Die Wette

GeschichteDrama, Romanze / P18
Blaise Zabini Harry Potter Hermine Granger OC (Own Character) Ronald "Ron" Weasley Severus Snape
26.07.2020
08.09.2020
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26.07.2020 1.649
 
Vorwort: Alle Personen gehören ausschließlich J.K Rowling, ich borge sie mir nur aus. Einige Kapitel werden etwas heftiger, daher ab 18.
Ich lasse die Bücher außen vor, d.h Dumbledore und Snape leben bei mir noch.
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Es war ein stürmischer Septembertag in Hogwarts. Hermine Granger tippelte nervös am Gryffindortisch auf und ab, fuhr sich immer wieder durch ihre braunen Locken und fragte sich, wieso Professor Dumbledore sie an einem Samstag nachmittag alle hierher bestellt hatte. „Was er wohl mitzuteilen hat?", murmelte sie vor sich hin.

„Oh Gott, Hermine. Er wird uns sicher mitteilen, dass die Prüfungen ausfallen", feixte Harry.

„Blödmann", antwortete sie, musste jedoch grinsen.

Als der Professor an das Rednerpult trat, verstummten die Stimmen und alle hingen gebannt an seinen Lippen.
„Meine lieben Schüler und Schülerinnen Ich habe euch alle herbestellt, weil auch ihr von den Neuigkeiten, die ich heute Morgen erfahren habe, betroffen seid.
Wie ihr natürlich wisst, gibt es noch mehr Zauberschulen auf der Welt, darunter die Lagat Zauberakademie in Deutschland. Durch einen Fehler ist die Geheimhaltung der Schule nicht mehr gewährleistet und das Zaubereiministerium hält es für sinnvoller, die Schüler auf die großen Schulen zu verteilen. Die Direktorin der Schule Professor Folt ist eine ehemalige Hogwartsschülerin, hat mich sofort kontaktiert und gefragt, ob wir einige ihrer Schüler bei uns aufzunehmen. Und da Hogwarts für jederman offen steht , habe ich natürlich sofort eingewilligt. Professor Folt wird uns ebenfalls mit ihrer Anwesenheit beehren und Professor McGonagall in Verwandlung zur Seite stehen."

Die Schüler blickten zu ihrer Lehrerin, die oben auf der Empore schräg hinter dem Schuldirektor saß und warteten auf ein grimmiges Gesicht, da sie bisher das Fach Verwandlung immer alleine führte. Doch die Professorin lächelte und man sah ihr die Freude darüber an, dass sie demnächst Unterstützung erhalten würde.

„Ich bitte euch daher morgen früh mit mir zusammen unsere neuen Gäste hier zu begrüßen. Sie werden gegen Sieben Uhr durch das Flohnetzwerk zu uns gebracht und daher wird das Frühstück eine Stunde früher anfangen. So habt ihr Schüler Zeit habt, euch kennen zu lernen. Und jetzt wünsche ich euch noch einen wunderschönen Abend und eine Gute Nacht", sagte der Professor und ging dann mit den anderen Lehrern aus der Halle.

„Na toll, am Sonntag früh aufstehen",  grummelte Ron und Harry stimmte ihm nickend zu.


………………….

Zur gleichen Zeit saß Lara Miller mit ihren Eltern beim Abendessen in Köln. Die Rothaarige junge Dame stocherte in ihren Kartoffeln herum und stieß immer wieder einen leichten Seufzer aus.
„Schatz, iss vernünftig", sagte Katja Miller zu ihrer Tochter und warf ihrem Mann Ben gleichzeitig einen Blick zu.

Katja und Ben hatten sich vor Jahren auf einer Ausstellung in London kennengelernt. Die aus Köln stammende Kunsthändlerin hatte mit der Zauberwelt nichts zu tun, doch sie merkte sofort, dass der Rothaarige junge Mann anders war. Ben arbeitete als Auror und war für die Sicherheit einiger sehr bekannter Kunstwerke zuständig. Katja reagierte daher ziemlich locker, als er sich ihr offenbarte, weil sie sich vom ersten Augenblick in ihn verliebt hatte. Doch sie wollte ihre Arbeit damals in Deutschland nie aufgegeben und so entschloss er sich zu ihr zu ziehen. Er erhielt auch sofort eine Stelle im Ministerium und schon nach zwei Jahren erblickte Lara das Licht der Welt.

