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Wenn die Bakugan fallen...

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
OC (Own Character)
28.07.2020
04.11.2021
7
13.187
1
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04.05.2021 2.444
 
Yuna Pov.


Als ich langsam zu mir kam, befand ich mich irgendwo in nirgendwo. Mir gefiel das alles hier nicht, weil ich nicht wusste was auf mich zu kam. Ludmila flog neben mir, als sie dann um her blickte. Diese Prüfung ist das letzte, was Lars Lion getan hatte. Und das andere so tolle legendäre Bakugan. ,,Wo sind wir?“ Und Ludmila sah mich an. Ich ignorierte die Frage von ihr, weil das mir alles bekannt vorkam. So als ob ich hier schon mal gewesen bin. ,,Yuna. Ich rede mit dir?“, fragte sie. Ich gab ihr keine Antwort, denn ich blickte mich weiterhin im Haus um. Plötzlich nahm ich jedoch Menschen war, die mir sehr bekannt vor kamen. ,,Komm mal her Yuna", hörte ich Ludmila sagen. Also ging ich zu ihr hin, wo sie vor ein Bild war. Ich lief langsam darauf zu und sah mir das Bild an. Ich und meine Eltern waren drauf gewesen da es das letzte Foto war, bevor der Unfall dann passierte. An dem Tag erinnerte ich mich noch dran, wie es passiert ist. ,,Komm. Wir sollten die Stimmen folgen“, schlug Ludmila vor. Ich zögerte aber. ,,Nein. Ich werde da nicht mit gehen", wiedersprach ich ihr. Ludmila folgte die Stimme, damit sie mehr erfahren konnte. Eigentlich wollte ich es nicht noch einmal mit ansehen, wie es alles passieren wird. Aber um hieraus zukommen, musste ich jetzt wohl da durch. Also folgte ich Ludmila, um zusehen wo sie jetzt war. ,,Wo sind wir hier?“, hackte sie nach. ,,Im Wohnzimmer“ und ich blickte mich langsam um. Beide spielten mit mir sehr viel, kümmerten sich um mich jeden Tag. ,,Du bist also ein sehr aufgedrehtes Küken“, flüsterte Ludmila. Auf ihr Gerede achte ich nicht, weil ich auf meine Eltern starrte. Dort war noch alles in Ordnung gewesen, bis der Tag dann kam wo der Unfall geschah. ,,Kommst du. Ich will von hier weggehen“, sagte ich. Es kam ab da die Szene wo der Unfall kam. ,,Aber warum denn?“, fragte sie nach. ,,Ich will hier weg und zwar sofort!“, schrie ich los. Ludmila sah mich traurig an, doch es war zu spät. Die Szene kam dann hervor. Meine Eltern und ich wollten, da es schon ziemlich spät war. Als wir dann über die Straße liefen, kam ein Auto auf uns zu. Die beiden schubsten mich weg, damit mir nichts passieren sollte. Da lag ich dann auf dem alten Boden und weinte vor mich hin. Die Passanten ruften ein Krankenwagen an, um den Unfall zu melden. Mach kurzer Zeit kam der Wagen an und die Sanitäter stiegen aus. Ohne zu zögern messen sie den Puls von meine Eltern, doch leider überlebten die beiden nicht. Beide sind an der Unfallstelle gestorben. Für mich brach da eine Welt zusammen, als die Sanitäter die beiden mit weißen Säcke zubedeckten. Jetzt schaute mich Ludmila an, als sie das ganze so mitansehen musste. ,,Yuna. Es tut mir wirklich leid für dich. Aber du hattest doch eine tolle Zeit gehabt“, gab sie zu. Als die Szene dann endlich aufhörte, viel ich in die Hocke. Es traf mich bis heute, das ich mit den Unfall nie zu Recht kam. Mir laufen die Tränen hinunter, als ich es nochmal durchleben musste. Ludmila nahm mich in den Armen, oder versuchte mich zu trösten. Als ich es merkte, das mein Bakugan mich trösten wollte wischte ich mir schnell die Tränen weg. ,,Aber so ist es halt nicht war. Hart aber fair. Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, murmelte ich ihr zu. ,,Das ist nicht richtig Yuna und das weißt du", meinte sie ernst. Schnell stand ich auf, um die letzte Szene anzuschauen. Da zeigte man dass ich in den frühere Jahren viel lernen musste, wie zb das Kochen ging, oder putzen funktioniert. Die Kindheit von mir musste ich früh aufgeben, da ich auf meine eigene Beinen stehen musste. Und so konnte ich meine Kindheit nie richtig genießen, sowie die anderen Kinder. Grad die Zeiten waren besonders schlimm gewesen für mich, denn entweder sah ich wie glücklich die Kinder waren, oder wieviel Spaß sie hatten. So viel Glück hatte ich nie gehabt. ,,Du konntest nie deine Kindheit genießen, sowie die andere Kinder auf dein Planeten“, flüsterte Yuna. Ich schüttelte den Kopf. ,,Nein. Leider nicht. Als meine Eltern starben, musste ich mit meiner jungen Jahren meine Kindheit aufgeben. Ich musste so früh wie möglich erwachsen sein, damit ich die harte Realität schon sehr früh erkennen musste", erklärte ich leise. Schnell wischte ich mir die Tränen wieder weg, als ich erneut anfing zum Weinen. ,,Yuna. Vielleicht bin ich deshalb hier, um deine Kindheit wieder zurück zu holen“, versuchte sie mich von dem Gegenteil zu überzeugen. Nun schaute ich zu ihr rauf, weil sie vor mir schwebte. ,,Ich weiß nicht, denn ich weiß nicht wie man sich so als Kind verhält“, verriet ich ihr. ,,Das kriegen wir gemeinsam hin. Wir holen das Kind in dir was in dir versteckt ist wieder zurück. Sowas kann nicht verschwinden, auch wenn man so etwas schlimmes erlebt habt. Yuna du bist für mich etwas ganz besonderes, darum habe ich dich auch zu meiner Partnerin ausgesucht“, sagte sie lächelnd. ,,Na dann wünsche ich dir noch viel Spaß dabei“, gab ich zu. Ludmila fing zum Lachen an, als ich ihr viel Spaß wünschte. ,,So und wie kommen wir hier raus? Hier wird es wohl kein Ausgang geben", sprach ihr zu. Sie fing erneut an zum Kichern. Seid wann können Bakugan eigentlich Lachen? Ich muss wohl viel lernen noch, damit ich es verstehe. So ging wir weiter, um nach einen Ausgang zu finden. Wir fanden aber keinen, außer die Ausgangstür da mit wir das Haus verlassen konnten. Aber es kann nicht der Weg für draußen sein, denn da kommen wir an Straße an. Es war das reinste Desaster hier, schlimmer als alle andere was mir je passiert ist. Kann es eigentlich hier noch schlimmer werden? ,,Nein. Es kann nicht noch schlimmer werden“, sprach Ludmila. Ludmila konnte doch nicht wirklich meine Gedanken Lesen? Das war doch jetzt nur ein Zufall oder etwa nicht.

