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Feel the Love you can't live without

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Son Goku Vegeta
24.07.2020
01.12.2021
72
301.879
17
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Dieses Kapitel
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24.04.2021 3.359
 
Nur widerwillig löste sich Goku langsam von Vegeta. Er hätte ihn am liebsten ewig so sanft, so begehrend geküsst. All diese Schmetterlinge, dieses Kribbeln, dieses schnelle Herzklopfen…es fühlte sich an als wäre dies sein erster Kuss mit seiner ganz großen Liebe…
Vorsichtig, mit geröteten Wangen, schlug er seine Augen wieder auf. Hatte fast schon Angst, dass dies alles nur ein Traum war, dass Vegeta gar nicht wach war, dass dieser Alptraum mit Freezer und den Zenos gar nicht passiert war und dass er doch, nach unzähligen Jahren, tatsächlich einfach einmal wieder geschlafen hatte. Doch als er in die tiefschwarzen Augen seines Geliebten blickte, wurde ihm so warm ums Herz, dass es ihm egal war, ob er gerade den Verstand verlor…

Gokus Herz hämmerte noch aufgeregter in seiner Brust und er begann regelrecht zu strahlen. Zum ersten Mal seit so langer Zeit. Mit einer schnellen Bewegung zog er Vegeta wieder an sich und küsste ihn erneut. Fordernder. Es war ihm gerade vollkommen egal, dass es noch unzählige Dinge zu erzählen, zu besprechen oder zu zeigen gab. Fünfzig Jahre hatte er seinem Leben nicht mehr auf diese Art nahe sein können. Nach diesem bittersüßen Kuss legte er seine Stirn an Vegetas und sah ihm tief in die Augen. „…ich bin so froh, dass du wieder da bist…“ Er küsste seinen Prinzen erneut sanft auf dessen Lippen. „…du hast ja keine Ahnung…wie SEHR ich dich vermisst habe…ich kann mich nicht mal mehr daran erinnern, wie sich deine Haut auf meiner anfühlt…oder wie deine Stimme klingt…wenn…du meinen Namen stöhnst…“ Gokus Blick wurde glasig, während seine Stimme immer leiser wurde.
„…dann…sollte ich deine Erinnerungen schleunigst auffrischen…“, flüsterte Vegeta nur noch, legte seine Hand in Gokus Nacken und zog ihn in einen leidenschaftlichen Kuss, den sie erst wieder unterbrachen, als Goku den Prinzen hochgehoben, mit ihm durch die Balkontür gestiegen und sich mit ihm auf dem Schoß aufs Bett gesetzt hatte. Fordernd schob Vegeta ihm sein Trainingsoberteil von den Schultern und zerrte an Gokus dunkelblauem Shirt.
„Ve…Vegeta…ich…“
Der stolze Prinz hielt inne. „…was ist?“
„Ich…glaub ich weiß nicht mehr…wie…wie das geht…“
„Was?“
„Ich hatte…ewig keinen…du weißt schon…“
Gokus Augen huschten nervös zur Seite. Seine Wangen waren gerötet. Vegeta hob skeptisch eine Augenbraue nach oben. Sie hatten doch gestern erst…und im gleichen Atemzug wurde ihm klar, dass es eben nicht so war. Dass es für Goku nicht so war…
„Kakarott?“
„…ja?“
„Sieh mich an.“
Unsicher blickte der größere Saiyajin wieder zu dem Prinzen auf, der ihm sanft durch die Haare strich. „…mit dir wird es nie langweilig…“
„W…was?“
Ohne zu antworten, küsste Vegeta ihn wieder, zerrte sein Oberteil endlich nach oben, unterbrach ihren Kuss nur kurz, um den störenden Stoff endlich über Gokus Kopf zu ziehen und ihn unachtsam in den Raum zu werfen. Er presste sich enger an den Größeren, fuhr mit seinen Händen dessen Rücken entlang, während sich Goku an seine Hüfte krallte, um Vegetas Becken und dessen Lust gegen seinen Bauch zu drücken. Um ihn zu spüren. Um seinen nackten Oberkörper, den nur die Schärpe um seinen Hals, den der Gott der Zerstörung lediglich trug, bedeckte. Ein leises Keuchen entkam Goku in Vegetas Mund als er sein Becken zu bewegen begann und es dabei gegen das Glied des Größeren rieb, das ebenfalls hart unter seiner weiten Trainingshose emporragte. Lächelnd unterbrach Vegeta ihren Kuss, sah ihm tief in die Augen, während er seine Hände auf Gokus Brust wandern ließ und seinen Oberkörper mit einem festen Stoß aufs Bett beförderte.
