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Wicked Games

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12
Bloom Brandon
24.07.2020
01.08.2020
9
14.144
 
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01.08.2020 3.037
 
Die ganze Zeit schon starrte Bloom aus dem Fenster hinaus. Es wurde langsam lästig, wie besessen sie von ihm war.

Zum Glück hatte sie heute einen Ausflug mit ihren Eltern gemacht, damit sie wenigstens für ein paar Stunden an etwas anderes denken konnte.
Geduld ist noch nie eine ihrer Tugenden gewesen.

Vielleicht sollten sie auch einfach auf ihre Handys zurückgreifen und dort schreiben? Das würde schneller gehen, aber es wäre lange nicht so spannend...
Eine weitere Qualität die sie an Brandon mochte war, dass er ähnlich tickte wie sie.

Sie beide brauchten die Herausforderung und das Abenteuer.
Genauso wie sie beide die Stille und Einfachheit von Dingen zu schätzen wussten.
Sie als Erdenmädchen war sowieso daran gewöhnt nicht ständig Zugang zu magischen Kräften oder auch Schätzen wie Gold zu haben...
Brandon, ganz anders als Sky, konnte dies irgendwo verstehen. Er war zwar die rechte Hand eines Prinzen, doch irgendwie hatte er etwas Bodenständiges an sich.
Etwas Verlässliches und Loyales.
Etwas das sich nach zuhause und prasselndem Feuer anfühlte...

Blooms Blick wurde glasig und verträumt bei diesen Gedanken.

In ihrem Augenwinkel bemerkte sie eine Bewegung und war sofort mit ihren Sinnen wieder vor Ort.
Aufgeregt wandte sie sich um und jubelte innerlich, als der altbekannte Vogel auf sie zu gesegelt kam.

Liebstes Blüm- ah entschuldige, Bloom.
Ich will ja nicht riskieren eingeäschert zu werden.

Zufrieden grinsend las sie weiter...

Haben Sie vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen was auf der Erde so spannend sein soll. Dafür habe ich schon viel zu viele magische Welten gesehen.
Aber vielleicht lasse ich mich ja von einer bestimmten rothaarigen Fee umstimmen.
Sag noch einmal mein Training ist langweilig und ich mache eine Spritztour auf meinem Windgleiter mit dir. ;)
Mal sehen ob du dann immer noch soeine große Klappe hast.

Übrigens, es könnte sein, dass ich morgen zufällig am Planeten Erde vorbei muss.
Bis bald
B

Bloom stockte bei dem letzten Satz und ihr Herzschlag beschleunigte sich auf eine fast schon schmerzhafte Weise.
Er hatte wirklich vor zu kommen...
Zu ihr? Auf keinen Fall würden sie bei ihr zuhause sein.
Das wäre viel zu merkwürdig und...
ihr Blick fiel auf ihre Kuscheltiersammlung die sie hier gelassen und nicht mit nach Alfea genommen hatte.
Hier würde er ihr sicher nicht reinkommen.

Sie fuhr sich mit der Hand durch ihre roten Haare, die vom ganzen herum liegen ein wenig durcheinander waren.

Aber sie wusste vielleicht einen Ort. Falls er es wirklich wagen sollte sie hier in Gardenia zu besuchen.

Sie hatten noch nie etwas gemeinsam unternommen.
Klar hatten sie öfter Gespräche nur zu zweit geführt und sie waren auch gemeinsam zu dem Abschlussfest gegangen...
Aber das fühlte sich anders an.

Es fühlte sich so an wie als wenn sie sich hübsch für ihn machen wollte, einen schönen Ort für sie aussuchen würde und sie über alles mögliche reden könnten.
Mit einem Schlucken stellte sie fest, dass es sich wie ein Date anfühlte.
Aber das würde sie stur ignorieren.

-

Mit einem flauen Gefühl im Magen wachte Bloom am nächsten Tag auf.
Sie hatte absolut keine Ahnung wann er heute aufkreuzen würde...
Mittag? Nachmittags? Abends?
Oder ob er es überhaupt tun würde und nicht nur geblöfft hatte.

Aber irgendetwas sagte ihr, dass er das nicht tun würde.
Sky und Stella nagten an ihrem Gewissen, doch sie redete sich ein, sowieso nichts Verbotenes zutun.
Solange sie nicht über ihn her fiel war alles im grünen Bereich...

