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Wenn die Bakugan fallen...

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
OC (Own Character)
28.07.2020
04.11.2021
7
13.187
1
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Dieses Kapitel
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03.08.2020 1.896
 
Yuna Sicht:

,,Yuna. Du kannst heute früher gehen, weil du zu viele Überstunden hast", sagte sie. ,,Okay. Dann bis Morgen“, antwortete ich ihr zu doch sie schüttelte den Kopf. ,,Du hast doch Urlaub ab Morgen“, entgegnete sie mir. Ich haute mir auf die Stirn, weil ich es vergessen hatte. ,,Ein schönen Urlaub dir und erhole dich gut“, gab sie zu. Ich nickte lächelnd und so ging ich zum PC und meldete mich ab. Als dies erledigt war, holte ich meine Sachen von unten. Die Tasche fiel mir aus der Hand. ,,Auer", hörte ich diese Stimme sagen. Aus meiner Tasche rollte ein Ball heraus, was mich schockte. Dieser klappte dann auf. ,,Gehst du immer so mit einem um“ und sie sah mich an. ,,Was bist du denn für ein Ding?“, fragte ich nach. ,,Ich bin kein Ding ja. Man nennt uns Bakugan", antwortete sie mir beleidigt zu. Oh mein Gott. Es ist doch nicht wirklich echt? ,,Du kannst niemals echt sein. Ihr könnt nicht real sein", meinte ich leicht Panisch. ,,Du solltest dich beruhigen, sonst hören die anderen uns noch“, flüsterte sie leise mir zu. ,,Wie bist du in meiner Tasche rein gekommen?“, hackte ich nach. ,,Ich war vor kurzen bei Klaus im Büro. Durch diesen Unwetter was bei uns statt fand, flog ich von seinem Büro weg und bin dann in deiner Hand Tasche gelandet, mehr weiß ich auch nicht“ erklärte sie mir. ,,Aber dann bist du ziemlich weit weggeflogen“, stotterte ich. ,,Ja das kann möglich sein, aber wie gesagt ich kann mich auch nicht mehr so genau daran erinnern", beichtet sie mir. Ich nickte nur und hob sie dann auf. ,,Ich heiße übrigens Ludmilla. Freut mich sehr dich kennenzulernen“, stellte sie sich vor. ,,Yuna heiße ich", gab ich zu. Von der Umkleideraum liefen wir raus, damit wir kein Aufsehen erregen. Ludmilla schwebte schnell raus, um nicht gesehen zu werden. Als wir von dem Laden draußen waren, setzte sie sich auf meine Schulter. ,,Also existiert ihr alle wirklich ohne das ihr gezeichnet seid", murmelte ich ihr zu. Verwirrt schaute sie mich an, wie ich das jetzt meinte. ,,In meiner Welt seid ihr alle nur gezeichnet, oder einer Art Spielfigur“ und ich sah sie an. ,,Ja uns gibt es wirklich“, meinte sie ernst. ,,Und was bist du eigentlich ein Tiger oder irgendwas anderes?“, fragte ich weiter. ,,Du tauchst langsam auf, das gefällt mir. Ich bin ein Pyrus Bakugan. Aber den anderen Teil wirst du noch erfahren", schilderte sie mir die Situation. ,,Eine Frage noch Ludmilla. Bist du nur die einzige die hier gelandet ist, oder sind die anderen auch hierher gekommen?“, fragte ich weiter nach. ,,Leider weiß ich es nicht. Da der Sturm so stark war, konnte ich um mich herum nichts mehr erkennen“, fuhr sie traurig fort. ,,Tut mir leid Ludmilla“, entschuldigte ich mich für mein Verhalten. ,,Es ist nicht deine Schuld Yuna. Du willst nur schlauer werden aus der Sache", entgegnete sie mir. ,,Danke für dein Verständnis“, lächelte ich. Mir wurde in dem Gespräch klar, wie viel wir gemeinsam hatten. Wir waren auf der gleichen Ebene, da wir uns gut verstehen. ,,Und was machen wir jetzt? Ich war noch nicht mal in solch einer Lage", flüsterte ich leise. ,,Wir bekommen es hin Yuna", versuchte sie mich aufzumuntern. Ich nickte Stumm. Mehr brachte ich nicht mehr raus, denn allein der Gedanke das die Bakugan existieren, brachte etwas Chaos in meinem Leben hervor. ,,Eure Welt hat schon eine gewissen Ähnlichkeit wie mit unserer Welt“, hörte ich sie sagen. ,,Wirklich. Das kann ich mir gar nicht vorstellen“, erwiderte ich. Sie nickte jetzt. ,,Einen Handschuh hast du ja oder Yuna" und Ludmilla sah mich an. ,,Wozu einen Handschuh“, verwirrt schaute ich sie an. ,,Na zum kämpfen“, erinnerte sie mich daran. Ich zeigte ihr ein Vogel. ,,Ich kämpfe doch nicht. Sowas habe ich nicht nötig“, widersprach ich ihr. ,,Aber warum denn nicht. Die Feinde sind überall“, diskutierte sie mit mir. ,,Aber ich will es nicht. Falls du von mir noch nichts weiß. Ich sehe jeden Menschen als Bedrohung an, egal ob gut oder Böse“, regte ich mich auf. ,,Ja um so besser, dann können wir ja kämpfen“, gab sie zurück. Was hatte das denn für ein Wert, wenn man Kämpfen muss? ,,Und außerdem habe ich keine Karten nichts“, lachte ich los. Diese Situation war schon lustig, zumal weil Ludmilla in meiner Tasche war. ,,Bist du dir da sicher“, kicherte sie. Hektisch nahm ich meine Tasche an mir und kramte herum. Oh mein Gott. Wie kommen die denn rein! ,,Das beste ist, wenn wir nach jemanden Suchen, die das gleiche Schicksal hat", schlug sie vor. ,,Ok gut. Aber ihr zieht mich da nicht hinein", fing ich zum zicken an. ,,Du bist doch schon in dieser Sache drinnen!“, schrie sie herum. Erst jetzt viel es mir auf, das lauter Passanten uns die ganze Zeit anstarrten. Schnell rannten wir von dem Ort weg, da es mir peinlich war. Ob es jemals gut geht? Und wieso ist ausgerechnet Ludmilla in meiner Handtasche. Was hatte es denn zu bedeuten. War es Schicksal gewesen oder nur Zufall? Ich hoffe die Fragen können mir bald beantwortet werden. Sonst wird mein Alltag immer ein Chaos sein. ,,Willst du noch mehr Sachen Wissen“, neugierig flog sie vor mein Gesicht herum. ,,Nein. Mir langt es schon", sagte ich. Ludmilla setzte sich auf meine Schulter wieder, bis ich eine Idee hatte wo wir hingehen könnten.


