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Geschichten Gruft

Kurzbeschreibung
SammlungAllgemein / P12 / Mix
18.07.2020
18.05.2022
47
77.559
15
Alle Kapitel
47 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
08.10.2021 2.486
 
Beitrag für: [Challenge] Stadt, Land, Harry [Harry Potter]

Meine Wahl:
- Buchstabe L

Vorgaben:
Charakter 1: Lucius Malfoy
Charakter 2: Luna Lovegood
Magischer Gegenstand: Lakritzzauberstab
Ort: Little Hangleton
Zauberspruch: Lumos
Zufälliges Wort: Lüge

~*~

„Miss Lovegood?” Überrascht drehte sich die Angesprochene um. Diese Stimme hatte sie vor fast fünf Jahren das letzte Mal gehört und sie war davon ausgegangen, dass sie sie auch nicht mehr hören würde. „Mr. Malfoy, was führt Sie hierher?”, wollte sie deshalb auch gleich wissen. Was bitte konnte Lucius Malfoy von ihr wollen? Dieser hatte vor etwa einem Jahr die Leitung der Abteilung für magisches Transportwesen übernommen, nachdem er eine Zeit lang für jegliche Berufsausübung gesperrt war und dieses Gebiet hatte rein gar nichts mit ihrem Beruf zu tun, den sie seit einiger Zeit ausübte. „Nun Miss Lovegood, das Ministerium schickt mich mit einer dringenden Bitte an Sie. In Little Hangleton haben mehrere Muggel ein Tierwesen entdeckt, welches uns noch vollkommen unbekannt ist. Es wurde von einem hundeähnlichen Wesen mit zwei Köpfen berichtet. Natürlich wurden den Muggeln unverzüglich die Gedächtnisse verändert, bevor sich diese Information weiter verbreiten kann und die Ermittlungen wurden sofort aufgenommen. Doch wie sie sicher schon mitbekommen haben, gab es einen Vorfall im magischen Zoo von Glasgow, weshalb Mr. Scamander diesen Fall nicht übernehmen kann und da Sie eine ebenso hervorragende Magiezoologin sind, bittet Sie das Ministerium diesen Vorfall zu untersuchen und das Tierwesen zu fangen. Ihnen ist ja sicher bekannt, was Little Hangleton für ein besonderer Ort ist und das Ministerium möchte keine freilaufenden Tierwesen dort sehen.”

Oh ja, Luna wusste ganz genau, was für ein Ort Little Hangleton war und welche Geschichte damit verbunden war. Und sie konnte verstehen, dass das Ministerium nicht wollte, das ein Tierwesen da sein Unwesen trieb. Auch hatte sie von dem Vorfall in Glasgow gehört. Dort hatte man wohl versucht ein Phönix Pärchen zur Paarung zu zwingen, was gehörig schief lief und die beiden den gesamten Zoo in Brand steckten. Zum Glück war niemand ernsthaft verletzt worden, aber alle anderen Tierwesen waren entkommen und mussten nun wieder eingefangen werden. Die ganze Aktion dauerte schon eine Woche und es fehlten immer noch an die hundert Tierwesen, die sich irgendwo in Großbritannien versteckten. „Und weshalb wendet sich dann die betreffende Abteilung nicht selbst an mich?”, hakte Luna dennoch etwas skeptisch nach. Natürlich reizte sie der Gedanke, ein neues Tierwesen zu entdecken, dem sie einen Namen geben durfte, aber irgendwie kam es ihr auch merkwürdig vor. Lucius Malfoy arbeitete in einer völlig anderen Abteilung, warum sollte dann ausgerechnet er geschickt werden? „Weil sich die gesamte Abteilung mit dem Vorfall in Glasgow beschäftigt. Also hat man mich gebeten, Ihnen die Bitte zu überbringen und sofern Sie sich dafür entscheiden, Sie bei der Suche zu unterstützen, da momentan die magischen Transporte wegen diesem Vorfall untersagt sind”, gab Lucius freundlich von sich. Einen Moment überlegte Luna. Sie konnte durchaus nachvollziehen, dass die Transporte ausgesetzt worden waren, denn ein Tierwesen konnte sich schnell mal in einen Transport schmuggeln, ohne das es jemand bemerkte. Und auch konnte sie jetzt verstehen, weshalb Lucius Malfoy dann nichts zu tun hatte und mit dieser Bitte zu ihr geschickt wurde. „In Ordnung Mr. Malfoy, ich werde den Vorfall untersuchen. Können Sie mir noch mehr erzählen?” Wenn sie sich schon diesem Vorfall widmen würde, dann brauchte sie noch ein paar Informationen.

