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Wenn die Bakugan fallen...

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
OC (Own Character)
28.07.2020
04.11.2021
7
13.187
1
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
05.11.2020 1.149
 
Kuro Fenikkusu Pov.

Die Doomdimension. Der Ort an de auch die Bakugan der sechs Eigenschaften verbannt waren. Ein Ort, an dem Bakugan starben. Und  wir waren hier. Meine Partnerin Cara, die Pyrus Dragonoid Ludmilla und deren Partnerin. Und ich war der Grund warum sie, wir, hier waren. Sie waren mir hinterher gesprungen und nicht nur das. Ich war es gewesen, der zugelassen hatte das meine Partnerin die Doomkarte spielte. Ich hätte die Karte erkennen müssen, die Zeichen deuten sollen. Aber ich hatte es nicht getan.
Nun, die meisten anderen würden sich in dieser Situation nun in Selbstmitleid versenken. Aber ich bezweifle, dass ich nun so etwas tun sollte.
Ein philosophischer Gedanke war in mir aufgekommen: Vestroia war eine wundervolle Welt, aber sie hatte auch ihre Schattenseiten.
Die Welt, die nach Ludmillas Partnerin im Fernsehen existierte, war schön, aber mein ehemaliger Partner hatte mir erklärt, dass es auch dort unschöne Orte gab. Schattenseiten.
Caras Welt war der, aus dem Fernseher sehr ähnlich, auch sie war schön und vermutlich hatte sie auch Schattenseiten.
Nun das waren drei Welten. Alle aus schönen und unschönen Teilen. Die Doomdimension war eine zusätzliche Welt. Was also wenn wir uns gerade nur in einem der unschönen Teile dieser Welt, dieser Doomdimension, befanden? Wir müssten nur einen Ausweg finden, bevor Ludmilla und ich versteinern würden.

Vielleicht war dem nicht so. Vielleicht war die Doomdimension tatsächlich nur ein Drecksloch und es würde nichts bringen nach einem Lichtfleck zusuchen. Wir würden so oder so alle sterben. Aber ich wollte es wenigstens versuchen. Denn für mich konnte es doch eigentlich noch nicht vorbei sein, schließlich hatte ich gerade erst einen neuen Partner gefunden, und dieses Mal vermutlich den Richtigen. Zumindest wollte ich mit allem hoffen, dass Cara die richtige Partnerin für mich wäre. Sie wollte zwar eigentlich nicht kämpfen, aber diese Einstellung machte sie meiner Meinung nach noch geeigneter.

Also liefen wir einige Zeit später durch die steinigen, dunklen Wüsten der Doomdimension, zwischen Versteinerten meiner Artgenossen. Um es herum waren nur Steine, Geröll und Dunkelheit. Und ich war nahe dran die Hoffnung aufzugeben.

Ich flog neben Ludmilla, Cara auf meinem, Yuna auf ihrem Rücken. Vor uns war schier endlose Weite. Und ich spürte, dass ich schwächer wurde, meine Flügel versteinerten langsam und auch an Ludmillas Keinen sah ich Spuren der Versteinerung. Cara und Yuna waren erschöpft, ihre menschlichen Körper brauchten Wasser. Wir mussten einfach weiter, wir durften nicht aufgeben und trotzdem war mein Mut gesunken.

Dann passierte es, mein rechter Flügel versteinerte zu weit. Ich verlor das Gleichgewicht, stürzte in die Tiefe. Cara auf meinem Rücken schrie, schrie so laut, hatte Todesangst, die jemand wie sie nicht haben sollte. Es war meine Schuld.

Doch durch ein kleines Wunder zerschellten wir nicht am Boden. Ludmilla. Sie war halb unter mich geflogen, stützte meine unbewegliche  Seite.  Wir setzten etwas ruckelig, aber sicher auf dem hartem Boden ab.

Nach dieser Bruchlandung entschieden wir uns nicht mehr zufliegen und kämpften uns mit schweren Schritten durch die Doomdimension. Es war unser Ende, das wussten wir alle und trotzdem haben wir nicht auf.

Und unser Mut sollte belohnt werden, denn nach mehreren Ewigkeiten erschienen dann sie. Die legendären Bakugan der sechs Eigenschaften. Da waren Oberus und Frosch von den Elementen Wind und Wasser. Apollonir und Lars Lion von Feuer und Licht. Und Exedra und Clayf von Dunkelheit und Erde.

