Der Feudalherr des Nebel-Reichs

von Twister
GeschichteDrama, Romanze / P16
Kakashi Hatake Naruto Uzumaki Sai Sakura Haruno Yamato (Tenzo)
27.07.2020
27.10.2020
42
47.188
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18.10.2020 1.198
 
Kein Tag später waren die drei Teams wieder auf den Weg nach Konoha. Gaara ging bereits mit seinem Team. Sie hatten Temari Kirschblüten geschenkt. Genauso wie Sakura und Ino. Ino hatte aber noch etwas anderes bekommen: Samen, damit sie kleine Kirschblüten züchten konnte. Echte Kirschblüten aus dem Nebelreich. „Die werden verwelkt sein, bis wir in Suna sind!“, stellte Temari trocken fest. „Du wirfst sie nicht hier weg!“, meinte Gaara. Temari sah grummelig die Blumen an. Sie musste nun also Blumen schleppen, weil die Leute hier meinten, dass sie Blumen brauchte? „Die Blumen stehen dir gut!“, meinte Shikamaru nebenbei. Temari sah ihn an und wurde leicht rot. Sie drückte die Blumen an sich und grinste.
„Ob, willst du sie plötzlich doch behalten?“, meinte Gaara, als Shikamaru zu seinem Team lief. Temari sah eingeschnappt zur Seite. „Ich kann ja schlecht ein Geschenk wegschmeißen!“, meinte sie. „Aber bis wir in Suna sind, sind sie doch welk!“, meinte Kankuro verwirrt. „Dann muss ich wohl in Konoha bleiben, bis sie verblüht sind!“, meinte Temari und schielte zu Gaara. „Ich muss doch das Geschenk der Feudalherrin ehren!“, meinte sie. Gaara zuckte mit den Schultern. „Meinetwegen!“, meinte er nur. Temari lief zu Shikamaru. Was sie sprachen, konnten die beiden Brüder nicht sehen, nur dass sich Shikamaru freute und ihre Schwester strahlte. „Sie wird wohl irgendwann ganz in Konoha bleiben!“, stellte Kankuro fest. Gaara nickte. „Ja, aber noch nicht!“, meinte Gaara nur. Noch konnte er sich nicht von seiner Schwester trennen. Gaara sah zurück und hielt an. Noch jemand konnte sich schlecht trennen.  

Tsunade wartete ebenfalls mit dem Team Kakashi. Kakashi selbst stand auf dem Balkon und küsste seine Frau noch einmal, ehe er sich nach hinten fallen ließ. Sie erschrak etwas, doch Kakashi landete sicher auf den Füßen. Kakashi winkte fröhlich und strahlte seine Frau an, die wurde rot. Kakashi lachte und zog seine Maske wieder auf. Dann rannte er zu seinen Leute. Genau in dem Moment rannte Yuki auf den Balkon. „Kakashi!“, schrie er laut. Er holte aus und warf etwas. Kakashi drehte sich um und fing. Er sah es sich an und musste lachen. „Leider etwas inoffiziell und fünfzehn Jahre zu spät!“, schrie er. Kakashi lächelte und hob die Hand. „Danke, dass du Itoe gerettet hast!“, rief Yuki. Kakashi lächelte und sah den kleinen Schlüssel in seiner Hand an.
Er drehte sich zu seinen Leuten. „Lasst uns gehen! Wenn wir nicht bald los laufen, dann wird mir der Abschied schwerer fallen!“, stellte er fest. Tsunade nickte. Wieder wurde Kakashi gerufen. Er drehte sich um und sah sich selbst auf dem Balkon stehen. Ahnungslos winkte er sich selbst zu. „Kakashi!“, rief Itoe. Jeder konnte sie genau hören. So weit weg waren sie noch nicht. „Ich bin echt neidisch, du darfst dein erstes Mal zweimal erleben!“, schimpfte sie. Kakashis Augen wurden größer. Er rannte Itoe entgegen, kam aber nicht weit und stand dann mitten in der Menge. „Nicht, wenn du ihn….“, meinte Kakashi. Doch Itoe schwang ihr Schwert durch den Doppelgänger.