Caras Pov


​"Möchtest du mich jetzt eigentlich die ganze Zeit ignorieren?" Ich zuckte als er erneut sprach zusammen und ließ fast das Messer in meiner Hand fallen.
Nachdem ich in der Schule vor Schreck ohnmächtig geworden bin, was die Erwachsenen scheinbar dazu veranlagte mich nach hause zuschicken, stand ich nun in unserer kleinen Küche und bereitete für meine Geschwister schon mal Mittagessen vor.

"Bekomme ich von dir eine Antwort, Cara", es hat wohl keinen tieferen Sinn ihn zu ignorieren. Er, die schwarzlila Aufklappkugel. Auf dem Nachhauseweg hatte er sich mir nochmal vorstellen können ohne, dass ich zusammengeklappt war, außerdem hatte mich aufgeklärt, wo er her kam. Und was er tun wollte bzw. von mir wollte...Langsam drehte ich mich zu ihm um, seufzte schwer, bevor ich ihn ansah und ihm endlich antwortete: "Weißt du, Kuro Fenikkusu, mir tut wirklich leid, was mit deiner Welt geschehen ist und ich verstehe dass du Hilfe brauchst. Aber, ich kann nicht deine Partnerin im Kampf sein." "Warum nicht.",Er klang wie ich bis jetzt bemerkt hatte ,wirklich bei jedem Thema neutral.

"Weil ich weder gegen jemanden kämpfen werde noch kann."
"Warum kannst du nicht." Ich fing tatsächlich an zu zittern. Verdammt.
"Weißt du in meiner Welt bezeichnet man Leute deswegen als Optimisten oder hält sie für naiv, aber ich denke, dass in jedem etwas Gutes steckt und Gewalt deswegen weder eine Lösung noch eine Hilfe ist. "

"Verstehe", brummte Kuro Fenikkusu," also verabscheust du Gewalt." Ich nickte leicht. "Darf ich fragen warum." Ich seufzte, warum konnte er nicht locker lassen? "Mein Vater hat meine Mum, meinen Bruder und mich damals oft geschlagen....Sie haben sich auch geschieden....Aber ich glaube: dadurch dass ich weiß was Schmerz ist, ich es niemand anderem wünschen oder zufügen will. Außerdem....mein Vater hat nicht mal seine Frau und seine Kinder geliebt. Ich will anders sein als er...Ja, deshalb will ich all meine Mitmenschen auf eine Weise lieben....und dass geht nicht, wenn ich gegen sie kämpfe."