Cara Pov

Es ist liegt eine ziemliche Ironie, darin dass ich erst ein Bakugan kennenlerne, was mich dazu auffordert mit ihm gegen das "Böse" zu kämpfen, meiner besten Freundin dasselbe passiert, wir bei einem Probekampf in eine Welt der Dunkelheit geschleudert werden, dort fast sterben, um auf einen Haufen noch mächtigerer Bakugan treffen, welche uns trennen , woraufhin ich  dann in unserer alten Wohnung in England aufwache, wo ich von meinem jüngeren Ich, welches sich wenn ich mich recht erinnere am  Tag zuvor geschworen hat das Gewalt abscheulich ist, zum Kampf gegen zwei dieser Superbakugan herausgefordert werde.
Wobei Ironie trifft es dann doch nicht so gut wie Wahnsinn, wenn ich es mir recht überlege. Ich meine ich komme mir vor wie der Protagonist eines Isekaimanga. Obwohl...So unwahrscheinlich scheint das gar nicht, schließlich hatte Yuna doch erwähnt, dass Bakugan zusammen mit irgendeiner Gruppe namens irgendwas mit Spieler aus einer Animewelt kommen und dort...

Okay. Okay. Das ist heftig. Das ist Wahnsinn. Aber es bringt mir nichts durchzudrehen. Einfach ein- und ausatmen. Ganz ruhig. Egal wie abgedroschen, dass hier gerade wird: Es bringt mir rein gar nichts wie ein eben erwähnter Mangaprotagonist durchzudrehen.
Ruhe bewahren, die Situation taktisch und möglichst friedlich lösen. Erstmal analysieren.
Gut. Ich brauche einen kühlen Kopf, also nochmal einatmen und ausatmen. Einatmen und ausatmen. Einatmen und Ausatmen.