„…du weißt also nicht mehr wie das geht…?“
„Die…die Erinnerungen…kommen langsam wieder…“
„Soll ich dir noch mehr auf die Sprünge helfen?“, grinste Vegeta verschlagen zu Goku hinab, der sofort rot auf seinen Wangen wurde.
„…J…ja?“
„Also schön…“ Vegeta zog sich die Schärpe über den Kopf und stand auf. Sofort richtete sich Goku auf seinen Unterarmen auf, um nichts zu verpassen, was der stolze Prinz tat. Ohne Kakarotts Gesicht aus den Augen zu lassen, zog er sich langsam seine Hose nach unten. Sah zu, wie Gokus Blick immer trüber wurde, der gebannt den Bewegungen seiner Hände folgte. Nur noch mit den goldenen Reifen, die seine Arme zierten und dem kleinen goldenen Ring an seinem Ohr, richtete sich Vegeta wieder auf. Goku schluckte. Er war so schrecklich erregt, dass er glaubte, jeden Moment zu kommen. Wie lange…wie lange er doch darauf gewartet hatte…
„Kakarott?“
Nur langsam konnte sich der Größere vom steifen Lustzentrum des Prinzen losreißen und zu seinem Gesicht aufblickten. „J…ja?“
„Zieh dir die Hose aus.“
„…ja…“ Aufgeregt und fast schon hektisch streifte sich Goku seine Hose über seine eigene Erektion und warf sie schnell weg.
Mit einem sanften Lächeln deutete Vegeta mit seinen Augen zu seinem eigenen Glied nach unten. „Na komm…ich weiß, dass du das noch kannst…hol ihn dir…“
Ein Stöhnen entkam Gokus Kehle und schnell begab er sich auf alle Vier, kroch mit verklärtem Blick zum Rand des Bettes, vor dem sich Vegeta positioniert hatte und legte erst zögerlich seine Hand sanft um dessen Schaft. Sofort keuchte er auf. Vegetas festes Fleisch wieder an seinen Fingern zu fühlen, raubte ihn fast den Verstand. Als er dann noch seine Lippen über dessen Spitze gleiten ließ, sie sich langsam in seinen Mund schob, glaubte er jeden Moment zu kommen. Er schloss seine Augen und führte sich Vegetas Männlichkeit immer tiefer ein.
Der stolze Prinz beobachtete Kakarott vor sich. Er war wirklich…zögerlich. Sanft. Als hätte er echt vergessen, wie hart und wild sie es immer getrieben hatten. Als er seine Hand auf Gokus Rücken legte und mit festem Druck darüberstrich, zuckte Goku unter ihm. Drückte sich seiner Berührung entgegen, wurde schneller an seinem Glied, sodass Vegeta ein leises Stöhnen entkam. Sofort merkte er, dass Goku ein erregter Schauer durchfuhr. Kakarott schien seine Stimme wohl wirklich vermisst zu haben…
Er legte seine zweite Hand auf den Hinterkopf des Größeren und krallte sich in seinen Haaren fest. Hielt Gokus Kopf dadurch an Ort und Stelle. Bewegte sein Becken nun selbst vor und zurück. Ließ seine Stimme dabei immer wieder erregt aufkeuchen, um seinen Geliebten vor sich weiter anzustacheln, der seine Hand hob, sie zu Vegetas Hintern führte um sich dort in dessen knackige Backe zu krallen. Der stolze Prinz warf seinen Kopf in den Nacken und schloss seine Augen. Genoss es. Genoss, dass dieser Tag endlich vor seinem Innerem zu verschwimmen begann und er sich einfach nur auf Goku konzentrieren konnte. Auf das hier und jetzt…auf sein Leben.

