I'm Kiyoomi Sakusa and I'm a germaphobe (kiyoomi sakusa x oc)

KurzgeschichteDrama, Romanze / P18
Miya Atsumu Miya Osamu Sakusa Kiyoomi
19.07.2020
30.08.2020
34
50.688
9
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
19.07.2020 1.149
 
Warnung = Manga-Spoiler



„Omi-Omi! Alles in Ordnung mit dir?“ rennt Atsumu auf Kiyoomi zu, der sich mit einem genervten Gesichtsausdruck die Hand hält. „Du sollst mich nicht so nennen.“, zischt er den Zuspieler an. Seine Finger schmerzen und er spürt, wie sie anfangen zu pochen. „Ich glaube ich habe mir meinen Zeige- und Mittelfinger gebrochen.“, seufzt er genervt und schnallt mit der Zunge. „Was du hast dir doch nicht eben beim Blocken die Finger gebrochen oder Omi-san?!“ mischt sich nun Shouyou ein, der panisch auf die beiden Männer zukommt. Auch ihr Trainer Sensei Foster kommt langsam auf die drei Männer zu und schaut zu dem Verletzten rüber. „Zeig mal her Sakusa.“, sagt er ruhig.

Für einen kurzen Moment schaut er von seiner Hand ab, auf zu seinem Trainer. Er zeigt ihm seine Hand und lässt ihn sich diese anschauen. „Es sieht nicht aus als ob deine Finger gebrochen sind. Aber ich bin kein Arzt. Hier, ich gebe dir eine Adresse einer Klinik. Sie ist hier in der Nähe. Geh dort hin und lass dich untersuchen.“ fährt er fort und holt seinen Block sowie einen Stift von seiner Sitzbank und schreibt dort eine Adresse auf. Als er Sakusa das Blatt Papier entgegenstreckt, mustert dieser es nur. „Danke… habe ich mir gemerkt. Aber ich werde sicher nicht in deren Notaufnahme warten.“ antwortet er genervt. „Das wirst du wohl oder übel machen müssen. Soll ich jetzt einen der Jungs hier mitschicken oder gehst du nun alleine dort hin?“ so langsam verliert sein Trainer die Geduld und schaut Sakusa mit einem strengen Blick an.

Mürrisch setzt er sich in Bewegung und zieht sich seinen Mundschutz wieder an. An der frischen Luft angekommen, holt er dann aber sein Handy raus und sucht sich die Nummer des Krankenhauses raus. Alleine bei dem Gedanken an ein Krankenhaus wird ihm schlecht. In einem Krankenhaus gibt es so viele Keime, Viren, Bakterien und wer weiß was noch alles. Sich all dem auszusetzen ist nicht wirklich das gewesen, was er wollte. Seufzend legt er sich das Telefon an sein Ohr und hört das Tuten der Leitung.

„Ileos Klinik Wakami am Telefon. Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?“ erklingt eine helle Stimme an der anderen Leitung. „Sakusa am Telefon. Ich habe mir die Finger gebrochen oder verstaucht. Können Sie mir einen Termin für eine Untersuchung geben?“ monoton dringt seine Stimme zu der Frau an der anderen Leitung. „Entschuldigen Sie mein Herr... Aber wenn Sie sich den Finger gebrochen haben, sollten Sie umgehend in unsere Notaufnahme kommen. Dort wird sich ein Arzt schnellstmöglich um Sie kümmern.“ Genervt verdreht er die Augen und seufzt. „Hören Sie mal... ich habe keine Zeit um Stundenlang in ihrem Warteraum zu sitzen. Geben Sie mir einen Termin. Sie wissen doch, ob gerade viel oder wenig bei Ihnen los ist. Wenn Sie es nicht wissen, dann gehen Sie zu einem Arzt und fragen Sie diesen, ob er Zeit hat!“ wird er nun lauter. „Aber... So einfach ist das nicht!“ stottert die Frau an der anderen Leitung. „Dann geben Sie mir ihren Vorgesetzten...“, antwortet er lautstark. „Entschuldigung. Bleiben Sie bitte kurz dran.“ wird sie ganz leise und legt den Hörer zur Seite.

-

„Guten Tag Fogawa-san. Wie geht es Ihrem Arm?“ begrüßt Aiko ihren Patienten. Fogawa ist vor ein paar Wochen unglücklich gefallen und hatte sich den Arm gebrochen. Sie hatte ihn operiert und heute besprechen die beiden wie es mit ihm weiter geht und sie will ihm die Fäden der Operation ziehen.

