Die Wette

GeschichteDrama, Romanze / P18
Blaise Zabini Harry Potter Hermine Granger OC (Own Character) Ronald "Ron" Weasley Severus Snape
26.07.2020
08.09.2020
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28.07.2020 1.674
 
Es war Samstag Abend und die Rothaarige saß mit Ron, Hermine, Harry, Ginny, Neville, Seamus, Jan, Rene, Dean im Gemeinschaftsraum. Der Rest ihrer Kameraden war zum Teil schon zu Bett gegangen oder vergnügten sich anderweitig.

„Weißt du noch letztes Jahr, bei unserem Wahrheit oder Pflicht Spiel", sagte Jan.
„Erinnere mich nicht daran", stöhnte Lara, „sonst kommt mir der Feuerwhiskey von damals wieder hoch."
„Also ich fand das damals klasse", antwortete Rene.
„Klar, ich weiß ja auch warum", feixte Jan.
„Was war denn?" fragte Ginny. „War es so heftig?"

„Kann man wohl sagen. Professor Folt hat Rene und Lisa in einer sehr pikanten Situation erwischt", kam von Lara.
Alle schauten entsetzt zu den Dreien, die nur grinsten.
„Schaut nicht so. Wenn wir spielen, dann richtig", sagte Rene.

„Das müssen wir auch mal machen." Ginny drehte sich entrüstet zu ihrem Kameraden Neville um, aus dessen Mund dieser Satz kam.
„Aber Neville. Sowas von dir, ich bin empört."

„Warum spielen wir nicht gleich", sagte Dean. Alle stimmten freudig zu und Harry war sofort aufgesprungen, um eine leere Flasche zu holen.
„Hey Parvati und Lavender", rief Neville. Die beiden hatten vor ein paar Minuten den Raum betreten und saßen vor dem Kamin. „Wollt ihr mitspielen?"
„Klar", antworteten die beiden und setzten sich zu der Gruppe.

„Ich würde mal sagen, wir drehen einmal an der Flasche und wo sie stehen bleibt, der darf anfangen", sagte Hermine.
Ron, der gerade die Flasche in der Hand hatte, drehte sie und sie hielt bei Neville.

„Ok" sagte dieser und drehte erneut. Als sie bei Dean stoppte, platzte sofort „Wahrheit" aus ihm heraus.
„Hattest du schon Sex? Und denk daran, wir wollen die Wahrheit."

„Ja", antworte Dean ein wenig stotternd.
„Aha. Dann hoffe ich, dass es dich erneut trifft, wenn ich dran bin, denn dann werde ich dich fragen mit wem", feixte Ron.
Der dunkelhäutige junge Mann drehte das Behältnis und es hielt bei Ginny.
„Pflicht", sagte sie.

„Du gehst runter in die Küche und treibst und etwas Butterbier auf. Wir haben Durst", sagte Dean.
„Kein Problem", antwortete Ginny. Sie kannte den Geheimgang zur Küche nur zu gut, denn ihre Brüder Fred und George hatten ihn ihr in zweiten Jahr gezeigt und sie des Öfteren in die Küche zu den Hauselfen geschickt, um etwas essbares zu besorgen.
Sie rannte gleich los und war nach ein paar Minuten wieder da mit einem Tablett Butterbier in der Hand.
„Klasse", sagte Ron und schnappte sich gleich einen der Krüge.

Nun war Ginny mit drehen dran und die Flasche hielt bei Parvati. Die Inderin atmete kurz ein und rief dann „Pflicht".
„Küsse einen Jungen hier. Egal wen", meinte Ginny trocken und lachte.
„Miststück", zischte Parvati. Zur grossen Überraschung aller ging sie Richtung Neville und legte ihre Lippen auf die seinen.
Neville war zuerst schockiert, doch dann zog er Parvati auf einmal fest an sich.
Ginny und Hermine kicherten. Sie wussten, dass Parvati schon länger eine Schwäche für den braunhaarigen und meist etwas chaotischen jungen Mann hatte und es ihm genauso ging.

