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Die Wette

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18
Blaise Zabini Harry Potter Hermine Granger OC (Own Character) Ronald "Ron" Weasley Severus Snape
26.07.2020
08.09.2020
25
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01.08.2020 1.677
 
Lara hatte seit Tagen schlechte Laune, denn ihr machte die Situation mit Snape schwer zu schaffen und sie war sich nicht mehr so sicher, ob die Idee mit der Wette eine Gute war. Sie befürchtete, dass er irgendwie von der Sache Wind bekommen hatte, denn in jeder Stunde zog er ihr Punkte für ihr Haus ab. Erst gestern waren es fünf , nur weil sie ihr Messer auf der falschen Seite des Tisches liegen hatte. Außerdem vermied er es regelrecht sie anzusehen. Also machte sich nicht mehr sehr viel Hoffnungen und bereitete sich innerlich schon mal darauf vor, sich Silvester zum Affen zu machen. Und so saß sie auch heute wieder in der Klasse und blickte starr auf ihre Unterlagen.

"So, nun haben sie sich hoffentlich alle Arten der Kosiatwel-Wurzeln notiert. Es gibt noch eine, aber ich vermute mal, dass hier niemand ist, der sie kennen wird. Sie ist seit über Hundert Jahren kaum noch im Einsatz, da es nur noch wenig Spezialisten dafür gibt", erzählte Professor Snape. Seine Augen blieben bei Hermine haften, die ihn jedoch nur fragend ansah. „Heute keinen besserwisserischen Kommentar, Miss Granger" spottete er. Hermine schüttelte sauer den Kopf.

„Kobelia" sagte Lara leise.
„Wie bitte, Miss Miller" fragte Severus und schaute sie erstaunt an.
„Kobelia, Sir" sagte Lara nun laut. „Um an das Mark zu kommen, muss man die beiden Wurzelhälften sehr präzise behandeln. Sie dürfen sich nicht berühren, da es sonst zu einer Explosion kommt. Es benötigt viel Fingerspitzengefühl."
Severus war sehr beeindruckt von ihrer Leistung, doch er war noch immer sauer auf sie. „Das ist richtig Miss Miller, jedoch zehn Punkte Abzug für Gryffindor, weil sie beim ersten Mal nicht aufgezeigt haben" sagte er.

Lara riss die Augen auf und sprang dann auf. „Wollen sie mich veräppeln? Zuerst stellen sie eine Frage, dann tun sie so, als wären hier alle dämlich und wenn dann einer was sagt, ist es auch verkehrt" schrie sie aufgebracht.
„Und dafür nochmal zehn Punkte...und außerdem Nachsitzen Miss Miller. Heute Abend um Zwanzig Uhr" zischte er.
„Von mir aus" antwortete sie und ließ sich auf ihren Stuhl fallen.
Nach Ende der Stunde, packte sie eilig ihre Tasche und rauschte aus dem Raum, gefolgt von den anderen.
„Bist du von allen guten Geistern verlassen" sagte Hermine, „du kannst doch einen Lehrer nicht so angehen."
„Und warum nicht? Hatte ich denn unrecht?" giftete Lara ihre Freundin an.
„Nein, natürlich nicht, aber..."
"Dann kannst du dich ja heute Abend so richtig ins Zeug legen", sagte Ron, doch Lara winkte ab.
"Ich denke das wir die ganze Sachen vergessen. Es war eine blöde Idee. Der Typ hasst mich", knurrte sie. Ihr gefiel überhaupt nicht, dass sie so einfach aufgeben musste, aber sie hatte wohl keine andere Wahl.

