Die Wette

GeschichteDrama, Romanze / P18
Blaise Zabini Harry Potter Hermine Granger OC (Own Character) Ronald "Ron" Weasley Severus Snape
26.07.2020
08.09.2020
25
42.736
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28.08.2020 1.823
 
Das nächste Cap enthält Gewalt und extreme sexuelle Handlungen. Da diese hier verboten sind, kann man das Cap per PN bei mir anfordern. Hier werde ich es in der aufgelockerten, angedeuteten Variante posten.


Severus war sogleich hinter die Appariergrenze geeilt und stand schon ein paar Sekunden später vor einem heruntergekommenen Pub in London. Als er ihn betrat, zog er die Nase kraus, denn er musste sich wie immer zuerst an diesen Gestank von Schweiß, modrigem Holz und Alkohol gewöhnen. Kurz nickte er dem Barkeeper zu und ging dann geradewegs in eines der Hinterzimmer, wo Fenrir Greyback mit einigen Männern an einem Tisch saß und Feuerwhiskey trank.
"Severus, alter Junge. Sag mal, vermisst Dumbledore eigentlich Schüler" rief er höhnisch.
Severus wäre ihm am liebsten an den Hals gesprungen, doch er lachte Fenrir an und klopfte ihm auf die Schulter "Sie sind voller Panik im Schloss. Wo sind unsere Kleinen denn?"
"Malfoy Manor", hörte er nur.
"Dann werde ich unserem guten Lucius mal einen Besuch abstatten. Er soll ja nicht den ganzen Spaß alleine haben. Kommst du mit?"
Der Werwolf nickte, trank den letzten Zug aus seinem Krug und folgte Severus in die dunkle Nacht, um mit ihm nach Malfoy Manor zu apparieren. Eine alte Hauselfe öffnete ihnen und Severus übergab ihr seinen Umhang.
"Der Herr ist im Salon", piepste die Elfe und zog sich in den Korridor zurück.

Der Salon im Erdgeschoss des Hauses war gut gefüllt und Severus wurde schlecht beim Anblick dieser ekelhaften Gestalten. Lucius saß am Kopfende des großen Tisches, in einer Hand eine Glas Wein, in der anderen Hand seinen Zauberstab, den er nach oben gerichtet hielt. Severus schluckte, als er sah, dass Tina gefesselt über dem Tisch schwebte, während Lucius sie immer wieder im Kreis drehen ließ.
"Ich wusste, dass du dir das nicht entgehen lässt, mein Freund. Na, was sagst du von unserer netten Aktion", rief der blonde Malfoy und hob sein Glas in die Höhe.
"Sehr nett, aber das mit Draco war sehr dumm, Lucius. Willst du ihn jetzt verschwinden lassen? Der Junge braucht einen guten Schulabschluss, wenn er es in der Zauberwelt zu etwas bringen will", sagte Severus.
"Es ist an der Zeit, dass er sich endlich beweist. Und keine Bange, ich werde mir da schon etwas einfallen lassen", antwortete er.
"Wo ist Draco?"
"Er ist oben. Vergnügt sich mit der Kleinen Rothaarigen. Ich glaube, die beiden haben noch eine Rechnung offen."
"Das werde ich mir mal anschauen."
"Du bist ein elender Sadist, Snape. Wie wäre es, wenn du uns die jungen Damen herunterholst?"
Severus nickte, ging mit zügigen Schritten zu der großen Treppe in der Mitte des Hauses und nahm drei Stufen auf einmal, um den Zweiten Stock schnellstens zu erreichen. Sein Herz klopfte wie wild und sein Magen krampfte sich zusammen, als er sich der Türe zum Salon näherte. Aber er musste jetzt egal wie schwer er ihm fiel, die Lage unter Kontrolle halten, wenn er den Mädchen helfen wollte. Gerade als er seine Hand an die Türklinke legte, wurde diese von innen geöffnet und Draco trat heraus. Severus Blick schweifte über den Körper des jungen Mannes und sein Magen krampfte sich erneut zusammen. Dracos Hemd stand offen und er griff an seine Hose, um den Reißverschluss zu schließen.
"Ich hoffe du hast sie nicht zu sehr beansprucht", knurrte Severus.
"Keine Bange, es ist noch genug für euch übrig", antwortete Draco.
"Geh schon runter, ich komme gleich mit ihnen nach."