„Wie die Muggel berichtet haben, waren sie auf dem Weg um Süßigkeiten zu bekommen, am Abend von Halloween. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit wollten sie über den Friedhof gehen, um ihren Weg abzukürzen, als ihnen das Tierwesen erschien. Es jagte sie solange, bis ihnen die Taschen mit den Süßigkeiten herunter fielen. Ab da war die Verfolgung vorbei und das Tierwesen fraß einen Teil der Süßigkeiten, ehe es wieder verschwand. Die Muggel berichteten weiter davon, dass nur die Lakritze gefressen wurde. Die Schokolade hingegen war nicht angerührt”, erklärte Lucius alles, was er von dem Vorfall wusste.
„Wurden die Muggel von dem Tierwesen angegriffen?”
„Nein, es hat sie nur solange verfolgt, bis die Süßigkeiten zu Boden fielen. Ab da hat es sich dem Fressen gewidmet und ist dann verschwunden.”
„Dann hat es wahrscheinlich die Lakritze gerochen und hat die Muggel deshalb verfolgt.” Nachdenklich lief Luna auf und ab. Dieser Fall reizte sie wirklich und sie wollte unbedingt herausfinden, was das für ein Wesen war. Wie man es anlocken konnte, war ihr schon klar. Doch wie sollte sie es einfangen? Wobei sie von dieser Idee alles andere als begeistert war, aber wenn das Ministerium es so wollte, dann musste sie es wohl machen.

„Lassen sie uns in die Winkelgasse gehen und viel Lakritz kaufen. Dann werden wir heute Abend nach Little Hangleton reisen und schauen, ob wir das Wesen angelockt bekommen”, schlug sie nach dieser kurzen Überlegung vor und machte sich sogleich mit Lucius auf den Weg in die Winkelgasse. „Was genau haben Sie sich überlegt, Miss Lovegood?”, wollte Lucius wissen, als sie die Winkelgasse betraten. Er war schon sehr gespannt, was sich die junge Dame für einen Plan zurecht gelegt hatte. „Ich habe vor das Wesen in einen Käfig zu locken. Zunächst werde ich versuchen, es an mich zu gewöhnen, in dem ich es füttere und dann müssen wir morgen Abend noch einmal hin, so dass ich dann eine Spur zum Käfig legen kann, wo sich dann ein großer Haufen Lakritze befinden wird”, erklärte Luna ihre Überlegungen, die sie sich in den letzten Minuten gemacht hatte. Sie hoffte nur, das dieser Plan auch funktionieren würde. Wenn nicht, dann musste das Ministerium eben warten, bis alle Mitarbeiter wieder zur Verfügung standen und mithelfen konnten. „Ein sehr guter Plan. Schauen Sie die Lakritzzauberstäbe, wie wäre es mit denen? Davon könnte man so etwa 20 - 30 Stück nehmen und dann hätte man schon einen großen Haufen Lakritz, womit man eine Spur legen kann und trotzdem noch etwas für den Käfig übrig hat”, schlug Lucius mit einem Mal vor, als sie an dem Laden vorbei kamen, welcher einst Florean Fortescues Eissalon war. Nach dem Krieg hatte sich dort ein junger Mann aus Wales mit einem Süßigkeitengeschäft selbstständig gemacht. Hier bekam man magische Süßigkeiten aus aller Welt. Fliegende Teppiche aus Schokolade, Miniatur-Eiffelturm aus Brausepulver und in diesem Jahr auch Lakritzzauberstäbe, die eine perfekte Kopie der Zauberstäbe der Helden von Hogwarts waren.