Nach einem letzten festen Stoß nach vor, zog er sich aus Kakarotts Mundhöhle zurück, zerrte Goku an seinen Haaren nach oben, stieg zu ihm aufs Bett und küsste ihn. Legte seine beiden Hände an Kakarotts Gesicht, intensivierte dadurch ihr Zungengefecht und drückte Goku dabei immer weiter nach hinten, bis er auf seinem Rücken zum Erliegen kam und Vegeta auf ihm lag. Seine Hand fuhr von seiner Wange seinen Hals hinab, weiter über seine starke, muskulöse Brust, seinen strammen Bauch hinab zu seinem harten Glied zwischen seinen Beinen. Und während er Kakarott weiterhin küsste als ob es kein Morgen gäbe, umschloss er dessen Männlichkeit und besorgte es Goku, der bald darauf den Kuss unterbrechen musste, da er nur noch laut stöhnen konnte, sich an Vegetas Rücken festhielt und sein Gesicht an Vegetas Nacken vergrub. Es dauerte nicht lange, da spürte der Prinz, dass Gokus Glied bereits gefährlich in seiner Hand pulsierte und wild zuckte. Dass er kurz davor war zu kommen. Abrupt stoppte er seine Bewegungen und Goku keuchte missbilligend auf. Er wollte, dass Vegeta weitermachte, doch dieser glitt von ihm hinab, packte Kakarotts Arm und beförderte ihn auf den Bauch.
„Ve…Vegeta!“, keuchte der Größere auf als sein Artgenosse schon zwischen seinen Beinen war und ihn an seinem Becken nach oben zog.
„Ich…bin noch nicht…fertig…mit dir.“

Goku krallte sich nur noch in die Laken unter sich, während Vegeta ihn einfach nahm. Er wusste nicht mehr, ob er schon gekommen war, gerade wieder kam oder einfach immer noch kam. Er hatte in die Decke gebissen und stöhnte einfach nur noch. Wusste kaum mehr, wo oben oder unten war. Hatte das Gefühl, dass er, jedes Mal, wenn er Vegeta ‚Kakarott‘ stöhnen hörte, erneut in seiner Hand kam, die ihn wild bearbeitete, während sich der Prinz in einen regelrechten Rausch stieß…
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Die Bürotür des Direktors der Schule der Saiyajins schwang auf und Trunks blickte überrascht auf als Goten zu ihm hereingestürzt kam.
„Kannst du deinem bescheuerten Bruder mal sagen, dass er nicht der Nabel der Welt ist?!“
Shanks betrat lachend hinter Goten das Büro. „Jetzt reg dich nicht so auf, Son Goten!“
Trunksʼ Gesicht wurde finster als er dem Gezanke der beiden Halb-Saiyajins vor sich eine Weile zuhörte, die sich darüber stritten, dass Shanks scheinbar schon wieder den Stundenplan des Zweitsemesters auf den Kopf gestellt hatte, weil er eben der Beste sei und wüsste, was die jungen Leute bräuchten und Goten, der schon seit etlichen Jahren für den Dienstplan zuständig war, einfach zu festgefahren in seinen Ansichten und überhaupt in seiner Art zu kämpfen sei.
„Hey…HEY IHR ZWEI! Ich versuch hier zu arbeiten!“
„Sorry Trunks…“, entschuldigte sich Son Goten sofort.
„Weichei.“, flüsterte Shanks ihm zu, kassierte einen wütenden Blick von Gokus Jüngstem und gleich darauf fing ihr Gezanke von vorne an.
Trunks erhob sich langsam, ging um den Schreibtisch herum, verwandelte sich dabei in einen Super-Saiyajin, packte beide an ihren Oberarmen und setzte sie vor die Tür, knallte sie hinter ihnen zu und lehnte sich seufzend dagegen, hörte dem Streit der beiden vor der Tür eine Weile zu und ging dann kopfschüttelnd zurück an seinen Schreibtisch. Kaum hatte er sich hingesetzt, wurde die Tür erneut aufgerissen und diesmal stürmte Shanks aufgebracht herein.
„IST DAS WAHR?!“
Trunks massierte sich seine Schläfen. „Was denn?“
„…Va…Vater ist aufgewacht?“
Mit aufgerissenen Augen sah er zu seinem jüngeren Bruder auf. „W…was?“
„Sorry Trunks…“, kam Goten mit gesenktem Haupt hinter Shanks wieder in das Büro zurück geschlichen. „…es ist mir herausgerutscht.“
Shanks sah von Goten wieder zu seinem Bruder. „Also stimmt es?“
„…ja.“
„UND WARUM SAGT MIR DAS KEINER?!“
„Weil…weil Vater noch etwas durch den Wind ist und wir ihm erst Mal ein wenig Zeit geben wollten.“ Dabei funkelte er Goten wütend an.
„Und wo ist er?“, wollte Shanks sofort wissen.
„Das werd ich dir nicht verraten. So wie ich dich kenne, stürmst du sonst sofort zu ihm.“
„Aber…!“
„Shanks. Jetzt komm schon. Er ist nach fünfzig Jahren wieder aufgewacht. Weiß nicht, was hier auf der Erde seither passiert ist. Keine Ahnung, ob Son Goku ihm schon erzählt hat, dass…Mutter tot ist…und…dass du und Bra bereits selbst Kinder habt. Geschweige denn, dass er von mir und Son Goten weiß und was…Goten sonst noch getan hat.“
„Umso besser wenn er es erfährt und ihm den Kopf abreißt!“, fuhr Shanks den Halb-Saiyajin neben sich gleich wieder an, der ihm einen vernichtenden Blick zuwarf.
„Willst du dich nicht wieder irgendwo unnötig rumprügeln gehen?“, giftete Goten zurück.
„Shanks.“, versuchte es Trunks noch einmal ruhig. „Bitte. Dreh jetzt einfach nicht durch und mach verdammt nochmal keinen Blödsinn. Gib…gib Son Goku mal ein paar Stunden mit ihm, okay? Er wird uns dann schon sagen, ob Vater bereit für uns ist, okay?“
„Son…Son Goku ist auch hier?“, fragte Shanks und sein Gesicht erhellte sich.
„Natürlich ist er hier, wenn euer Vater auch hier ist!“, stachelte nun Goten Shanks von der Seite an und erntete diesmal von Vegetas Jüngsten einen finsteren Blick.
„GOTEN, verdammt!“, tadelte Trunks seinen nun mittlerweile jahrzehntelangen Gefährten.
„Sorry…bin schon still…“
Shanks, der Vegeta einfach wie aus dem Gesicht geschnitten war, verschränkte seine Arme vor der Brust und sah dadurch seinem Vater noch ähnlicher. „Werden sie denn zu deiner Geburtstagsfeier in drei Tagen kommen?“, fragte er schließlich.
„Keine Ahnung. Wir…wir warten jetzt erst mal ab, okay?“
„Hast du ihn denn schon gesehen?“, wollte der Jüngste von ihnen wissen.
„Nein. Son Goku war vorhin hier und hat mir nur erzählt, dass Vater wach und hier auf der Erde ist.“
„Mmh…also…also schön. Ich halt die Füße still, aber du kannst nicht von mir verlangen, dass ich Bra nichts davon erzähle.“
„…ich weiß.“
„Also dann…sehen wir uns morgen wieder bei der Arbeit…“
„Ist gut.“