Besser. Also die jetzige Situation betreffend. Diese Superbakugan haben uns zum Kampf herausgefordert. Dabei sind wir in einer "Welt der Tests" gelandet. Kusu ist bei mir eben in dieser Wohnung in England. Ebenfalls da sind Klein-Cara und Klein-Jackson. Yuna und Ludmilla sind nicht hier, also sind sie vermutlich in einem Rahmen aus Yuna Erinnerungen. Gut. Ich muss jetzt wahrscheinlich gegen das grüne, also ein Windbakugan und das schwarze, also wie Kusu ein Dunkelheitbakugan kämpfen. Klein-Cara will wie ich nicht kämpfen. Wird es wohl oder übel aber trotzdem tun.

Also erwarten diese Bakugan von mir und Kusu vermutlich gegen sie zu kämpfen. Ich denke nicht, dass wir eine große Chance gegen sie haben. Allerdings heißt es Welt der Tests. In einem Test fällst du auch nicht durch wenn du keine volle Punktzahl kriegst, du musst lediglich über die Hälfte kommen.
Sprich es reicht hoffentlich erstmal wenn ich mein Bestes gebe.
Obwohl mich das ehrlich gesagt schon anwidert. Ich bezweifle zwar, dass ich einen von Ihnen ernsthaft verletzen kann, allerdings greife ich damit bewusst ein anderes Lebewesen an in der Absicht ihm zuschaden. Werde ich dadurch nicht ein bisschen so wie er?

"Geht es, Cara." ertönt das ruhige Brummen Kusus neben mir. Mir ist fast als klänge er besorgt. Ich blicke ihn zögernd an: "Wir müssen gegen sie kämpfen, oder? Wir..." "Schhh. Es wird gut gehen, Cara. Wir werden Oberus und Exedra zeigen was wir können. Und dann werden sie uns helfen die Doomdimension zu verlassen.  Du brauchst dir keine Sorgen machen. Ich bin an deiner Seite!"
"Aber ich werde sie verletzen."
"Cara. Oberus und Exedra sind zwei der mächtigsten Bakugan. Es wird sie nicht umbringen ein bisschen einzustecken. Es ist sogar das, was sie erwarten. Und um die Kleinkindversionen von dir und deinem Bruder brauchst du dir auch keine Sorgen machen. Sie sind nur Illusionen. Nur Puppen. Sie sind nicht echt und dementsprechend kannst du ihnen auch nicht wehtun.
Vertrau mir, Partnerin. Dieser Kampf ist Dies betreffend sogar leichter für dich als der gegen Yuna. Bitte vertrau mir, wir schaffen das Cara."
Vorsichtig nicke ich, habe Angst und will ihm trotzdem sosehr vertrauen.
Kusu fliegt vor mich: "Wir nehmen eure Herausforderung an."
"Torkarte", füge ich mit zitternder Stimme hinzu, "Einsatz."

Dunkelheit, Schwärze. Schmerz. Ein Keuchen durch bricht das Rauschen in meinen Ohren. Mein Keuchen. Ich kann nicht mehr.
Wieso muss ich kämpfen? Ich kann nicht kämpfen!
Wieso kämpfen Jackson und mein jüngeres Ich? Sie konnten doch nicht kämpfen!
Das Bild vor meinen Augen wird wieder heller, klarer. Ich sehe Kusu, seine Punkte sind fast am Ende.
Er sieht nicht gut aus. Er ist verletzt.
Ich sehe Oberus und Exedra. Eine Frau mit Maske und grünem Gewand und ein schwarzes Wesen mit viel zu vielen Schlangenartigen Köpfen. Hinter ihnen stehen Jacksons und mein früheres Ich. Sie sind es, die die den Kampf steuern. Sie sind es, die Kusu verletzen. Meinen Freund. Meinen Partner.
Sie sind wie er. Sie sind wue dieses Monster. Aber so wollten wir doch niemals sein!
Das hatten wir uns doch geschworen!

Da ,erneut trifft ein Angriff  Kusu.
Zwei Weitere und es ist vorbei.  
Mein Atem geht immer schneller. Das darf alles nicht sein. Das darf alles nicht sein. Etwas Warmes an meiner Wange. Ich weine. Ich hab Angst. Und doch bin ich so wütend.
"Hört auf. Hört auf. Wieso macht ihr das? Wie könnt ihr so Etwas nur tun?", wispere ich. Tonlos und kaum hörbar ist meine Stimme.
Keiner reagiert. Aber es muss doch jemand reagieren. Bitte überseht mich nicht. Es ist ihnen  egal wie ich mich fühle. Doch dieser Knoten in meiner Brust, es fühlt sich an als würde er explodieren.