Ihr Morgen begann mit einer Dusche und einem ausgiebigen Frühstück.
Die Stunden zogen sich zäh dahin und Blooms Augen huschten immer wieder zur Uhr.
Das alles war doch verrückt.

Kurzerhand legte sie sich in ihr Bett, stellte sich vor wie es wäre ganz allein mit ihm zu sein und driftete ab...

-

"Bloom! Hey Bloom!" Jemand rüttelte an ihrer Schulter. Es war ihre Mutter.

"Da ist Besuch für dich unten. Ein Junge, er sagt er heißt Brandy oder sowas ähnliches..."

Bloom riss ihre Augen auf und setzte sich auf.
Oh Gott, sie war allen ernstes eingeschlafen.
Hastig stieg sie aus ihrem Bett.

"Ähh, ja das ist ein Freund von mir. Mum kannst du ihm bitte sagen dass ich in 10 Minuten unten sein werde?"

Ihre Mutter grinste "Klar kann ich das"
und verschwand die Treppe herunter, ins Wohnzimmer.

Panisch schmiss Bloom ein paar Klamotten von sich aus dem Schrank und murmelte vor sich hin.
Schnell entschied sie sich jedoch für eine kurze Hose und ein schulterfreies Oberteil.

Sportlich aber ganz hübsch, das würde ausreichen. Dann würde es nicht ganz den Eindruck erwecken, dass sie ihn beeindrucken wollte...

Außer Atem und röchelnd kam sie vor der Haustür zum Stehen und da stand er auch schon.
Perfekt wie immer, verwuschelte braune Haare, breite Schultern und strahlende grün braune Augen.

"Hey ganz ruhig du Wirbelwind, ich laufe schon nicht weg!"

Sein Gesicht hier auf der Erde, in ihrer Stadt zu sehen, ließ ihn noch viel attraktiver wirken als in der magischen Dimension. Es nahm ihr kurz den Wind aus den Segeln.

"Du...du bist wirklich gekommen!"
Sie griff sich in ihre Seite und stützte sich am Tührrahmen ab um zu Atem zu kommen.

Brandon lachte. Lachte er sie etwa aus?
"Natürlich bin ich gekommen. Ich will mit dein tolles Gardenia doch nicht entgehen lassen. Du hast mir viel versprochen Blümchen...aua!"

Sie hatte ihn gekniffen und verbarg ihr Schmunzeln hinter einer verärgerten Miene.
Dieser Name schon wieder...
Plötzlich standen ihre Eltern hinter ihr, ohne dass sie es gemerkt hatte.

"Mit ihrer Tochter ist wirklich nicht gut Kirschen essen, das muss ich ihr lassen" sagte Brandon grinsend und sprach mit ihren Eltern.

Die ganze Szene war irgendwie merkwürdig. Er hier auf der Erde. Mit ihren Eltern sprechend.

Blooms Vater lachte
"Tja das hat sie wohl von ihrer Mutter"

"Mike!" Erwiederte Vanessa daraufhin und wandte sich Brandon zu.
"Und du bist also der neue Freund von Bloom? Davon hast du uns gar nichts erzählt Schätzchen"

Bloom lief knallrot an.
"Wir....nein mum, er ist nur ein Freund."
Ihre Mutter beäugte Brandon kurz und ihr Lächeln schien wie ein gefallenes Urteil zu sein.
"Tja wenn das so ist..." Sie klang nicht besonders überzeugt.
"Wünschen wir euch viel Spaß. Und komm nicht zu spät nachhause ja?"

Bloom verdrehte die Augen.
"Ich bin eine Fee mum, ich kann gut auf mich aufpassen"

Brandon legte einen Arm um ihre Schultern und sie erstarrte.
"Keine Sorge...ich werde ihre Tochter für nicht allzu lange entführen. Sie ist gut bei mir aufgehoben."
Er lächelte und streckte ihrer Mutter und ihrem Vater seine Hand entgegen.

Sie konnte daraufhin nur eine Augenbraue belustigt heben. Versuchte er etwa einen guten Eindruck zu hinterlassen?

"Na da bin ich aber beruhigt Brandon. Es war schön dich kennenzulernen, bestimmt sehen wir uns noch einmal"
Bloom war genauso überrascht von den Worten ihrer Mutter. Es schien fast so als würde sie ihn mögen und das ganze befürworten...
Sie war offensichtlich nicht die einzige die seinem Charme erlag.

