Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Das Geheimnis von Izaya Orihara// Shizaya

GeschichteFantasy, Übernatürlich / P18 / Gen
Celty Sturluson Izaya Orihara Shinra Kishitani Shizuo Heiwajima
27.07.2020
06.10.2020
40
40.271
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
06.10.2020 1.115
 
~6 Monate später~

Es war ein ganz normaler Herbsttag in Ikebukuro. Die Sommerferien hatten vor wenigen Tagen sein Ende gefunden und die Schüler befanden sich widerwillig in der Schule.
Einige hatten Mittagspause und flüchteten dort, um essen zu finden.
Simon versuchte wie immer durch Angeboten und andere Methoden Kundschaft herzulocken.
Celty fuhr durch die Stadt und erledigte einen Auftrag für die Awakusukai.
Es dauerte auch nicht lange, bis Kuzuhara sie entdeckte und die Verfolgung wieder aufnahm.

Shinra war ausnahmsweise außerhalb seiner Wohnung, da Shingen ihn für eine "Überraschung" herbei geholt hatte.

Ansonsten war es auf den Straßen ruhig.
Da es Mittag war, fuhren nun viele Fahrzeuge auf den Straßen. Zu einem, weil ein Teil von ihnen aus hatte und die restlichen suchten sich ein gutes Geschäft, in dem sie deren viel zu kurze Mittagspause verbringen konnten.

"Iiiiizaaaaaayaaaaaa! Komm verdammt nochmal her, du scheiß Floh! Und lass mich deinen Hintern vermöbeln!",  brüllte Shizuo durch die Straßen Ikebukuros.
Vor ihm bog besagter Mann um die Ecke. Ehe er vollkommen verschwand, erwiderte dieser provozierend:" Dafür musst du mich erst kriegen.~"
"Wenn ich den in die Finger bekomme", murmelte der Blondhaarige zornig vor sich hin und nahm weiterhin die Verfolgung auf.

Anders als sonst hatte Shizuo keinen Gegenstand in der Hand. Stattdessen lief er ihm nur hinter her.
Würde man es von außen betrachten, so würde man meinen, dass sich kaum etwas geändert hatte.
Kannte man aber diese zwei Männer etwas besser, so wusste man genau, dass der Blondhaarige zwar wütend aussah, jedoch viel ruhiger als sonst war.
Und bei keinem von den zwei war auch der Hass zu sehen, der Monate zuvor in ihren Blicken und Stimme zu hören war.
Izaya bog ab und verschwand wieder in einer Gasse, sodass Shizuo gerade noch den schwarzen Mantel in der Luft kurz aufflattern sehen konnte, ehe dieser ebenfalls verschwand.
Die Schritte des Blondhaarigen wurden schneller und kräftiger.
So einfach würde er den anderen nicht davonkommen lassen!
Nicht nach dem, was der wieder verbrochen hatte!

"Bleib gefälligst stehen!", brüllte er dem anderen hinterher.
Die Bewohner der Stadt hatten schon längst das weite gesucht. Nur einige Schaulustigen und Barren befanden sich in deren Nähe.
Aber beide ignorierten sie.
Sie hatten nur Augen für den jeweils anderen.

"Vielleicht in deinen Träumen", entgegnete Izaya singend.
In der Gasse angekommen, bemerkte Shizuo, dass es endlich keinen Ausweg für den kleineren gab.
Nach so vielen Versuchen, nach so vielen Monaten hatte er den anderen endlich in der Hand. Nun konnte er das machen was er schon immer wollte.
Er würde sich dafür noch rächen.

"Endlich habe ich dich", gab Shizuo zufrieden von sich, "jetzt wirst du es bezahlen."
"Wofür denn?", fragte Izaya scheinheilig.
"Soll ich dich wirklich noch daran erinnern?! Du hast mein Haarmittel ausgetauscht!"
"Das ist doch nicht soo schlimm", meinte der Schwarzhaarige ruhig.
"Sie sind orange! Orange! Und das soll nicht schlimm sein?! Wie soll ich denn ernst genommen werden?! Huh?!", verlangte Shizuo zu wissen.
Langsam kam er den anderen näher. Doch der Schwarzhaarige machte keine Anstalten sich irgendwie aus der Situation zu befreien.
"Sobald ich mit dir fertig bin, wirst du mir das richtige Mittel kaufen", befahl der nun Orangehaarige.
"So gefährlich. Da bekomme ich ja Angst", erwiderte Izaya sarkastisch. Er ging einen Schritt auf den größeren zu.
"Wenn es dich glücklich macht, dann werde ich das machen", gab er sich geschlagen.