Doch ich bin mir nicht sicher ob sie wirklich unsere Rettung sein würden, denn noch retteten sie uns nicht, sie forderten uns lediglich zum Kampf heraus und brachten uns an einen Ort in der Doomdimension ,den sie Welt der Prüfungen nannten.

Dabei wurden wir getrennt. Es brauste ein Sturm auf, ähnlich dem der mich zu Cara brachte. Ich sah wie Ludmilla in die andere Richtung geschleudert wurde, doch ich war unfähig mit meinen Flügeln gegen den Sturm anzusteuern. Trotzdem hallten die Stimmen zu mir durch Caras Rufe nd Yunas Schreie. Doch ich war zu schwach. Wieder. Und eigentlich wie immer.
Und trotzdem bekam ich eine Chance .

Als wir aufwachten befanden wir uns in einer grauen Wohnung. Die Fenster waren mit grauen Jalousien verschlossen durch die leicht Tageslicht schimmerte. Es war recht spärlich eingerichtet. Trotzdem recht gemütlich. Coach, Esstisch, Fernseher, ein paar Stühle, ne Kochnische.

Cara kam nur langsam zu Bewusstsein richtete sich dann aber langsam auf und Strich sich eine Strähne ihres roten Haares aus dem Gesicht. "Wo sind wir?" "In der Welt der Tests, aber wo genau solltest du wohl eher wissen, Cara." Sie blickte sich verstört um. "Ich glaube, wir sind in unserer alten Wohnung. In England. Wo wir damals mit meinem Vater zusammen gewohnt haben" "Weißt du warum wir hier sein könnten." "Ich..", fing meine Partnerin an als ein leises Wimmern hinter uns ertönte und ein Schuh ihre Schulter traf.

Hinter uns standen in der Wohnungstür zwei Kinder. Ein kleiner Junge in Latzhose mit dunkelbraunen Wuschelhaaren und ein noch kleineres Mädchen mit rotem Zöpfchen in einem rosa Kleid. Sie hatte eine große Schürfwunde am Bein . "Wer seid ihr?", schrie der Junge, während das Mädchen sich halb hinter ihm versteckte.

Meine Partnerin neben mir lächelte leicht: "Ich denke, ich weiss nun wo wir sind. Kusu." Langsam trat sie auf die zwei Kinder zu und hockte sich vor beide. Ein sanftes Lächeln schmückte ihr Gesicht als sie sich vorsichtig zu dem Mädchen beugte und das Blut mit einem Taschentuch von deren beim abtupfte. Der Junge beobachtete sie skeptisch. Trotzdem fing Cara nach einer Weile an zu sprechen: "Meine Name lautet Cara. Freut mich euch zusehen."
"Ähm...hallo.", antwortete ihr das andere Mädchen etwas schüchtern, " Ich heiße auch Cara. Und das, das da, ist mein großer Bruder. Er ist ganz stark."
"Ich weiss. ..Ich weiss."

Meine Cara hatte den kleinen Jungen und die kleine Cara in eine sachte Umarmung gezogen. Nun löste sie diese. "Gibt es da etwas was ihr mir vielleicht geben wollt?", fragte sie. Die kleine Cara nickte eifrig, während ihr Bruder ein Windbakugan herauskramte. Oberus! Auch die kleine Cara zeigte nun ein Bakugan. Exedra!

Auch meine Cara verstand und nickte: "Verstehe. Dann müssen Kusu und ich also gegen euch beide spielen." Klein Cara bekam ganz große Augen. "Aber dieses Spiel tut doch weh. Und Mama sagt es wäre ganz ganz böse anderen weh zu tun. Und das ist es auch. Schließlich macht Papa es auch. Und Papa ist auch böse."

Ich verstehe. Dieses Mädchen ist Caras Vergangenheit. Und dieser Junge ihr älterer Bruder. Wie hieß er noch gleich? Jonas? Jonte? Jolle? Egal das hier war also Caras Test. Sie sollte akzeptieren zu kämpfen. Hoffentlich würde sie das schaffen.

Aber ich glaube an meine Partnerin.


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Jaa...Es hat eine Weile gedauert, aber hier war ja wieder ein Kapi. Ich hoffe euch hat auch der Sichtwechsel gefallen. Lob und Kritik immer gern gesehen.
Bis dann
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