Legends never Die

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Commander Shepard Tali'Zorah vas Normandy
22.07.2020
22.07.2020
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So, habe die letzten Wochen die ganze Trilogie von Mass Effect durchgespielt. Und mit dem Extended Cut gehen die Enden von Mass Effect 3 unter die Haut! Aber gut, das liegt vielleicht auch daran dass ich meinen Commander Shepard seit Mass Effect 1 hatte und seine verschiedenen Tode bei den verschieden Entscheidungen am Ende waren einfach episch! Jedenfalls habe ich Stunden verbracht, alle Kriegsaktivposten zu sammeln und im Multiplayer die Bereitschaft der Galaxie auf 100% zu bringen und siehe da: Shepard hat überlebt! Also habe ich mir gedacht, warum nicht seine Geschichte fortsetzen? Und hier ist er, mein eigener vierter Teil, in Schriftform.

Anmerkung: Ich habe Shepard seinen Originalen Namen gelassen weil es für mich dazugehörte, aber das Aussehen meines Shepards übernehme ich auch in diese Geschichte, wer das nicht möchte sollte diese Geschichte nicht lesen!

Kapitel 1: Prolog


Alles war Still, er spürte weder Schmerzen, noch hörte er irgendwas. Im ersten Moment dachte er er wäre tot, aber dann würde er wohl kaum denken können. Außerdem verspürte er ein Gefühl der Taubheit im ganzen Körper. Langsam öffnete er die Augen und versuchte sich zu bewegen, doch es erwies sich als schwerer als er gedacht hätte. Seine Glieder zuckten, als er langsam die Kontrolle über seinen Körper wiedererlangte. Doch damit kamen auch die Schmerzen zurück. Mit einem Ruck saß er aufrecht, sein Gesicht war schmerzverzerrt. Seine braunen Augen wanderten über die Landschaft um ihn herum. Es waren die Überreste von einer der Städte auf der Citadel, überall lagen Trümmer und Staubwolken hingen in der Luft.
Im ersten Moment war er verwirrt, doch dann kamen alle Erinnerungen zurück.
Er schaffte es in den Strahl zu gelangen, durch den die Reaper tote und lebendige Menschen auf die Citadel brachten. Dort traf er auf Admiral Anderson, dieser hatte es ebenfalls auf die Citadel geschafft.
Doch bevor sie die Arme der Citadel öffnen konnten um den Tiegel anzudocken, kam der „Unbekannte“, der Anführer von Cerberus und versuchte Shepard zu kontrollieren. In seinem Wahn die Menschheit zu retten und die Reaper zu kontrollieren, bemerkte er nicht das stattdessen diese nun ihn kontrollierten. Er wurde indoktriniert. Shepard behielt jedoch durch seinen starken Willen die Kontrolle. Er schaffte es den Unbekannten zu überzeugen dass er mit seinen Taten niemanden retten würde. Dieser brachte sich kurzerhand selbst um. Shepard öffnete nun die Arme der Citadel und der Tiegel wurde angedockt. Er unterhielt sich ein wenig mit Anderson, dieser wurde jedoch bewusstlos. Dann hörte er wie Hackett sagte dass der Tiegel nicht feuerte. Er erinnerte sich wie er zur Steuerkonsole kroch, obwohl er durch seinen Blutverlust fast nichts mehr sah. Er erinnerte sich auch daran zusammengebrochen zu sein, mitten auf einer Plattform die ihn hoch in einen Raum trug, den niemand auf der Citadel jemals gesehen hatte. Er traf dann in einem grossen hellen Raum auf die Astralform eines Kindes. Dies war der wahre Katalysator. Der Katalysator erklärte ihm wozu die Reaper da waren und gab ihm vier Möglichkeiten, zwischen denen er wählen sollte:

1.Kontrolle: Diese Option ließe ihn die Kontrolle über die Reaper übernehmen, jedoch würde sich sein Körper auflösen nur seine Gedanken und Erinnerungen würden erhalten bleiben.
Aber selbst das reinste Herz kann durch Macht korrumpiert werden...

2.Zerstörung: Mit dieser Entscheidung könnte er die Reaper zerstören, aber auch jedes andere synthetische Wesen.
Also auch EDI und die Geth...

3.Synthese: Mit dieser Möglichkeit würden alle organischen und synthetischen Wesen zu Hybriden wären, die sowohl organisch als auch synthetisch wären.
Aber woher weiß er, dass andere dass auch wollen?...