Shanks verließ mit finsterer Miene das Büro und warf die Tür hinter sich ins Schloss, nicht ohne Gokus jüngstem Sohn vorher nochmal einen giftigen Blick zuzuwerfen. Goten schluckte nervös als er nun auch noch den stechenden Blick von Trunks auf sich spürte. Unschuldig lächelnd sah er zu ihm. „Ähm…tut…mir leid?“
Trunks’ Blick wurde noch finsterer. „Komm her.“
Mit hängendem Haupt stapfte Goten um den Schreibtisch herum.
„Knie dich hin.“
„…Trunks…“
„Mach schon. Ich…brauch das jetzt echt…“
Während sich Goten seufzend nach unten begab, öffnete Trunks seine Hose, rutschte auf seinem Drehstuhl ein Stück nach vor, packte Goten an seinen Haaren und drückte ihn auf sein entblößtes Glied. Aufstöhnend lehnte Trunks seinen Kopf gegen die Stuhllehne und schloss seine Augen. „Aah…was…was für ein Tag…ahh…Goten…“
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Mit einem breiten Lächeln im Gesicht lag Goku in Vegetas Armen. Er konnte es immer noch nicht richtig begreifen, dass er ihn endlich wieder gespürt hatte…es war unglaublich. Er fühlte sich wie in einem Rausch. Er hatte es so vermisst…so sehr gebraucht…am liebsten würde Goku gleich wieder von vorne beginnen, doch er merkte, dass Vegeta einfach nicht mehr konnte…schon allein der gesamte Tag hatte so viele extreme Informationen für ihn bereitgehalten, dann war er dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen, genauso wie Goku. Auch wenn Freezer nie eine ernste Bedrohung gewesen war, so hatte Vegeta wohl doch für ein paar Sekunden gedacht, dass er ihn wohl jetzt verloren hätte…

