Die Wette

GeschichteDrama, Romanze / P18
Blaise Zabini Harry Potter Hermine Granger OC (Own Character) Ronald "Ron" Weasley Severus Snape
26.07.2020
08.09.2020
25
42.736
13
Alle Kapitel
26 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.08.2020 1.474
 
„Ich hätte die Wette sowieso gewonnen" sagte Ron. „Lara hat keine Chance den Stockfisch weich zu klopfen."
„Ich glaube auch, dass sie sich ein wenig zu viel zugemutet hat" sagte Jan, „aber das ist Lara. Ein Versuch ist es ihr immer Wert. Aber mal abwarten, vielleicht schafft sie es doch noch und du verlierst sie."
Severus der auf dem Weg vom Kerker zur großen Halle war, blieb abrupt stehen, als er ihren Namen hörte. Er sah in den Klassenraum zu einer Rechten und erblickte dort Ron Weasley und Jan Holm, die mit dem Rücken zu ihm gedreht auf der letzten Bank saßen. Severus hatte sich schon denken können, dass nur jemand wie der Rothaarige Weasley auf so ein Idee kommen würde, da schon seine Brüder nur Unsinn im Kopf hatten.
„Ich freue mich schon auf Silvester, wenn sie nur im Bikini in der großen Halle steht" sagte Ron und lachte.
„Wenn ich ehrlich bin, hätte ich dich aber lieber im Tütü gesehen" antwortete Jan.
Severus zog eine Augenbraue hoch und schüttelte leicht schmunzelt den Kopf. So sahen also die Wettbedingungen aus. Er fand die Vorstellung amüsant, Mr. Weasley mit einem rosa Tutu durch die Halle tanzen zu sehen, aber erregte es ihn eindeutig mehr, Miss Miller in ihrer ganzen Pracht im Bikini zu sehen. Er schloss die Augen und hatte ihre Bild sofort vor Auge und leise seufzte er auf. Er bemerkte nicht, dass Ron vom Tisch gehüpft war und um die Ecke bog. Der junge Mann erschrak fürchterlich und musste hart bremsen, um nicht gegen seinen Professor zu prallen.
„Passen sie doch auf Weasley" fauchte Severus ihn an. Er baute sich vor Ron auf und warf ihm einen furchterregenden Blick zu.
„Tut, tut mir leid Professor" stammelte Ron.
"Haben sie keinen Unterricht die Herren", blaffe er sie an und die beiden schüttelten gleichzeitig ihre Köpfe.
"Nein, Professor Snape, wir haben eine Freistunde. Seamus hat es wieder geschafft einen Kessel in die Luft zu jagen und...…"
"Mr. Weasley, ich habe keine Zeit mir die Lebensgeschichte ihres Freundes anzuhören. Wenn sie eine Freistunde haben, dann gehen sie gefälligst in ihren Gemeinschaftsraum und verbingen sie dort, anstatt in den Unterrichtsräumen rumzulungern.
"Natürlich Sir", japste Ron und rannte mit Jan im Schlepptau davon.
„Meinst du er hat etwas gehört" flüsterte Ron, während sie den Gang entlang liefen. Kurz drehte er sich um, doch Severus starrte ihn an und ließ seinen Arm nach vorne schnellen.
„Ich hoffe für euch, dass er es nicht hat" antwortete Jan.
Severus sah ihnen hinterher: „Na warte, Weasley, du bekommst deine Strafe auch noch" dachte er. Aber zuerst wollte er diesem aufmüpfigen kleinem Biest eine weitere Lektion verpassen.

Lara war heute sehr nervös, als sie den langen Slytherin Korridor entlanglief. Alleine der Gedanke an ihn, ließ ihren Magen rebellieren und ihre Gefühlswelt befand sich in einem vollständigen Chaos. Einerseits hasste sie ihn, weil er arrogant und teils unfair und besserwisserisch war und er machte ihr mit seinem durchdringenden Blick Angst. Anderseits zogen sich ihr beim Klang seiner ölig rauchigen Stimme ihre Lenden zusammen. Er war nicht besonders schön, doch er hatte diese geheimnisvolle Ausstrahlung, die sie schier verrückt machte. Sie hatte sich fest vorgenommen heute einfach ihren Mund zu halten, weil sie nicht noch mehr Minuspunkte für ihr Haus einkassieren wollte, da einige ihrer Kameraden schon ein wenig sauer auf sie waren. Und so stand sie jetzt vor der Türe, straffte ihre Schultern und klopfte. Doch es kam keine Regung von drinnen. Langsam öffnete sie die Türe und steckte vorsichtig den Kopf hinein, doch war von ihm keine Spur zu sehen. "Professor Snape"
Sie sah sich kurz um und trat an seinen Schreibtisch, wo sie einen Zettel vorfand. -Miss Miller, fangen sie da an, wo sie aufgehört haben. Ich werde später nachkommen. S.S-

