Meet me on the roof

von Lia1860
GeschichteRomanze / P12 Slash
Frank Iero Gerard Way
25.07.2020
16.09.2020
5
7.089
1
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8 Reviews
Dieses Kapitel
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16.09.2020 1.783
 
Hiii Leute <3,

Bevor ihr das neue Kapitel zu Gesicht bekommt, gibt es ein paar Sachen die ich kurz loswerden wollte.

Also erstens, die Schule hat am Montag wieder angefangen und mein Stundenplan ist ziemlich kacke. Ich hab teilweise bis 17:10 Uhr Unterricht, geil ne? Zudem muss ich mich um mein Praktikum kümmern... Bla bla bla.

Zweitens, ich hab zwar während der Schulzeit nicht mehr so viel Zeit für diese Geschichte, ABER ich hab unter keinen Umständen vor aufzuhören. Ich bin ziemlich anhänglich, also werdet ihr mich nicht mehr so schnell los. Es kann dann halt sein, dass ich noch seltener hochladen werde. Ich bemühe mich mich aber so gut es geht<3.

Drittens, OMG!!!!! Können wir mal darüber reden, dass ich eine Empfehlung für diese Story hab? Ich meine, DANKE<3(Ich verstehe zwar eigentlich nicht ganz warum, aber Danke). Also wirklich, ich hab eigentlich gar nicht damit gerechnet dass das hier so gut ankommt. Also DANKE, DANKE, DANKE! Auch  an die ganzen Review-schreiber, ich Liebe euch <3.

So, dann hab ich genug geblubbert, wir sehen uns wieder am Ende des Kapitels, viel Spaß <3.

*Kuchen und Tee hinstell*

Xoxo




Ach ja, der Bus. Damals, 1895 von Carl Benz erfunden, täglich weltweit von ca. 30 Millionen Menschen benutzt und noch heute eines der wichtigsten Verkehrsmittel unserer Zeit. Und trotzdem hasste ich dieses Teil. Ich wurde entweder mit verachten Blicken oder totaler Ignoranz bestraft, wobei mir zweites eindeutig lieber war. Trotzdem war ich auf dieses Teil angewiesen. Ich hatte zwar einen Führerschein, aber kein Auto weil ich erstens, nicht genügend Geld für eines hätte, zweitens, ich noch nie im Lotto gewonnen hätte, und drittens, weil ich einfach ein armes Schwein war. Kurz gesagt, ich hätte damals echt gut geerbt, aber meine Eltern hatten in ihrem Testament stehen, dass Mikey und ich erst mit 21 auf unser Erbe zugreifen dürften, falls irgendwas mit ihnen passierte. Warum, wusste ich nicht wirklich. Aber um ehrlich zu sein würde ich auf alles verzichten um meine Familie nur einmal noch sehen zu können… Gott, ich durfte jetzt nicht anfangen zu heulen. Nicht hier und nicht heute!

Na ja, es war Montag, ich stand in einem überfüllten Bus und meine Laune war sogar relativ gut und das obwohl ich weder einen Kaffee trinken, noch etwas frühstücken konnte. Ich stand viel zu lang vor dem Spiegel und probiere ein Outfit nach dem anderen an. Als ich etwas gutes gefunden hatte, konnte ich meinen »Kajal für besondere Anlässe« nicht finden. Diesen Trug ich nur wenn irgendetwas besonderes war (sagt der Name ja schon, oder?). Er war besonders intensiv und lag gut in der Hand, so dass dem perfekten Look nichts mehr im Weg stand… Oh Gott, jetzt klang ich schon wie so ein komischer Verkäufer aus dem Fernseher welcher einem irgendetwas andrehen wollte, was wirklich KEIN Mensch jemals brauchen würde. Vielleicht sollte ich meinen Traum vom Comic zeichner aufgeben und zum Teleshopping wechseln? Ach du heilige scheiße! Was ist bloß los mit mir? Ins Teleshopping wechseln und dort als Werbe-Fuzi arbeiten?. Niemals! Gott, ich brauche Kaffee… JETZT!!!

Als ich dann endlich fertig und einigermaßen zufrieden mit mir war (was echt nicht oft vorkam), bemerkte ich, dass ich los musste wenn ich den Bus noch kriegen wollte. So machte ich mich teils glücklich und teils genervt auf den Weg zur Bushaltestelle, an welcher schon (wie jeden Tag) ein alter Herr mit grauem Hut und Mantel, Brendon Urie aka der Mädchen Magnet unserer Schule(der Zugegebenermaßen wirklich Hübsch war) und ein Mädchen im Teenager Alter, die jetzt schon aussah wie eine Profi-Nutte, warteten. Was war bloß mit der Jugend falsch?