Als er die Türe öffnete, hätte er vor Wut schreien können. Lara und Hannah saßen nebeneinander an eine Wand gelehnt und waren fürchterlich zugerichtet worden. Ihre Kleidung war teilweise zerfetzt und er konnte sehen, dass sie mehrere Schnittwunden an Armen und Beinen hatte. Außerdem hatte Hannah eine große Platzwunde am Kopf. Die Blonde aus Hufflepuff zitterte, als er an sie ran trat und er vorsichtig über die Wunde strich.
"Hab keine Angst Hannah, ich will euch helfen. Du musst mir jetzt vertrauen und das trinken. Bitte", flüsterte er. Und obwohl sie ihn ängstlich anblickte, nahm sie die kleine Flasche und leerte sie in einem Zug.
Dann ging er zu Lara. "Mein Gott, was haben sie euch angetan" flüsterte er und strich ihr über die Wange.
"Severus", schluchzte sie.
"Nimm dies Lara, dann sind die Qualen nicht ganz so schlimm. Es tut mir leid, dass ich nicht mehr tun kann" sagte er leise.
"Schon gut. Deine Tarnung darf nicht auffliegen, du bist zu wichtig" antwortete sie.
"Nein, verdammt. Ich will nicht zulassen, dass... Trink Lara bitte" sagte er.
"Nein, ich will meinen Tod nicht in Trance erleben."
"Severus, wir warten", hörte er Scabior rufen, ehe die Türe aufsprang.
"Hetz mich nicht, du kleine Ratte", zischte Severus und zückte seinen Zauberstab.
Er wies die beiden Mädchen an, den Raum zu verlassen und schob sie dann vor sich her. Die beiden Phiolen warf er im Vorbeigehen aus einem Fenster.
Lara sah, dass außer Hannah, Tina und ihr noch zwei weitere Mädchen anwesend waren und sie vermutete, dass es Muggels waren. Von den Todessern, die sich im Raum befanden, erkannte sie McNair, Greyback und die Malfoys.
„Dann kann die Party ja losgehen" sagte Greyback, ging auf Tina zu, die vor Lucius auf dem Boden kauerte und riss sie an den Haaren auf ihre Beine. Dann zückte er seinen Zauberstab, richtete ihn auf sie und donnerte „Crucio". Die dunkelhaarige Tina schrie vor Schmerzen auf sackte dann vor ihm zusammen.
Lara nahm einen Schatten von links wahr und sah, dass Lucius auf sie zukam. "Ich glaube, sie ist eine gute Wahl. Was sagst du, Draco?" Er drückte mit seinem Gehstock Laras Kinn nach oben und betrachtete sie.
"Eine Gute Wahl, Dad. Ich hatte viel Spaß mit ihr", antwortete der junge Malfoy. Lara drehte ihren Kopf und blickte ihn mit aufgerissenen Augen an.
"Wir können noch mehr Spaß haben. Komm, mein Sohn."
"Dir macht es doch sicher nichts aus, wenn ich nur zusehe?"
"Genauso eine sadistische Ader wie du, Severus", raunte Lucius.
Dann nahm er einen Dolch, der auf dem Tisch neben ihm lag, strich ihn langsam Laras Armen entlang und zog ihn dann mit Schwung nach unten. Lara riss die Augen auf und schrie auf, als das Blut aus ihrem Arm spritzte. Lachend setzte Malfoy das Messer auf die andere Seite und wiederholte es.
„Wenn du sie verunstaltest, macht es doch keinen Spaß" sagte Severus. Er hatte sich hinter Lara gestellt und zog sie an den Haaren zu sich rüber. Nah ging er an ihr Ohr und leckte leicht darüber.
„Es tut mir leid, verzeih mir, was ich gleich tue. Ich liebe dich." Bei seinen letzten Worten, hob sie leicht den Kopf und blickte ihn mit Tränen in den Augen an.
„Das ist das Erste Mal, dass du dich nicht zurück ziehst. Was ist los, alter Freund?", raunte Lucius.
"Ich denke, sie ist genau sein Typ. Ist es nicht so, Severus", hörte er Draco, der auf einem Sessel hinter ihnen saß und alles beobachtete.
"In der Tat, Draco."
Severus drehte sich um und blickte Draco an, der ihn mit seinen blauen Augen fixierte. Er befürchtete das der junge Malfoy irgendetwas wusste und ihn auffliegen ließe. Doch er lächelte nur und lehnte sich wieder in den Sessel zurück.
"Ich möchte sie dir auch gar nicht wegnehmen. Aber lasse mich ein wenig mit ihr spielen."
Lucius fing an mit seinem Stock, die Konturen ihres Gesichtes nachzuzeichnen. Er genoss es zu sehen, dass ihr Körper bebte und ihr leichte Schweißperlen von der Stirn liefen. Mit einem schiefen Lächeln holte er aus und schleuderte ihr den Stock mitten ins Gesicht. Lara brach schreiend vor ihm zusammen und sofort lief ein Rinnsal Blut aus ihrem Mund. Severus musste sich sehr unter Kontrolle halten, um nicht vor Schmerz loszuschreien. Er drehte sich in Dracos Richtung und sah, dass der Blonde aufrecht auf seinem Platz saß und ihn mit blassem Gesicht anblickte.