"Hört sofort damit auf! Hört auf meinem Freund wehzutun!", schreie ich heraus, bin verwundert wie schrill meine sonst ruhige und dunkle Stimme klingt. Aber die Verwunderung geht in meinen Gefühlen unter.
" Hört sofort auf! Ihr wolltet doch keine Gewalt verwenden! Ihr wollt doch besser sein als er! Ihr wollt besser sein als euer Vater, ihr habt es versprochen! Ihr alle beide. Er hat euch doch oft genug geschlagen, er hat eurer Familie doch genügend Schmerz bereitet. Ihr wolltet doch anders. Wir wollten doch anders sein. Er hat selbst denen, die ihm nahestanden wehgetan, wir wollten doch selbst unserm Feind helfen. Was ist aus diesem Versprechen geworden?! Was ist aus unserem Versprechen geworden, dass wir mit Blut besiegelten? Ihr, ich, Jackson und Cara, wir wollten doch unserer Mutter und unserer kleinen Schwester, damals ungeboren und  nun unser kleiner Stern, unsere Hope, wir wollten ihnen doch mit allem Sanftmut begegnen. Wir wollten unsere Familie doch die Launen und die Gewalt unseres Vaters vergessen lassen. Jackson, warum hälst du dich nicht an das, worum du mich gebeten hast. Cara, warum brichst du das Versprechen an Jackson, das Versprechen an deine Familie?"

Sie reagieren nicht. Das Versprechen, welches Jackson und ich einander nach Mutters und Vaters Scheidung, gaben, das Versprechen auf Frieden und Liebe, es ist ihnen so egal. Sie treten es mit Füßen, haben es innerhalb 5 Minuten einfach vergessen. Und ich kann nichts dagegen tun ohne selbst mein Versprechen zu brechen. Ich kann nichts tun um niemanden zu verletzen. Nichts tun um Kusu zu retten. Ich bin nutzlos.

Meine Beine geben unter mir nach, ich fühle wie ich am Boden lande. Auf dem weichen Flauschteppich dieser Wohnung in England, wo ich meine frühe Kindheit verbrachte. Meine Finger kralle ich in den Teppich, mein Blick ist gesenkt, Strähnen meiner Haare, die sich im Kampf aus dem Zopf und den Spangen gelöst haben, fallen mir ins Gesicht. Ich bemerke einen kleinen roten Fleck in den hellen Flusen des Teppichs. Getrocknetes Blut.
Mein Blut. Jacksons Blut. Dorthin getropft, weil Jackson unserem Versprechen eine besondere Stimmung wollte zukommen lassen und ich mir zu tief in die Hand geschnitten hatte.


Cara, ich möchte mir etwas von dir wünschen, Kleines.

Die Strähnen meines Haares, welche vor mein Gesicht fallen, erinnern mich in ihrer Farbe gerade viel zu sehr an Blut. Ich kann es nicht mehr sehen, kneife die Augen zusammen.

Bitte lass uns immer auf Mummi und auch auf unsere kleine Schwester aufpassen, wenn sie geboren ist. Papa konnte das nicht. Wir müssen anders sein als Papa. Sanfter, liebevoller. Bitte Cara, Kleines, hilf mir Mummi ein Leben zu schenken in dem Gewalt sie nicht mehr erreichen wird. Ich kann es leider nicht alleine, also brauche ich deine Hilfe. Versprichst du mir diesen Wunsch zu erfüllen, Cara?

Ich erfülle das Versprechen an dich Jackson, aber es bringt doch nichts. Jeder andere nutzt doch auch Gewalt, verletzt andere. Und  wir können doch nichts dagegen tun.
Ich kann nichts tun, auch nicht um Kusu zu retten.

Es erklingt das abartige Geräusch einer Attacke. Kusu wurde wieder getroffen. Gleich machen sie ihn endgültig fertig.
Es tut mir so leid. Kusu hat sich in mir geirrt. Ich war es nicht wert seine Partnerin zu sein.

Ich warte auf den letzten Schlag. Er erfolgt, jedoch nicht so wie ich erwartete. Kusu wird scheinbar nicht getroffen. Dafür drängt sich Licht durch meine Augenlider. Ich öffne sie vorsichtig, sehe ein Mädchen und einen großen zweibeinigen Tiger an Kusus Seite kämpfen. Sind sie meine Rettung?
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