Auch Luna betrachtete die neue Kollektion der Lakritzzauberstäbe. Sie waren zum 5. Jahrestag der Schlacht von Hogwarts entstanden und würden noch das ganze Jahr über verkauft werden. Und sie waren tatsächlich eine praktisch perfekte Kopie der richtigen Zauberstäbe, so dass man wirklich viel Lakritz auf einmal bekam, da sie im Maßstab 1:1 waren. So betraten die beiden das Geschäft und wurden sogleich von dem Besitzer freundlich empfangen. „Mr. Malfoy, Miss Lovegood. Was führt sie beide zu mir? Möchten Sie vielleicht meine neuen Chili-Bonbons testen? Ich habe sie heute morgen aus Indien bekommen.”
„Nein danke, wir würden gerne einige Lakritzzauberstäbe kaufen”, wehrte Lucius schnell ab. Er war wirklich kein Freund von exotischen Süßigkeiten. „Sehr gerne. Die neue Kollektion hat auch einen netten Zauber eingebaut. Man kann mit ihnen, solange man sie noch nicht angebissen hat, ein Lumos zaubern und auch ein Nox. Also, welche Sorte hätten Sie denn gerne? Albus Dumbledore, Harry Potter oder vielleicht sich selbst, Miss Lovegood?”
„Gibt es denn einen Unterschied zwischen den Zauberstäben? Außer natürlich dem Aussehen?” Die kleine Spielerei schienen ja alle Sorten zu haben, weshalb dies nicht weiter ins Gewicht fiel.
„Den gibt es, Mr. Malfoy. Im Grunde sind es alles Zauberstäbe aus Lakritz und alle beherrschen den einfachen Lumos-Zauber, aber jeder hat eine besondere Geschmacksnote. Der Stab von Albus Dumbledore schmeckt nach Zitrone, der von Harry Potter nach Schokolade und der von Ihnen, Miss Lovegood, nach Erdbeeren. Und das sind nur drei unserer Sorten. Insgesamt haben wir mehr als 20 verschiedene.”
„Gut, wir nehmen von jeder Sorte zehn Stück. Mit Ausnahme von Harry Potter. Und packen sie jede Sorte in einen extra Beutel”, verlangte Lucius und zückte seine Geldbörse. Überrascht sah ihn der Verkäufer an, ehe er sich wieder fing und im Lager verschwand. „Glauben Sie wirklich, dass wir so viele benötigen?”, hakte Luna nach. Ihr kam die Menge doch etwas übertrieben vor. „Es geht mir nicht um die Menge, Miss Lovegood. Es geht mir um die Geschmacksrichtungen. Sollte das Wesen z.B. keine Zitrone mögen, wäre es unklug, nur die Zauberstäbe von Albus Dumbledore dabei zu haben. Deshalb habe ich auch die Zauberstäbe von Harry Potter ausgeschlossen, da das Wesen ja Schokolade nicht angerührt hatte”, erklärte er sachlich und zahlte kurz darauf den riesigen Beutel, der ihnen gereicht wurde. „Und dann hätte ich gerne noch einen Beleg für den Kauf.” Über diesen Satz musste Luna schmunzeln. Wahrscheinlich wollte Malfoy das Geld vom Ministerium zurück verlangen, was er gerade für die Zauberstäbe ausgegeben hatte. Denn schließlich diente die Ausgabe ja der Erfüllung eines Auftrages für das Ministerium und da konnte man sicher sein Geld zurück fordern. „Dann würde ich sagen, treffen wir uns heute Abend kurz vor Sonnenuntergang in Little Hangleton und bereiten dann alles vor. Und wagen Sie es ja nicht alle Lakritzzauberstäbe vorher aufzuessen”, gab Luna dem anderen zu verstehen, als dieser den Beutel verkleinerte und einsteckte. „Machen Sie sich keine Gedanken, ich habe eine Abneigung gegenüber Lakritz. Bis heute Abend”, mit diesen Worten verschwand Lucius und Luna machte sich auf den Weg, sich sportliche Kleidung anzuziehen. Denn im schlimmsten Fall musste sie vor dem Tierwesen flüchten und da war ihr Kleid wirklich unpraktisch.

