Die Wette

GeschichteDrama, Romanze / P18
Blaise Zabini Harry Potter Hermine Granger OC (Own Character) Ronald "Ron" Weasley Severus Snape
26.07.2020
08.09.2020
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03.09.2020 1.941
 
Lara saß mit Hermine, Neville, Dean, Ginny und Parvati im Gemeinschaftsraum und trank vor dem Kamin einen heißen Kakao. Die Stimmung war ausgelassen, denn sie hatten heute endlich ihre letzte Prüfung in Astronomie hinter sich gebracht.

"Und was machst du jetzt nach der Schule Neville? Hat es geklappt mit deiner Bewerbung an das St. Mungo?"

"Nein, hat es nicht."

"Neville, es tut mir..."

"Es ist noch besser. Ich darf bei Madame Sprout in die Lehre", antwortete er mit einem fettem Grinsen im Gesicht.

"Das darf ja nicht wahr sein. Das heißt du bleibst hier?" Hermine, die neben ihm saß, warf sich auf ihn und drückte ihn an sich.

"Ja nicht. Sie möchte in eine paar Jahren in Rente. Hey, vielleicht unterrichte ich irgendwann mal eure Kinder", antwortete er.

"Lara wird Zaubertränke studieren, das wissen wir. Parvati geht bei Madamé Malkin in die Lehre. Was machst du Hermine?", wollte Dean jetzt wissen.

"Ich hatte ein sehr nettes Gespräch mit Kingsley Shacklebolt, als er neulich hier bei Professor Dumbledore war. Er war von meiner Arbeit mit .R toal begeistert und meinte das ich mich im Ministerium bewerben sollte. Da dort alles im Umbruch steckt wären Leute mit neuen Ideen von Vorteil. Und ich habe es echt getan. Ich habe eine Bewerbung eingeschickt und ich werde nach dem Abschluss in der Abteilung zur Führung und Aufsicht Magischer Geschöpfe arbeiten", erzählte sie mit Stolz.

"Das freut mich sehr für dich", sagte Lara und drückte ihrer Freundin einen Kuss auf die Wange.

Die Türe zum Gemeinschaftsraum sprang auf und Harry, Blaise und Ron stürmten hinein.
"Lara, wir wissen vielleicht, wo Snape steckt", rief Harry sofort.

Ungläubig blickte sie die Jungs an. „Wo denn?"

Sie hatte seit seinem Verschwinden nichts vom ihm gehört und sie vermisste ihn sehr. In den ersten Zwei Wochen hatte sie sich vollkommen zurückgezogen, sodass selbst ihre Freunde nicht mehr an sie ran kamen. Erst nachdem Hermine und Ginny ihr gehörig den Kopf gewaschen hatten, war sie zur Vernunft gekommen. Sie wollte ihm Zeit geben und hoffte das er sich irgendwann bei ihr melden würde, um über alles zu reden. Professor Dumbledore konnte ihr nicht sagen, wo er war, doch bekam er jede Woche die Nachricht das es ihm gut ginge und das reichte ihr erst einmal. Daher beschloss sie ihre Prüfungen mit Spitzen Leistungen abzuschließen und hatte dafür wie eine Besessene gelernt.

„Parcy's Oaks", sprudelte es aus Ron heraus.

"Ich verstehe nicht."

„Wir sind in seine Räume eingedrungen und haben dort in seinen Sachen gewühlt. Und da haben wir in seinem Schreibtisch hier dieses Prospekt gefunden", sagte Harry und reichte ihr ein buntes Papier. „Es sind nur ein paar Bilder und der Name. Leider steht da keine Adresse oder wo es überhaupt ist. Wir haben nachgeforscht, aber nichts gefunden. Aber das finden wir auch noch raus."

"Parcy's Oaks. Das habe ich schon mal gehört. Verdammt, mir schwirrt da so etwas im Kopf rum." Lara fasste sich an den Kopf und dachte angestrengt nach. "Ich glaube, meine Vater hat es mal erwähnt."

"Dann musst du ihn gleich nächste Woche fragen, wenn wir in der Wohnung sind", antwortete Hermine.




„Ich bin dir sehr dankbar, Athena." Severus lächelte, während seine Haare im Kerzenschein leuchteten.

„Du weißt, dass ich für dich da bin", antwortete ihm die schlanke, braunhaarige Frau, die gerade vom Bett aufgestanden war und sich ihre Hände an einem Handtuch abwusch.

„Noch etwas Wein", fragte Severus, nachdem er sich sein Hemd angezogen hatte.