4.Den Zyklus fortsetzen: Dies würde den Zyklus fortsetzen, was den Tod von all seinen Freunden und jeder anderen organischen Lebensform bedeuten würde.
Diese Option kam für ihn nie in Frage!

Am Ende entschied er sich für die zweite Möglichkeit, die Zerstörung. Ja, er würde sowohl die Geth als auch EDI auslöschen müssen, aber die Reaper waren zu gefährlich. Und Shepard wusste nicht welche Auswirkungen es auf sein Bewusstsein hätte wenn er die Reaper kontrollieren würde. Was er ebenfalls nicht tun könnte wäre allen Lebensformen eine neue DNA aufzuzwingen. Und den Zyklus fortzusetzen kam nie in Frage.
Als nächstes wusste er dass er auf die Steomversorgung feuerte, die alle synthetischen Wesen, einschließlich der Reaper, am Leben hielt. Alles um ihn explodierte und er gab sich seinem Schicksal hin.
Und nun war er hier, am Leben. Wobei das nur von kurzer Dauer wäre wenn er nicht bald Hilfe bekommen würde. Er sah sich um und entdeckte ein funktionsfähiges Funkgerät ein paar Meter entfernt. Unter starken Schmerzen und schwerer Anstrengung stand er auf und humpelte den Schuttberg hinab. Auf einmal hörte er wie sich Schutt löste und zu Boden rieselte. Er schaute in die Richtung aus der das Geräusch kam und als er sah was es war, stieß er ein erleichtertes seufzen aus. Es war Anderson. Dieser kam gerade zu sich. Er rief in Richtung des Admirals: „Anderson! Gott sei dank, ich dachte sie wären tot!“
Als Anderson die Stimme von Shepard hörte war er schlagartig bei vollem Bewusstsein. Er sah den angeschlagenen, halbtoten Commander an und eine Freudenträne verließ sein linkes Auge. „Shepard...“
„Ja ich bin es Admiral! Und tatsächlich noch am Leben, zumindest halb...“, Shepard musste sich unterbrechen als ein Schwall Blut seinen Mund verließ und auf den Boden unter ihm tropfte, „Aber das ist nicht von langer Dauer wenn ich keine Medizinische Versorgung kriege! Die sollten sie auch bekommen! Ich habe in der Nähe ein Funkgerät gesehen. Ich kontaktiere Hackett.“ Der Commander drehte sich wieder weg und humpelte weiter zum Funkgerät. Als er dort ankam nahm er es mit seinen, voll mit verkrusteten Blut bedeckten Händen auf. Er stellte die Frequenz ein und betete dass es funktionierte.
„Hallo, ist jemand auf dieser Frequenz? (würgt Blut) Hier... hier spricht Commander John Shepard, (keucht) Ich und Admiral Anderson sind schwer verwundet auf der Citadel. Brauchen... brauchen dringend medizinische Hilfe sonst war es das für uns!“
Eine Weile blieb es Still und Shepard wollte es bereits erneut versuchen als ein Rauschen, gefolgt von der ungläubigen Stimme von Admiral Hackett aus dem Funkgerät kam „Shepard?! Wir schicken sofort ein Rettungsteam um sie abzuholen. Hackett Ende!“
Erleichtert seufzte Shepard laut auf, Anderson, der mittlerweile auch wieder stand war ebenso erleichtert. Auf einmal hörte er einen dumpfen Knall. Er schaute sofort in Shepards Richtung und sah diesen regungslos auf dem Boden liegen. Mit seiner letzten Kraft zog er den bewusstlosen Commander zu einer eingestürzten Hauswand. Er lehnte Shepard gegen die Wand und ließ sich neben ihn fallen. Anderson hoffte nur dass das Rettungsteam rechtzeitig ankam.



So, das wäre der Prolog. Ich hoffe es hat zumindest ein paar Leuten gefallen.
Und um das direkt zu klären, dies ist eine Fanfiction, alles was ab dem Zeitpunkt auf der Citadel beim Finale passierte, war nicht 1 zu 1 übernommen. Zum Beispiel das Anderson noch lebt. Und was ich auch direkt sagen werde, nur um das direkt vom Tisch zu haben, ja es besteht die Möglichkeit die Geth und EDI wiederherzustellen.
Aber genug geplappert, wie gesagt ich hoffe es hat ein paar Leuten gefallen und ich würde mich über jede Art von Feedback freuen! ;)

Ciao,

Nameless1866
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