„Hey, ihr Zwei. Ich sagte küssen, nicht aufessen." Ginny schüttelte lachend den Kopf.
„Sorry", sagte Neville. Parvati blieb neben ihm sitzen und drehte die Flasche erneut.

„Pflicht", kam wie aus der Pistole geschossen, als die Flasche bei Lara stehenblieb.

„Du gehst gleich in die Privatgemächer eines Lehrers und besorgst uns eines seiner Handtücher. Ich weiß, dass die Lehrer ihre Initialen drauf gestickt haben, sagte Parvati.

„Na gut", antwortete Lara. Sie dachte, dass sicher nichts dabei wäre, bei Professor Sprout zu klopfen und sie um ein Handtuch zu bitten. Denn die Lehrerin war immer sehr hilfsbereit, wenn es um ihre Schüler ging. „Darf ich mir aussuchen zu wem?".

„Nein, ich will das du zu Snape gehst", antwortete Parvati. Hermine biss sich vor Lachen auf die Lippen, als sie sah wie Lara jetzt schluckte. Ron und Harry waren in Gelächter ausgebrochen und kugelten sich vor Lachen auf dem Boden.

„Ok, wenn ich in einer Stunde nicht zurück bin, sagt meinen Eltern, dass ich sie liebe. Ach ja, und es war nett euch kennenzulernen", sagte Lara und grinste.

Was zum Teufel sollte sie jetzt tun? Sie glaubte nicht, dass Snape ihr freiwillig eines seiner Handtücher überlassen würde. Kurz überlegte sie, rannte dann in ihren Schlafsaal, zog sie eines ihrer Nachthemden an und begab sich in den unteren Stock, wo Snapes Privatgemächer in der Nähe der Kerker waren.

„Nur keine Regung zeigen" dachte sie sich und starrte stur gerade aus. Noch einmal holte sie tief Luft und klopfte dann an die Türe. Doch nichts geschah. Nochmals versuchte sie es. Als sie gerade gehen wollte, wurde die Türe vor ihr aufgerissen.

„Wehe, es ist nichts wichtiges", fauchte Snape und stockte dann.
„Wurde auch Zeit, das du aufmachst, Mum.. Draußen schüttet es wie aus Eimern", sagte sie leise. Sie drückte sich an ihm vorbei in seine Gemächer.

„Miss Miller, was zum Teufel machen sie hier" fauchte er wieder. Entrüstet stellte er sich vor sie und schaute ihr ins Gesicht, doch es war keinerlei Reaktion von ihr zu sehen.
„Oh nein", sagte er leise. „Sie schlafwandelt." Stumm blieb er vor ihr stehen.

Als Lara keine Reaktion von ihm vernahm, schielte sie kurz rüber und ihr stockte der Atem.
Severus Snape stand nur mit einer Shorts bekleidet und seinem Zauberstand in der Hand vor ihr. Sie musste ihn wohl beim Duschen gestört haben, denn seine Haare trieften noch und einige Tropfen Wasser liefen seine Brust hinab.
„Aber Hallo" dachte sie.
„Miss Miller" sagte Severus nun leise. „Kommen sie, ich bringe sie zurück in ihren Schlafsaal."

"Ich wüsste da einen viel besseren Platz", grinste sie in sich hinein. „Mum, kannst du mir mal eben ein Handtuch geben" hörte er sie murmeln.
Severus schwenkte kurz seinen Zauberstab und reichte ihr eines seiner Handtücher.
„Hilfst du mir bitte" Die Rothaarige biss sich auf die Lippen, um nicht zu loszulachen. Doch wollte sie ihn wenigstens für einen Moment nah bei sich haben und hoffte, dass er positiv reagierte.

Severus war zunächst verwirrt, doch dann fing er an ihren Kopf mit dem Handtuch sanft abzutrocknen. Ganz dicht stand er vor ihr und Lara hatte erneut diesen Moschusgeruch in der Nase. Ein leichter Haarflaum zierte seine Brust und Lara musste sich zurückhalten, nicht ihre Zunge rausschnellen zu lassen, um sanft darüber zu fahren. Severus ließ seinen Blick ihren Körper hinabgleiten und schluckte schwer, als er leicht die Konturen ihrer Brust unter dem beigen Stoff erblickte.