„Nein, ich geh gleich unter die Dusche und dann schlafen. Sonst bin ich morgen wieder grummelig und meine Patienten müssen es ausbaden", antwortete sie lachend.
Sie beugte sich zu ihm runter und drückte ihm einen Kuss auf die Wange.

Nun saß er alleine vor dem knisternden Kamin und nippte an seinem Wein. Seine Gedanken waren heute schon den ganzen Tag in Hogwarts, denn heute absolvierten die Siebtklässler ihren letzten offiziellen Schultag. Sie hatten einen Monat vor den anderen Klassen frei, sodass die jüngeren Schüler Zeit hatten, den riesigen Abschlussball für die Abgänger vorzubereiten.
Er seufzte leise, aber er war sich sicher, dass Beste getan zu haben.
Gleich nach seiner Ankunft in Parcy's Oaks hatte er Athena kontaktiert, denn sie wusste es, ihn auf andere Gedanken zu bringen.
Niemand seiner Kollegen und auch Albus kannten diesen wundervollen Ort, an dem er sich immer zurück zog, wenn es ihm mal wieder zu viel wurde, und er einfach seine Ruhe haben wollte.



In der Zwischenzeit waren Lara, Hermine und Rene am Grimmauldplatz angekommen und bezogen ihr neues Zuhause. Als Harry hörte, dass Rene und Lara eine Unterkunft in London suchten, hatte er ihnen kurzerhand angeboten, zu ihm, Hermine und Ron zu ziehen. Das Haus war riesig und bot genug Platz für alle. Er hatte die Zimmer neu renoviert und alle Zimmer an seine Freunde verteilt, bis auf das von Sirius. Das hatte er in seinem Originalzustand belassen, um ihn in Ehren zu halten.

Lara hing gerade ihre Kleidung in den Schrank, als es an der Türe klopfte. Als sie öffnete, standen ihre Eltern mit voll bepackten Taschen vor ihr.

"Was macht ihr denn schon hier? Ich dachte, ihr kommt erst zum Abendessen", begrüßte sie Katja und Ben mit einem Kuss.

„Wir dachten, da ihr bestimmt wenig Zeit habt, kaufen wir ein wenig für euch ein", sagte Ben.

„Klasse, vielen Dank. Kommt, wir bringen es gleich in die Küche", antwortete Lara.

In der riesen Küche herrschte reger Betrieb, denn auch Molly und Arthur Weasley hatten wohl den Gedanken, dass die fünf verhungern könnten und waren gerade dabei Konservendosen in den Schrank zu räumen.

"Mrs. Weasley, wer soll das denn alles essen?", kam von Harry, der sich am Kopf kratzte und immer wieder den Kopf schüttelte. "Da ist viel zu viel."

"Papperlapapp", tönte Molly und packte noch mehr Dosen in den Schrank.

"Meine Eltern dachten auch, wir verhungern", lachte Lara und zeigte auf die Taschen, die ihre Eltern in den Händen hielten.

"Ich mache erstmal Tee. "Hermine drehte sich zum Ofen und zückte ihren Zauberstab.

"Wann musst du eigentlich anfangen", wollte Ben von seiner Tochter wissen.

"Erst eine Woche nach der Abschlussfeier", antwortete sie.

„Gut, dann ist ja noch Zeit." Ben blickte sie an. "Du willst wissen, wo Parcy'S Oaks ist?"

"Woher weißt du...?"

„Harry war gestern bei mir und hat mich deswegen gefragt."

"Und?"

"Parcy'S Oaks ist mir sehr bekannt." Er griff in seine Brusttasche und übergab ihr das Foto, auf dem man eine kleine Hütte sah, die mitten in einem Wald lag. Severus und ihr Vater standen davor und winkten ihr fröhlich zu. "Heutzutage findet man es unter dem Namen Trowning."

„Danke Dad", sagte Lara und umarmte ihn.

„Nimm den alten Jungen aber nicht ganz so hart ran."

„Ich will hoffen, dass er überhaupt positiv reagiert", antwortete sie seufzend.



Lara war in eine Kleinen Lichtung im Wald appariert und lief jetzt auf ein großes Gebäude zu, dass wohl zu einer Ferienanlage gehörte. Rechts und links standen etliche kleine Hütten verteilt, vor denen Leute grillten oder einfach nur auf ihren Liegestühlen saßen. Sie blickte auf den Kleinen Zettel, den ihr Vater ihr gegeben hatte.

