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2020 07 19: auch ein Major hat mal gute Ideen [Ersatzbeitrag by ladyfangirl]

OneshotFreundschaft / P12 / Gen
Elizabeth Weir John Sheppard
19.07.2020
19.07.2020
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19.07.2020 877
 
Tag der Veröffentlichung: 19.07.2020
Zitat: "Ich träume davon, dass am Ende alle mit einem Lächeln auf den Lippen und ohne Verluste heimkehren können." aus "To aru kagaku no railgun"
Autor: ladyfangirl
Titel der Geschichte: auch ein Major hat mal gute Ideen
Hauptcharaktere: Elizabeth Weir; John Sheppard
Nebencharaktere: -
Pairings: -
Kommentar des Autors: das erste Mal in diesem Fandom und ich bin aufgeregt ... lasst mich wissen, wie ich mich so schlage ^^

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auch ein Major hat mal gute Ideen

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"Was machen Sie noch hier? Ist es nicht langsam Zeit für ein bisschen Schlaf?" John lehnt sich neben der zivilen Leiterin der Expedition an das Geländer und beobachtet mit ihr zusammen den Untergang der Sonne.
"Das würde ich gern, Major. Aber manchmal ist es nicht ganz so einfach."
"Dann sollten Sie den Berg an Papieren mal links liegen lassen." John wirft ihr einen Seitenblick zu. "Einfach mal die Arbeit Arbeit sein lassen und die Stadt erkunden."
"Das würde ich gern, aber als Leiterin kann ich nicht einfach mal die ... Füße hochlegen, wie Sie es mir gerade empfehlen."
"Und warum nicht, Doktor? Gerade als Chefin können Sie doch alles bestimmen, warum dann nicht Urlaub für sich selbst? Wir sind jetzt schon eine Weile hier, da muss auch mal etwas Zeit zum Durchatmen sein."
"Eine Weile? Es sind zwei Wochen."
"Also eine Weile", John zuckt mit den Schultern. "Und wir werden noch eine längere Weile hier sein. Also ist doch jetzt die beste Zeit zum Entspannen."
"Sie können ganz schön stur sein, oder?"
"Dürfte einer der Gründe sein, warum ich hier gelandet bin. Ich lerne es eben nicht so schnell wie es vielleicht gesund wäre."
"Und ich bin ziemlich froh, dass wir Sie hier haben, Major." Elizabeth lächelt und schaut weiter in die Weiten ihrer neuen Heimat. "Es sind die Träume, die mich nicht schlafen lassen." John stutzt kurz, so was Privates hat er bisher von Niemanden in Atlantis gehört. Man gewöhnt sich eben noch an den Umstand, in einer völlig fremden Stadt zu sein. "Ich träume davon, dass am Ende alle mit einem Lächeln auf den Lippen und ohne Verluste heimkehren können."
"Das klingt mir aber nicht nach der Sorte Träume, die einen nicht schlafen lassen. Mehr nach der Art, die man so als Chef hat. Das, was man sich wünscht, damit es allen gut geht. Was man eben anstrebt, um ein guter Chef zu sein."
"Das ist auch nur der Beginn. Der Weg, um diesen Traum auch Wirklichkeit werden zu lassen, lässt mich immer aufwachen. Ich gebe mein Bestes, höre auf die ganzen schlauen Köpfe und doch wache ich immer wieder auf, wenn das Tor sich öffnet und Verletzte und Tote zurückkehren." Sie stößt sich vom Geländer ab und schlingt die Arme um ihren Oberkörper. Die Kälte der neuen Welt greift wieder nach ihr und die Erinnerung an die Träume graben sich tief in ihr Herz.
"Das ist bei jedem Einsatz so, Doktor. Man weiß nie, ob man wieder in einem Stück nach Hause fahren kann. Und doch machen hunderte von Menschen ihren Job in den Kämpfen und ich werde das genauso tun. Deswegen bin ich hier. Und so lange nichts passiert, sollten Sie sich nicht von den Geistern des Möglichen auffressen." Auch John wendet sich von dem Anblick ab und dreht sich zur Tür hin. "Wenn wir jedes "Vielleicht" und jedes "Es könnte sein" vorausplanen wollen, werden wir nie durch das Tor gehen, weil wir nur mit Spekulationen zu tun haben und so nicht zu dem Eigentlichen kommen, wofür wir hier sind. Wir sind Entdecker und das sollten wir auch tun. Vielleicht lassen Sie das in ihre Träume einfließen und lenken die Gedanken in die Richtung, die Sie schlafen lassen."
"Wow, Major. Sie sind nicht doch einer der Doktoren? So viel Weitsicht und Weisheit passt nicht zu einem Militär."
"Schieben Sie es einfach auf das Leben. Ich habe eben schon ein bisschen was mitgemacht. Gute Nacht, Elizabeth. Wir sehen uns morgen wieder."
"Gute Nacht, John. Und vielen Dank." Sie nickt ihm zu und er schlüpft durch die Tür, zweifellos um selber noch etwas Schlaf zu bekommen. Elizabeth schaut noch ein wenig in die fortschreitende Dunkelheit bis auch sie beschließt, den Rat des Majors anzunehmen und sich schlafen zu legen. Vielleicht ist auch ein kleiner Urlaub nicht so verkehrt.

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~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Lulas Nachwort ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Vielen lieben Dank an ladyfangirl, die diesen Oneshot wirklich, wirklich spontan geschrieben hat.
Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich nun doch noch einen Beitrag für den heutigen Tag habe und das pünktlich. Fühl dich gedrückt, liebe Nessa. Du bist gerade meine Rettung in der Not. Wirklich lieb von dir, dass du das gemacht hast. <3
Dieser Oneshot ist wirklich sehr gut gelungen. Auch das Zitat passt hier wirklich toll. Ich bin begeistert, auch wenn ich das Fandom leider nicht kenne, was der Geschichte aber natürlich keinen Abbruch tut.

Eure lula-chan
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