„So fertig" sagte er leise.
„Danke Mum" Sie nahm ihm das Handtuch aus den Händen und ehe er widersprechen konnte, hatte sie sich umgedreht und lief zur Türe. Severus hatte seinen Zauberstab geschwenkt und eilte jetzt vollständig angekleidet herbei und öffnete die Türe. Leise folgte er ihr bis zur Treppe und als er sah, dass sie tatsächlich Richtung Gemeinschaftsraum ging, machte er kehrt. Er war noch ganz aufgewühlt. Noch immer hatte er ihr Bild vor Augen, als sie so in ihrem Nachthemd vor ihm stand. Und es war das Erste Mal, dass eine Schülerin in seinen Privaträumen war.

Lara hatte erst wieder geblinzelt, als sie hinter der ersten Ecke vom Turm war. Ihre Schritte wurden schneller, doch sie blieb an dem Tor zum Gemeinschaftsraum stehen. Sie nahm das Handtuch und roch daran. Es roch nach ihm. Tief atmete sie seinen Duft ein und ein warmes Gefühl machte sich in ihrer Leistengegend breit. Dann betrat sie mit einem Grinsen im Gesicht den Raum und schwenkte das Handtuch durch die Luft.

„Das gibt es doch nicht", sagte Ron, als er das Handtuch mit den Initialen sah.
„War ganz einfach", antwortete Lara, „Nur schade, dass ich mich schlafend stellen musste."
„Wieso das denn?" Seamus sah sie fragend an.
„Weil ich glatt über ihn hergefallen wäre. Unser Professor stand nämlich nur in Shorts vor mir. Und ich sage euch Mädels, Snape sieht zum anknabbern aus ohne seine Robe", antwortete sie.
„Was ist los? Snape zum Anknabbern. Ich muss brechen!" Hermine sprang entsetzt von ihrem Stuhl.

„Glaub mir Hermine. Meinst du, der ist immer so stocksteif? Er ist auch nur ein Mann mit Bedürfnissen", führte Lara fort.

„Bist du dir sicher? Der hat doch einen Stock im Hintern", sagte Ron.

„Mag sein, aber der Hintern ist ganz schön knackig", hauchte sie.

„Sag jetzt nicht, dass du mit dem sogar…"wollte Ron gerade vollenden.

„Doch Ron, ich würde ihn nicht von der Bettkante schubsen", sagte Lara.

„Aber das kannst du eh vergessen. Bevor du an den rankommst, steh ich mit einem rosa Tütü in der großen Halle und tanze Schwanensee", schrie Ron fast.

„Das würde ich gerne sehen", schaltete sich nun Rene ein.

Jan kannte Lara zu genau und grinste. „Ihr könnt ja wetten. Wenn Lara es schafft ihn bis, sagen wir Silvester rumzukriegen, dann musst du ins Tütü und wenn sie es nicht schafft, dann…"

„Muss sie nur mit Bikini bekleidet und Regenschirm in der großen Halle und „I'm Singing in the Rain" trällern", führte Ron fort. Er war sich sicher, dass sie kneifen würde.

„Abgemacht", antwortete Lara und hielt Ron ihre Hand hin.

"Oha Lara, du bist entweder sehr mutig oder Lebensmüde" sagte Dean. „Snape wird dich lynchen."

„Mensch Lara du bist doch verrückt", flüsterte Hermine.

„Ja Hermine, bin ich. Aber ich versuch es auf jeden Fall" ,antwortete sie.

„Na dann viel Glück. Und streng dich ja an. Ich will Ron im Tütü sehen." Rons beste Freundin zwinkerte ihr jetzt zu.

„Sagt mal. Wo sind eigentlich Neville und Parvati abgeblieben." Lara blickte sich um.

„Die sind schwer beschäftigt", antwortete Dean grinsend.

Da es schon sehr spät war, hörten sie auf mit dem Spiel und gingen ins Bett. Lara lag noch lange wach und machte sich so ihre Gedanken um Severus Snape.
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