Als sie Richtung See liefen sahen sie, dass Draco und seine Freunde Blaise umzingelt hatten und eine heftige Diskussion mit ihm führten. Lara sah sofort zu Harry, der bleich im Gesicht wurde und griff ihm sanft am Arm.
„Blaise, sag mir endlich mit welcher Gryffindor du etwas hast. Pansy hat dich gestern gesehen, aber sie konnte die Mistkröte nicht erkennen" schrie Draco.
„Ja ich habe nur noch einen Umhang davonwehen sehen, und der war eindeutig Gryffindor. Das ist ekelhaft", keifte Pansy.
Blaise war völlig von der Rolle und seine Angst war riesig, dass alles auffliegen könnte. Harry war drauf und dran zu ihm zu rennen, doch Lara zog ihn erneut am Umhang und schüttelte den Kopf. „Ich mach das schon" flüsterte sie leise und lief auf die Gruppe zu. „Hier steht deine Mistkröte" rief sie und stellte sich vor Draco. „Bist wohl neidisch, was Malfoy."
„Du hast echt mit der Blaise. Also man sagte mir schon, dass die mit jedem und auch untereinander." Er zog die Nase kraus und blickte entrüstet auf den Schwarzhaarigen.
„Wir können nichts dafür, dass du gerade mal weißt, dass dein Ding nicht nur zum Pinkeln da ist" mischte sich nun Ron ein.
Die Gruppe brach in schalendes Gelächter aus und Draco lief rot an.
„Also euer Blaise stellt sich da schon ein wenig erfahrender an. Wir hatten eine Menge Spaß, nicht war." Lara ging auf Blaise zu und strich ihm sanft über die Brust. Kurz zwinkerte sie ihm zu und Blaise hatte jetzt Mühe, nicht loszulachen. Dann drehte sie sich um, hakte sich bei Harry ein und ließ die Slytherins stehen.

„Blaise, wie konntest du nur mit der da" schrie Pansy.
„Halt die Klappe, du Mopsgesicht. Hast du dir das Mädel mal angeschaut. Es tut mir leid, aber ich konnte einfach nicht widerstehen", antwortete Blaise mit trockener Miene.
Draco drehte sich noch einmal um und betrachtete Lara. „Na wo er Recht hat, hat er Recht. Aber das es nicht wieder vorkommt, Blaise."

Am See angekommen ließ sich Lara mit Harry grinsend ins Gras fallen. Leise hatte er ihr ein Danke zugemurmelt, doch Lara winkte sofort ab.
„Lara, du hast echt mit Blaise." Lars zupfte an ihrem Umhang und drehte sie zu sich.
„Natürlich nicht, aber ich konnte nicht mitansehen, wie Draco ihn fertig gemacht hat" sagte sie.
„Und wenn, wäre es schlimm? Komm mir jetzt nicht mit so einem Spruch, dass er ein Slytherin ist. Oder das ich meinem Ruf schade."
„Nein, aber ich dachte..."
„Und ausserdem ist Blaise gar nicht so schlimm. Ich habe ihn letztens in der Eulerei getroffen. Man kann sich mit ihm gut unterhalten, wenn Blondie nicht dabei ist" sagte sie und warf Harry dabei einen sanften Blick zu.


Als sie um kurz vor Acht vor der großen Türe zum Zaubertrankraum stand, musste sie sich kurz sammeln, denn sie rechnete mit einer saftigen Standpauke. Ihr Körper zitterte leicht, als sie dreimal klopfte. „Herein" rief Severus.
„Guten Abend Professor Snape" sagte sie.
Er stand mit dem Rücken zu ihr und sortierte die Phiolen in dem großen Regal. "Miss Miller, sie haben heute die ehrenvolle Aufgabe die Rotkappenwurzeln auf dem Tisch zu zerkleinern, in Behälter zu füllen und zu beschriften. Durch ihr Saufgelager an Halloween benötigte Madame Pomfrey fast meinen ganzen Vorrat. Die Utensilien finden sie dort rechts im Schrank", wies er sie an und widmete sich wieder seiner Arbeit.
"Natürlich Professor Snape." Lara wurde es flau im Magen und sie schluckte.
Eine gehörige Standpauke wäre ihr lieber gewesen, denn dann hätte er wenigstens auf sie reagiert. Kurz wartete sie, aber als er noch immer keine Anstalten machte, sich umzudrehen, begab sie sich an den braunen Schrank und holte sich ein Messer und eine große Schale. Sie hatte eine Weile stumm vor sich hin gearbeitet, als sie einen Luftzug hinter sich spürte und im Augenwinkel seinen Umhang wehen sah, doch sie hatte Zuviel Angst auch nur ein kleines Stück den Kopf zu heben.
Severus hatte einige Phiolen in den Schrank geräumt und begab sich jetzt zu seinen Schreibtisch. Als sie so mit dem Rücken zu ihm stand, ließ er seinen Blick ihren Körper hinabgleiten und eine wohlige Wärme breitete sich in ihm aus. Leise seufzte er auf und schloss die Augen.