**Klopf-Klopf** unterbricht die beiden das Klopfen an der Tür. „Guten Morgen Yoshikami-sensei. Es tut mir leid, dass ich Sie störe. Aber ich habe gerade einen sehr ungeduldigen Mann am Telefon. Er sagt, dass er sich zwei Finger gebrochen hat und wollte einen Termin vereinbaren.“ Der jungen Frau ist es sichtlich unangenehm, in Aikos Behandlung rein zu platzen.

Was das wohl für ein komischer Kauz ist... Mit hochgezogener Augenbraue und verschränkten Armen schaut sie die junge Frau an. „Dann soll er einfach in die Notaufnahme kommen.“, antwortet Aiko verständnislos und will sich wieder zu ihrem Patienten drehen. „Das habe ich ihm auch gesagt, aber... aber er wurde Laut und naja...-“, „Hat er irgendwelche Vorerkrankungen oder ähnliches? Will er deswegen einen Termin?“ unterbricht Aiko sie. „Das weiß ich nicht... ich gehe hin und frage ihn.“ unsicher will Wakami gerade aus dem Zimmer gehen, als sie Aiko aufhält. „Warte. Ich will nicht noch mal gestört werden. Ich will mit meinem Patienten alles hier in Ruhe besprechen. Gib ihm einen Termin für um eins. Das ist in dreißig Minuten. Da sind Fogawa-san und ich fertig mit dem Fäden ziehen und bis zu meinem nächsten Termin bleiben noch zwanzig Minuten Zeit. Dann mache ich meine Pause eben ein anderes Mal.“ Nickend wirft sie Wakami ein schmales Lächeln zu und dreht sich wieder zu ihrem Patienten um. „Danke Yoshikami-sensei.“, bedankt sich die junge Frau und geht zurück ans Telefon.

-

Diese Frau braucht ganz schön lange. Hätte er einen offenen Bruch, wären schon viel zu viele Bakterien in seine Wunde geflossen. „Sind... Sind Sie noch dran Sakusa-san?“ holt ihn die unsichere Stimme der Frau an der anderen Leitung aus seinen Gedanken. „Das hat lange gedauert.“, zischt er nur. „Tut mir leid. Schaffen Sie es in dreißig Minuten hier zu sein? Dann können Sie zu Yoshikami-sensei in die Behandlung gehen.“ antwortet sie ihm unsicher. „In Ordnung. Bis später.“ Mit diesen Worten legt er auf und macht sich auf den Weg in das Krankenhaus.

So viele Bakterien, Vieren, Keime... ein Krankenhaus ist voll damit. Wenn er hier wieder rauskommt, muss er auf jeden Fall erst einmal heiß duschen gehen. Mit einem angewidertem Blick öffnet er die Tür und geht zum Tresen, wo ihn eine Frau mit einem fragenden Blick anschaut. „Ich habe einen Termin. Sakusa.“ hallt seine Stimme in dem großen Raum. „Eh... ah ich... ich erinnere mich. Guten Tag Sakusa-san. Nehmen Sie doch bitte noch kurz Platz. Sie werden dann gleich aufgerufen.“ stottert Wakami, die Empfangsdame der Klinik, dem jungen Mann zu. „Ich habe aber einen Termin.“, antwortet er ihr etwas genervt. Er hatte schließlich nicht umsonst angerufen und nach einem Termin gefragt. Genervt schaut er auf eine kleine Tafel, auf der die Ärzte des Krankenhauses sowie deren Zimmernummer vermerkt ist.

Mit schmalen Augen sucht er nach dem Namen Yoshikami, findet zu seinem Erstaunen aber zweimal diesen Namen. Kaede und Aiko Yoshikami. Verdammt... „Wie lange soll ich denn noch warten?“, fragt er dann aber. „Hören Sie... Yoshikami-sensei wird Sie bald aufrufen. Sie hat allerdings noch einen Patienten der in ihrer Behandlung ist.“ versucht die junge Frau ihn zu beruhigen. So ist das also... es ist die Frau und sie ist in dem Zimmer 207. Mit einem selbstgefälligen Grinsen, was die Frau vor ihm durch seine Maske nicht sehen kann, geht er an ihr vorbei und sucht nach der Zimmernummer 207. „Warten Sie!“, ruft sie ihm hinterher und versucht seine schnellen Schritte aufzuholen.

-