Sie verabschiedeten sich und Bloom befreite sich aus seinem Arm, der immer noch um sie gelegt war.
Jetzt musste sie sogar lachen.
"Was war das denn für ein Auftritt hm?"

Brandon grinste selbstzufrieden
"Ich weiß nicht was du meinst, ich war einfach nur höflich"
Sie verdrehte die Augen und jetzt hatten sie beide Zeit sich endlich zu begrüßen...

"Ich fasse es immer noch nicht dass du wirklich gekommen bist."

"Und ich fasse es nicht, dass du einfach geschlafen hast!"

Sie mochte sein Lachen so sehr.

"Ich hab eben nicht damit gerechnet du Witzbold..."
"Freust du dich denn nicht mich wieder zu sehen?" Er kam näher und hob wieder ihr Kinn etwas an damit sie ihn ansehen musste. Eine Geste die er oft und nur bei ihr anwandte...

"Natürlich freue ich mich Idiot. Aber das hättest du nicht machen müssen"
Seine Nähe überforderte sie jetzt schon, gleichzeitig war es aber auch so leicht ihm nahe zu sein. Er war wie ein Magnet.

"Stell nicht so viel Fragen und begrüß mich lieber richtig."

Augenverdrehend öffnete sie ihre Arme
"Komm her."
Seine Augen strahlten.
Er umarmte sie um die Tallie und wirbelte sie herum, so dass sie ihre Arme um seinen Hals schlingen musste.

"Nicht so stürmisch!" Lachte sie und suchte Halt an seinem Rücken, ehe er sie wieder herunter ließ.
Es fühlte sich so gut an ihn zu berühren und seine Arme um ihren Körper zu spüren.
Sie fühlte sich in diesem Moment wie das einzige Mädchen in seinem Leben.
Sein Mädchen.

Und sie gingen los um sich ein Eis bei ihrer Lieblingseisdiele zu holen...

-

"Du kannst mir nicht erzählen dass Pistazien Eis dein Lieblingseis ist!"
Sagte Bloom angeekelt und gespielt geschockt.

"Du hast es doch nichtmal probiert, glaub mir das schmeckt echt gut.
Hier..."
Er gab ihr seinen Löffel und sie sah das grünliche Eis skeptisch an.

Dann schob sie es sich in den Mund...so schlecht schmeckte es wirklich nicht.

Anscheinend erkannte er anhand ihres Gesichtsausdruckes, dass es nicht so schlimm war wie sie erwartet hatte und lehnte sich zufrieden zurück.
"Du musst mir einfach ein bisschen mehr vertrauen Süße"

Sie schob seinen Eisbecher wieder zurück zu ihm.
"Trotzdem bleibt Erdbeereis am besten von allen. Und damit Ende der Diskussion" grinsend löffelte sie ihr Eis zuende.

Er sah sie immer noch an, beobachtete sie fast schon. Unsicher hob Bloom ihren Blick.
"Ist irgendwas? Hab ich was im Gesicht...?"
Sie begann mit dem Taschentuch an ihren Mundwinkeln zu wischen.

Brandon lachte leicht
"Hast du wirklich ja, lasss mich das mal lieber machen"
Er beugte sich vor und nahm ihr die Serviette aus der Hand, ehe er begann ihren Mundwinkel abzutupfen.
Sie konnte nur da sitzen und ihn dabei ansehen.
Die Art wie er sie berührte war immer so sanft und mit Bedacht. Es jagte jedes Mal Schauer über ihren Körper.
Seine Augen waren auf ihren offenen Mund gerichtet, etwas konzentriertes lag in seinem Blick.

"Fertig." Lächelnd besah er sich ihren sauberen Mundwinkel und sie lächelte zurück.
"Vielleicht hätte ich es auch da lassen sollen...sah eigentlich ganz süß aus."
"Damit jeder mich auslachen kann ha ha lustig."
Sie warteten noch bis Brandon sein Eis aufgegessen hatte und machten sich dann auf den Weg zu ihrem nächsten Stopp.

"Und wo gehen wir jetzt hin?" Fragte er neugierig und Bloom lachte
"Ein bisschen Geduld...so weit ist es nicht mehr."