Lucius umfasste Laras Arm und zog sie wieder zu sich hoch. Er nahm ihr Kinn in seine Hand, sodass sie gezwungen war, ihn anzuschauen. Mit seiner Zunge berührte er Laras Lippen, doch Lara biss sie krampfhaft zusammen. Mit einem gehässigem Grinsen, zückte er seinen Zauberstab und hielt ihn ihr an die Schläfe. Noch einmal leckte er langsam mit seiner Zunge über ihre Lippen und widerwillig öffnete sie den Mund und gewährte im Einlass. Sie schaute kurz zu den anderen Mädchen hinüber und zuckte auf, als zwei der Todesser immer wieder mit den Füssen auf eines der Muggelmädchen traten. McNair stand hinter Tina und umfasste ihre Taille, um sie nah an sich ran zu ziehen. Man hörte laute Schreie und ehe Lara realisierte, dass es ihre eigenen waren, wurde es schwarz um sie herum.

Als sie wieder aufwachte, wusste sie nicht, wie viel Zeit vergangen war. Jedoch sah sie Hannah schluchzend an einer Wand sitzen und Tina lag leblos an der Stelle, wo Lara sie zuletzt gesehen hatte.
Hey, ihr Drei, lasst uns tauschen" rief Scabior und Severus überkam der pure Ekel.
"Vergiss es", knurrte er.
„Ich glaube nicht, dass Severus sie rausrückt. Er scheint eine Schwäche für sie zu haben. Das Gästezimmer steht für dich bereit, mein Freund" schaltete sich Lucius ein.
Greyback stellte sich nun hinter eines der Muggelmädchen und strich ihr mit dem Zauberstab über das Gesicht.
„Traurig, du bist so schön, aber leider nur Dreck" sagte er. „Avada Kedavra" zischte er und das Mädchen sank eingehüllt im grünen Schimmer zusammen.
Lara schrie auf, doch Severus stürmte zu ihr und hielt ihr den Mund zu. "Halt deine Klappe", zischte er sie an.

Greyback ging nun auf Tina zu und Lara krallte sich fest in Severus Umhang und blickte ihn flehen an. Er packte sie an den Haaren und zog sie mit sich Richtung Treppe.
"Fenrir, lass den Mist. Wir wollen unseren Spaß haben, nicht mehr."
"Severus hat recht. Wie soll ich das erklären, wenn nur mein Sohn das alles hier überlebt. Das Ministerium würde mir nur wieder etliche Auroren auf den Hals hetzen", kam jetzt von Lucius.

Ehe Greyback irgendetwas von sich geben konnte, gab es einen Knall und Kingsley Shacklebolt stand mit mehreren Auroren mitten im Raum . Ehe die geschockten Männer reagieren konnten, wurden sie Klammerfluch belegt und prallten zu Boden. Um Severus nicht zu verraten, belegte Moody ihn ebenfalls mit einem Fluch. Gefesselt brachte man die Männer auf direktem Wege nach Askaban. Die Mädchen brachte man sogleich auf die Krankenstation nach Hogwarts, wo Madame Pomfrey sie entsetzt entgegennahm.
Das Muggelmädchen wurde zurück in ihr Dorf gebracht, wo man ihr Gedächtnis veränderte, sodass sie sich an nichts mehr erinnern konnten.
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