[AU] The unknown Avatar

MitmachgeschichteAllgemein / P18
Azula Iroh Katara OC (Own Character) Zuko
21.07.2020
11.08.2020
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21.07.2020 801
 
Ein kühler Wind wehte durch meine Haare und ich schloss genießerisch die Augen.
Es sind nicht viele Momente so ruhig und wohltuend wie dieser. Mein Name ist Suzuha Kamikuro. Die einzige Tochter einer hochrangigen und wohlhabenden Familie der Feuernation. Anders als die wohl 90% der Feuernation, habe ich keine schwarzen Haare. Meine Haare sind weiß.. naja okay nicht ganz weiß, ein leichter Goldschimmer ist drin, aber nichts desto trotz, deutlich anders. Das ist angestarrt werde, ist nichts neues für mich. Ich mag meine weißen Haare.. es hebt mich ab.. macht mich besonders!
Wir besitzen eine große Schneiderei, welche eng zusammen mit dem Feuerlord und seiner Familie arbeitet. Wir schneidern die Kleider, welche die Königsfamilie trägt und natürlich auch, die Offiziere und andere gut bezahlenden Kunden.
Uns geht es gut, aber einen Namen zu haben, bringt viele Pflichten, welchen man nachgehen muss. Etikette, an die man sich halten muss. Sowas ist noch nie mein Fall gewesen. Natürlich habe ich Etikette gelernt. Ich habe Personal und Menschen, die für mich Dinge erledigen.. Aber manchmal, möchte man doch schon allein sein..  
Ich ziehe mich immer gerne ans Wasser zurück.. schon als Kind, war ich eine kleine Wasserratte, habe es geliebt im Wasser zu sein und irgendwie habe ich immer ein wenig verbunden gefühlt.
Genau wie auch an diesem Tag. Ich saß am Steg und sah aufs Meer hinaus. Ich ließ einfach die Gedanken schweifen. Es war so ruhig.. Es war einfach schön. Ich hätte den ganzen Tag hier sitzen können.. nur dem Wind lauschen. Das Wasser an meinen Füßen spüren und die Erde unter meinen Händen.. Es stimmte einfach alles.
Doch wie immer, wenn etwas zu schön ist, um wahr zu sein, kommt irgendwas, oder in dem Fall irgendjemand, der den Frieden stört.
„Fräulein Kamikuro?“ ertönte es hinter mir und ich fuhr zusammen. Ich sagte nichts, aber das störte die Stimme nicht, fort zu fahren. „Miss, ihre Eltern fahren bald in die Hauptstadt. Sie wünschen, dass sie sich abreise Bereit machen. Das Schiff ist so gut wie abfahrbereit und es geht bald los.“
Langsam drehte ich meinen Kopf zu der sprechenden Person und sah eines meiner Dienstmädchen. Sie war hübsch, keine Frage aber ich habe auch noch niemanden in der Feuernation gesehen, der nicht hübsch war.. Ihre langen Haare, waren zu einem Dutt zusammen gebunden und ihre Kleidung war schlicht und sauber.  Sie half mir oft beim Anziehen, wenn ‚schwierigere‘ Klamotten angezogen werden und es wichtig ist. „Danke Zuma, ich werde mich gleich auf den Weg rein machen. Pack bitte schon einmal die wichtigsten Sachen zusammen. Ich möchte, dass du mich begleitest, das jedoch währe rein freiwillig.“ Sie lächelte mir ein wenig zu und verbeugte sich tief vor mir. Schnell verschwand sie Richtung Haus und ein leichtes Seufzen entfuhr mir.
Ich war nicht begeistert davon, in die Hauptstadt zu fahren. Vermutlich soll ich wieder versprochen werden. Bisher war aber niemand auch nur ansatzweise für mich oder meine Familie gut genug.. wenn es nach meinen Eltern ginge, wäre nur der Prinz der Feuernation, die einzige Person welche gut genug wäre. Aber darum ging es natürlich nicht alleine. Es werden auch Geschäften am Hof erledigt, natürlich.
Erneut seufzend hob ich die Füße aus dem Wasser und stand auf. So langsam, dass man meinen könnte, mich würde eine Schnecke überholen können, folgte ich den Fackeln am Strand und ging zum Anwesen zurück.
Das Anwesen war pompös und wirklich groß. Fast schon zu groß für eine kleine Familie von 3 Leuten. Wenn wir nicht so viele Angestellte hätten, könnte man sich glatt im Haus verlaufen und eine Stecknadel fallen hören.
Es wunderte mich nicht, dass meine Eltern so spät noch losfahren würden, um in die Hauptstadt zu fahren, denn die Schiffsfahrt war lang und wenn sie morgen Termine hatten, müsse man die Nacht durchfahren, die Sonne war zum Glück auch gerade erst unter gegangen, das hieß, dass ich hoffentlich noch ein paar Stunden raus schlagen könnte.
Wirklich begeistert, war ich wirklich nicht, doch nach langem hin und her, was ich einpacke und was nicht, fand ich mich schließlich doch auf unserem Schiff wieder.
Es war kein großes, aber auch kein kleines Schiff.. Es war genug Platz und luxuriös, aber kompakt. Sagen wir so, es reicht, damit wir ohne Kummer reisen zu können, aber auch nicht so groß, dass man für immer drauf leben wollen würde.
Mein Zimmer war im hinteren Teil des Schiffes. Ich hatte einen wunderschönen Ausblick aus meinem Bett und würde vermutlich auch die ganze Fahrt über auf einer Liege vor dem Fenster den Ausblick genießen, wenn ich nicht gerade schlafen würde, aber jetzt war es sowieso dunkel und man sah nicht viel.
Mit einem Ruck zog ich den Vorhang zu und legte mich in mein Bett. Das Schiff fuhr an und ich fand mich auch recht schnell im Land der Träume wieder.
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