Die Sonne begann unter zu gehen, es war immerhin schon relativ spät und sie schlugen einen Weg ein, der in den Park von Gardenia führte.

"Hier habe ich Stella kennengelernt. Ohne sie hätte ich vielleicht niemals erfahren dass ich eine Fee bin..." Sie schwelgte in Erinnerungen an den Sommertag damals und lächelte.

Brandon sah sie an, während sie weiter spazierten.

"Wirklich? Das hast du mir nie erzählt. Ich finde sowieso dass ich viel zu wenig über dich weiß"

"Wenig?" Sie sah ihn jetzt auch an und hob eine Augenbraue
"Hey ist ja nicht so, dass wir seit zwei Jahren zusammen gegen das Böse kämpfen"
Es fiel ihr in gewissen Momenten wirklich schwer ihn nicht erkennen zu lassen, wie sie sich wirklich mit ihm fühlte.
Besonders in dieser magischen Stunde wo die Sonne sie in goldenes Licht tauchte.

Seine ganze Erscheinung schrie gerade zu danach sich in ihn zu verlieben.

"Das weiß ich doch. Aber es gibt noch viele Dinge die ich nicht weiß. Lücken die es zu füllen gibt, damit ich wirklich sagen kann: Ich kenne Bloom von Domino" Sein Blick war wie immer durchdringend und sie dachte über seine Worte nach.

"Vielleicht gibt es da auch gar nicht mehr viel zu wissen" lachte sie und schob sich nervös eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
Was sollte sie ihm bitte von sich tolles erzählen? Dass sie gerne bis mittags schlief und am liebsten Grüntee trank?

"Das glaube ich nicht." War alles was er sagte.
"Allein schon wenn ich so mit dir Zeit verbringe...ohne die anderen. Oder als wir zusammen bei dem Abschlussfest waren..." (Die Erinnerung daran ließ sie fast stolpern)

"Das ist die Bloom über die ich mehr wissen will. Außerhalb von diesem ganzen Retten-wir-die-magische-Dimension-Kram"
Sie kamen an dem See an und dem kleinen Wasserfall, der hier angelegt worden ist. Eine ihrer Lieblingsstellen.

Nachdenklich ließ sie sich ins Gras sinken und wandte ihm wieder ihr Gesicht zu.
"Aber ich weiß gar nicht was ich dir erzählen soll" Bloom lächelte.
Seine Worte wie er mehr über sie wissen wollte machten sie irgendwie...aufgeregt? Fröhlich?

Brandon ließ sich ebenfalls ins Gras sinken und verschränkte die Arme hinter seinem Kopf.
"Okay, ich mach es dir leicht" schmunzelte er.
"Ich stelle Fragen und du beantwortest sie, Deal?"

Misstrauisch sah sie ihn an
"Nagut, Deal! Aber nichts zu privates"
"Du kannst selbst entscheiden ob du die Fragen beantworten willst oder nicht...und dann darfst du mir vielleicht auch welche stellen."
"Vielleicht also ja" augenverdrehend wollte sie ihn schubsen doch durch seine Reflexe, hielt er ihre Hand fest.
"Vorsicht Süße"

Blöde Reflexe...

Er hielt noch immer ihre Hand fest und machte keine Anstalten sie los zu lassen.

Mach es mir nicht noch schwerer als es schon ist

Sie ließ seine Hand los.
"Also ich warte, meine erste Frage?"
Er grinste und tippte sich mit dem Finger gegen das Kinn
"Hmmm...deine Lieblingsfarbe?"
Sie runzelte die Stirn und brach in Gelächter aus
"Das willst du so unbedingt von mir wissen? Meine Lieblingsfarbe?"

Er zuckte mit den Schultern
"Hey irgendwo müssen wir ja anfangen, fühl dich nicht zu sicher, das ist erst Level 1"
"Meine Lieblingsfarbe ist Blau. Nächste Frage."

"Lieblingsbeschäftigung?"
"Zeichnen und Spazieren?"

"Wie viele Beziehungen hattest du schon?"
Bloom grinste.
"Aha jetzt kommen wir also zu den interessanten Fragen.
Zwei, Sky eingeschlossen"

Brandon hob eine Augenbraue und Bloom erwiderte
"Was siehst du mich so an, du hattest vor Stella doch bestimmt tausende Freundinnen!" Lachte sie und sie wusste dass sie recht hatte. Brandon war einfach der Typ dafür.

