unexpected changes ... unerwartete Änderungen

KurzgeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P12
Hannes Hannes Mutter Kai Maria OC (Own Character) Olli
17.07.2020
17.07.2020
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Hannes POV:
Da waren wir also. An dem See, an dem unser letztes Abenteuer als Vorstadtkrokodile angefangen und später ein gutes Ende genommen hatte. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Naja, es war ja auch erst 2 - 3 Monate her. Nachdem es uns gelungen war, Dennis aus der JVA zu holen, und ihn gerade noch rechtzeitig ins Krankenhaus zu bringen, um Franks Leben zu retten, trafen wir uns ein paar Tage nach Franks Entlassung genau hier. Wir waren gerade dabei Franks Gummitiere, die wir ihm vorher geschenkt hatten, gemeinsam zu verputzen, da sagte ich: ,,Man, du kannst dir gar nicht vorstellen, wie froh ich bin, dass du wieder Hunger hast!" an Frank gerichtet. Er musste lachen und antwortete: ,,Irgendwie muss ich das abgemagerte ja wieder drauf kriegen, damit ich wieder der alte werde!" Kai, sagte dazu: ,,So wie früher, wirds nie wieder sein!" ,,Du redest wie mein Opa, Mann!" gab Jorgo als Kommentar dazu ab. ,,Aber es stimmt!" sagte nun Olli und fügte noch hinzu: ,,Als wir Dennis in den Knast gesteckt haben, waren wir noch voll die Kinder!" ,,Schon wahnsinn, was zwei Jahre ausmachen!" sagte Maria. Ich erwiderte: ,,Stimmt! Damals sind die Abenteuer zu uns gekommen. Jetzt müssen wir sie herausfordern!" An alle gerichtet, sagte ich: ,,Das mit Frank hätte echt schief gehen können! Das war ein riesen Fehler!" Alle nickten mir zu und Frank lächelte mich leicht an. Dann sagte ich: ,,Ich glaube die Zeit der Kinderbanden ist vorbei!" ,,Es war auf jeden Fall eine geile Zeit!" sagte Kai. ,,V-voll geil!" sagte jetzt auch Peter etwas dazu. Ich nahm meinen Anhänger ab. ,,Den Anhänger hier vom Dach zu holen, war das beste was ich bisher gemacht habe, weil ich euch dadurch kennengelernt habe!" ,,Als ich damals hier her gezogen bin, hätte ich niemals gedacht so gute Freunde zu finden!" meinte Kai. Jenny und Peter fügten hinzu: ,,Dass es so gute Freunde überhaupt gibt!" ,,D-die einen a-a-akzeptieren, wie man ist!" Frank sagte noch: ,,Und alles für einen tun!" Dabei sah er zu Olli. Dieser lächelte und sagte dann: ,,Seien wir doch mal ehrlich, nach und nach wird jetzt jeder seinen eigenen Weg gehen!" Ich erwiderte: ,,Aber das was wir erlebt haben, als Krokodile, dass kann uns keiner nehmen! Das gehört uns, für immer!" Ich streckte meine Hand mit dem Anhänger aus und sagte:
,,Freunde für immer?" Kai wiederholte es als erster, und dann sagten wir es noch einmal alle gemeinsam. Anschließend, schlang ich meine Arme um Maria, die neben mir saß, drückte ihr einen kleinen Kuss auf die Lippen und dann betrachteten wir alle gemeinsam den Sonnenuntergang.