Goku drückte sich enger an seinen Prinzen und gab ihm einen Kuss auf die Brust. Dann sah er zu ihm auf und blickte in sein müde lächelndes Gesicht. Der Größere richtete sich ein Stück auf und strich Vegeta sanft über die Wange.
„Schon gut…du kannst ruhig schlafen…“, flüsterte er ihm zu.
„Aber…ich…“
„Ich seh doch, dass du deine Augen kaum mehr offen halten kannst…“
„…Kakarott…ich…“
„Sshh…mach die Augen zu…ich weiche nicht von deiner Seite…“
„…Go……ku…“ Vegeta kämpfte dagegen an, doch letztlich verlor er und schlief ein…
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Panisch setzte sich der Prinz der Saiyajins in dem großen Bett auf. „So ein Mist! Wie…wie lange habe ich diesmal geschlafen?“
Goku stützte sich auf seine Unterarme und richtete sich ein Stück auf. Ein Lächeln legte sich auf sein Gesicht. „Es waren nur zwei Stunden. Alles gut.“
Vegeta atmete erleichtert aus. „Oh man…das ist ja nicht zum Aushalten. Wird das jetzt immer so weiter gehen?“
„Was meinst du?“
„Ich…wir…wir werden nie wissen, wie lange ich beim nächsten Mal schlafen werde…oder zumindest ich werde es nicht mitbekommen…während du…“

Goku setzte sich nun ganz auf und schmiegte sich an Vegetas Rücken. „So ist es jetzt eben. Egal was wir tun. Es wird sich nicht verhindern lassen…du musst eben schlafen…“
„Aber…ich…“ Vegetas Körper fing leicht zu zittern an. „…will das nie wieder erleben. Und du…ich…verdammt…wir…du…!“, stotterte er schon fast, nicht wirklich wissend wie er in Worte fassen sollte, dass er einfach Angst hatte. Angst, dass beim nächsten Mal Kakarott nicht mehr auf ihn gewartet hatte…

Goku hauchte dem Prinzen einen sanften Kuss in den Nacken. „Beruhig dich, Vegeta…wir haben die letzten fünfzig Jahre geschafft…die Ewigkeit bekommen wir auch hin…“
„Kakarott…“
„…und wenn wir nur alle hundert Jahre einen Tag zusammen haben…wir schaffen das. Gemeinsam. Bis in alle Ewigkeit…“
Langsam legte Vegeta seine Hand auf Gokus Unterarme, die ihn fest umschlungen hielten. „…bist du sicher…?“
„Natürlich.“
„…bist du sicher, dass…DU das hinbekommst…?“
Goku hob seinen Kopf an. „…wie meinst du das?“
„…es…es ist ja nicht nur mein Schlaf…in den nächsten Jahren wird sich wieder einiges ändern. Da wird noch…eine Menge auf uns zukommen. Unser bisheriges Leben wird ein völlig anderes sein.“
„Und warum sollte ich das nicht hinbekommen? Unser Leben ist doch jetzt schon ein völlig anderes und das habe ich auch hinbekommen.“
„…weil…ich…keine Ahnung…ich hab da so ein…ungutes Gefühl.“ Die nächsten die sterben würden, wären immerhin…ihre Kinder…und wenn er Goku damit alleine lassen würde, dann…dann…
„Mmh…machst du dir wieder zu viele Gedanken?“
„…keine Ahnung…“
„Das wird schon, Vegeta. Solange du bei mir bist…ist alles gut.“
Goku legte sein Kinn auf Vegetas Schulter ab und gab ihm einen sanften Kuss auf die Wange. Dann zog er den Prinzen nach hinten und legte sich mit ihm wieder in die weichen Kissen. Vegeta befreite sich jedoch nach einiger Zeit wieder aus Gokus Umarmung und setzte sich auf. Er sah zu seinem Geliebten mit ernstem Blick hinab, während der Größere ihn fragend musterte.