„Entschuldigen sie bitte, ich suche Hütte Sechsundsiebzig", sagte sie zu einer Frau, die gerade ihren Weg kreuzte

„Da müssen sie hier rechts dem Weg folgen, dann am Ende die kleine Brücke überqueren und sich dann wieder rechts halten. Dann fängt die Siebziger Reihe an", antwortete die Frau lächelnd.

„Vielen Dank"

Lara fand die Gegend hier sehr schön und traf auf ihrem Weg viele freundlichen Leute, die sie grüßten oder ihr einfach nur zuwinkten. Der Weg zog sich, die Sonne brannte und sie zog ihren Pullover aus und band ihn sich um die Schulter. Als sie das Schild mit der Siebzig endlich erblickte, wurde sie nervös. Ihre Angst, dass er sie vielleicht abweisen würde, war groß. Sie trat auf die große Veranda zu und stieg die Treppe hinauf. Ihr Blick ging durch das große Panoramafenster des Wohnzimmers und stumme Tränen verließen ihr Gesicht. Sie konnte und wollte nicht glauben, was sie dort sah.
Severus saß mit freiem Oberkörper von ihr abgewandt vor dem Kamin, den Kopf in den Nacken gelegt. Hinter ihm saß eine Frau, die ihm den Rücken massierte und laut kicherte. Hatte sie sich wirklich geirrt? War sie nur ein Zeitvertreib für ihn gewesen, ein Abenteuer. Ihr wurde es schwindelig und sie wollte einfach nur noch weg. Abrupt drehte sie sich um und stieß gegen einen Topf, der links neben ihr stand zu Boden fiel. Entsetzt blickte sie auf die Glasscherben auf den Boden und war im nächsten Augenblick schon appariert.

Severus und Athena waren bei dem Lärm hochgeschreckt und zückten ihre Zauberstäbe. Sie rannten aus der Türe und teilten sich in verschiedene Richtungen auf, doch niemand war zu sehen.

„Hier ist niemand", schrie Severus.

„Hier auch nicht, aber ich habe etwas gefunden", rief Athena zurück.

Severus kam um die Ecke und wurde leichenblass, als er den Pullover sah, den Athena in den Händen hielt.

„Der gehört Lara" sagte er leise. Völlig irritiert setzte er sich auf die Treppe vor der Hütte.

„Meinst du, sie hat uns gesehen?", japste die junge Frau.

"Ich verstehe nicht, wie sie mich gefunden hat", murmelte er.

"Natürlich hat sie dich gefunden", antwortete sie.

"Oh nein, das habe ich total vergessen." Er fasste sich an den Kopf.

"Dann müssen wir zu ihnen. Ich weiß die Adresse. Los, komm schon!"

Sie umfasste seinen Arm und einige Sekunden später standen sie vor einem schmucken Haus in Köln. Nervös drückte Severus auf die Klingel. Er hatte das Gefühl zu ersticken und wollte sich am liebsten wieder umdrehen, doch Athena umfasst seinen Arm und zwang ihn nach vorne zu schauen.

„Severus", rief Katja, als sie öffnete und umarmte ihn stürmisch. Zögernd erwiderte er es.

„Athena. Das gibt es doch gar nicht" rief Ben, stürmte die Treppe runter und hob Athena durch die Luft. „Das ist ja eine Ewigkeit her."

"Es ist schön, euch wiederzusehen", sagte Athena und drückte Severus in den Flur hinein.

"Du hast uns vielleicht einen Schrecken eingejagt. Eigentlich wollte ich dir den Hals umdrehen, aber ich bin froh, dass es dir gut geht" sagte Ben.

„Gut geht es mir ganz und gar nicht", sagte Severus leise und seufzte.

"Severus, wo ist Lara?"

"Deswegen bin ich hier. Ich suche sie", antwortete er.

„Aber sie war doch auf dem Weg zu dir. Lara war auf dem Weg, um dich zu suchen", meinte Katja, die ihn fragend anblickte.

„Und sie hat mich gefunden", antwortete er.

Er erzählte den beiden, dass sie Laras Pullover vor dem Haus gefunden hatten, doch es von ihr keine Spur gegeben hat.

„Oh nein, und sie hat euch zusammen gesehen", sagte Ben. „Dann erkläre es ihr, dann wird sie es sicher verstehen."

„Dazu muss ich sie erstmal finden."

„Du findest sie am Grimmauldplatz, Sev. Sie wohnt dort mit einigen ihrer Freunde bei Harry.

„Dann werde ich keine Zeit verlieren."

„Soll ich dich begleiten." Athena legte eine Hand auf seine Schulter und blickte ihn an.

Nein, das ist nett, aber da muss ich alleine durch", antwortete er und lächelte ihr zu.
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