~*~

Am Abend traf Luna am Rande von Little Hangleton ein und entdeckte schnell Lucius Malfoy, der nahe einer Laterne stand. „Guten Abend, Mr. Malfoy. Haben Sie noch alle Zauberstäbe?”, begrüßte sie ihn und musterte ihn eingängig. „Ihnen auch einen guten Abend, Miss Lovegood. Natürlich habe ich die Zauberstäbe noch”, mit diesen Worten holte er den großen Beutel hervor und vergrößerte ihn. Leider schien dieser in seiner Hose kaputt gegangen zu sein, weshalb sogleich etliche Zauberstäbe herausfielen und sich auf dem Boden verteilten. „Das hat uns gerade noch gefehlt. Helfen Sie mir, sie schnell wieder einzusammeln. Die Sonne geht jeden Moment unter und das Tierwesen könnte hier her gelockt werden, was wir auf keinen Fall zulassen dürfen”, gab Luna etwas verärgert von sich, ehe sie sich abwandte und einige Zauberstäbe aufhob. Auch Lucius machte sich daran die restlichen aufzuheben, wobei er dicht neben Luna hantierte, was sie nicht wirklich bemerkte. „Das dürften jetzt alle sein. Ihr eigener Zauberstab war Ihnen übrigens aus der Tasche gerutscht. Sie sollten ihn vielleicht an einer anderen Stelle tragen.” Seufzend nahm Luna ihren Zauberstab entgegen, als dieser ihr gereicht wurde. Ja, diese Muggelkleidung war eben nicht für den Transport von Zauberstäben gedacht. Aber sie hatte sich etwas verspätet, weshalb sie sich keine weiteren Gedanken darüber gemacht hatte. „Danke, wie kommen wir nun zum Friedhof?” Dort war das Tierwesen den Muggeln erschienen, also sollten sie dort auch versuchen, es anzulocken.
„Wir müssen einmal durch den Ort gehen. Jedoch ist dies hier die letzte funktionierende Laterne”, erklärte Lucius und zog seinen eigenen Zauberstab. „Wie gut, dass wir nicht darauf angewiesen sind. Lumos”, sprach Luna und erhellte ansonsten unheimlich wirkende Straße. „Da haben sie vollkommen Recht. Lumos”, tat es ihr Lucius gleich und schritt voran durch den unheimlichen Ort. Seit dem Krieg schien es keine Bewohner mehr zu geben, was den Ort noch düsterer machte. „Wir sollten unsere Zauberstäbe aber löschen, bevor wir den Friedhof betreten. Nicht dass wir das Tierwesen verschrecken.”
„Das wird nicht nötig sein. Die Muggel hatten auch ihre eigenen Lampen dabei und das Wesen hat sich daran nicht gestört.” Nun gut, wenn Malfoy sich da so sicher war, dann würde sie auf ihn vertrauen. Er war schließlich derjenige, der die Berichte kannte und nicht sie.

Nach einer kurzen Laufstrecke kamen sie endlich auf dem Friedhof von Little Hangleton an. „Wo genau haben sich die Muggel befunden, als das Tierwesen erschien?”, wollte Luna wissen, während sie sich eine Auswahl an Lakritzzauberstäben zusammen stellte. „Sie waren etwa auf Höhe des Mausoleums dort drüben”, gab Lucius ihr Auskunft und beobachtete, wie sie sich dort positionierte. „Sie warten am besten hinter dem großen Grabstein. Wir wollen das Wesen ja nicht verschrecken.” Nickend verschwand Lucius hinter dem Stein, während Luna einige Lakritzzauberstäbe vor sich auslegte. Jetzt mussten sie nur noch auf das Erscheinen des Tierwesens warten.