Natürlich hatte der Bus Verspätung, sodass ich mir nachher auch keinen  »Kaffee« (eigentlich eine Schande diese Plörre so zu bezeichnen!!!) aus dem Automaten welcher auf dem Schulgelände stand, rauslassen konnte. In der Zeit in der ich auf den Bus wartete, hätte ich locker noch zu Hause etwas essen können. Diese Tatsache ließ mich genervt aufseufzen, ohne meinen Kaffee war ich wirklich kaum auszuhalten.

Und warum dieser ganze Aufwand? Richtig! Weil ich Frank wieder sehen würde. Das hoffte ich zumindest. Ich war dem gegenüber sehr skeptisch und wollte mir nicht all zu große Hoffnungen machen. Das klappte aber nicht wirklich gut, meine Hoffnungen waren RIESIG! Von  »Frank-Macht-Mir-Einen-Heiratsantrag-Mitten-Auf-Dem-Schulhof« bis  »Frank-Und-Ich-Werden-In-Einer-Abstellkammer-Eingesperrt-In-Welcher-Wir-Uns-Unsere-Liebe-Gestehen« war alles dabei. Ich hatte schon immer eine blühende Fantasie, wie man unschwer erkennen kann… Gott, ich brauch wirklich einen Kaffee, ohne kann ich einfach nicht klar denken. Vielleicht sollte ich einfach den ersten Kurs schwänzen und zu Starbucks gehen? Mal überlegen, in der ersten Stunde hatte ich Mathe bei Herr Bennington und eigentlich mochte ich diesen wirklich gern. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass er mein Lieblingslehrer ist. Aber er würde wahrscheinlich auch die eine Stunde ohne mich auskommen.

Im Bus gab es keinen Sitzplatz mehr, weshalb ich gezwungenermaßen stehen musste. Na, toll. Ich hoffte Frank nicht vor der ersten Stunde zu begegnen, da ich nicht wirklich viel geschlafen hatte und deshalb nur wirres Zeug aus meinem Mund kommen würde. Was würde er dann nur von mir denken? Was würde ich allgemein sagen, wenn er plötzlich vor mir stand? Würde er mich überhaupt sehen wollen? Aber wenn er mich nicht sehen wollte, warum hatte er mich dann gefragt ob wir uns wiedersehen wollten? „Vielleicht aus Höflichkeit, du depp?“ antwortete die Stimme aus meinem Kopf. Och Man! Ich hasste diese Stimme einfach. Sie war immer so realistisch und dachte logisch. Ich wollte doch einfach nur dass meine kleine-Mädchen-Fantasien wahr werden würden. War das denn  zu viel verlangt?

Ich beschloss, mir nicht zu große Sorgen zu machen. Ich würde einfach das sagen, was mir gerade so in meinen Kopf kommt. So hatte es auch gestern am besten geklappt. Somit verbannte ich Frank schweren Herzens erst einmal in die hinterste Ecke meines Kopfes und stieg in letzter Sekunde aus dem Bus aus, welcher mittlerweile schon längst an meinem Ziel (welches nicht die Schule, sondern die Mall war) angekommen war.

Wie ein Zombie auf Koffeinentzug lief ich in den Starbucks rein und bestellte mir einen großen schwarzen Kaffee zum Mitnehmen. Ich gab der Verkäuferin ihr Geld, schnappte mein  »Flüssiges Glück« und verließ den Laden wieder. Ich beschloss schon einmal zur Schule zu laufen um pünktlich zur nächsten Vorlesung da zu sein. Geschichte bei Frau Smith. Es gab wirklich viele Gerüchte über diese Lehrerin. Sie hätte den Job nur bekommen weil sie mit regelmäßig mit dem Direktor vögeln würde, Sie hätte was mit Herr Cobain (meinem Kunstlehrer) am laufen, sie hätte es mittlerweile einigen Schülern getrieben und so weiter… Schon erstaunlich was man so alles in der Umkleide erfährt. Naja, nicht so erstaunlich wie der Fakt, dass ich mich überhaupt noch mit den anderen umziehen durfte.

Ich stand von der Schule und warf meinen inzwischen leeren Kaffeebecher in einen Mülleimer.

„Na Schwuchtel, solltest du nicht im Unterricht sein?“ erklang eine mir sehr wohl bekannte Stimme.