Mit gesenktem Kopf arbeitete Lara still vor sich hin und hatte nicht bemerkt, wie er auf einmal hinter ihr stand. Erst als sie diesen vertrauten Geruch in der Nase spürte und ein warmer Atem an ihrem Ohr entlang streifte, hob sie leicht den Kopf.
"Das sieht schon sehr gut aus, Miss Miller. Aber wenn es möglich ist, versuchen sie die Stücke noch etwas kleiner zu hacken", hörte sie ihn flüstern.
Sie zog die Luft ein, als seine kalte Hand sich auf ihre legte, sie mit festem aber sanftem Druck umschloss und das Messer langsam über die Wurzel gleiten ließ. Lara zuckte auf, als seine andere Hand zärtlich ihre Hüfte umfassten, er sie leicht an sich zog, sodass sie seine Erregung an ihrem Becken spürte. Sie ließ das Messer fallen und schloss die Augen. Severus wanderte mit seiner Hand unter ihre Bluse und kratzte leicht mit einem Fingernagel ihren Bauch entlang, worauf sie mit einem leichten Stöhnen reagierte. Er drückte gegen ihr Becken und Lara drehte sich langsam zu ihm. Als er auf ihre grauen Augen traf, blickten diese ihn verwirrt, jedoch nicht ängstlich an
"Warum arbeiten sie nicht weiter, Miss Miller?" Er beugte sich vor und leckte leicht mit seiner Zunge über ihre Lippen. Ihre Hände umfassten seinen Hintern und sie zog ihn eng an sich.
"Ich bin abgelenkt, Professor", hauchte sie leise.
"Dann sollten sie sich besser konzentrieren." Er fing an forsch mit seiner Zunge gegen ihre Lippen zu pressen, die sich bereitwillig öffneten und er arbeitete sich in ihre Mundhöhle vor. Er stöhnte laut auf, als sie mit ihren Fingern seine Härte durch die Hose streichelte und griff mit der Hand in ihre Haare.
"Professor", hörte er sie.
"Hmmm", knurrte er nur.
"Professor", hörte er sie wieder, doch diesmal war es, als würde sie schreien.

Er riss die Augen auf und blickte sie erschrocken an. Kurz musste er sich sammeln, dann erhob er sich von seinem Platz. „Miss Miller, ich bin nicht taub" zischte er.
„Tut mir leid, aber ich habe sie schon ein paar Mal angesprochen und sie haben nicht reagiert" sagte sie und grinste.
„Lassen sie das dämliche Grinsen", raunte er. „Sie können für heute gehen, aber nächsten Samstag werden sie die Arbeit fortsetzen.
„Wieso das denn?" fauchte Lara ihn an. Ihre Augen funkelten ihn wütend an „ Was kann ich dafür, wenn sie träumen und taub auf den Ohren ….." Sie verstummte und hielt sich die Hand vor den Mund.
Severus war hinter dem Schreibtisch vorgestürmt und seine Augen verengten sich zu kleinen Schlitzen.
„Es tut mir leid Professor Snape. Ich sollte jetzt besser gehen" japste sie und rannte dann hinaus.

Severus stand wie angewurzelt da, dann fuhr er sich nervös durch seine Haare. Was passierte hier mit ihm? Warum hatte diese junge Frau so eine Auswirkung auf seine Gefühlswelt?
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