt hatte.

Mit der Fingerspitze fuhr die Eisläuferin ihren eigenen Oberschenkel entlang. Sie hielt inne, sie hielt so lange wie möglich die Luft an, um den erregten Moment so richtig auszukosten. Vor keinen Mann hatte sie sich jemals zuvor ausgezogen… von sich aus... nie auf diese Art und Weise. Wie jetzt für Ina. Und es gefiel ihr. Mit einem Lächeln um ihre Mundwinkel hakte sie die Daumen in den Bund des Slips und schob ihn ohne Eile über die schmalen Hüften. Ihr Mund wurde ganz trocken und ihr Herz pochte noch schneller, als ihr Slip auf dem Boden lag.

Das Blut rauschte in ihren Ohren, das Chiara sich kaum denken hörte, dachte sie überhaupt noch?
Das Blut rauschte wie Feuer durch ihre Adern, bis sie nackt vor Ina stand, ohne Scham und zweifellos aufs Höchste erregt.

Während die Sekunden verstrichen, war sie sich jeder Bewegung bewusst, und ihre Sehnsucht wuchs. Sie betrachtete Inas Schultern, ihren Brustkorb, ihren Bauch.
Obwohl Ina sie noch gar nicht berührte, war sie bereits außer Atem vor Aufregung, Erregung pulsierte sich durch ihre Adern, konzentrierte sich tief in ihrem Bauch und entfachte ein Prickeln. Und was das Prickeln noch verstärkte war die Tatsache, dass sie Inas Blick an ihrem Körper spürte…

Mit geschlossenen Augen stand sie da, wie lange, sie wusste es nicht. Keuchend ballte Ina die Hände zu Fäusten, als sie die Lider aufschlug. Sie sah ihr direkt ins Gesicht, dann ließ sie ihren Blick unbewusst hinab gleiten, die kleinen Brüste mit den harten Spitzen richteten sich förmlich ihren Blick entgegen…

Ihr Blick glitt zu der schmalen Taille und weiter hinab, wo zuvor noch das weiße Höschen gewesen war… Und jetzt bei dem Anblick was sich darunter verbarg sog sie scharf die Luft ein.

"Wow…“, dachte sie sprachlos, sie wagte kaum zu atmen. Auch ihre Wangen waren gerötet und ihre braunen Augen funkelten dunkel. Es überwältigte Ina. Ihr Anblick überwältigte die Köchin. Nachdem sie sie eine Weile betrachtet hatte, schob sie die Hand ihr Bein hinauf, während sie schwer atmend da stand, ihr Puls raste, während die Rothaarige sich den Slip bis zu den Waden schob… lag ihr Blick auf ihr… auf der Eisdiva, die nur wenige Schritte von ihr entfernt stand.

Ihre braunen Augen funkelten dunkel. Es überwältigte Ina. Ihr Anblick überwältigte die Köchin. Die Köchin war beeindruckt und fasziniert, Chiaras schlanker, aber wohlgeformter Körper sah so aus, wie sie es sich erträumt hatte. Sie ging Ina nicht nur… unter die Haut, sondern auch ans...

Ihr Körper war wie eine Skulptur... Ihr Körper war perfekt, von den schmalen Schultern, bis hin zu den schmalen Füßen mit den wohlgeformten Zehen… und alles, was dazwischen lag… wie sehr sie sich danach sehnte, sie zu berühren.

Ina konnte den Blick nicht von ihr abwenden. Ihre Fingerspitzen prickelten vor Verlangen sie zu berühren, zu streicheln…
Sie rang nach Atem.

Es war pure Perfektion. Der Körper der Eisdiva war pure Perfektion… vom Scheitel bis zur Sohle und überall dazwischen. Ihre Haut schimmerte so natürlich und ihr Gesicht verströmte einen Reiz, den sie einfach nicht übersehen konnte. …

Und nicht nur sie war von dem Moment vollkommen eingenommen, auch die Eisläuferin ließ die Köchin nicht aus den Augen. Ihr ausdrucksvolles Erscheinungsbild. Jetzt… sah sie zum ersten Mal alles von ihr… wirklich alles. Jeden Zentimeter ihres Körpers.

Sie hob den Kopf und ihre Blicke begegneten sich, und die braunen Augen sagten ihr unmissverständlich, was sie von Ina erwarten konnte... Geräuschvoll holte Chiara tief Luft.

Ihre Blicke… hielten sich Sekunde um Sekunde fest… ihre Blicke hielten sich spannungsgeladen fest. Keine der beiden Frauen sagte ein Wort,
sondern lächelten nur verführerisch. Im ersten Moment bewegte sich keiner von beiden. Die Luft im Zimmer schien geradezu elektrisch aufgeladen zu sein… brodelnd wie in einem Vulkan kurz vor dem gewaltigen Ausbruch. Die sexuelle Spannung war unverkennbar, es knisterte förmlich um sie herum.

Chiara spürte, wie sich ihr Pulsschlag beschleunigte und ihre Handflächen feucht wurden.

Keiner von beiden bewegte sich, keine von beiden sagte auch nur ein Wort, und die Spannung wurde unerträglich. Ihre Blicke hielten einander gefangen, und beide starrten sich an, ohne dass eine von ihnen sich bewegt hatte. Das Schweigen umhüllte sie wie ein Mantel. Es war aber nicht unangenehm, sondern angehem.

Chiara spürte ihren Herzschlag und fühlte wie ihr Körper sich anspannte. Wie von einem unsichtbaren Magneten angezogen, machte sie den ersten Schritt, der sie näher zu Ina brachte. Der Duft ihrer Haut, erschien der Köchin wie eine Droge und verhinderte bei ihr jeden vernünftigen Gedanken. Nur zu gern wollte sie Chiara in ihre Arme ziehen. Wollte sie zum Bett hinübertragen.

Überall wollte sie sie berühren. Überall küssen. Sie sehnte sich danach die Beschaffenheit ihrer Haut zu erkunden, wollte das Verlangen in ihren Augen sehen, wenn sie ihre Hände über ihre Haut gleiten ließ… und ihre geheime Stelle liebkoste...

Ein Schauer erfasste den ganzen Körper der Köchin, kaum merklich holte sie Luft, als hätten ihre Beine ein Eigenleben entwickelt, machten sie einen Schritt auf Chiara zu... Die Brünette tat es ihr gleich, kam auf sie zu...

Wie von einem unsichtbaren Magneten angezogen, gingen sie langsam Schritt für Schritt aufeinander zu, wie in Trance näherten sie sich einander langsam an.
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