Kakashi blieb augenblicklich stehen. Sein Körper verkrampfte sich. „Kakashi!“, schrie Sakura entsetzt. Sie wollte zu ihm reden. Tsunade hielt sie aber fest. Gaara sah Kakashi amüsiert an, der knallrot geworden war. Kakashi konnte nicht vermeiden, dass er aufstöhnte. Dann sank er auf die Knie und stützte sich zitternd mit den Händen ab. Seine Atmung war schwer und unkontrolliert. „Was ist mit ihm?“, fragte Sakura bekümmert. Keiner wollte es wirklich sagen, was mit ihm war. Kakashi selbst senkte den Blick. Das war mehr als nur peinlich. Er wollte gerade gerne sterben vor Scham. Kakashi war noch nie so rot im Gesicht gewesen. Von Genießen konnte keine Rede sein. Warum hatte er ihn vergessen?
„Was wird schon sein, ein oder zwei Orgasmen auf einmal. Oder mehr?“, Sai sah sich zu Itoe um. „Wie viele?“, rief Sai. „Sollte er das nicht wissen?“, rief Itoe zurück. Sai sah Kakashi an. Dann hockte er sich vor ihm hin. „Also, wie viele?“, fragte er. Kakashi sah auf. Sein Blick war grimmig und traf Sai direkt. Der stand auf und hob die Arme. „Ich hab es nicht getan!“, meinte er. Itoe kam der Gruppe entgegen. Sie sagte nichts und Kakashi war bemüht sich zu beruhigen. Allerdings war seine Atmung immer noch hektisch und seine Arme zitterten noch. Er fühlte sich total entkräftet. Hatte der Doppelgänger sich nie ausgeruht? Die Erkenntnis, dass der Doppelgänger wie Kakashi handelte, sorgte dafür, dass Kakashi die Farbe in seinem Gesicht nicht verlor. Eher im Gegenteil wurde es schlimmer.

Itoe war nun in der Menge und hockte sich vor Kakashi hin. Sie hob seinen Kopf an. „Entschuldige, aber wenn ich dir sage, dass du dich zügeln sollst, dann tust du es in Zukunft, okay?“, sagte sie nur. Kakashi sah sie gequält an. „Die Hokage und der Kazekage sind anwesend!“, zischte er. Sie zuckte mit den Schultern. Dann grinste sie frech. „Soll ich dir aushelfen?“, fragte sie amüsiert. Kakashi sah sie entsetzt an. War das ihr ernst? Gaara ging einfach weiter. Er sagte dazu nicht. Besser er verdrängte auch, was er gesehen hatte. Besser für ihn und Kakashi. Er wollte nicht daran erinnert werden. Und er wollte kein Teil von Kakashis Sexleben werden.
Tsuande ging ebenfalls an Kakashi vorbei. Sie klopfte ihm auf die Schulter. „Seh zu, dass du nach kommst! Wir warten nicht auf dich!“, meinte sie nur. Geschockt sah er sie an. Itoe lachte. „Hör auf zu lachen! Das war echt gemein!“, sagte Kakashi aufgebracht. Itoe lachte noch mehr. Sai sah die beiden an. „Warum regt sie ihn immer mehr auf?“, fragte Sai und musterte die beiden. Tsunade zog ihn mit sich. Sai sah ahnungslos in die Menge. Yamato ging schweigend aber total gerötet neben Tsunade. Er wusste genau, dass Kakashi gerne etwas übertrieb, wenn er wütend war. Scheinbar war das genau Itoes Vorhaben. Sie hätte auch einfach fragen können, ob Kakashi nachkommen konnte! Dass sie das unter lauter Zeugen machen musste und dann noch so wichtige, zeugte davon, dass nicht Kakashi der Perverse in der Beziehung war.

Gai sah seinen Freund an, der nun auf den Knie sah und immer noch nicht aufstand. „Ich warte auf ihn und komme mit ihm zusammen nach!“, meinte er. Tsunade schüttelte den Kopf. „Auf keinen Fall. Dann sitzt er da noch morgen! Er kann gerade nicht aufstehen! Nicht so lange wir da sind!“, meinte sie nur. Gai machte große Augen. „Oh“, meinte er. „Was oh?“, fragte Naruto. Gai sah ihn leicht gerötet an. „Nichts! Dafür bist du noch zu klein. Gehen wir nach Hause. Kakashi findet schon den Weg!“, meinte er nur.
Kakashi sah zurück. Sie ließen ihn hier einfach sitzen, weit und breit war niemand zu sehen. Ob er aufstehen sollte? Vorsichtig stand er auf. Itoe sah auf seinen Becken und grinste. „Wenn du mich trägst, sieht es niemand. Der Kimono wird es verdecken. So kannst du ungesehen ins Schloss!“, schlug sie vor. „Oh bitte, wir müssen nicht ins Schloss!“, meinte Kakashi nur und machte Fingerzeichen. Um die beiden herum erschiene Erdmauern. Itoe sah etwas erschrocken aus. Kakashi grinste. Itoe drückte sich gegen die Wand. Sie dachte, dass er sich etwas beruhigte bis zum Schloss, aber hier konnte sie nicht einmal fliehen. Sie quietschte vergnügt auf, als Kakashi sie packte. Irgendwie war es so viel lustiger.
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