Meine Stimme war bei meinen Worten nur ein Flüstern gewesen. Auch hatte sie gezittert.
"Verstehst du das?",fragte ich das Bakugan nachdem es mir auch Minuten später nicht geantwortet hatte. "Ich verstehe es, aber trotzdem möchte ich dich als meine Partnerin."

Ich seufzte: "Du brauchst also unbedingt einen Partner." , tolle Feststellung. Ich fing an meine Schläfen zu massieren. "Ich bin mir nicht sicher ob sie es machen würde, aber ich denke meine beste Freundin Yuna, würde vielleicht deine Partnerin sein. Sie ist kein großer Freund von anderen Menschen und naja, ich denke sie könnte mit dir kämpfen. Ich kann sie ja mal anschreiben."

"Ihr seid uns ähnlich, wobei ich es seltsam finde, dass du mit dieser Yuna befreundet bist.", war seine Antwort. "Warum? Was ist daran seltsam?", fragte ich daraufhin. "Nun , du sagtest, dass du jeden Menschen liebst, deine Freundin aber nicht gut mit anderen Menschen kann. Ich meine, das passt doch nicht zusammen." Ich lächelte leicht. "Ja, da hast du recht an vielen Stellen sind Yuna und ich sehr unterschiedlich, aber es gibt den Spruch dass Gegensätze sich anziehen und es gibt auch Punkte in denen wir uns ähnlich sind."
"Ich verstehe. Ihr ergänzt euch also praktisch. Das was du nicht kannst bzw. hast kann sie und andersrum. Aber ich werde trotzdem nicht ihr Partner sondern deiner."

"Ich schreibe sie trotzdem an. Schließlich müssen wir für dich doch wohl einen Partner finden." Ich ging rüber zum Küchentisch und griff mein Handy. Der Uhrzeit nach würden Jackson und Hope gleich kommen. Wenn ich Glück hatte hätte Yuna Zeit mich dann nach dem Essen im Park zutreffen. Die Nachrichten App ploppte auf. Meine Nachricht war schnell getippt.

'Hey, hast du gleich Zeit im Park zutreffen? Es ist was passiert. Müsste mit dir reden!'

Tatsächlich hatte ich noch einige Sekunden gezögert bevor ich die Nachricht abschickte. Sollte ich meiner besten Freundin wirklich sowas aufhalsen wollen? Aber. Nein. Es war sowieso unwahrscheinlich, dass Yuna annehmen würde und so würde ich immerhin versuchen Kuro zuhelfen.

Beim Mittagessen fiel es mir schwer mich normal zuverhalten. Irgentwie konnte ich nicht offen mit meinen Geschwistern ein Gespräch führen.
​​ Dann verließen wir drei endlich unsere Wohnung Richtung Park. Dabei fing in mein Bauch etwas an zustechen. Ja, ich war beunruhigt. Nachdem wir angekommen waren verabschiedete ich mich rasch von meinen Geschwistern und lief zu Yunas und meinem Treffpunkt.

"Cara.", fing Kuro Fenikkusu neben mir an. Er hatte sich in meiner Jackentasche verschanzt und war nun, wo ich mich von Hope und Jackson entfernt hatte, herausgekommen um neben mir herzuschweben. Ich richtete meine Augen auf ihn. Was wollte er? "Mir ist bewusst, dass du niemanden verletzen willst. Und ich finde es auch sympathisch, dass du versuchst mir einen Partner zusuchen, wo du mich einfach im nirgendwo aussetzen könntest. Aber. Ich habe mich bereits für meinen Partner entschieden. Es macht dich in meinen Augen auch nur noch geeigneter, dass du so bist wie du bist."

Ich sah ihn an. Ich will es nicht zeigen, aber er verunsichert mich. Schließlich will ich nicht und bin trotz seiner Meinung ungeeignet für sowas. Aber diese Gedanken und auch seine Worte verdrängte ich, als ich auf der Bank unter einem der Kirschbäume die weissen Haare meiner besten Freundin sah. Ich winkte ihr zu und kam zu ihr. Vorsichtig lächelte ich, setzte mich neben sie, holte noch einmal tief Luft und fing an: "Hey. Danke, dass du kommen konntest. Mir ist etwas passiert und ich glaube ich bin wo reingeraten." Sie sah mich aufmerksam an. " Aber. Ich muss dir jemanden vorstellen." Kuro Fenikkusu schwebte hinter mir hervor und landete auf meiner Hand.
"Yuna. Das ist Darkus Kuro Fenikkusu. Ein lebendiges Bakugan."
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