~*~

Es verging eine ganze Weile, ohne das etwas geschah. Vielleicht schreckten die zusätzlichen Geschmacksrichtungen das Tierwesen auch ab, überlegte Luna. Es schien ja einen guten Geruchssinn zu haben, wenn es die Lakritze bei den Muggeln gerochen hatte.  Sie bemerkte auf Grund dieser Überlegungen nicht, dass sich ihr jemand näherte. „Sie scheinen wohl kein Glück zu haben.” Erschrocken stand Luna auf. „Mr. Malfoy! Sie sollten doch da drüben warten!”, rief sie empört aus. Der andere hatte ihr einen gehörigen Schrecken eingejagt. „Ich habe lange genug gewartet. Die Zeit ist bald gekommen, das der Lord wieder auferstehen wird”, grinste Lucius diabolisch und richtete seinen Zauberstab auf die ehemalige Hogwartsschülerin. „Was? Das alles hier war nur eine Lüge?!” Entgeistert umklammerte Luna ihren Stab, als sie diese Erkenntnis traf und fixierte den Älteren mit bösen Blicken. „Natürlich oder glauben Sie wirklich, dass das Ministerium ein Kind losschicken würde, um ein Tierwesen zu fangen? Sie sind wirklich sehr leichtgläubig und ich wusste genau, wie ich sie überreden kann.” Lucius lachte einmal laut auf, was Luna einen Schauer über den Rücken jagte. „So leicht werde ich es Ihnen nicht machen! Stupor!”, rief sie laut, doch … Ihr Zauberstab reagierte nicht. Lucius’ Lachen wurde noch lauter. „Petrificus totalus”, rief er im Gegenzug und sah zufrieden zu, wie Luna wie eine Schaufensterpuppe zu Boden fiel. „Sie sind blind geworden, Miss Lovegood. Können ihren eigenen Zauberstab nicht von einer Süßigkeit unterscheiden”, grinsend nahm Lucius den Zauberstab aus ihrer Hand und biss genüsslich ab. „Ich liebe Lakritz und ich werde mit Freuden dabei zusehen, wie sie dem Lord helfen, aus dem Totenreich zurück zu kehren.” Oh ja, er hatte lange mit den Vorbereitungen gebraucht, aber nun war es endlich soweit. Sein Lord würde zurückkehren und er würde sicher einen hohen Posten an dessen Seite erhalten, weil er es war, der diesen zurückgeholt hatte. Dafür hatte er auch gerne einen Phönix aus seiner privaten Sammlung an den Zoo von Glasgow gegeben, um dort ein riesiges Chaos zu veranstalten. Das Gedächtnis des Mitarbeiters, welchem er das Tier überreichte, hatte er gleich nach der Übergabe gelöscht und die Papiere, die er mitgeben musste, waren im Feuer verbrannt, wie alles Materielle in dem Zoo. Er hatte gewusst, dass sich die gesamte Abteilung mit diesem Vorfall beschäftigen würde und das er dann nur noch eine interessante Geschichte brauchte, um Miss Lovegood hier her zu locken. Und sein Plan war vollkommen aufgegangen. Die junge Miss Lovegood hatte nicht einmal bemerkt, wie er ihr den eigenen Zauberstab aus der Tasche gezogen hatte. Genießend kaute Lucius auf der Süßigkeit herum, während er Luna schweben ließ. Nur noch wenige Stunden, dann würde sein Meister zurückkehren und ihn königlich belohnen, da war er sich sicher. Und das alles Dank eines einfachen Lakritzzauberstabes.
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