Sie holte aus dem Nebenraum die Wurzeln, die sie alle zerkleinert hatte und machte sie sich daran, sie in Gläser zu füllen und sie mit Etiketten zu versehen. Sie wusste nicht, wie lange sie schon damit beschäftigt war, als sie ein Knarzen hörte und die Türe sich öffnete.
"Miss Miller" Er klang kühl und sofort wurde ihre Atmung schneller.
"Guten Abend, Professor Snape", antwortete sie und hob ihren Kopf.
Sie schluckte hart, denn er trug nicht wie sonst seine schwarze Robe, nein er hatte eine schwarze Hose und ein weißes Hemd an, welches halb geöffnet war, sodass sie leicht auf seine Brusthaare blicken konnte. Ihr wurde heiß, das Blut stieg ihr in den Kopf und ihr Teint färbte sich leicht rosa. Sie schluckte hart, was Severus mit Genugtuung sofort wahr nahm.
„Ich hoffe sie sind heute weiter als das letzte Mal gekommen, Miss Miller"."
„Ja Sir" antwortete sie. Ihr Herz klopfte wie verrückt und ihr wurde flau im Magen. Sie hatte den Kopf wieder gesenkt und beschriftete mit zittrigen Fingern das nächste Etikett.
Severus begab sich an den Tisch ihr gegenüber, um die Unterlagen und die Utensilien für den morgigen Unterricht vorzubereiten. Ab und zu blickte er zu ihr hin, aber Lara arbeitete stumm mit leicht zittrigen Händen vor sich hin. Ihr Brustkorb bewegte sich schwer auf und ab und sie hatte das Gefühl, als nehme man ihr die Luft zum atmen. Sie spürte regelrecht, wie er sie mit seinem Blick fixierte, doch sie beharrte auf ihren Vorsatz heute einfach nicht zu reagieren.
Als sie das letzte Glas mit den Wurzeln beschriftet hatte, begab sie sich in die Vorratskammer und stellte sie in ein Regal. Auf dem Weg nach draußen bemerkte sie aus den Augenwinkeln einen Schimmer und blickte auf das Oberste Regal. „Professor Snape, ich glaube hier stimmt etwas nicht", stammelte sie.
"In meinen Vorräten stimmt alles, Miss Miller. Ich glaube nicht, dass sie schon das Fachwissen haben, um anderes zu behaupten" zischte er.

Lara schnappte sich jetzt das Verdächtige Glas, trat aus der Kammer und blickte ihn an. „Ich sehe das anders, Sir. Aber wenn sie meinen, dann werde ich ihre Kobelia hier im Glas lassen, mich dann aber schleunigst verdrücken. Sie ist nämlich schon blau und ich weiß ganz genau, was das zu bedeuteten hat."
Severus drehte sich hektisch zu ihr und riss ihr das Glas aus der Hand. Sofort lief er damit zum Feuer, öffnete das Glas und setzte die Pflanze in einen Kessel. Dann stürmte er zum Regal, suchte verschiedene Phiolen zusammen und warf sie nach und nach in den brodelnden Topf.
"Miss Miller, bitte holen sie aus der Vorratskammer die Salamanderessenz", stammelte er und Lara war sofort klar, das er sehr aufgeregt war.

Sofort rannte sie in den Raum, holte die Flasche mit der Essenz und reichte es ihm. Dann ging sie ans Fenster, knickte einige Distelzweige von dem Kleinen Strauch der dort auf der Fensterbank stand, schnitt sie in kleine Streifen und hielt sie ihm ohne Worte hin.
"Danke", kam hektisch von ihm.
Dann ließ Lara ihn in Ruhe arbeiten. Sie stellte sich nah an die Wand und beobachtete seine Schritte. Ihr Körper zitterte, ihre Lippen waren trocken und sie hatte Angst laut zu atmen, weil sie ihn nicht stören wollte.
„Das war knapp" sagte er nach einer Weile und sie atmete erleichtert auf. „Woher wussten sie das Miss Miller?"
"Ich lese sehr viel, Sir. Außerdem habe ich zu Hause ein kleines Labor."
"Ach ja", kam sarkastisch von ihm.
Ich hatte eigentlich vor Zaubertränke nach der Schule zu studieren, wenn man mich lässt. Aber ihrer Meinung nach sind ja wohl alle zu dumm dafür" spukte sie ihm ins Gesicht. Sie verstummte, pustete die Luft aus ihren Lungen und bereute es schon , das sie ihren Vorsatz gebrochen hatte.
Doch Severus war schon auf sie zugestürmt und stellte sich ganz nah vor sie. „Das ist jetzt schon das zweite Mal das sie mich so angehen Miss Miller. Zügeln sie ihren Ton, sonst... "fauchte er.
„Was is dann, Sir? Hexen sie mir dann einen Fluch auf den Hals", herrschte sie ihn an.
Severus schnappte kurz nach Luft, denn es war ihm in seinem ganzen Leben noch nicht passiert, dass eine Frau, nein eine Schülerin ihn so angegangen war. Tief schaute er ihr in die funkelnden Augen. Ihre Gesichter waren sich so nahe, dass sich fast ihre Nasenspitzen berührten.

Lara spürte seine Haare im Gesicht und ihr Körper fing leicht an zu beben. Nicht aus Angst vor ihm, nein es erregte sie, wie er sie anblickte. Kurz ließ sie ihre Augen über seine Brust schweifen und befeuchtete mit ihre Zunge die Lippen.
„Miss Miller, ich werde ihnen nichts auf den Hals hetzen, aber ich werde den Schulleiter darüber informieren" sagte er schließlich.
Mit entsetzten Augen sah sie ihn an. „Darf ich nun gehen, Sir?
„Ja" sagte er nur.
Review schreiben