„Darling, es geht nun mal nicht anders." Ben Miller strich seiner Tochter sanft mit der Hand über die Schulter.
„Klar geht das", antwortete Lara. „Ich schmeiß die Schule und such mir einen Job."

"Willst du so einfach deinen Traum aufgeben?"

Natürlich wollte Lara ihren Traum Lehrerin zu werden nicht aufgeben. Sie hatte sich schon immer gewünscht irgendwann Zaubertränke  oder Geschichte der Zauberei  zu unterrichten. Daher schüttelte sie leicht den Kopf.

„Also ich finde es gut", sagte Katja. „Hogwarts zählt zu den besten Schulen überhaupt. Und es ist doch nur noch dieses eine Jahr. Das wirst du ja wohl überstehen."

„Das es dir Recht ist, kann ich mir denken", grummelte Lara nun. "Weit weg von Sven.

„So, nun reicht es", sagte Ben laut. „Also, wenn ich mir den Unsinn der in letzter Zeit passiert ist so ansehe und was Mum erzählt hat, dann ist die Idee wirklich nicht so schlecht, dich von diesem Sven fernzuhalten."

„Ach, wenn du Sex als Unsinn betrachtest…..und außerdem habe ich ihn verführt und nicht umgekehrt. Ich bin immerhin schon volljährig und da ist das normal. Oder wollt ihr mir erzählen, dass ihr bis zur Hochzeit gewartet habt", sagte Lara nun.

„Nein, natürlich nicht….aber", stotterte Katja und wurde ein wenig rot.

„Lass gut sein, Mum. natürlich werde ich gehen und wer weiß. Da gibt es bestimmt auch ein paar nette Jungs." Sie brach in Gelächter aus.

„Frechdachs" Ben schnappte nach seiner Serviette und warf sie in ihre Richtung.

Die Millers gingen mit dem Thema schon locker um, aber trotzdem war es ein Schock für Katja gewesen, als sie vor zirka zwei Monaten ihre Tochter in einer pikanten Situation mit ihrem Freund auf dem Auto erwischte.

Das Telefon klingelte und Lara ging hinaus in den Flur „Das ist nicht dein Ernst" schrie sie in den Hörer und Katja sah erschrocken auf. „Spinnen die jetzt komplett. Was mache ich denn ohne dich?"
Als sie nach ein paar Minuten wieder in die Küche kam und sich  schnaubend auf ihren Stuhl fallen ließ, sah ihr Vater sie fragend an.
„Was ist los."

„Susanne fährt nicht mit. Ihre Eltern wollen sie nach Beauxbaton schicken, da ja Französisch so eine tolle Sprache ist", antwortete sie und verdrehte die Augen. „Aber sie muss ein Jahr aussetzen, da dort im Moment alles belegt ist. Naja Pech, ich geh dann jetzt mal packen und dann ins Bett. Weckst du mich bitte um vier Mum?"
Sie legte von hinten die Arme um ihre Mum und drückte ihr einen Kuss auf.
"Natürlich, mein Schatz. Schlaf gut."

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Schon am nächsten Morgen betrat Lara zusammen mit ihren Klassenkameraden und Professor Folt das Schloss. Sie war fasziniert von der alten Architektur des Gebäudes und freute sich schon darauf, alles zu erkunden. Professor Mc Conagall begrüßte die Gruppe freundlich und führte sie dann in die große Halle, wo sofort alle Blicke sofort auf sie und ihre Kameraden gerichtet waren.