Doch Shizuo war noch lange nicht fertig. So schnell würde der andere nicht entkommen.
Er packte Izaya am Kragen und warf ihn auf seine Schulter.
"Geht es nicht etwas sanfter?", beschwerte dieser sich.
"Als ob dir das weh tut", brummte Shizuo.
Er trug den Schwarzhaarigen wieder zu deren gemeinsame Wohnung.
Einige würden sagen, dass sie viel zu schnell handelten.
Sie sollten warten, bevor sie so etwas drastisches schon nach nicht einmal zwei Monaten machten.
Doch ihnen war es vollkommen egal.

In der Wohnung angekommen, lies Shizuo den anderen auf dem Sofa fallen und kletterte über den kleineren.
Augenblicklich drückte Izaya dem anderen sein Messer gegen den Hals.
"So einfach mach ich es dir nicht", meinte der Schwarzhaarige tadelnd.
"Das hast du aber bereits", entgegnete Shizuo grinsend. Er nahm die Hand, in der das Messer war, und hielt sie mit der anderen Hand Izayas fest.
"Und was machst du jetzt, wo ich dir ausgeliefert bin", fragte er provozierend und kam den anderen näher.
Shizuo kam mit seinem Lippen Izayas Ohr näher, so dass sie sich fast berührten. Leise flüsterte er mit rauer Stimme: "Ich werde dir ebenfalls die Haare färben."
"W-was?", entgegnete Izaya verblüfft, "ich habe sie mir aber erst gefärbt!"
"Tja, das hättest du dir überlegen sollen, BEVOR du meine Sachen angefasst hast", entgegnete Shizuo, nachdem er wieder Abstand zwischen ihnen gebracht hatte.
"Alsooooo, welche Farbe sollen sie haben?", fuhr er laut fort und schien zu überlegen. "Wie wäre es mit rot? Oder braun? Oder vielleicht ein blasses rosa?"
"Wenn du das machst, dann wirst du die nächsten Monate nur bittere Sachen zum Essen bekommen", warnte Izaya den anderen.
"Das ist es mir auf jeden Fall wert! Ich hole gleich Celty, damit sie mir dabei helfen kann", beschloss der Orangehaarige.
Er ließ von dem anderen ab und holte sein Handy heraus, mit dem er gleich besagte Person eine Nachricht schrieb.

"Shiiiiiizuuuuoooo!", war Stunden später im ganzen Viertel zu hören. "Was hast du mit meinen Haaren angestellt?!"
"Genau das, was du verdient hast", entgegnete der Blondhaarige zufrieden.

Und so ging ein ganz normaler Tag in Ikebukuro zu ende.
Mit Shizuos und Izayas begonnene Beziehung war in der Stadt ein neuer Rhythmus entstanden, das viel ruhiger und für viele auch viel schöner war als das alte.
Die Stadt wandelt sich. Sie altert genau wie wir.

-Auszug aus Shinichis Tsukumoyas privater Sammlung



--------------------

Wie man es aus dem Titel herauslesen kann, ist das das letzte Kapitel.
Ich hoffe euch hat sowohl die ganze Geschichte als auch mein Ende gefallen.
Ich habe lange überlegt, wie ich es am besten enden sollte. Ursprünglich war ich dafür, dass Izaya entweder in dem Brand mit Shitsuo sterben würde oder nach dem Geschehen verschwinden würde.
Wie ihr aber sehen könnt, habe ich mich schließlich doch für ein Happy-End entschieden.
Bevor ich mich vollkommen verabschiede,  möchte ich mich bei allem bedanken, die es bis hier hin ausgehalten haben und es gelesen habe.
Vielleicht werde ich irgendwann wieder hier eine Geschichte veröffentlichen.


LG Misa-chan2000
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast