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Magische Schneekugel

von ceeliinee
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Mix
Caboose Electra OC (Own Character) Papa Pearl Rusty
22.07.2020
25.07.2020
12
12.375
3
Alle Kapitel
14 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.07.2020 458
 
Ich kann einfach nicht vorschreiben deshalb noch ein kurzes Kapitel:) es ist nur ein kleines Übergangskapitel!
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Pearl kuppelte sich an Rusty, sodass sie gemeinsam zum Café von Buffy fuhren. Dort setzen sie sich in eine der weniger einsehbaren Nischen. „Wie kommt es eigentlich, dass Electra mit Caboose fahren will? Die beiden haben sich zwar eigentlich immer gut verstanden, aber ich hätte niemals erwartet, dass er Caboose einem Erste-Klasse-Waggon vorzieht.“ meinte Rusty. „Ach, ist egal, das erklärt Electra dir besser selbst.“ versuchte sie von dem Thema abzulenken. „Okay, erzähl doch mal was über dich.“ bat Rusty Pearl. Sie war wirklich anders als die anderen Waggons ihrer Art, viel weniger oberflächlich. Pearl schien wirklich an ihm interessiert zu sein und würde ihm niemals wehtun, daran glaubte er.

Pearl überlegte kurz, wie viel durfte sie ihm erzählen? Und vor allem, was? Was hatten Menschen und Züge gemeinsam? Sie entschied sich, von ihren Eltern zu erzählen, die ihren Weg nicht akzeptieren wollen. Rusty hörte ihr gebannt zu, er erkannte so viele Parallelen zu seinen Eltern.
Nachdem Pearl mit ihrer Erzählung geendet hatte, begann auch Rusty. „Meine Mutter ist ein Erste-Klasse-Waggon, der mich nie wollte, weil ich eine veraltete Dampflok bin. Mein Vater ist ein Diesel und als sie schwanger wurde, waren meine Eltern der festen Überzeugung, einen Diesel als Sohn zu bekommen. Leider haben sich aber die Gene meines Großvaters durchgesetzt, der eine Dampflok war. Meine Eltern wollten mich nie akzeptieren, ich war eine Schande für sie, wie sie mir immer gesagt haben. Deshalb hab ich mich auch anfangs so distanziert dir gegenüber verhalten. Papa hat mich aufgenommen, als ich zehn war, nachdem meine Eltern mich mal wieder rausgeschmissen haben.“ erzählte er traurig. Er hatte sich zwar inzwischen damit abgefunden, aber manchmal war er immer noch traurig, wenn er an seine leiblichen Eltern dachte. „Deine Erzeuger, meiner Meinung nach dürfen diese Menschen sich nicht Eltern nennen, wissen gar nicht, was ihnen entgeht, nämlich ein wundervoller Sohn.“ versuchte Delilah ihn aufzuheitern, weshalb ihr ihr Fehler gar nicht auffiel. „Menschen?“ fragte Rusty verwirrt. Er hatte dieses Wort noch nie gehört und war dementsprechend verwirrt. Auch Delilah bemerkte ihren Fehler und überlegte sich schnell eine Erklärung: „Loks und Wagen, das sagen wir so da wo ich herkomme.“ redete sie schnell, ein wenig zu schnell. Rusty bemerkte, dass sie log, doch er ließ es auf sich beruhen – vorerst. Der Erste-Klasse-Waggon würde immerhin seine Gründe dafür haben, da war er sich sicher. Nach diesem Gespräch begaben sie sich wieder auf weniger persönliches Terrain. Sie besprachen den Trainingsplan für die nächsten Wochen. Pearl musste sich an den Fahrstil der Dampflok gewöhnen und sie mussten sich aneinander anpassen. Rusty wollte dieses Rennen unbedingt gewinnen, allen zeigen, dass auch Dampf seine Daseinsberechtigung hatte.
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