„Sieh mal einer an, eine Menge Frischfleisch. Da sind ja einige leckere Mädels dabei.", flüsterte Ron Harry zu, der ihm grinsend zunickte. Von Hermine gab es für diesen Spruch einen Stoss in die Rippen.
„Klappe Ron", zischte sie.
„Na, was denn, du willst mich ja nicht. Da muss ich halt nach etwas anderem Ausschau halten." Schelmisch grinste der Rotschopf sie an.
Hermine wurde leicht rot. Sie hoffte ja immer, dass Ron es Ernst mit ihr meinte, doch er hatte immer ein doofes Grinsen aufstehen, wenn sie irgendwie auf das Thema kamen. Ron hingegen meinte es todernst, wusste aber nicht, wie er es ihr sagen sollte und benahm sie dadurch immer wie ein Volltrottel.

„Liebe Schüler und Schülerinnen aus Lagat, ich heiße euch recht herzlich in Hogwarts Willkommen", eröffnete Dumbledore und lächtelte die Gruppe an. „Ich weiß, dass es sicher eine große Umstellung für euch sein wird, aber ihr werdet euch hier sicher schnell einleben und neue Freunde finden. Professor Folt hat mir schon mitgeteilt, in welche Häuser sie euch verteilt hat. Ich darf euch dann bitten zu euren neuen Kameraden zu gehen. Lasst euch das Frühstück schmecken."

Lara ging mit sechs ihrer Klassenkameraden Richtung Gryffindortisch und Hermine und Ron sprangen sofort auf. „Hier, kommt hier rüber", rief Hermine.
Lara und drei Jungs waren Hermines Ruf gefolgt. Doch drei ihrer Klassenkameradinnen blickten nur kurz abwertend auf sie herab und setzten sich ans äußere Tischende.

„Mit den Zimtzicken braucht ihr nicht rechnen", sagte Lara lachend. „ Das sind unsere Grazien. Reden nur mit dir, wenn du Prada auf der Stirn stehen hast. Hallo Zusammen, ich bin Lara. Und das sind Rene, Lars und Jan." Sie zeigte in Reihenfolge auf die Jungs, die den anderen zuwinkten. Rene setzte sich neben Seamus. Lars und Jan ihnen gegenüber. Lara nahm neben Hermine platz.

„Ich bin Hermine", sagte sie. „Das ist Ron, daneben Harry, Dean, Neville und Seamus. Und neben dir ist noch Ginny. Lara lächelte ihnen zu.

„Ist ja echt blöd mit eurer Schule", sagte Neville.

„Ja, es ist sehr schade. Aber mir gefällt es hier. Alles so riesig und geheimnisvoll. Bei uns war es ganz normal", sagte Lara.

„Außer der Schüler", erwiderte Rene lachend.

„Nachher können wir euch gerne alles zeigen. Natürlich nur, wenn ihr wollt", meinte Ginny.

„Ja, sehr gerne", antwortete Jan.

„Und du bist Harry Potter." Lara war sofort die Narbe auf der Stirn aufgefallen und außerdem kannte sie sein Gesicht von etlichen Zeitungsausschnitten.

„Ja", antwortete er.

"Natürlich bist du auch bei ins in Deutschland bekannt. Jeder kennt deine Geschichte. Meine Mum wird ausflippen, wenn ich ihr erzähle, dass wir in einer Klasse sind. Sie ist ein Fan von dir", plapperte Lara weiter.

"Ich bin doch nur ein normaler Junge", murmelte Harry. Er mochte es überhaupt nicht, wenn die Leute so behandelten, als wäre er etwas besonderes.

Lara blickte sich in der großen Halle um und erstarrte, als ihr Blick auf das Lehrerpult fiel.
„Wer ist das denn da", fragte sie und nickte unauffällig in die Richtung.
„Das ist Professor Snape, Lehrer für Zaubertränke", sagte Hermine. „Ein richtiges Ekelpaket und meist gehasster Lehrer von Hogwarts."

„Aha", sagte sie. „Na, dann bin ich ja mal gespannt, wie schrecklich er ist." Sie schaute nochmals zu ihm rüber.

Auch Severus war die Rothaarige aufgefallen, als sie den Saal betreten hatte. Irgendwie hatte er das Gefühl sie zu kennen, das Gefühl ihr Gesicht schon einmal irgendwo gesehen zu haben. Er beobachtete die junge Frau noch eine Weile, ehe Professor Folt neben ihm Platz nahm.
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