"Und was lässt dich das glauben?"
"Naja...die Art wie du mit Mädchen umgehst, wie du aussieh-"
"Aha!" Triumphierend sah er sie an und sie realisierte was sie gesagt hatte.
Bloom wurde etwas rot.

"Du kannst ruhig weiter sprechen"
Das Grinsen das er nun im Gesicht hatte gefiel ihr nicht und sie wandte sich mit verschränkten Armen ab
"Ich hab gar nichts gesagt!"
"Doch hast du und das weißt du...du findest mich also gutaussehend, das braucht dir nicht peinlich sein"

Sie schubste ihn diesmal richtig
"Komm mal runter von deinem hohen Ross Mister Selbstverliebt!"
Sie grinste

"Schade, ich finde dich nämlich auch ganz hübsch."
Bloom starrte ihn an.
Er hörte nicht auf sie anzusehen und das machte sie nervös.
Was für Spielchen trieb er mit ihr...
Er sollte wirklich damit aufhören sonst glaubte sie ihm noch.

"Hör auf damit Brandon..."
"Mit was?"
"Mich verlegen machen zu wollen. Du gehst mit mir um wie mit irgendeinem Mädchen aus deinem Fanclub"
Überrascht setzte er sich auf
"Wie kommst du darauf? Klar mag ich es wenn du rot wirst...aber das was ich sage meine ich ernst"

Bloom sah ihn an und wusste nicht ob sie vielleicht wieder wegsehen sollte.
Warum sagte er ihr, dass er sie hübsch fand?

"Ich habe noch eine Frage für dich"
Sagte er bevor sie die Chance hatte irgendetwas zu erwiedern.
"Was empfindest du für Sky?"

Wenn sie nicht gesessen hätte, wäre sie bestimmt umgekippt.
"Was? Wie meinst du das?"
"Du hast mich schon verstanden Bloom"
Überfordert stützte sie ihren Kopf auf ihrer Hand ab und sah ihn an.

Ein Blick in seine Augen und sie hatte das Gefühl er wüsste alles über sie...was sie fühlte...wer sie war

So intensiv hatte sie das noch nie mit jemandem gehabt.
Das hieß auch, dass sie ihn nicht anlügen konnte.
Er würde es wissen. Es in ihren Augen sehen.

Leise sagte sie
"Ich- ich weiß es nicht." Und gab sich damit geschlagen.
Nun war es raus.

Sie bemerkte nicht wie Brandon sich leicht aufrichtete und etwas wie Hoffnung in seinen Augen aufflackerte. Stärker denn jeh.

Er rückte näher an sie heran, der einzige Gedanke der in seinem inneren immer und immer wiederholt wurde waren ihre Worte. Und die Bedeutung hinter ihren Worten.

"Du weißt du kannst immer ehrlich zu mir sein"
Ihre Hände lagen nebeneinander im Gras und er berührte kaum merklich ihren Handrücken mit seinem.

Bloom hielt ihren Atem an. Sie sollte ihr Gesicht auf keinen Fall zu ihm drehen.

Blaue Augen trafen auf braune.
"Das bin ich. Immer."
Ihre Stimme war kaum ein Whispern und sie hoffte dass er verstehen würde was in ihren Augen lag...wie sehr sie versuchte sich von ihm fern zu halten.
Von seinen Händen, seiner Stimme, seinem Geruch.
Und seinen Lippen.

In seinen Augen fand genau der gleiche Sturm statt. Sie wirkten wie Bernstein.
"Bloom..."
Seine Stimme bat sie um etwas. Doch sie wusste nicht was.
Oder vielleicht wusste sie es...
Sie wollte es. Und ihn. In diesem Moment.

Ihre Hand verkrampfte sich und krallte sich in das Gras. Doch sie durfte nicht...

Seine Hand hob sich und umfasste ihre Wange.
Seine Augen waren fixiert auf ihre und sie glaubte der Bedeutung die sie ausstrahlten nicht stand halten zu können.
Ihr Herzschlag rauschte in ihren Ohren als er sich zu ihr beugte und sein Blick auf ihre Lippen fiel.

Sie war zu schwach.
Und seine Hand zu sanft.

Doch nicht halb so sanft wie seine Lippen...
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