„Was willst du Brian?“ fragte ich und klang dabei verängstigter als beabsichtigt. Brian Collins war der Schulschläger und er und seine Bande hatte es auf mich abgesehen. Sie fingen mich immer irgendwo ab und schlugen mich dann zusammen. Geil, oder?

„Wir machen uns doch bloß Sorgen um unsere Lieblings Schwuchtel. Wir wollen ja nicht, dass du zu viel vom Unterricht verpasst und dann irgendwo in der Gosse landest. New Jersey ist gefährlich. “ erwiderte Brian mit einem dreckigen grinsen im Gesicht. Erst dann bemerkte ich, dass seine Anhänger hinter ihm standen.

„Ach, du meinst das ich nicht so ende wie du?“ FUCK FUCK FUCK!!!!! Das hätte ich nicht sagen sollen! Ich sah wie sich Brians Gesicht verfinsterte. Warum konnte ich nicht einfach mal nachdenken!!!!

„Werd jetzt bloß nicht frech, Way!“ knurrte er mich an und schubste mich. Ich war so erschrocken, dass ich nach hinten fiel. Mit einem leisen keuchen schlug ich auf den harten Boden und spürte fast zeitgleich Brians Fuß welcher heftig in meinen Magen trat. Kurz darauf kamen auch Brians Anhänger und traten ebenfalls auf mich ein. Stöhnend vor Schmerz lag ich dort auf dem Boden und ließ mich Treten. Stumme Tränen rannten mir über die Wangen, warum immer ich? Diese Frage ließ mich einfach nicht los. Was hatte ich falsch gemacht? Hatte ich nicht so schön genug Pech? Ich wusste, dass es keinen Sinn hatte sich zu wehren, ich war alleine, sie mindestens zu acht. Ich war langsam, sie schnell. Mir tat alles weh, ihnen nicht…

Nach einiger Zeit hörten sie auf mich zu treten und rannten weg. Ich wusste nicht was der Auslöser dafür war, oder wie lange sie schon auf mich eingetreten haben, ich wusste nur, dass mir alles weh tat und ich mir schwer damit tat, die Augen zu öffnen. Sobald sie weg waren, spürte ich eine Hand, welche sacht an meiner Schulter rüttelte.

„Gee? Alles Okay?“

Ach du heilige scheiße! Das durfte jetzt nicht wahr sein.

„Gee? Kannst du mich hören?“

Ja verdammt, konnte ich! Mein Hirn ist nur zu blöd zu reagieren! Scheiße, Scheiße, Scheiße!!!!!

„Fuck! Ray, ruf nen Krankenwagen!“

Was? Ich kann nicht ins Krankenhaus! Da sind Nadeln! Das geht nicht! Verdammt, reiß dich zusammen Way, und mach die Augen auf!

„Kein Krankenwagen“ sagte ich, wobei er krächzen wohl eher treffen würde. Ich schlug vorsicht die Augen auf. Mir tat alles weh. Fuck!

„Leute, er ist wach! Kommt mal her!“ sagte Frank und ich konnte einfach nicht anders als ihn anzustarren. Fuck, ich wurde gerade verprügelt und ausgerechnet Frank fand mich? Frank fucking Iero, der Mann meiner Jugend Freien und nicht ganz so Jugend Freien Träume, das heißeste geschöpf der gesamten Galaxis, der Typ, der nicht abgehauen ist, als ich angefangen hab zu heulen!

Moment mal  »Kommt mal her«? Er war nicht allein? Oh Gott! Das wurde ja immer peinlicher. Ich setzte mich vorsichtig auf und blickte nun in 5 besorgte Gesichter.

„Fuck! Das sieht echt nicht gut aus!“ sagte ein Mädchen mit schwarzen Zöpfen.

„Das gibt ne fette Beule.“ meinte ein Junge mit einem Afro.

„Darauf kannst du Gift nehmen!“ - Das war Frank.




Soooo, das wars das auch schon für heute. Mal wieder danke an Teresa fürs Testlesen <3

Tut mir leid wegen dem Cliffhänger, ich verspreche euch, dass ich mich mit dem neuen Kapitel beeilen werde, aber wie gesagt, Schule geht vor. Im nächsten Kapitel werdet ihr mehr über Franks Freunde erfahren.

Ich hab meine Schreib Blockade noch nicht ganz überwunden, aber es wird immer besser. Durch die Schule hab ich aber etwas mehr Inspiration <3


Wir sehen uns beim nächsten Mal <3

Xoxo Lia <3
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