„Was ist los?“, wollte Goku wissen.
„…ich muss dich das jetzt fragen, Kakarott…“
„Was denn?“ Goku stützte sich wieder auf seine Unterarme.
„…glaubst du…wir haben einen Fehler begangen…?“
„Einen Fehler?“
„Glaubst du, es war ein Fehler, dass wir die Unsterblichkeit gewählt haben…?“

Überrascht setzte sich Goku nun ebenfalls auf. „…denkst du das denn?“
Vegeta sah seinen Artgenossen lange und nachdenklich in die Augen, bevor er antwortete: „…ich weiß es nicht…“
Goku legte seinen Kopf schief. Mit dieser Antwort hatte er irgendwie nicht gerechnet. „Also…ich denke, dass es da sicher das ein oder andere gibt, dass wir absolut nicht bedacht haben…aber…vermutlich gibt es die Ewigkeit nicht umsonst…“
„…Kakarott…wir…wir werden sie alle verlieren…wir werden allein sein…nur du und ich…“
„Und?“
„…du wirst die meiste Zeit völlig allein sein…“
„…und?“
„Bekommen wir das…wirklich hin?“
Ein kurzes Lächeln huschte über Gokus Gesicht, das jedoch ziemlich unsicher wirkte. „…ich…denke schon. Immerhin…haben wir doch…uns?“
Vegeta wandte seinen Blick ab. Ja…sie würden einander haben…oder eher Kakarott würde ihn haben…schlafend. Doch bevor sich der stolze Prinz weiter in diese düsteren Gedanken vertiefen konnte, sprangen ihm plötzlich Klamotten ins Augen, die fein säuberlich über einem Stuhl hingen und weder ihm noch Goku gehörten.

„Sag mal…wohnt hier jemand?“
„Was?“
„Steht das Haus hier nicht leer?“, fragte Vegeta mit Nachdruck und sah wieder zu Kakarott.
„Oh…ähm…nein. Trunks wohnt hier.“
Die Augen des Prinzen weiteten sich entsetzt. „W…was?“
„Es ist Trunks‘ Haus.“
„Ach du…! IST DAS DEIN ERNST?!“ Vegeta sprang panisch aus dem Bett und suchte hektisch nach seiner Kleidung.
„Was hast du denn? Trunks ist doch nicht hier…“
Vegeta richtete sich kerzengerade auf, mit seiner Hose in der Hand. „Kakarott! Ich…ICH HATTE GERADE SEX IM BETT MEINES SOHNES!!“
Goku wurde bleich im Gesicht. „Oh…ja…stimmt.“
Wütend funkelte der Prinz seinen Artgenossen an, bückte sich nach Gokus Schuh und warf ihm diesen unsanft gegen die Brust. „ZIEH DICH AN VERDAMMT!“
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Trunks schloss die Bürotür ab, neben der Goten bereits gegen die Wand gelehnt auf ihn wartete.
Der Jüngere seufzte frustriert. „…glaubst du…Vegeta und mein Dad sind bereits bei uns…?“
„Denke schon.“
„Wäre es nicht besser, du gehst allein hin und ich…bleib einfach hier?“
„Warum denn? Er wird dir sicher nicht den Kopf abreißen. Er und Son Goku sind doch selber ein Paar. Warum sollte er also etwas dagegen haben, dass wir beide das auch sind?“
„Weil es DEIN Vater ist. Vegeta. VEGETA!“
„Ach komm schon, Goten. Er hat sich doch verändert, seit er mit deinem Vater zusammen ist. Und er hat mir selbst damals gesagt, dass ich zu meinen Gefühlen stehen soll.“
„Ja, das sagst du immer, aber das ist ewig her.“
„Du vergisst, dass es für Papa noch nicht so lange her ist.“
„Trotzdem…es ist ja nicht nur das, Trunks. Es ist…wenn er…erfährt, dass…“
„Du meinst, er reißt dir den Kopf ab, wenn er erfährt, dass du Bra damals geschwängert hast, sie verlassen hast und mit mir durchgebrannt bist…?“
„Ja.“
„Mh…“ Trunks zuckte mit den Schultern. „…tja hättest du damals eben die Finger von meiner Schwester gelassen…“ Mit diesen Worten setzte sich Trunks in Bewegung und ging den Gang vor seinem Büro entlang.
„Hey, jetzt warte doch!! Bist du etwa sauer?! Das mit Bra ist ewig her, Trunks!“
„…komm einfach…“
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